Berufsunfaehigkeit
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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist ein Rettungsanker, wenn nichts mehr geht und Sie für lange Zeit nicht arbeiten können. Doch in knapp einem Viertel aller Fälle bleibt die Rettung aus: Die Versicherung lehnt den Leistungsantrag ab. Das kann für Sie eine zweite Katastrophe werden, schließlich wird das Geld schnell knapp, sobald Sie nicht mehr arbeiten können.

Häufig gibt es Streit mit der Versicherung darüber, ob Sie wirklich berufsunfähig sind. Eine Rente steht Ihnen zu, sofern Sie mindestens die Hälfte Ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt haben. Ebenso häufig scheitert der Antrag auf eine BU-Rente daran, dass der Antragsteller irgendwann nicht mehr auf Nachfragen der Versicherung reagiert. Das ergab eine Studie der Versicherungsanalytiker von Morgen & Morgen.

Das verwundert kaum, wenn man sich klarmacht, dass die Anträge oft 20 eng bedruckte Seiten umfassen. Lassen Sie sich besser dabei helfen, bevor Sie leer ausgehen: Wir haben eine Liste von empfehlenswerten Kanzleien zusammengestellt, die darauf spezialisiert sind.

Mit dem Anwalt sollten Sie Ihren bisherigen Arbeitsalltag genau beschreiben, ausführlich begründen, warum Sie Ihren Beruf jetzt nicht mehr ausüben können – und detaillierte Berichte Ihrer Ärzte einreichen. Es kommt leider vor, dass Versicherer auf Zeit spielen, um Sie in Geldnot zu treiben und zu einem schlechten Vergleich zu nötigen. Dafür sollten Sie keine Angriffspunkte bieten.

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Julia Rieder
Autor

Stand:

Julia Rieder kümmert sich als Redakteurin um Versicherungsthemen. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

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