Seniorinnen am Strand
Bild: Maxrale / iStock.com

Die Große Koalition will das Rentenniveau bis 2025 stabil halten. Immerhin. Aber es ist schon längst nicht mehr hoch genug, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. Die meisten wissen das. Trotzdem hat jeder sechste Arbeitnehmer noch nichts privat fürs Alter zurückgelegt. Und wer was zurückgelegt hat, fragt sich meist:

Ist das genug Altersvorsorge?

Zeit für einen Kassensturz! Wir wissen, wie kompliziert das Thema ist – und haben es deswegen für Sie in drei ganz konkrete, leicht verständliche Schritte zerlegt: Im ersten Schritt klären wir mit Ihnen die Frage, wie viel Sie sparen wollen. In Schritt zwei sagen wir Ihnen, welche Art von Vorsorge am besten zu Ihrem Leben passt. Drittens schließlich zeigen wir Ihnen ein paar passende Produkte dazu.

Das alles finden Sie kompakt zusammengefasst in unserem neuen Ratgeber Altersvorsorge. Für Schritt zwei haben unsere Experten mehrere Wegweiser entwickelt, mit denen jeder leicht zum Ziel kommt. Wir unterscheiden, ob Sie selbständig sind oder angestellt, ob Sie noch viel Zeit haben bis zur Rente oder eher weniger. Hier als Beispiel der Wegweiser für Angestellte, die noch mehr als 15 Jahre bis zur Rente haben:

Entscheidungsbaum Altersvorsorge für junge AngestellteAls junger Angestellter müssen Sie sich also fragen, ob Sie eine Immobilie kaufen wollen, wie viel Sie verdienen – und ob Sie auf Rendite setzen oder lieber auf Nummer sicher gehen.

Für alle Fälle finden Sie Wegweiser in unserem kompakten Ratgeber. Abhängig von Ihrer Situation landen Sie dann bei der Baufinanzierung, bei Riester- oder Rürupverträgen, bei Betriebsrenten oder einem ETF-Sparplan mit guter Renditechance, aber ohne Förderung.

Für jede Variante können wir inzwischen dank der Arbeit unserer Experten gute Produkte empfehlen, mit denen Sie nichts falsch machen.

Zum Ratgeber Altersvorsorge

Hermann-Josef Tenhagen
Autor

Stand:

Als Chefredakteur verantwortet Hermann-Josef Tenhagen alle Inhalte und die grundsätzliche Ausrichtung von Finanztip. Er war 15 Jahre Chefredakteur bei der Zeitschrift Finanztest (Stiftung Warentest). Davor war er unter anderem Nachrichtenchef der Badischen Zeitung und stellvertretender Chefredakteur bei der taz. Er studierte Politik, Volkswirtschaft, Pädagogik und Literaturwissenschaften.

3 Kommentare

  1. Riestern bei der EZVK erscheint mir vergleichsweise sinnvoll, da hier das Leistungsverhältnis noch zu stimmen scheint. Leider ist dieser Anbieter nicht für alle Arbeitnehmer zugänglich. Bei der allgemeinen Zinsentwicklung ist das Thema Geldanlage ohne weitergehende Kenntnisse eine grundsätzliche Herausforderung mit vielen Tücken.

  2. Dem kann ich nur zustimmen. Die Kosten dieser Verträge sind doch alles andere als eine Empfehlung. Zudem halte ich eine reine ETF-Lösung für jeden Anleger für absolut ungeeignet. Gerade für die Vorsorge spielt die strategische Allokation eine entscheidende Rolle und da ist ein ETF-Mix nicht zielführend.

  3. Ich bin ein wenig erstaunt, daß Sie Ihre Leser so sehr in die Richtung Riester und Rürup lenken wollen – dies ist nun wirklich nicht eine optimale Geldanlage !! Und wenn Herr Tenhagen früher die Zeitschrift „Finanztest“ geleitet hat, dann müßte ihm dies eigentlich vertraut sein. Gerade in der „Finanztest“ werden deutlich bessere Geldanlage-Tipps gegeben.

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