Mädchen spielt mit Stofftier mit Maske.
Bild: lithiumcloud / GettyImages

+++ Die Eltern unter Euch können sich auf etwas mehr Kindergeld freuen: Es soll ab Jahreswechsel um 15 Euro pro Monat steigen. Außerdem soll der Kinderfreibetrag deutlich höher ausfallen: um rund 500 Euro auf 8.388 Euro. So will die Bundesregierung Familien entlasten. Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen. Mehr zum Kindergeld findet Ihr in unserem Ratgeber. +++

 

+++ Nur noch am heutigen Freitag kannst Du Deine Steuererklärung für 2019 fristgerecht abgeben, falls Du zur Steuererklärung verpflichtet bist. (Wer alles verpflichtet ist, haben wir hier zusammengestellt.) Wenn Du die Frist verpasst (hast), wende Dich schnell ans Finanzamt und bitte um eine Fristverlängerung. Sonst musst Du mit Sanktionen rechnen: Verspätungszuschlag, Zwangsgeld, Steuerschätzung und Zinsen sind möglich. Als Entschuldigung anerkannt wird etwa eine längere Krankheit. Bei der Formulierung hilft Dir unser Musterbrief im Ratgeber. +++

 

+++ Der Bundesgerichtshof hat gestern vier weitere, diesmal eher unerfreuliche Urteile zum VW-Abgasbetrug verkündet und damit wichtige Detailfragen geklärt. Demnach muss Volkswagen getäuschten Käufern zwar Schadensersatz zahlen, aber keine sogenannten Deliktszinsen (Az. VI ZR 397/19). Diese hätten den Betrugsopfern durchaus mehrere Tausend Euro bringen können. Vielfahrer können sogar komplett leer ausgehen, wenn die Anrechnung der gefahrenen Kilometer den Kaufpreis übersteigt (Az. VI ZR 354/19). Ebenfalls keinen Schadensersatz bekommen diejenigen, die erst nach Aufdeckung des Skandals im September 2015 einen Wagen gekauft haben (Az. VI ZR 5/20). Immerhin: Der BGH hat ein Urteil aus Braunschweig aufgehoben, das noch zugunsten von Volkswagen ausgegangen war (Az. VI ZR 367/19). Dem Kläger steht Schadensersatz zu, über die Höhe müssen die Richter in Braunschweig noch entscheiden. +++

Finanztip-Redaktion
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