Energie-Sanierung
Bauarbeiter beim Einbauen von Dämmung. Bild: BanksPhotos / Getty Images

Wenn Sie die Wände Ihres Hauses dämmen, die Fenster tauschen und eine effiziente Heizung einbauen, sparen Sie einiges an Heizkosten. Damit die Umbaukosten noch schneller wieder reinkommen, können Immobilienbesitzer einen Teil davon von der Steuer absetzen – als Alternative zu staatlichen Förderprogrammen.

Für energetische Maßnahmen, die Sie zwischen 2020 und 2029 beginnen und abschließen, erstattet Ihnen das Finanzamt 20 Prozent der Sanierungskosten. Der Höchstbetrag liegt bei 40.000 Euro pro Immobilie. Sie erhalten die Erstattung über drei Jahre verteilt, wenn Sie die Kosten in der Steuererklärung angeben.

Lassen Sie Ihr Eigenheim zum Beispiel für 50.000 Euro sanieren, bekommen Sie über drei Jahre insgesamt 10.000 Euro erstattet. Wichtig: Haben Sie in einem Jahr weniger Steuern gezahlt als Sie zurückbekämen, verfällt der überschüssige Betrag.

Sie profitieren nur von dem Steuervorteil, wenn Sie die Immobilie ausschließlich selbst nutzen und diese mindestens zehn Jahre alt ist. Außerdem müssen die Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden, der Ihnen bescheinigt, dass die Maßnahmen den gesetzlichen Anforderungen genügen.

Da Sie den Steuervorteil nur bekommen, wenn Sie auf staatliche Förderung zum Beispiel von der KfW-Bank verzichten, sollten Sie vor der Sanierung gründlich abwägen, welche Möglichkeit für Sie die bessere ist.

 

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Nicolas Heronymus
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Nicolas Heronymus war bis Sommer 2022 Redakteur im Newsletter-Team von Finanztip und schrieb über die wichtigsten aktuellen Geldthemen. Nicolas hat bei Finanztip volontiert und dabei auch bei Zeit Online hospitiert. Vor Finanztip sammelte er erste Erfahrungen in der Finanz- und Versicherungswelt. Er hat Politikwissenschaft in Lüneburg, Berlin und Rom studiert.

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