Hast Du einen Minijob („450€-Job“), winken Dir ab 1. Oktober gleich drei Vorteile:

1. Du bekommst pro Stunde mindestens 12€ statt 10,45€, die seit 1. Juli gelten. Stell sicher, dass Dein Arbeitgeber auch nicht übersieht, dass der Mindestlohn schon wieder steigt.

2. 450€-Job war gestern, ab 1.10. heißt es 520€-Job: Das ist die neue Obergrenze für die Minijobs. Um die 520€ im Monat zu bekommen, musst Du bei 12€ Stundenlohn nur noch gut 43 Stunden im Monat arbeiten statt bisher knapp 47, um 450€ zu verdienen.  

3. Wenn Du aber nicht weniger, sondern mehr arbeiten und auch mehr verdienen willst, ist es für Dich ab 1.10. viel attraktiver, wenn Du mehr als 520€ verdienst. Denn oberhalb der 520€ werden dann erst nur nach und nach Sozialabgaben fällig. Bisher schlagen die ganz schön zu, wenn Du mehr als 450€ verdienst.

Ein Beispiel: Carsten hat einen Minijob auf 450€-Basis. Ab Oktober will er seinen Minijob von 520€ auf einen Midijob mit 600€ brutto im Monat aufstocken. Dafür müsste er mit dem neuen Mindestlohn von 12€ die Stunde gut 6,5 Stunden mehr im Monat arbeiten. Bisher würden ihm von den 600€ brutto rund 526€ netto bleiben. Für 6,5 Stunden Mehrarbeit bekommt er also gerade mal 6€ mehr raus. Mit der neuen Regelung behält er von den 600€ brutto nun 576€. Pro Stunde Mehrarbeit verdient er rund 8,60€ netto mehr.

Mehr Netto – immer noch eines der besten Mittel, um Deine persönliche Inflation zu bekämpfen. Wie Du das mit den Rentenbeiträgen bei einem Minijob am besten machst, erfährst Du in unserem Ratgeber.

Saidi Sulilatu
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