Volksbank
Bild: IMAGO / Lem

Immer mehr Anbieter steigen aus dem Riester-Geschäft aus oder erschweren den Abschluss: DWS, das Investmenthaus der Deutschen Bank, will ab 1. Juli keine Riester-Fondssparpläne mehr anbieten. Die Stuttgarter Versicherung steigt zum 1. August aus. Bestehende Verträge sind nicht betroffen. Vor ein paar Wochen wurde außerdem bekannt, dass Union Investment das Riester-Angebot stark einschränkt.

Die niedrigen Zinsen machen es Anbietern schwer, die Riester-Beitragsgarantie einzuhalten. Das drängt die Anbieter außerdem, die Aktienquote in vielen Riester-Fondssparplänen zu senken. Deshalb kann es sich für ältere Sparer lohnen, die bisher erzielten Gewinne zu sichern, indem sie in einen andern Riester-Vertrag wechseln. Wie berichtet, eignet sich dafür besonders der Uniprofirente Select. Dieser ist nur noch bis 30. Juni zu den bisherigen Konditionen abschließbar. Leserinnen und Leser teilen uns aber mit, dass etliche Volks-, Raiffeisen- und Sparda-Banken Schwierigkeiten beim Wechsel machen.

Eine Leserin schreibt, ihr Bankberater habe nicht gewusst, dass sie das Produkt wechseln könne, um den Gewinn zu sichern – und ihr den Wechsel verweigert. Ein Leser berichtet, der Wechsel sei aufgrund einer angeblichen Mindestvertragslaufzeit nicht möglich gewesen. Diese gilt aber erst ab 1. Juli.

Gleich mehreren Leserinnen wurde der Wechsel aufgrund „hoher Kosten“ ausgeredet. Uns liegt aber die schriftliche Bestätigung von Union Investment vor, dass diese bei einem Produktwechsel innerhalb des Anbieters nicht entstehen.

In den meisten Fällen ist der Weg in die Bankfiliale nötig, um einen neuen Vertrag abzuschließen und das Kapital des alten zu übertragen. In unserem Ratgeber erklären wir ganz genau, für wen der Wechsel vor dem 1. Juli noch sinnvoll sein könnte. Lass Dich nicht abwimmeln!

Zum Ratgeber

Martin Klotz
Autor

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Martin Klotz ist bei Finanztip für die Themenbereiche Altersvorsorge und Einkommenssicherung verantwortlich. Schon in seiner Zeit als selbstständiger Finanzplaner schaute er den Versicherern genau auf die Finger und kennt die Stolperfallen von Verträgen. Neben Wirtschaftsthemen brennt Martin vor allem für Sport. In diesem Ressort startete er 2007 auch seine Laufbahn im Radio, parallel zum Studium der Wirtschaftswissenschaften und Journalistik.

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