Goldelse
Bild: Fabian Sommer / dpa

Am Dienstagabend war es soweit – der Goldpreis überschritt die Marke von 2.000 Dollar je Feinunze (mehr als 1.700 Euro). Damit kostet die Standardgröße von rund 31 Gramm Gold so viel wie noch nie. Wenn Du Gold besitzt, könnte das ein Anlass zum Verkauf sein.

Ursache für den Anstieg ist die Corona-Krise. In Krisenzeiten greifen einige Anleger vermehrt zu Gold. Ist die Krise vorbei, kann deshalb der Kurs wieder deutlich sinken. Schon nach der Finanzkrise ab 2007 stieg der Goldkurs auf über 1.900 Dollar, um dann 2015 wieder auf unter 1.100 Dollar pro Feinunze zu sinken.

Der konkrete Einsatz von Gold für Schmuck, Elektronik oder zum Restaurieren alter Denkmäler (wie im Bild die Berliner Siegessäule) hat kaum Einfluss auf den Preis. Anders als Aktien und Festgeld hat Gold keine Wertsteigerung aus sich selbst heraus. Wir bei Finanztip sind deshalb beim Thema Gold eher zurückhaltend: Wenn Du gerne etwas Gold zur Risikostreuung halten möchtest, sollten es jedenfalls nicht mehr als 10 Prozent Deines Anlagevermögens sein.

Wenn Du aus anderen Gründen etwas Gold besitzt, fragst Du Dich wahrscheinlich, ob Du jetzt Kasse machen solltest. Diese Entscheidung können wir Dir nicht abnehmen, denn niemand kann wissen, wie sich der Goldpreis entwickelt. Aber mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung machst Du keine Fehler beim Verkauf.

Seriöse Händler sollten Mitglied im Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels sein. Wenn Du Gold online verkaufen willst, lass es lieber vom Händler abholen. Dann ist normalerweise die Versicherung vorteilhafter. Verkaufst Du im Goldladen, dann achte ebenfalls auf die Mitgliedschaft im Berufsverband. Den aktuellen Marktpreis kannst Du per Smartphone vergleichen.

Wer dagegen eher übers Kaufen nachdenkt, findet in unserem aktuellen Video sowie im Podcast mehr Infos.

Hendrik Buhrs
Autor

Stand:

Redakteur im Team Bank und Versicherung. Vor seiner Zeit bei Finanztip berichtete er für die Radioprogramme des Hessischen, später des Westdeutschen Rundfunks über Wirtschafts- und Verbraucherthemen. Hendrik hat in Münster und Exeter VWL studiert. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er bei Radio Q und im Lokalfunk Recklinghausen. Gespartes Geld investiert er gern in Reisen.

1 Kommentar

  1. Könnt ihr auch mal für Kleinaktionäre etwas recherchieren. Es passt mir gar nicht wenn die Banken unsere Unwissenheit ausnützen dürfen, weil unsere Aktien für Leerläufe leihen für Gebühren für sich. Die wiederum Wetten in dem auf steigende oder absteigende Kurse setzen. Wenn Bank pleite sein sollte, waren wir Schuldige weil wir nicht kleingedruckte nicht gelesen aber dennoch unterschrieben haben. Warum wissen wir davon nichts?

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