Berchtesgaden mit Watzmann
Credit: aprott / iStock.com

Wer Geld sparen will, kriegt kaum noch Zinsen von der Bank. Aber wehe, wir überziehen mal unser Konto. Dann langen viele Banken kräftig hin: Fast zehn Prozent kostet der Dispokredit im Schnitt.

Genauer: 9,78 Prozent. Trotz Negativzinsen sinkt der Dispo kaum. Das ermittelte die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung. Jeder Ratenkredit ist günstiger.

Besonders die kleinen Genossenschaftsbanken auf dem Land machen den Dispo teuer. Spitzenreiter ist die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost (Berchtesgaden). Sie fordert 13,75 Prozent von ihren Kunden. Und für eine geduldete Überziehung jenseits des Dispo-Rahmens sogar 18,75 Prozent.

Wehren können Sie sich mit einem Kontowechsel. Finanztip hat die günstigsten überregionalen Girokonten für Sie herausgesucht. Auch beim Dispo sind die günstig, allesamt verlangen sie weniger als 8 Prozent pro Jahr: Die Consorsbank nimmt 7,75 Prozent, die DKB* 7,5 Prozent (Aktivkunden 6,9 Prozent) und die Comdirect* 6,5 Prozent Dispo-Zins. Der Wechsel ist dank der neuen Kontowechselhilfen recht einfach.

Es gibt auch Premium-Konten, die besonders geringe Dispozinsen anbieten, dafür aber bei den Gebühren zulangen. Das ist auf Dauer meist teurer.

Übrigens: Wenn Sie dauerhaft im Dispo stecken, dann könnte das aktuelle Kreditangebot von Smava interessant für Sie sein. Mehr dazu hier.

Matthias Urbach
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Als stellvertretender Chefredakteur ist Matthias Urbach für den Newsletter, Kooperationen und die redaktionellen Sonderprojekte von Finanztip verantwortlich. Als Diplomphysiker und Absolvent der Henri-Nannen-Schule kombiniert er analytisches und redaktionelles Know-how. Zuvor war er unter anderem als Verlagsdirektor beim SpringerNature-Wissenschaftsverlag und als Leiter von taz.de tätig.

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