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Viele Banken erhöhen in letzter Zeit die Gebühren fürs Girokonto. Allein im Januar haben 188 Geldhäuser das Konto teurer gemacht, wie eine Auswertung von biallo.de zeigt. Falls auch Ihre Bank mehr Geld von Ihnen will, wird es wahrscheinlich Zeit, das Girokonto zu wechseln. In unserem Girokonto-Rechner zeigen wir an einem Beispielkunden, was verschiedene Konten kosten. Dabei können Sie selbst auswählen, ob Sie Filialen brauchen und wo das Abheben kostenlos sein soll.

Nachdem das passende Konto gefunden ist, geht es ans Wechseln. Und das ist nicht mehr so kompliziert wie früher. Denn die Banken müssen Ihnen dabei helfen – über die gesetzliche Wechselhilfe. Darüber hinaus bieten viele Banken inzwischen einen digitalen Wechselservice an. Der digitale Service ist komfortabler; bei der gesetzlichen Wechselhilfe haften dagegen die Banken, falls etwas schiefläuft.

Beide Angebote sollten dasselbe tun: Sie übertragen die Daten von einem Konto auf das andere; Daueraufträge, zum Beispiel. Auch die Zahlungspartner wie Mobilfunk- und Stromanbieter werden über die neue Kontonummer informiert. Ausnahmen gelten für Unternehmen wie Amazon und Paypal, bei denen müssen Sie selbst die neuen Daten eintragen.

Denken Sie daran, das alte Konto noch eine Weile weiterlaufen zu lassen, etwa zwei Monate. Denn nicht immer überweist der Arbeitgeber gleich auf das richtige Konto, vielleicht wurde auch ein Zahlungspartner übersehen.

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