Dein Finanztip-Team
Dein Finanztip-Team

Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Newsletter ist Dein Newsletter: Wir machen ihn für Dich, damit Dir der Umgang mit Geldthemen leichtfällt. Du kannst Dich in den Geldfragen des Alltags auf uns verlassen. Unser Versprechen: Der Newsletter hilft Dir, Deine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Dafür wühlen sich unsere Experten für Dich durch Gesetzestexte, AGBs und Kleingedrucktes. Und fühlen den Anbietern auf den Zahn.

Wir wollen das nicht unpersönlich tun, sondern wie ein guter Freund, der eben vom Fach ist. Der Dich auf Neues hinweist, auf Chancen und auf Risiken. Freunde duzen sich. Deshalb haben wir den Mut gefasst, unsere Ansprache im Newsletter – und Schritt für Schritt auch auf der Webseite – von „Sie“ auf „Du“ umzustellen.

Warum ist uns das wichtig? Weil wir mit Dir im Alltag über Deine Geldfragen reden wollen. Persönliche Finanzen sollten kein hochtrabendes Thema sein. Nichts, bei dem man sich innerlich erstmal die Krawatte umbindet.

Dass viele Profis rund ums Thema Finanzen so ein Bohei machen, stört uns schon lange. Weil es Menschen abschreckt und da ein echtes Hemmnis geschaffen wird: Geldthemen wirken häufig offiziell, langweilig und so, dass sie ein normaler Mensch eh nicht begreifen kann. Das stimmt einfach nicht: Seine persönlichen Finanzen kann jeder selber machen.

Klar fühlt sich das „Du“ im ersten Moment vielleicht etwas ungewohnt an (wir können Dich beruhigen: das geht uns genauso). Aber es passt zur Aufgabe: Geldthemen immer einfach machen. Für Dich. Mit unserer Experten-Redaktion. Die zu Deinen Themen rund um die persönlichen Finanzen unabhängig recherchiert und Dich mit konkreten Empfehlungen versorgt. Und die Dich beim Selbermachen begleitet und unterstützt.

Sag uns gern, wie Dir die neue Ansprache gefällt – wir freuen uns auf Dein Feedback!

 

Herzlichst

Unterschrift von Hermann-Josef Tenhagen

Hermann-Josef Tenhagen
und das gesamte Finanztip-Team
(oben im Bild)

Hermann-Josef Tenhagen
Autor

Stand:

Als Chefredakteur verantwortet Hermann-Josef Tenhagen alle Inhalte und die grundsätzliche Ausrichtung von Finanztip. Er war 15 Jahre Chefredakteur bei der Zeitschrift Finanztest (Stiftung Warentest). Davor war er unter anderem Nachrichtenchef der Badischen Zeitung und stellvertretender Chefredakteur bei der taz. Er studierte Politik, Volkswirtschaft, Pädagogik und Literaturwissenschaften.

79 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Tenhagen,
    dieses respektlose Geduze ist nun leider ein weiterer Missgriff, der Ihnen unterläuft.
    Dass Sie jetzt nicht einmal mehr den korrekten Ton gegenüber der Leserschaft wahren, ist ein weiteres Merkmal des fortschreitenden Niederganges des (ehemals guten) Finanztests. Schade.

  2. Schade. Mir würde auch nach 35 Jahren Praxis als Ärztin nie einfallen, meine Patientinnen und Patienten mit Du anzureden, nur weil wir uns schon lange kennen und ein vertrauliches Verhältnis zueinander aufgebaut haben und Gesundheit ja ein wichtiges Problem ist. Ich erweise auch meinen Mitarbeitern die entsprechende Hochachtung, indem ich sie mit „Sie“ anrede. In letzter Zeit kommen leider immer mehr Patienten, die -wissend oder unwissend- , von „eurer“ Praxis reden, und „ihr“ seid ja ein gute Team usw. Nein, es heißt „Ihre“ Praxis und „Sie“ sind ja ein gutes Team. Und ich verbessere meistens. Leider begreifen es immer Weniger. – Ich habe mir gerne die Video´s von Saidi angeschaut -sicher haben Sie auch einen Nachnamen- , aber das „Du“ gefällt mir leider nicht. Sämtliche Kataloge, die mich duzen, landen unweigerlich im Papierkorb oder werden abbestellt. (Ausnahme IKEA- die mich bei meinen 14 Umzügen seit meiner Studentenzeit begleitete und der ich wegen ihrer Kreativität alles verzeihe ;)). Fachlich sind Sie gut verständlich und ich habe viel von Ihren Themen profitiert. Ich hoffe, Sie überdenken noch einmal Ihre Entscheidung.

  3. Hallo lieber Hermann-Josef und KumpelInen (oder darf ich gleich Hermi oder Joe schreiben?);

    ich kann mich meinen VorschreiberInnen nur anschließen: bleibt bitte beim förmlichen „Sie“!

    Das hat nichts mit meinem Alter von 52 Jahren zu tun oder mit dem zunehmenden Trend sich beim ersten virtuellen oder tatsächlich persönlichen Kontakt gleich zu verschwägern – es passt einfach nicht zu einer Institution wie dem Finanztip.
    Ich duze meinen Bankberater oder Versicherungsfachmann auch nicht, obwohl ich schon seit Jahren mit beiden zu tun habe.

    Mit freundlichem gesiezten Gruß

    Markus Mehlig

  4. Liebes FINANZTIP(P)-Team,

    eigentlich ist ja bereits alles gesagt worden …

    … ich glaube, wie viele meiner Vorredner:innen kaum, dass durch den Schwenk auf das „Du“ mir der Umgang mit Geldthemen leichter fällt. Nein, ich habe keine Hemmschwelle diesen Themen gegenüber, im Gegenteil, sie sind interessant, spannend und auch mit der „Sie“-Ansprache partout nicht langweilig. Ich war bisher bestens zufrieden.

    Ja, Freunde „duzen“ sich, um aber zu jemanden Vertrauen zu haben, brauche ich einerseits nicht das „Du“ und andererseits entscheide ich gerne selbst, wer mich duzen darf oder nicht. Und, bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf …

    Doch im Ernst, Finanzthemen, wie auch viele andere Themen, lassen sich spannend, einfach und absolut nicht langweilig transportieren, ohne auf das in meinen Augen fast schon „anbiedernde“ Du zurückgreifen zu müssen. Durch ein „Du“ wird es weder spannender, interessanter oder simpler.

