Flugstorno
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Fluggesellschaften tun gerne so, als stünde Ihnen kein Cent zu, wenn Sie einen Billigflug stornieren. Das ist nicht richtig: Sie haben immer das Recht, Flughafengebühren und Steuern zurückzubekommen. Bei Billigtickets ist das manchmal der Löwenanteil, aber oft eine Summe, für die man keinen Streit anfängt.

Und außerdem ist es meist schwierig, an die Erstattung zu kommen. Nur wenige Airlines bieten wie die Lufthansa ein brauchbares Onlineformular dafür an. Einige Fluggesellschaften verlangen sogar eine Stornogebühr: Ryanair zum Beispiel 20 Euro, Wizz Air sogar bis zu 80 Euro. Das ist nicht zulässig.

Wenn Sie die Auseinandersetzung mit der Airline scheuen, sollten Sie sich an einen Rechtsdienstleister wenden, der das Geld für Sie eintreibt. Leider bietet unsere frühere Empfehlung Ticketrefund keine Hilfe mehr an. Doch wir haben einen neuen empfehlenswerten Anbieter entdeckt: geld-fuer-flug.de*. Der verlangt 20 bis 30 Prozent Provision. Sie bekommen Ihren Anteil sofort und müssen nicht auf das Ende eines eventuellen Rechtsstreits warten.

Natürlich können Sie als Passagier Ihr Geld auch selbst einfordern. Im Erfolgsfall müssen Sie dann nichts davon an einen Dienstleister abgeben. Damit Ihnen das leichter fällt, haben wir ein Musterschreiben als Word-Dokument aufgesetzt. Wir empfehlen, es als Einschreiben mit Rückschein zu senden.

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