Grundrente für Geringverdiener
Supermarktkassierer. Bild: Hispanolistic / Getty Images

Wer wenig verdient, kann es sich meist kaum leisten, auf einen Teil seines Gehalts für die betriebliche Altersvorsorge zu verzichten. Deshalb gibt es seit 2018 eine steuerliche Förderung für Arbeitgeber, die für Mitarbeiter mit eher niedrigem Einkommen in eine Betriebsrente einzahlen. Bisher lag die Einkommensgrenze dafür bei 2.200 Euro brutto im Monat. Nun hat der Bundestag beschlossen, die Förderung auf Mitarbeiter auszuweiten, die bis zu 2.575 Euro brutto im Monat verdienen.

Liegen Sie unter dieser Einkommensgrenze, bekommt Ihr Arbeitgeber vom Staat 30 Prozent erstattet von dem, was er in Ihre Betriebsrente steckt. Die Förderung erhält Ihr Chef, wenn er zwischen 20 und 80 Euro im Monat für Sie einzahlt. Bisher lag der maximal förderfähige Betrag bei 40 Euro im Monat. Den Steuervorteil gibt es nur für zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers – nicht für solche, die Sie etwa durch Entgeltumwandlung selbst leisten.

Fragen Sie Ihren Chef, ob er bereit ist, für Sie in eine Betriebsrente einzuzahlen. Er bekommt schließlich einen Teil des Geldes vom Staat zurück. Sie sichern sich damit eine Zusatzrente, ohne von Ihrem Gehalt etwas abknapsen zu müssen.

 

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Nicolas Heronymus
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Nicolas Heronymus war bis Sommer 2022 Redakteur im Newsletter-Team von Finanztip und schrieb über die wichtigsten aktuellen Geldthemen. Nicolas hat bei Finanztip volontiert und dabei auch bei Zeit Online hospitiert. Vor Finanztip sammelte er erste Erfahrungen in der Finanz- und Versicherungswelt. Er hat Politikwissenschaft in Lüneburg, Berlin und Rom studiert.

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