Flug abgesagt
Bild: Arnulf Hettrich / IMAGO

Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auch auf Flugreisen aus. Seit Ende Februar ist der Luftraum der EU für russische Airlines gesperrt. Im Gegenzug dürfen deutsche und viele weitere Fluggesellschaften nicht mehr über Russland fliegen. Allein die Lufthansa strich deshalb 38 Verbindungen.

Bist Du aus diesem Grund von einer Flugannullierung betroffen, hast Du die Wahl: Entweder lässt Du Dich von der Airline auf anderem Wege zum Ziel befördern oder Du lässt Dir den vollen Ticketpreis erstatten. Entscheidest Du Dich für die Erstattung, muss Dir die Fluggesellschaft innerhalb von sieben Tagen das Geld zurückzahlen.

Reisen nach Asien dauern jetzt länger, weil Piloten den russischen Luftraum weiträumig umfliegen müssen: Betroffen sind vor allem die Verbindungen nach China, Japan oder Südkorea. Flüge über lange Strecken brauchen mehr Kerosin. Und das Kerosin wird teurer, weil der Ölpreis in die Höhe schießt. Zwar ordern viele Airlines ihren Treibstoff lange im Voraus, doch mittelfristig werden die Flüge wohl deutlich teurer werden.

Buche also lieber etwas früher. Viele Airlines bieten weiterhin von sich aus kostenlose Umbuchungen an – so bleibst Du flexibel. Auch ein Preisvergleich lohnt sich: Nutze dafür Meta-Flugsuchmaschinen wie Momondo oder Kayak, die Preise der Airlines und Angebote von Onlinereisebüros wie Opodo, Kiwi oder Fluege·de vergleichen. Buchen solltest Du direkt bei der Airline. Bei den Onlinereisebüros fallen oft versteckte Gebühren an – und Erstattungsansprüche kannst Du nur schwierig geltend machen.

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Max Mergenbaum
Autor

Stand:

Max Mergenbaum geht nicht nur privat gerne auf Reisen, er schreibt auch darüber. Bis Sommer 2022 war er Experte für Reisethemen von Finanztip. Max hat bei Finanztip volontiert, inklusive Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion des RBB Inforadios. Vorher studierte er Politik, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Germanistik in Berlin und Canterbury.

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