Offizielle Messstation in Mainz.
Offizielle Messstation in Mainz. Bild: Andreas Arnold / dpa

+++ Das Verwaltungsgericht Mainz hat die Stadt verdonnert, einen Luftreinhalteplan zu erstellen, der ab September 2019 auch Fahrverbote vorsieht. Nur falls im ersten Halbjahr die Grenzwerte überall in Mainz eingehalten würden, käme die Stadt an Fahrverboten vorbei. Das ist aber unwahrscheinlich. Derweil stellte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Aussicht, dass auch Dieselfahrer, die in Frankfurt wohnen oder arbeiten, in den Genuss besonderer Umtauschprämien und Nachrüstungen kommen. +++

+++ Etappensieg für VW-Aktionäre: Das Landgericht Stuttgart verurteilte die Porsche Automobil Holding SE zu 47 Millionen Euro Schadenersatz. Der Holding gehört die Mehrheit der VW-Stammaktien – sie ist selbst börsennotiert. Die Anleger seien zu spät über den Dieselskandal informiert worden, urteilte der Richter. Dem damaligen Holding-Chef Martin Winterkorn, der gleichzeitig VW leitete, sei der Skandal schon im Mai 2014 bekannt gewesen. Die Porsche Holding kündigte Berufung an. In der Sache läuft auch eine Musterklage, der Sie sich als Anleger noch anschließen können – anders als bei der Aktionärsklage gegen VW selbst. +++

+++ Es bleibt dabei: Rund 1.000 Käufer eines Tesla S müssen den Umweltbonus von 2.000 Euro zurückgeben. Der US-Autobauer ist mit seinem Eilantrag dagegen gescheitert. Betroffen sind Sie, wenn Sie den Wagen vom 30. November 2017 bis zum 5. März 2018 erworben haben. Die gute Nachricht: Tesla will den Betrag für die Betroffenen übernehmen. Für Käufe nach dem 5. März gilt der Umweltbonus für Tesla-Käufer ganz normal. +++

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