Rentner fährt Auto
Bild: Rike_ , iStock.com

Wer mit 75 noch hinterm Steuer sitzt, zahlt deutlich mehr für die Autoversicherung als jüngere Zeitgenossen. Im Vergleich zu Fahrern Mitte 50 mit derselben Schadensfreiheitsklasse sind es im Schnitt sechzig Prozent mehr. Dieses Bild zeigte sich jedenfalls in unserer aktuellen Tarif-Untersuchung. Demnach steigen die Prämien mit dem Lebensalter. Ausgeglichen werden diese steigenden Beiträge teilweise durch den Rabatt der Schadenfreiheitsklasse nach vielen unfallfreien Jahren – weshalb Senioren oft gar nicht merken, dass sie ohne den Alterszuschlag weniger zahlen müssten.

Die höheren Preise für Senioren räumen auch die Versicherer selbst ein. Der Versicherungsverband GDV hat kürzlich eine Statistik veröffentlicht, nach der 75-Jährige mit einem Zuschlag von 52 Prozent allein wegen des Alters rechnen müssen. Immerhin ein Drittel aller Führerscheininhaber in Deutschland ist inzwischen über 60 Jahre alt.

An Ihrem Alter können Sie nichts ändern. Wohl aber an Ihrer Kfz-Versicherung. Der Wechsel kann sich lohnen, weil verschiedene Versicherungen unterschiedlich hohe Altersaufschläge fordern. 75-Jährige, die lange nicht den Versicherer gewechselt haben, können so schnell 200 Euro im Jahr sparen. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie.

Hermann-Josef Tenhagen
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Als Chefredakteur verantwortet Hermann-Josef Tenhagen alle Inhalte und die grundsätzliche Ausrichtung von Finanztip. Er war 15 Jahre Chefredakteur bei der Zeitschrift Finanztest (Stiftung Warentest). Davor war er unter anderem Nachrichtenchef der Badischen Zeitung und stellvertretender Chefredakteur bei der taz. Er studierte Politik, Volkswirtschaft, Pädagogik und Literaturwissenschaften.

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