Bundeskanzleramt
Bild: Gregor Bauernfeind / dpa

Die Frisur sitzt wieder, nur unter Leute dürfen wir damit noch nicht – so könnte man das Ergebnis der Bund-Länder-Runde zur Corona-Pandemie zusammenfassen. Denn Bundeskanzlerin, Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen haben diese Woche entschieden, den Lockdown im Großen und Ganzen bis 7. März zu verlängern. Friseursalons dürfen aber schon am 1. März wieder öffnen. Private Treffen eines Haushalts sind weiterhin nur mit einer Person zur selben Zeit erlaubt.

Dafür wird erstmals der Rahmen für einen Ausstieg aus dem Lockdown genauer skizziert: Einzelhandel, Museen, Galerien und Kosmetikstudios dürfen öffnen, sobald in ihrem Bundesland die Zahl der Neuinfektionen stabil bei höchstens 35 pro 100.000 Einwohner pro Woche liegt. Zurzeit liegt der Bundesschnitt noch bei 62. Für Kultureinrichtungen, Sportvereine, Gastronomie und Hotels wurden noch keine Öffnungspläne vorgelegt.

Dagegen sollen Schulen und Kitas als erste schrittweise wieder geöffnet werden. Aber auch das entscheidet jedes Bundesland selbst. Immerhin: Es könnte sein, dass bald auch Grundschullehrer und Kita-Mitarbeiterinnen bevorzugt geimpft werden. Außerdem sollen schon bald Schnelltests zum Selbermachen zu kaufen sein.

Das Tragen medizinischer Masken (OP- oder FFP2-Masken) in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt Pflicht. Unternehmen sollen ihren Beschäftigten – soweit es geht – weiter Homeoffice ermöglichen. Und spätestens Ende des Sommer soll sich jeder impfen lassen können, der will.

 

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Maskenpflicht Alles über FFP2- und OP-Masken
Selbständig – Wie Du die Krise überbrückst
Kinderbetreuung – Was tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
Arbeitsrecht – Was im Job jetzt wichtig ist
Zahlungsunfähig – Was Du tun kannst
Reisen – Was Du jetzt beachten musst
Lieblingsläden – So kannst Du sie unterstützen

Nina C. Zimmermann
Autor

Stand:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate-Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate-Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.