    M.E. muss FINANZTIP(P) nicht auf den „Fintech-Start-Ups-Zug“ hüpfen, wo das „Du“ üblich ist. Nennen Sie mich old-school, aber ich muss nicht auf jung, frisch, dynamisch und hemdsärmelig machen, um „Geldthemen einfach zu machen“. Entschuldigung, „hemdsärmelig“ ist jetzt keine Spitze in Richtung Herrn Tenhagens bzw. seines Teams Kleidung – Krawatte und Kostüm muss in der Tat nicht sein! – Metapher!!! 😉

    Wie schön ist doch das angelsächsische „You“, bei dem man sich selbst aussuchen kann, ob man es dem deutschen „Du“ oder „Sie“ gleichsetzt.

    Sie haben mich gefragt, mir gefällt es nicht. Man kann mit der „Sie“-Ansprache virtuos Nähe und Vertrauen schaffen, was mit so manchem „Du“ ein lebenlang nicht gelingen mag.

    Und im Übrigen … nur, weil es in anderen Ländern Usus ist, sich auch ungefragt zu Duzen … müssen wir alles nachäffen?

    Ach ja, eine Auswertung Ihrer „Umfrage“ zur Umstellung würde wahrscheinlich nicht nur mich interessieren.

    Ob ich weiterhin bei FINANZTIP(P) bleibe, werde ich mir genau überlegen. Wie schon geschrieben wurde … Inhalte absolut in Ordnung, Wechsel der Ansprache und dadurch auch der Sprache insgesamt … wenig geglückt.

    Mit besten Grüßen

  5. Sehr geehrte Damen und Herren,
    mir gefällt es gar nicht, dass Sie Ihre Interessenten bzw. Leser Ihres Newsletters jetzt duzen.
    Ich werde Ihre Informationen zwar weiterhin lesen, bin aber von Ihren Argumenten bzgl.der Duzerei in keinster Weise überzeugt.
    Freundlichen Gruß
    Rhenah

  6. Ich finde es nicht sehr geschickt, alle mit DU anzureden.
    Es wirkt abstoßend.
    Mir ist ein persönliches SIE angenehmer als ein unpersönliches DU.
    Bitte dringend die Anrede wieder auf „Sie“ umstellen.

  7. SgD&H,

    Also, nachdem es jetzt schon fast alle machen, glauben Sie, Sie müssten jetzt endlich nachziehen. Offenbar weil Sie Angst haben, was zu verpassen? Oder warum? Immer schön mit dem Zeitgeist schwimmen und nicht nachfragen, was dessen positiven (gibt´s da welche?) und negativen Seiten sind.

    Ich will nicht auf Schritt und Tritt von jedermann geduzt werden und verbitte es mir!
    Das ist mittlerweile unsäglich, anbiedernd, mehr als plump-dümmlich und letztendlich respektlos.
    Soll wohl Jugendfreundlichkeit suggerieren und ach so fortschrittlich, hip und cool erscheinen.

    In unserem Kulturkreis ist es üblich, dass sich Menschen das „Du“ gegenseitig persönlich anbieten oder verwenden, wenn sie verwandtschaftliche, freundschaftliche, oder Gruppen-Beziehungen haben oder sich z.B. in einem gemeinsamen geschlossenen Kreis bewegen.

    Ich kann mich nicht erinnern, jemals jemanden aus Ihrer Firma das Du angeboten zu haben.
    Warum glauben Sie, gibt es in sämtlichen Europäischen Kulturen und Sprachen die Anrede mit „Sie“ (ausser im anglizistischen Sprachraum)?

    Die Begründung, Sie wollten ein „Freund“ Ihres Publikums sein, und Freunde würden sich schliesslich duzen, ist mehr als abenteuerlich und abwegig. Ich bin nicht Ihr Freund und Sie sind nicht meiner.

    Schon ´mal was von Alterspyramide gehört? Es gibt immer mehr Ältere, und ich glaube nicht, dass da wahnsinnig viele besonders erpicht darauf sind, sich ständig von irgendwelchen Jungen anbiedernderweise duzen zu lassen.
    Hab´ ich übrigends schon von vielen so gehört.

    Mit großer Freude nehme ich zur Kenntnis, dass Ihr Versuch bei manchem Anderen auch auf Mißfallen stösst.
    Aber es sind ja offenbar nur ein paar… 66 Kommentare (per 15.08. morgens) bei 750.000 Abonnenten… Vernachlässigbar. Täuschen Sie sich nicht!
    Es werden wohl schon einige aussteigen. Nehmen Sie ja offenbar billigend in Kauf.

    Also von meiner Seite her völlig daneben, Note 6 und ein Abstieg für Ihr ansonsten durchaus nicht schlechtes Portal, inkl. Newsletter.

    Seriosität ist was anderes.
    Denke, Sie haben kein Marketing-Department.

    MfG

    J. Floßmann

    1. So auf Etikette bedacht – und dann: „Sg D&H“, „MfG“ – DAS ist Zeitgeisthörigkeit! Wer nicht mal Anrede und Grußformel ausschreiben will (weil es zu lange dauert?), sollte sich über Du oder Sie nicht beschweren. Höflich oder unhöflich, Freund oder nicht ist keine Frage des Du oder Sie. Solche sinnentleerten Abkürzungen und Rechtschreibfehler schon.

      1. Sehr geehrte Frau Corvinus,
        ich freue mich über Ihren Kommentar.
        Nein, das mit der Anrede haben Sie leider missverstanden.
        Die Grußformeln sind absichtlich so gewählt, weil ich dem Adressaten nicht die Höflichkeit zeigen will, die er mir mit seinem Duzen auch nicht gegenüberbringt.
        Und doch, für mich ist Höflichkeit, Freundschaft und Respekt unter vielem Anderen auch eine Frage des „Du“ und des „Sie“.
        In diesem Sinn mit durchaus freundlichen Grüßen
        J. Floßmann
        PS: Rechtschreibfehler?

  8. das „Du“ wirkt für mich irgendwie anbiederisch, kumpelhaft, wie am Bau, beim Flohmarkt. Seriöse Beratung in finanziellen Angelegenheiten sollte anders aussehen.
    Ausserdem: Beim Geld hört die Freundschaft auf!
    Also, wieder zurück zum „Sie“, und ich bleibe Ihnen frundschaftlich gesonnen.

