Villa
Bild: Ina Peek

Keine Angst vorm Hausverkauf! Egal ob mit oder ohne Makler

Die eigenen vier Wände müssen keine Sache fürs Leben sein: Vielleicht sind Deine Kinder aus dem Haus und Ihr wollt Euch verändern. Vielleicht hast Du die Immobilie vermietet, weil Dich der Job oder die Liebe in eine andere Stadt führte. Vielleicht hast Du das Haus Deiner Eltern geerbt – und willst da gar nicht wohnen. Verkaufen oder nicht, ist dann die Frage.

 

Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht, aber einen passenden

Weil es oft so eine große Entscheidung ist, schieben sie viele vor sich her. Das ist okay. So etwas muss einfach reifen. Dass damit meist ein Lebensabschnitt vorbeigeht, macht die Sache nicht leichter. Aber: So ein Verkauf kann auch befreiend wirken.

 

Dieses Jahr springt mehr raus als zuletzt

Wenn Du mit der Idee spielst zu verkaufen, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das Projekt anzugehen. Die Chancen, finanziell gut mit dem alten Heim abzuschließen, stehen sehr gut. Seit 2009 kennen die Immobilienpreise vor allem in deutschen Großstädten nur eine Richtung: nach oben. Dort haben sich die Preise im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt. Und selbst das weitere Umland gilt seit Neuestem – Homeoffice sei dank – als attraktiv.

 

Besser jetzt als im Herbst loslegen

Ein Immobilienverkauf zieht sich häufig über ein paar Monate. Wenn Du jetzt beginnst, kannst Du tolle Fotos machen. Du kannst die Interessenten durch helle Räume führen und einen blühenden Garten präsentieren. Das setzt Deine Immobilie in ein viel besseres Licht als die künstliche Beleuchtung im Winter. Nutze den goldenen Mai.

 

Du kannst auch selbst verkaufen

Wenn Du nun also den Verkauf angehst, steht eine wichtige Frage über allem: Traust Du Dir das alleine zu – oder brauchst Du Hilfe? Ja, auch einen Immobilienverkauf kann jeder selbst abwickeln, und wir zeigen Dir auch gerne, wie das geht: Bauunterlagen und Energieausweis besorgen, ein Exposé schreiben, Fotos machen, Besichtigungen organisieren und so weiter. Das ist kein Hexenwerk, wenn Du etwas Zeit und Interesse mitbringst.

 

Mit einem Profi ist es einfacher

Du kannst Dich aber auch an eine Maklerin wenden. Wie weit sie Dich unterstützen soll, besprichst Du in Ruhe. Wenn Du es willst, nimmt sie Dir alle Schritte so weit ab, dass Du am Ende nur noch „ja“ zum richtigen Kaufangebot sagen musst. Vor allem haben Makler in der Regel eine gute Vorstellung, welcher Angebotspreis der richtige ist. Ihr Service kostet aber in der Regel 3,5 Prozent vom Verkaufspreis.

 

Passende Makler findest Du auch im Internet

Das Angebot an Maklern ist groß: Vom Einzelkämpfer vor Ort über die regionalen Maklerunternehmen der Banken und Sparkassen bis zu jüngeren Digitalmaklern ist alles dabei. Wen Du auswählst, ist auch eine Frage der persönlichen Vorliebe.

Gerade haben wir überregional tätige Maklerfirmen für Dich näher untersucht. Zwei konnten besonders überzeugen: Homeday* und McMakler*. Beide kombinieren Makler vor Ort mit standardisierten Prozessen. Beide ermitteln zum Beispiel den optimalen Angebotspreis mit eigener Software, dokumentieren den Verkaufsprozess in digitaler Form, arbeiten mit fairen Maklerverträgen und haben ausreichend Erfahrung.

 

Lass Dich also von der Größe des Projekts nicht abschrecken. Weitere Infos findest Du in unserem Ratgeber.

 

Und vor allem: Fang einfach an. Viel Erfolg dabei!


Tenhagens Corona-Podcast


Dirk Eilinghoff
Autor

Stand:

Dirk Eilinghoff ist Stellv. Chefredakteur in der Finanztip-Redaktion und zusätzlich als Experte für die Themen Geldanlage und Baufinanzierung zuständig.

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