Amazon Prime Paket
Bild: Rich Pedroncelli / AP / dpa

Versandhändler Amazon bietet seinen Prime-Kunden neuerdings eine kostenlose Visa-Karte an. Im ersten Jahr lockt Amazon zusätzlich mit einer Gutschrift von 70 Euro – ein Euro mehr also als die Prime-Mitgliedschaft im Jahr kostet. Wenn Sie mit Karte zahlen, sammeln Sie Bonuspunkte, die Sie zum Einkaufen bei Amazon nutzen können. Für die Kreditkarte arbeitet Amazon zusammen mit der Landesbank Berlin.

Allerdings hat die Karte ein paar Nachteile: Nutzen Sie beim Abheben den Kreditrahmen der Karte, wird eine hohe Gebühr von 3 Prozent fällig. Und fürs Zahlen oder Abheben in fremden Währungen verlangt die Bank 1,75 Prozent.

Bei der Karte handelt es sich um eine „Revolving“-Kreditkarte. Das heißt, dass Sie Ihre Schulden auch in Raten zurückzahlen können. Was gut klingt, wird schnell teuer. Denn der Teil, den Sie nicht sofort zurückzahlen, wird mit knapp 15 Prozent verzinst. Finanztip empfiehlt Ihnen bei Revolving-Karten, Ihre Schulden stets sofort zu begleichen.

Falls Sie kein Prime-Kunde sind, müssen Sie für die Kreditkarte ab dem zweiten Jahr eine Jahresgebühr in Höhe von 20 Euro zahlen. Zudem sammeln Sie beim Bezahlen weniger Bonuspunkte bei Amazon.

Lassen Sie sich von den Gutschriften und Rabatten im ersten Jahr nicht blenden: Es gibt günstigere Kreditkarten. Wir empfehlen die von Santander*, DKB*, Barclaycard, ING-Diba* und Consorsbank – mit der Einschränkung, dass Sie auch bei Santander und Barclay auf die Revolving-Funktion achten müssen, um nicht doch Gebühren zu zahlen.

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