Scholz mit Unterlagen
Bild: Michael Sohn/AP Pool/dpa

Hoteliers, Handwerker oder Physiotherapeuten, die von einem Tag auf den anderen ohne Aufträge dastehen, bekommen jetzt Hilfen vom Bund. Er hat in dieser Woche 50 Milliarden Euro für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige bereitgestellt. Mit dem Geld können sie zumindest einen Teil der Betriebskosten decken, etwa die Miete für die Gewerbehalle oder das Ladenlokal.

Die Soforthilfe ist kein Kredit, sondern ein Zuschuss, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Sind Sie selbstständig oder führen Sie ein kleines Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten, können Sie bis zu 9.000 Euro erhalten. Bei maximal zehn Mitarbeitern sind es bis zu 15.000 Euro Hilfe.

Auch wenn der Bund das Geld für die Soforthilfe bereitstellt: Anträge und Auszahlung der Mittel laufen über die Behörden in den Bundesländern. In NRW sind etwa die Bezirksregierungen zuständig. Wie Sie in Ihrem Bundesland an die Soforthilfe kommen, erfahren Sie auf der Website des Wirtschaftsministeriums Ihres Bundeslandes.

Außer der Soforthilfe gibt es eine Reihe gesetzlicher Änderungen, die ebenfalls das Überleben kleiner Unternehmen in der Corona-Krise sichern sollen, etwa Sonderregeln beim Gewerbemietrecht. Alle Informationen dazu finden Sie in unserem Ratgeber.

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