Einkaufsstraße mit Black Friday Plakat
Bild: Rolf Vennenbernd / dpa

In zwei Wochen ist wieder „Black Friday“. Vielen ist es Ende November noch deutlich zu früh, um sich für Weihnachtsgeschenke in eine Rabattschlacht zu stürzen. Doch dieses Jahr könnte es für spezielle Wünsche dann sogar schon ein wenig spät sein. Denn die Corona-Krise beschert uns aktuell viele Lieferprobleme, gerade bei Elektronik und Spielwaren. Einige beliebte Artikel wie das iPhone 11 sind schon jetzt kaum noch lieferbar. Drohnen zum Beispiel oder Spielfiguren für Kinder sind erheblich teurer als im Vorjahr.

Auf der anderen Seite fangen die Onlineshops immer früher an mit Rabattaktionen. Schon mit einem verfrühten Black Friday wollten Online-Pioniere in Deutschland dem stationären Handel einen Teil des Weihnachtsgeschäfts abjagen. Der zelebriert den Tag aber inzwischen auch. Nun kam mit dem gestrigen „Singles’ Day“ (11. November) der nächste Vorläufer. Und Amazon verschickt seit Montag schon „Black-Friday-Frühangebote“.

Schon das ganze Jahr über Lieferprobleme

Dabei gibt es gar nicht so viel zu rauszuhauen wie sonst. In diesem Jahr waren einzelne Produkte zeitweise nirgendwo zu finden: mal Fritz-Boxen, mal Fahrradteile. Die Playstation 5 ist schon seit Erscheinen kaum zu bekommen. Auch einige Waschmaschinen, Matratzen, einfache Regale, manche Kleidung und Schuhe waren das Jahr über davon betroffen.

Wenn Du also etwas ganz Bestimmtes suchst, solltest Du bald zuschlagen. Dann sind die aktuellen Schnäppchen-Wochen sowieso nichts für Dich: Wer sich auf ein bestimmtes Produkt versteift, spart am Black Friday im Schnitt 4 Prozent, wie das Preisvergleichsportal Idealo* in einer Stichprobe ermittelt hat. Das ist nett, aber nicht gerade ein toller Fang.

Wie in den vergangenen Jahren ist es ratsam, auf der Shopping-Tour ein paar Tipps zu beherzigen. Mehr noch als sonst solltest Du dieses Jahr flexibel bleiben. Vielleicht muss das neue Smartphone nicht unbedingt schwarz sein. Vielleicht tut es auch ein anderer Fernseher-Hersteller.

Stets die Ruhe bewahren

Erfahrungsgemäß bekommst Du gerade bei Smartphones, Computern und Kopfhörern um den Black Friday herum beliebte Vorjahresmodelle besonders günstig. Kleiner Tipp: Ein kurzer Preisvergleich verrät Dir, wieviel Du wirklich sparst.

Die Methoden im Online-Handel sind auch dieses Jahr die alten: Ablaufende Countdowns, (angeblich) begrenzte Verfügbarkeiten und übertriebene Prozentangaben bauen Druck auf, unbedingt sofort zuschlagen zu müssen. Besonders berüchtigt: Marktführer Amazon mit seinen „Blitzangeboten“. Längst nicht alles lohnt sich.

Deals kommen und gehen – und kommen wieder

Mit etwas Glück und gutem Timing kannst Du ähnlich gute Schnäppchen das ganze Jahr über finden – Preiswecker helfen dabei. Die Angebote kommen allerdings nicht so geballt wie in den beiden kommenden Wochen. Und angesichts der Liefersituation eher auch nicht mehr vor Weihnachten.

Unsere zehn besten Tipps für die Schnäppchen-Jagd zum Black Friday findest Du auf Finanztip-News. Viel Erfolg dabei!

Zum Ratgeber

Arne Düsterhöft
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