  9. Sehr geehrter Herr Tenhagen,
    Ihre Marketingberater haben einen verdammt schlechten Job gemacht! Ich habe hier sehr viele gute Kommentare gelesen, warum das Duzen unangemessen ist und es besser gewesen wäre, vorher die Leserschaft zu fragen, ehe man den hippen Beratern folgt.
    Duzen ist Zeitgeist und ruiniert eine subtile Möglichkeit der Unterscheidung, die unsere Sprache geboten hat. Würden wir beide uns persönlich begegnen, wären Sie für mich ja auch nicht der „Hermann-Josef“.
    Einen Grund, den Newsletter abzubestellen, sehe ich allerdings nicht, denn ich weiß das Formale sehr wohl vom Inhalt zu unterscheiden.
    Mit freundlichem Gruß

  10. Freunde? Zum Glück bin ich noch nicht so weit, mit einem newsletter via Bildschirm befreundet zu sein! Träfe ich all die sympathisch aussehenden Finanztip-MitarbeiterInnen, allen voran Herrn Tenhagen persönlich, hätte ich sicher keinerlei Problem mit dem Du. So aber bleibt für mich alles anonym und auf rein sachlicher informativer Ebene- und bin froh, dafür das angemessene Sie in der deutschen Sprache zu haben.
    Bitte wieder ändern, oder beide Anreden verwenden, sodass ich mich wieder angesprochen fühlen kann.

  11. Ich möchte gerne bei der unter Erwachsenen in unserem Kulturkreis noch üblichen Anrede, dem Sie, bleiben. Natürlich gibt es Ausnahmen: der Sportverein, die Genossen usw. – also Gemeinschaften von Personen, die auch untereinander agieren. Und es gibt die Kommunikationsstrategien der Verkäufer und Werbetreibenden, die ungefragt duzen, in der Annahme, uns damit das Hirn zu vernebeln und den Profit zu steigern. Finanztip ist kein Verein, und Sie wollen uns nichts verkaufen. Und ob Geldthemen so wirken, „dass sie ein normaler Mensch … begreifen kann“, liegt doch an der Qualität der Texte, nicht an der Anrede. Für mich ist die ungefragte Verwendung des Du übergriffig und anbiedernd, ganz gewisslich unpassend.

    Üblicherweise bestelle ich in solchen Fällen die entsprechenden Sendungen ab, und solche Werbung landet im Papierkorb – ich bin ja offensichtlich auch nicht die Zielgruppe.

    Aber noch habe ich Hoffnung, dass die Entscheidung überdacht und revidiert wird.

  12. Obwohl ich nach 4 Jahren Forschungsaufenthalt in den USA nur noch die Anrede mit dem Vornamen gewöhnt war, empfinde ich zum Gebrauch des „Du“ und des Vornamens in Deutschland einen enormen Unterschied: Es ist der oft fehlende Respekt vor dem anderen, die unterschwellige Gleichmacherei, der gezielte Abbau einer sozialen Distanz zwischen Menschen mit unterschiedlichen kommunikativen Zielen!

    Trotz aller Wertschätzung gegenüber Ihrer Arbeit als „Finanztip“ sind Sie eine Organisation mit ihren eigenen Interessen und (kommunikativen) Absichten – aber auch und vor allem ihrem eigenen Umfeld und ihrem kommerziellen Umfeld und Mitbewerbern. Außerdem sind Sie, wie jeder Mensch, nicht ohne Fehler – und spätestens bei Haftungsfragen infolge von Fehlinformationen wird dieser Unterschied zu Ihren Followern (eigentlich Kunden!) sichtbar.

    Bleiben Sie beim Sie, – das ist für beide Seiten ehrlicher, – und vermeidet Peinlichkeiten nach Missstimmungen.

  13. Das Du erreicht sprachlich im Deutschen Kinder und Jugendliche. Aus diesem Grunde lasse ich inzwischen auch Werbung, in der ich geduzt werde, links liegen. Es ist einfach unprofessionell und sorgt in meinem Kopf für eine geschäftsschädigende Konsolidierung.
    „Ich duze nur Menschen, die ich persönlich kenne und mit denen ich einen regelmässigen Kontakt habe.“ Das Zitat von Frau Lorenz kann ich nur unterstützen.

  14. Ich bin ein überzeugter Siezer weil das Du für mich außerhalb der Familie ein ein Ausdruck besonderer Wertschätzung ist. Mein Du muß man sich verdienen! Und ich mußte leider auch feststellen, daß beim Du so Mancher glaubt in plumpe Vertraulichkeit fallen zu können.

  15. Sie kennen mich nicht, haben mich noch nie gesehen, auch kein Bild von mir, Sie wissen nichts von mir, ausser dass ich den Newsletter abonniert habe.
    Es interessiert Sie auch nicht, welche Anrede ich wünsche, denn sonst hätten Sie VOR der Umstellung eine Umfrage/Abstimmung gemacht (und als Ergebnis es dann vermutlich beim Sie gelassen).
    Ich empfinde das Du als aufdringlich, anbiedernd, kumpelhaft und übergriffig.
    Daher werde ich den Newsletter abbestellen. Schade eigentlich…

    1. Danke für den Kommentar. Genauso sehe ich das auch. Das „DU“ ist vollkommen unangemessen. Ich will gefragt werden, ob man mich duzen darf. Und das dürfen nur meine Freunde. Eine Umstellung auf „SIE“ wird es ganz sicher nicht geben, der Aufwand wäre wohl hier viel zu groß. Man hätte vorher mit einer Umfrage den Willen der Leser*innen eruieren müssen.
      Newsletter abbestellt. Und ja, es ist eigentlich schade.

    2. Dies ist 1 zu 1 meine Meinung, eine Umfrage wäre klug, „Du“ klingt irgendwie respektlos und man fühlt sich einwenig unwohl, so etwa wie bei IKEA-Werbung, die ich abstoßemd und nervig finde.

  16. Das habe ich mir doch gedacht: Anleger und Investoren sind entweder arrogant oder haben Angst, in entspannter „Du-Atmosphäre“ über den Tisch gezogen zu werden. Mit den Mitgliedern der Finanztip-Redaktion per „Du“ zu kommunizieren, lässt bei mir keinen Stein aus der Krone fallen, weile ich doch inzwischen über ein dreiviertel Jahrhundert auf dieser momentan etwas beschädigten Erde und werde mich keinesfalls durch’s „Du“ diskriminiert fühlen.

  17. den das „Du“ grundsätzlich ablehnenden Kommentaren kann ich mich nur mit voller Überzeugung anschließen!
    Ich bin jetzt 76 und will mich diesem zeitgeisthaften mainstream mit derselben Überzeugung nicht anschließen!

