Kfz-Versicherung
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Du hast bereits ein Auto? Wir zeigen Dir, wie Du bei der Versicherung Geld sparen kannst. Und zwar einfach, schnell und ohne großes Nachrechnen! Denn gerechnet haben wir für Dich in unserer aktuellen Untersuchung.

Ob Du zusätzlich zur Haftpflicht eine Kasko brauchst, hängt vom Wert Deines Autos ab. Wenn Dein Wagen älter als fünf Jahre ist, kannst Du ordentlich sparen, indem Du auf den Kaskoschutz verzichtest. Denn Teil- oder gar Vollkasko sind deutlich teurer als die reine Haftpflicht. Möchtest Du eine Kasko haben, zahl kleine Schäden selbst: mit einer Selbstbeteiligung. In der Teilkasko konnten wir durch 150 Euro Selbstbehalt fast 20 Prozent sparen. Mit 300 Euro im Schnitt sogar 25 Prozent – ganz einfach!

Weiter: Fahren wirklich alle eingetragenen Fahrer regelmäßig Dein Auto? Verflossener Partner, weggezogenes Kind – Du darfst sie im Herzen behalten, aber wirf sie bitte aus dem Vertrag. Fahranfänger sorgen für saftige Aufschläge (über 100 Prozent). Faustformel: weniger Fahrer = geringerer Beitrag.

Und: Stell Deine Zahlweise auf jährlich um. Zahlst Du Deine Versicherung auf einen Schlag statt halbjährlich, sparst Du fast 4 Prozent. Zahlst Du bislang quartalsmäßig, sind 8 Prozent Ersparnis drin und gegenüber monatlichem Abstottern fast 10 Prozent.

Nochmal 10 Prozent Beitrag kannst Du sparen, wenn Du mit Deiner Versicherung eine Werkstattbindung vereinbarst. Lebst Du auf dem Land, solltest Du aber vorher schauen, wo die nächste Vertragswerkstatt ist.

Ach ja, und wenn Du dieses Jahr deutlich weniger Kilometer fährst wegen Corona, dann senk die Kilometerzahl im aktuellen Vertrag und lass Dir Geld zurückerstatten.

Mehr dazu in unserem Ratgeber.

Kathrin Gotthold
Autor

Stand:

Kathrin Gotthold achtet darauf, dass bei Finanztip auch komplexe Themen einfach und verständlich erklärt werden. Als Textchefin sorgt sie für den richtigen Ton. Zusätzlich schreibt sie über Versicherungen. Vor Finanztip arbeitete Kathrin als Verbraucherjournalistin für große deutsche Medienhäuser, u.a. die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), die Berliner Morgenpost und die Welt-Gruppe. Dort verantwortete sie das Ressort Verbraucherfinanzen. Vor ihrem Leben als Journalistin arbeitete sie als Rechtsanwältin.

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