Tourist auf den Kanaren
Bild: Andres Gutierrez / dpa

„Reiserücktrittsversicherung“ klingt nach einem Rundum-sorglos-Schutz. Doch in Corona-Zeiten gilt das nicht: Grundsätzlich bist Du nur versichert, sofern Du schwer krank bist, einen Unfall hast – oder einen Todesfall in der Familie. Musst Du wegen Corona-Verdachts in Quarantäne kannst Du zwar auch nicht in den Urlaub; auf den Kosten aber bleibst Du sitzen.

Immerhin: Seit kurzem bieten zwei unserer Empfehlungen, Allianz* und Travelsecure*, einen erweiterten Versicherungsschutz an, der auch bei persönlicher Quarantäne greift – jedenfalls solange kein allgemeiner Lockdown angeordnet ist.

Bei der Travelsecure musst Du den Quarantäneschutz für jede Reise extra dazubuchen, auch wenn Du schon einen Jahresvertrag hast. In der „Basis“-Variante bist Du nur bei Quarantäne zu Hause versichert. In der teureren „Premium“-Variante auch bei persönlicher Quarantäne im Reiseland (Reiseabbruch) – das kostet aber bei teuren Reisen schnell um die 100 Euro extra.

Bei der Allianz ist der Zusatzschutz seit September im „Vollschutz“-Tarif für einzelne Reisen enthalten – für Quarantäne sowohl zu Hause als auch im Reiseland. Im Schnitt kostet der Einzel-Tarif nur rund 5 Euro mehr – das finden wir fair. Aber aufgepasst: Im Jahrestarif ist nach wie vor kein Schutz gegen Quarantäne enthalten.

Unser Tipp: Wenn Du jetzt noch Urlaub machen willst, achte lieber auf günstige Stornobedingungen. Die Reiserücktrittsversicherung lohnt sich eher für ältere Menschen und für Familien, die teuer verreisen.

 

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Max Mergenbaum
Autor

Stand:

Max Mergenbaum geht nicht nur privat gerne auf Reisen, er schreibt auch darüber. Etwa welche Versicherungen Reisende unbedingt abschließen sollten. Max hat bei Finanztip volontiert, inklusive Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion des RBB Inforadios. Vorher studierte er Politik, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Germanistik. Nach einem Auslandssemester in Canterbury schloss er sein Politik-Studium an der Freien Universität Berlin mit einem Master ab.

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