    1. Ich werde bald 76 und hätte nichts gegen die Abschaffung des eher distanzierenden als ehrerbietenden „Sie“ aus den „Kniggeregeln“. Fast der § 1 in den Aufnahmebedingungen der 2 Seniorenclubs, denen ich angehöre, lautet: „Sag‘ DU zu mir, denn ständig zwischen Duzern und Siezern (-innen inkludiert) unterscheiden zu müssen, würden nicht mal Jüngere schaffen.“
      Außerdem wäre es ein Beitrag zur Migration, denn Ausländern fällt es in der Regel sehr schwer, zwischen hochherrschaftlichen und persönlichen Anredeformen zu unterscheiden.
      Nur ein Beispiel:
      Ausländischer Taxifahrer: „Wo willst DU hin?“ – Ich: „Fahr‘ DU mich heim zu mir,“ und schon entspinnt sich ein kurzweiliges Gespräch. Mit SIE wird man jedenfalls nicht so schnell „warm“.

      1. Was Ihre Seniorenclubs machen oder lassen, ist deren Sache. Jedenfalls kann das kein Maßstab für allgemein gültige/verbindliche Umgangsformen sein und schon mal gar nicht im Umgang mit Ausländern, von denen sich dadurch viele als „Menschen 2. Klasse“ behandelt fühlen würden.
        Im Übrigen: Wir alle sind Ausländer – fast überall auf der Welt!

  18. Ich tue mich schwer damit. Ich duze nur Menschen, die ich persönlich kenne und mit denen ich einen regelmässigen Kontakt habe. Nicht die Verkäuferin im Supermarkt, die ich auch schon viele Jahre sehe und deren Namen ich nur kenne, weil sie ein Namensschild trägt. Sie kennt meinen Namen aber bestimmt nicht. Die Kompetenz einer Person hängt nicht vom Sie oder Du ab, schon gar nicht der Respekt vor einem Menschen. Aber nur weil es das Siezen in anderen Ländern nicht gibt heisst es doch nicht, dass es richtig ist, es hier nach und nach abzuschaffen. Es muss doch nicht überall alles gleich sein.

  19. Tja, wie man an vielen der Kommentare sehen kann, sind die Deutschen noch nicht soweit, das lästige ‚Sie‘ abzuschaffen.
    Andere Länder sind da schon weiter. Ich finde das ‚Du‘ super, hat für mich nichts mit Respektlosigkeit zu tun.

  20. Sehr geehrter Herr Tenhagen,

    diese Umstellung auf das DU kann ich nur als absoluten Fehler einstufen und nicht akzeptieren. Man ist noch nicht mal dazu befragt worden, sondern man wird einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich bin dieser Entscheidung absolut nicht einverstanden!

  21. Eine sehr schöne Veränderung, die zur Zeit passt. Auch eure Begründung finde ich völlig nachvollziehbar, das Du baut Hürden ab, sich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen. Gute Entscheidung!

  22. Was für ein Schmarrn! Wer denkt sich sowas Ich will nicht von Ihnen geduzt werden. Wer die Nettiquette nicht beherrscht von dem möchte ich auch keine Finanztipps mehr erhalten. Ein Fehler kann passieren; häufig reicht es den Fehler zu korrigieren und alles wird wieder gut! Bleibt es dabei dann werde ich halt den Newsletter kündigen…..

    1. Guten Morgen Herr Steinkötter,
      entspannen Sie sich.
      Nur weil ein anderer Mensch einen duzt, bricht doch nicht die gesamte Welt zusammen.
      Und wenn Sie den newsletter abbestellen, schaden Sie nur sich selbst.
      Ich bin 63 Jahre alt, habe gar nichts gegen duzen.
      Hermann-Josef und alle anderen bei Finanztip, ihr habt das gut gemacht.
      Lieben Gruß aus Köln nach Berlin

  23. Hi Hermann-Josef ,
    mir fehlt das konsequente Handeln, das Du und Dein Team vermissen lässt.
    Wenn schon „Du“, dann bitte auch mit Vornamen.
    Die vielen unmissverständlichen Kommentare zu diesem Thema sollten für Sie und Ihr Team (merke: Sie und Ihr Team) Anlass sein, Ihren einseitigen Beschluss des Duzens Dritter zu überdenken.
    Keine Regel ohne Ausnahme: Trete ich einem Sportverein bei, muss ich damit rechnen, das die Mitglieder sich duzen. Im Sport ist dies gewachsene Tradition. Wenn ich auf das „Sie“ nicht verzichten wollte, hätte ich mir einen anderen Verein suchen können.
    Es gibt auch Gruppen (Parteien, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, …), deren Mitglieder sich aus Tradition untereinander duzen oder aus anderen Überlegungen das „Du“ verwenden. In der Regel ist die Verbundenheit zur Gruppe wichtiger, so dass dem „Du“ in Verbindung mit dem Vornamen der Vorrang eingeräumt wird. So war ich gehalten, nach der Wahl zum Betriebsrat deren Mitglieder zu duzen. Bei Auslandsaufenthalten sollte es selbstverständlich sein, den dort geltenden Regeln zu folgen.
    Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich meine Meinung als Brief verschickt mit vernünftiger Anrede und üblichem Gruß. Ihnen und Ihrem Team komme ich gerne entgegen und belasse es dabei, Kommentar, Namen und E-Mail auszufüllen.

    Respekt zu verordnen ist genau so unangebracht wie das Duzen gegenüber Dritten. Nach ein paar Berufsjahren im Ausland,

  24. Geschätztes Tenhagen-Team,

    ich habe mir ein veränderungsresistentes Seniorengehirn redlich verdient. Stelle aber, jedoch unbekümmert, fest, dass die (marketinggetoastete) Du-Anrede meinen Lesefluss und meine Leseabsicht stört. Diese nicht neutrale Anrede wirft mich aus dem Text, weil ich automatisch millisekundenkurz dranhängen bleibe. Ich muss mich neu (re-)fokussieren. Das kostet meine Zeit, wo ich doch sparen will. Und dass es befremdlich wirkt, muss ich auch assimilieren. Mit Übung werde ich mich sicher allmählich anpassen können. Ach ja, da war doch noch was; jetzt habe den neuen Newsletter noch garnicht angefangen zu lesen. Sowas von gelungener Ablenkung aber! Also, auf zum Training!

