Windräder
Bild: IMAGO / Action Pictures

EEG-Umlage fällt weg – Stromzähler ablesen!

Zum 1. Juli entfällt die EEG-Umlage – also der Bestandteil vom Strompreis, mit dem der Bau von Erneuerbare-Energien-Anlagen bislang gefördert wird. Das entlastet den Preis um rund 3,7 Cent pro Kilowattstunde (kWh) netto; brutto sind es gut 4,4 Cent pro kWh. Bereits am 30. Juni solltest Du Deinen Stromzähler ablesen und den Stand Deinem Stromanbieter mitteilen. Sonst schätzt er ihn zum 1. Juli. Das kann sich nachteilig auf Deine Abrechnung auswirken. Anders als beim Tankrabatt sind die Stromanbieter verpflichtet, den Wegfall der EEG-Umlage an ihre Kunden weiterzugeben – sie müssen dazu aber nicht gesondert informieren. Auch ein Sonderkündigungsrecht gibt es in diesem Fall nicht. Dennoch kann es sich lohnen, nun mit unserem Stromrechner Preise zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln.

Warum es den Aktien manchmal besser geht, als es aussieht

Vorige Woche schrieben wir über die schwächelnden Börsen. Dabei nannten wir auch den Verlust, den Anleger seit Jahresbeginn mit ETFs auf den internationalen Index MSCI World gemacht haben. Allerdings wichen unsere Zahlen von denen anderer Medien ab: Statt wie bei Finanztip um 16 Prozent ging es anderswo um fast 24 Prozent nach unten. Was stimmt denn nun?

Beides. Ein Unterschied liegt darin, ob man nur die Kursentwicklung betrachtet oder auch die Ausschüttung von Dividenden. Von jedem Aktienindex gibt es eine Version mit und eine ohne Dividenden. Außerdem macht die Währung einen Unterschied: Weil der Dollar seit Neujahr rund 7 Prozent gegenüber dem Euro gewonnen hat, ist der MSCI-Index stärker gefallen, wenn man ihn in Dollar betrachtet anstatt in Euro. Wir bei Finanztip suchen immer Daten so heraus, dass sie Deinem Investment am nächsten kommen. Wir schauen nämlich auf die Netto-Variante mit Dividenden und in Euro, abzüglich ausländischer Quellensteuern.

Mehr Bafög ab dem Wintersemester

Ab dem Wintersemester gibt es mehr Geld für Bafög-Bezieher. Das beschloss der Bundestag gestern mit den Stimmen der Ampel-Koalition. Demnach erhöht sich der Bafög-Satz für Studierende von 427 auf 452 Euro im Monat. Wenn sie nicht mehr daheim wohnen, sind 360 statt bisher 325 Euro für die Miete drin. Schüler und Azubis, die nicht bei ihren Eltern wohnen, können 632 statt wie bisher 585 Euro bekommen. Außerdem neu: 2.415 Euro des monatlichen Elterneinkommens bleiben anrechnungsfrei. Bislang sind es 2.000 Euro. Auch die Höhe des sogenannten Schonvermögens steigt deutlich. Hinzuverdienen dürfen Studierende künftig 330 Euro, ohne dass sich das auf die Bafög-Höhe auswirkt – derzeit sind es 290 Euro.

Hier geht es zur richtigen Nebenkosten-Checkliste

Vergangene Woche berichteten wir über Nebenkosten, die Vermieter nicht auf ihre Mieter umlegen dürfen. Dabei haben wir auf eine Checkliste verwiesen, mit der Du Deine Abrechnung prüfen kannst. Verlinkt war versehentlich die allgemeine Checkliste zur Prüfung von Mieterhöhungen. Die richtige Checkliste findest Du hier.

Finanztip-Redaktion
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1 Kommentar

  1. Guten tag, wie wir’s denn der Stromverbrauch geschätzt? Ich verbrauche im 1. Halbjahr für meine LWWP deutlich mehr Strom als im 2. Macht es da Sinn, den Stand zu melden oder ist dies eher negativ

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