Azubi
Bild: IMAGO / Hans Lucas

Für Hunderttausende junge Menschen ist dieser August aufregender als viele vorher: Sie beginnen eine Ausbildung, verdienen eigenes Geld und ziehen womöglich bei den Eltern aus. Gehörst auch Du dazu? In der Ausbildung musst Du meist mit weniger als 1.000 Euro auskommen. Aber mit drei Kniffen hast Du deutlich mehr davon.

Erstens: Falls Du schon in einer eigenen Wohnung lebst, kannst Du von der Arbeitsagentur einen Zuschuss bekommen – etwa wenn die Firma zu weit entfernt ist vom Wohnort Deiner Eltern. Machst Du eine schulische Ausbildung ohne Gehalt und verdienen Deine Eltern nicht viel, solltest Du Bafög beantragen. Übrigens: Kindergeld gibt es für Azubis bis zum 25. Geburtstag.

Zweitens: Ebenso wichtig wie die Einnahmen sind Deine Ausgaben. Achte auf eine gute und günstige Krankenkasse, genauso wie auf eine bezahlbare Haftpflichtversicherung und ein kostenloses Girokonto. Nutze auch im Alltag die Möglichkeit zum Sparen: etwa Rabatte auf die Monatskarte des Nahverkehrs, für Kultur oder in Sportvereinen.

Drittens lohnt es sich, ein Haushaltsbuch zu führen. Das geht ganz leicht per App. Damit fallen Dir auch die vielen kleinen Kosten auf, die Dir vielleicht sonst gar nicht so bewusst waren. Und Du siehst, wie viel Du im Monat übrig haben könntest. Lege etwas Geld beiseite, wenn Du kannst, damit Du eine Reserve hast, falls Du mal größere, unerwartete Ausgaben stemmen musst – am besten auf einem Tagesgeldkonto.

Suchst Du noch nach einem Ausbildungsplatz, kannst Du Dich auf der Website der Arbeitsagentur nach offenen Stellen umsehen. Bei Fragen und Problemen bietet sie auch Beratungsgespräche an.

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Nicolas Heronymus
Autor

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Nicolas Heronymus schreibt im Newsletter über die wichtigsten aktuellen Geldthemen. Außerdem betreut er den Bereich Kfz-Versicherung mit. Nicolas hat bei Finanztip volontiert und dabei auch zwei Monate bei Zeit Online hospitiert. Vor Finanztip sammelte er erste Erfahrungen in der Finanz- und Versicherungswelt. Er hat Politikwissenschaft in Lüneburg, Berlin und Rom studiert.

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