  25. PS:
    „ Dass viele Profis rund ums Thema Finanzen so ein Bohei machen, stört uns schon lange. Weil es Menschen abschreckt und da ein echtes Hemmnis geschaffen wird: Geldthemen wirken häufig offiziell, langweilig und so, dass sie ein normaler Mensch eh nicht begreifen kann. “

    Und das soll anders werden, weil Sie uns jetzt Duzen wollen?? Was ein Quatsch! Der Inhalt macht’s!!

  26. Was fällt Ihnen ein, mich ungefragt zu duzen?!? Wie unverschämt ist das denn? Und Sie wollen ein seriöses Finanzblatt sein?? Entweder Sie lassen das oder Sie haben mich gesehen.

  27. Sehr geehrter Herr Tenhagen,
    das können Sie natürlich halten wie Sie wollen. Ich für meinen Teil unterscheide bei anderen Menschen nach dem persönlichen Verhältnis zu und mit ihnen. Freundschaft ist etwas Besonderes und deswegen finde ich es gut und wichtig, dass wir das in unserer Sprache auch zweifelsfrei zum Ausdruck bringen können. Den Hintergrund für den Hinweis des Kommentators Nordnordlicht bzgl. Auslandsgewohn-heiten vermute ich in seinen Erfahrungen mit der englischen Sprache. Als erfahrener Weltreisender sollte er aber wissen, dass sowohl im britische als auch im amerikanische Englisch sehr wohl zwischen dem distanzierten und dem freundschaftlichen „you“ durch die Ausdrucksweise unterschieden wird. Den Rest der Meinungsäußerung von Nordnordlich zu kommentieren erspare ich uns.
    Zu dem Vorgang: In meinem Leben habe ich mich noch nie über Finanzen und ähnlich existentielle Dinge von Freunden beraten lassen, denn bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Da geht es um harte Fakten, persönliche Einstellungen, die aus der Distanz ohnehin nicht zu klären sind, um Risiken und um die Frage, wem nützt was? Ein „Du“ nimmt die gebotene Neutralität und Distanz. Beratungsfehler gibt es in der Branche zuhauf, vom irrtümlichen oder missverständlichen Hintergrund bis hin zum Vorsatz. Ein „Du“ ist das anbiedernd und kann überrumpelnd wirken. Da hilft auch die beteuernde Erläuterung unter „Was der Stern bedeutet“ nichts.
    Natürlich gibt es auch gute Beratungsleistungenm keine Frage. Dort ist aber Freundschaft nicht notwendig, eher unseriös und störend weil ablenkend.
    Nein, kein „Du“ in unserem Verhä!tnis! Respekt ja und selbstverständlich, auch vor Ihnen und Ihren Kollegen, zumal man sich ja nicht persönlich kennt. Aber Freunde suche ich mir nach anderen Kriterien aus. Und das beruht immer auf Gegenseitigkeit.
    Ich begrüße, dass doch eine Vielzahl von Kommentaren das ähnlich sieht und hoffe auf eine kurzfristige Rücknahme der Entscheidung, damit ich entscheiden kann, dass ich den NL abbestellen muss.

    1. Johannes Jung. Sie wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, wie ich auch. Es wurde auch eine Begründung genannt, die bei gutem Willen glaubhaft ist. Da ich Ihre Auffassungen teile, fehlt mir leider dieser gute Wille. Das ist der Merkelismus unserer Zeit, auch Zeitgeist genannt. Da wird nichts zurück genommen. Ertragen Sie es oder bestellen Sie den Newsletter ab.
      Freundliche Grüße
      Manfred Haffer

      1. Für mich ist FINANZTIP keine Finanzfachzeitschrift und will es auch nicht sein.Der alles bestimmende Zeitgeist,der Verstösse auch bei grösstem Unsinn nicht verzeiht ,fordert m.E. das gleichmachende
        meist platte „Du“.Vor dem Hintergrund einer in bedenklicher Weise zunehmend dekadenten Gesellschaft wirkt daher an dieser Stelle die Forderung einiger Leser nach respektvoller Distanz ,die mich sehr überrascht hat,geradezu bizarr.Aber vielleicht ist sie gerade bei einem oft schrecklichen Zeitgeist sinnmachend?

  28. Den ablehnenden Kommentaren zur Umstellung der Anrede kann ich mich nur anschließen.
    Den Newsletter werde ich deshalb nicht abbestellen, kann aber verstehen,
    wenn viele das jetzt tun.

    An eine Rückkehr zum „Sie“ glaube ich nicht.

    Erstaunt hat mich der unpassende Ton den auch siegfried vom 8. August 2020 um 0:49 Uhr beklagt, der auf S. Bäcker verweist „… die wohl der Redaktion angehört,
    wie ihre unverschämte Antwort auf Herrn Stephan Herget vermuten lässt“.

    Sofern die Zugehörigkeit zur Redaktion zutreffend ist, sollte die Redaktionsleitung einschreiten, denn eine derartige Kommentierung eines Kunden, der sich wohl geirrt hat, gehört sich nicht.

    Der evtl. Irrtum von Herrn Stephan Herget „ein Abbestell-Link fehlt“:
    Ist NUR zutreffend für den Link „HIER“ in „Wir haben die Anrede umgestellt, HIER erklären wir, warum.“
    In den Newslettern ist ein Abbestell-Link erfügbar.

    1. Sehr geehrter Herr Kerkow,
      die Diskussion verstehe ich wirklich nicht und kann mich nur denjenigen anschließen, die die Qualität der Informationen in den Vordergrund stellen. Nach Recherche möchte ich für alle im Chat klarstellen, dass S.Bäcker keine Angestellter/Angestellte von FINANZTIP ist. Mitarbeiter erkennt man immer an der Anschrift und dem Bild, welches immer mit veröffentlicht wird.

      1. Sehr geehrter Herr Reiher,
        die Annahme, dass S. Bäcker Angestellter/Angestellte von FINANZTIP ist, entstammt dem Kommentar von siegfried vom 8. August 2020 um 0:49 Uhr.

  29. Ich freue mich Woche für Woche auf euren breit gefächerten Newsletter mit sehr gut erklärten Inhalten. Ihr habt soviele verschiedene Themen aufbereitet und Podcasts dazu.
    Dank euch bzw. Saidis Videos habe ich begonnen, selbst in ETF´s zu investieren und mich nicht mehr länger nur auf den Finanzdienstleister vor Ort zu verlassen.

    Ob die Ansprache nun 2 oder 3 Wörter enthält, ist für mich nicht relevant.
    Jeder sieht die Welt so, wie er sie sehen möchte und wird mit seinen Themen konfrontiert.
    In meiner Welt seid ihr eine Bereicherung, leistet ihr Woche für Woche tolle Arbeit und stellt sie kostenlos für alle zur Verfügung!
    Das ist relevant und dafür ein ganz herzliches Dankeschön!

  30. Die Luxusprobleme der Deutschen sind mir immer nach der Rückkehr von einer Auslandsreise aus sogenannten Dritte-Welt-Staaten oder Entwicklungsländern besonders krass in’s Auge gefallen. Da wird ihm ein Newsletter (gratis und frei Haus) mit wertvollen Finanztips zur Verfügung gestellt und einige echauffieren sich nach 7 Jahren, dass die Redaktion die Anrede von ‚Sie‘ auf ‚Du‘ umstellt. Geht’s noch? Gibt es wirklich keine drängenderen Probleme auf der Welt?? Welch ein Luxus!
    Ich für meinen Teil möchte mich an der Stelle mal ausdrücklich für euren Service bedanken. Gäbe es euch nicht, man müsste euch erfinden! Eine ganz besonders kluge Idee finde ich übrigens, dass ihr Schulen anbietet, eure Konzepte in den Unterricht zu tragen – eine mehr als überfällige Aktion. Danke (auch) dafür!

  31. Auch wenn es sich vielleicht altmodisch anfühlen mag, aber genau das “Sie“ war es, was mir bei der Beratung von Finanztip gefallen hat, natürlich neben dem sehr guten Inhalt. Leider glauben alle neuerdings sich auf diese kumpelhafte Sprache einstellen zu müssen, aber genau das ist es, was die “ältere“ Generation nicht schön findet, aber das ist genau die Generation, die über das nötige “Kleingeld“ verfügt, welches Sie gern als Vermittler anlegen wollen. Diese Unart, dass sich alle schnell mal duzen, schafft für mich kein Vertrauen, sondern eher Distanz. Denn wie heißt es so schön. “Es schimpft sich eher Du Ar…, als Sie Ar….“
    Im übrigen, findet auch die jüngere Generation dies nicht gut, wenn sie von jedem geduzt wird. Das hängt aber eben auch von der, im Elternhaus gelebten, Einstellung zu diesem Thema ab. Für mich ist das keine Frage, ob es um Finanzen, Versicherungen, Schule, Freizeit oder andere Themen geht. Es hat etwas mit Respekt zu tun und ich möchte entscheiden, ob mich jemand duzt oder nicht. Abmelden werde ich mich dennoch erstmal nicht, da ich denke, dass Herr Tenhagen und sein Team die vielen Antworten auf das Thema liest und vielleicht seine Entscheidung nochmal überdenkt. Trotzdem an diese Stelle nochmal vielen Dank für die vielen guten Tips und die umfassende Recherche.
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Dieser Meinung schließe ich mich an – denn ich sehe kein Hindernis im ‚ Sie ‚ !
      Außerdem hat man sich sicherlich bei Einführung der deutsachen Sprache auch etwas bei der Unterscheidung von DU und SIE gedacht.

  32. Er hat Recht. Ich finde diese kumpelhaft0 Anbiederei genau so unangenehm wie alle anderen vor mir. Bleiben Sie also bitte beim „Sie“.

  33. Am Anfang war ich erstaunt, dass
    „finanztip“ von Sie auf Du umstellt. Nun finde ich es in Ordnung, ich nehme das Du nicht persönlich….
    das ist für mich der feine Unterschied.
    Wichtig sind für mich nach wie vor die hervorragend recherchierten Informationen und Tips, daran hat sich doch nichts geändert.

  34. Haben Sie das wirklich nötig, sich dem Zeitgeist und Mainstream auf diese Weise anzubiedern?
    Ihre Begründungen sind banal und falsch. Wir sind keine guten Freunde. Und ein „Sie“ in der Anrede ist nicht zwangsläufig unpersönlich, sondern eines Finanzdienstes angemessen.
    Sie verspielen Ihre Seriosität mit dieser Duzerei.
    Mich irritiert diese aufgezwungene kumpelhafte Form der Anrede und sie stösst mich ab.
    Das Nächste wird dann wohl das Gendersternchen.
    Ich werde den Newsletter abbestellen.
    D.Peller

  35. Sehr geehrter Herr Tenhagen,
    das ist doch ein Witz, dachte ich zuerst. Oder ein Test, um herauszubekommen, wie genau FINANZTIP gelesen wird. Nein, es ist offenbar ernst gemeint. Wie kann man nur auf eine solche Idee kommen und ein Kumpel-Deutsch für FINANZTIP einführen. Man kann „Hallo beisammen“ schreiben, aber eine „Du-„Ansprache mag ich gar nicht. Daher müssen Sie auf mich in Ihrer Leserschaft künftig verzichten. Das tut mir leid. Ich bedanke mich für die guten Informationen und verabschiede mich.

  36. Liebes Finanztip-Team,
    ich nehme gern Euer „Du“ an.
    Als ich vor einigen Jahren Euren Newsletter bestellt habe, bekam ich eine Begrüßungs-E-Mail – darin folgender Satz: „Wir … nehmen Ihnen hoffentlich erste Berührungsängste.“ In genau diesem Sinne verstehe ich die Umstellung vom Sie auf das Du.
    Ich schätze die Informationen und Empfehlungen aus dem Newsletter ebenso wie Eure TV-Beiträge und Eure Seite finanztip.de sehr.
    Ihr schafft es, auch nicht ganz einfache Themen gut verständlich darzustellen. Ich (inzwischen 60 Jahre alt, Abitur, Kaufmannsgehilfenbrief und seit jetzt 36 Jahren in der selben Bank beschäftigt) habe es dabei vielleicht etwas leichter als Andere. Viele Freunde und Bekannte, denen ich Finanztip in den letzten Jahren empfohlen hatte, haben mir aber auch diese Einschätzung bestätigt. Im Gegensatz zu früher – als es noch hieß „Über Geld spricht man nicht!“ – reden wir sehr wohl über Eure Themen. Unnötige Kosten sparen, Altersvorsorge, Versicherungen, etc. … das geht uns doch alle an.
    Ich fühle mich von Euch auch mit dem neuen „Du“ gut beraten. Dazu brauche ich keine Herren in dunklen Anzügen mit Krawatte um den Hals und Pomade in den Haaren, die mir in gestelzter Sprache die Finanzwelt erklären wollen – und auch kein „Sie“. Bitte bleibt also bei Eurem freundschaftlichen Du und lasst Euch nicht von den Anhängern Schillers und Goethes entmutigen.
    Vielen Dank für Eure tolle Arbeit.
    Es grüßt Euch herzlich
    Eure
    Sabine Bäcker

    P.S. Hej, was ist verkehrt an IKEA ? Ich habe heute noch Möbel, die ich dort mit 16 oder 25 Jahren gekauft habe – ganz schön nachhaltig, oder ? – und gehe immer noch gerne dort einkaufen oder (vor/nach Corona) im Restaurant einen Kaffee trinken. Das „Du“ hat mich dort weder früher noch heutzutage gestört.

    1. „Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
      Und neues Leben blüht aus den Ruinen.“

      War das nicht auch von diesem Herrn von Schiller? 🙂

  37. Die Ansprache wird ohne Not auf Social Media Niveau herabgestuft.
    Es ist ein Denkfehler sich per einseitigem Du den Kunden anzubiedern. In den Videos für junge Leute geht das noch durch und hilft atmosphärisch Schwellen abzubauen.
    In der Schriftform im Newsletter geht das leider gar nicht!
    Sie schaden sich selbst damit, weil die professionelle Distanz, die man bei seriösen Nachrichten bzw Organisationen zum Thema Finanzen erwartet verloren geht.
    Das Internet ist voll von unseriösen Anbietern mit Du-Jargon. Sie gehören da nicht hin!
    Mit freundlichen Grüßen
    Lutz F.

  38. Sofern Hermann-Josef nichts dagegen hat, falls wir uns mal zufällig begegnen sollten, ihn als Freund zu begrüßen und als solchen auch meiner Begleitung vorzustellen, um im Anschluss die ein oder andere (private) Finanzsache auszudikutieren, bin ich dabei.

    Ob ich einem Freund meine eigenen Finanzdinge anvertraute, ist allerdings noch mal ein ganz anderes Ding (merke: „Bei Geld hört die Freundschaft auf“, ein Sprichwort, das nicht grundlos existiert); ein Profi wäre mir lieber und als solchen hatte ich u.a. dem Finanztip Vertrauen schenken können. (Weitgehende) Unabhängigkeit von Finanzinteressen diverser Anbieter wie auch eine diskrete Distanz zum Klientel machten doch aus meiner Sicht die Seriosität aus.

    Mag sein, dass ich allmählich zu den Dinosauriern in einer agilen Welt gehöre (Anfang 50) und die Jugend anders reagiert, aber gefühlsmäßig verliert der Newsletter durch die willkürliche Duzerei deutlich an Seriosität und Vertrauen.

  39. Wenn die Zielgruppe vom Finanztip zukünftig kleine Kinder oder Hernwachsende sind, dann ist die Anrede passend.
    Als Erwachsener möchte ich in einem Newsletter zum Thema Finanzen mit Sie angeredet werden – alles andere empfinde ich als Anbiederei, unseriös und unprofessionell.
    Ich lehne Ihr Angebot des Duzens ab und werde Ihren Newsletter abbestellen, wenn Sie mich weiterhin mit Du anreden.

  40. Wir sind Leser, die sich gerne von Ihnen informieren lassen und kein Verein oder Club, dessen Mitglieder sich gegenseitig kennen. Für mich hat an dieser Stelle das „Du“ einen unseriösen Beigeschmack. So ausformulierte Infos finde ich irritierend und fühle mich unangenehm berührt.

  41. Mein erster Finanztip-Newsletter und mich trifft der Schlag. Kulturmisachtende Duzerei frei Haus – einfach widerlich! Ja, ich möchte die Newsletter-Inhalte wahrnehmen und nein, sprachlich fühle ich mich vergewaltigt, weil ich mich gegen den Eingriff nicht wehren kann. Als ich ehemals bei IKEA anfing, konnte ich mich entscheiden, ob ich ein Du sein wollte – es gehört bei IKEA dazu. Als vor Kurzem das Berufsportal XING dem Trend des Duzen folgte, bin ich mit vielen anderen ausgestiegen. Jetzt auch Finanztip? Ich bin ehrlich verbittert …

  42. Da ich mich nicht ungefragt duzen lasse, habe ich beschlossen, den Newsletter abzubestellen.
    Dabei fiel mir auf, dass er gar keinen entsprechenden Link zu diesem Zweck enthält.
    Moral: Proletengehabe a la „Du un ich mir sin doch olle Kumpels, wa?“ und Seriosität schliessen sich nun einmal tatsächlich aus.

    1. Sehr geehrter Herr Herget,
      natürlich enthält der Newsletter einen Link zum abbestellen.
      Sie finden diesen relativ weit unten im blau unterlegten Kasten – dort wo sich auch das Impressum und die Hinweise zum Datenschutz befinden. Darunter kommen nur noch die Angaben zu den Punkten: Bildrechte / * Was das Sternchen neben Links bedeutet / Wir sind Teil der Finanztip Stiftung.
      Moral: Lesen hilft!!!
      So viel zur Seriosität Ihrer Tatsachenbehauptung.
      Mit freundlichen Grüßen
      S. Bäcker

      1. Entschuldigen SIE bitte, dass ich den Link übersehen habe.
        Und ich danke DIR herzlichst dafür, dass DU meine Beobachtung hinsichtlich des Proletengehabes so anschaulich untermauert hast …

    2. Das sich nun anschließende Geplänkel Becker / Herget zeigt, dass eine unpassende Sprachwahl („Proletengehabe“) entsprechende Folgen hat und eine seriöse Kommunikation oft unmöglich macht. Zur Sache trägt das leider wenig oder nichts bei.
      M. E. ist auch das Duzen ein Baustein, der quasi als Einstiegsdroge zur heute verbreiteten Respektlosigkeit beiträgt.
      Allerdings sieht man am vorliegenden Beispiel, dass sich auch per Sie trefflich beleidigen lässt.

  43. Es ist interessant die Begründung zur Umstellung auf „DU“ zu lesen. Hier zeigt sich das als Ziel das „Du“ und nicht der objektive Inhalt im Vordergrund steht. Tatsächlich steckt der Mainstream dahinter dem sich heute alle Bereiche und damit auch Kulturen unterwerfen. Das angloamerikanische „Du“ ist ebenso unnötig wie die damit einhergehenden Umwälzungen. Zu beobachten in allen Bereichen… Wer sich gerne duzen lassen will, kann es tun. Ich gehöre nicht dazu. Also bitte die Wahl dem Einzelnen überlassen…

  44. Ich finde das „Du“ aufdringlich.
    Andererseits bin ich auch wieder beruhigt, denn ich dachte nach der Ankündigung schon, Sie wollen anfangen zu „gendern“.
    Gerade eben beim Schreiben des „Sie“ merke ich, dass mir das „Du“ nicht im Traum eingefallen wäre.

  45. Wir sind ja seit Jahrzehnten auf dem staatlich organisierten Bildungsabstieg…
    Dennoch : Ein kluger alter Herr sagte vor Jahrzehnten zu mir ,

    „Goethe und Schiller waren gute Freunde ,aber es wäre ihnen nie eingefallen sich zu duzen .“ Wie wahr !!!

    Finanztipp macht seine Sache gut und will natürlich auch via Empfehlungen Geld verdienen.Das ist völlig in Ordnung.Aber warum via „Du“ die Herabsetzung des Lesers/Kunden auf Ikea-Niveau ???

    Hier liegt zwangsläufig der Verdacht folgender Logigkette nahe:

    Wir sind gute Freunde ….also duzen wir uns…..und weil wir gute Freunde sind kannst Du mir ja Dein Geld…blind anvertrauen.
    Eine leider weltweit geübte ,leider dümmliche ,Praxis.An wieviel Orten in der Welt haben schon Zeitgenossen ihren Arm um mich gelegt,mich als ihren Freund deklariert,meine Frau betatscht … Um am Ende mit mir ein mieses Geschaeft zu machen.

    Vertrauen will wachsen … Und vielleicht wird daraus eines Tages das hohe Wort „Freundschaft“.

    Plump bleibt immer plump.

    Mir haben schon viele Menschen ihr Leben anvertrauen müssen. Ich hätte dieses Vertrauen nie zu einem Du umgemünzt !

  46. Es war so angenehm, auch sprachlich einen seriösen Ratgeber zu lesen.

    Dieses „Du“ passt nicht zu Ihnen oder Ihrem Ruf- wenn wir uns auf der Straße begegnen, wird zunächst Niemand mein Freund sein und mich mit Du ansprechen, auch Herr Tenhagen nicht.
    Er wird sich, genau wie ich, sehr genau seine Freude für den privaten Bereich, sehr genau auswählen.
    Letztendlich schaden Sie sich selbst und Ihrem Ruf.
    Mir geht es auf die Nerven- Sie kennen sicher den Spruch:
    Everybodys Darling, everybodys Depp.
    Ach ja, wenn Sie dann noch viele Fremdwörter und Anglizismen verwenden, finden Sie sicher noch weniger Anklang.
    Sehr schade, daß Sie sich gemein machen mit der Schludrigkeit, mit der mit unserer Sprache umgegangen wird- und die sich, trotz aller Pseudo Freunde, auch im Umgang miteinander zeigt.
    Und Sie nehmen der deutschen Sprache sehr viel von ihrem Stil.

    Mit freundlichen Grüßen
    Esther Knecht

    1. Vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar, dem ich mich inhaltlich komplett anschließe!
      Noch hoffe ich, daß der Finanztip die das „Du“ ablehnenden Kommentare von vielen Lesern ernst nimmt und sich die Anrede noch einmal überlegt. Es wäre kein Gesichtsverlust beim bisherigen „Sie“ zu bleiben.

      Edgar P.

    1. Warum dieses schreckliche Anbiedern? Sachliche Artikel haben dies nicht nötig.
      Unsere Sprache hat doch diese wunderbare Unterscheidungsmöglichkeit.

      1. Ich kann mich den o.a. Stellungnahmen vom 7. 8. nur anschließen, mit Ausnahme der von Sabine Bäcker, die wohl der Redaktion angehört, wie ihre unverschämte Antwort auf Herrn Stephan Herget vermuten lässt.
        Das ‚DU‘ sollte für Kinder, Verwandte und Freunde reserviert bleiben, denn wir sind hier nicht im UK, den USA oder Schweden!
        Es mag unter jungen Leuten üblich sein, aber gegenüber Erwachsenen zeugt es von einer Geringschätzung, die nicht akzeptiert werden kann.
        Dass sich der ‚Finanztip‘ auf das Niveau von Werbefuzzies hinab begibt ist für mich nicht tolerierbar. Schade – und tschüs.

      2. Dem kann ich mich nur anschließen.
        Mittlerweile ist das Duzen eine regelrechte Mode geworden, wohl um eine Vertrautheit zu simulieren – mit dem Ziel, kritische Distanz abzubauen und dadurch eine notwendige Vorsicht und Sorgsamkeit im Umgang miteinander zu verringern. Das bekannte schwedische Möbelhaus z. B. duzt seine Kunden mit einem klaren Ziel: Umsatz zu machen.
        Seit meine Kfz-Versicherung mich jetzt auch duzt, mich beim Service aber hängen lässt, ist mir klar: Nicht nur der Umsatz, sondern auch die Verharmlosung gemachter Fehler ist ein Ziel dieser Strategie: Einem Freund oder Familienmitglied verzeiht man eben vieles!
        Die Konsequenz für mich: Weg von solchen Unternehmen!
        Ich hoffe, dass die Redaktion des „Finanztip“ die überwiegend kritischen Kommentare ernst nimmt und zum angemessenen „Sie“ zurückkehrt.

        1. Allen voran, vielen Dank für die tolle Arbeit und die Bereitstellung der nützlichen Informationen rund um das Thema Finanzen.

          Ich finde das „Du“ absolut in Ordnung und frage mich ernsthaft, was daran unprofessional sein soll. Das sind meines Erachtens veraltete Verhaltensstrukturen. Professionalität zeigt sich nicht in der Anrede, sie zeigt sich in der Arbeit und den Ergebnissen. Und das schafft Vertrauen, das man sich auf die Informationen verlassen kann. Es gibt mehrere Branchen, in welchen mehrheitlich „geduzt“ wird und die absolut professionell sind.

          Diese typische „deutsche Steifheit“ wird dadurch etwas aufgelockert. (Ich bin deutsch…;-)) Als Freunde würde ich uns auch nicht bezeichnen, denn wir kennen uns letztendlich nicht.

          Also liebes Finanztip-Team, gerne weiter so. Und nicht entmutigen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate-Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate-Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.