Homeoffice
Bild: pixdeluxe, iStock.com

Daheim zu arbeiten, neudeutsch Homeoffice genannt, hat offensichtliche Vorteile: Man spart sich lange Anfahrten und kann ungestört und konzentriert arbeiten. Dank Chat, E-Mail und Videokonferenzen ist es heute viel einfacher, in den eigenen vier Wänden mit Kollegen und Vorgesetzten in Kontakt zu treten. So lassen sich Familie und Beruf besser unter einen Hut kriegen. Grund genug für die SPD, ein Recht auf Homeoffice zu fordern. Ob der Koalitionspartner CDU/CSU da mitspielt, ist allerdings mehr als fraglich.

Derzeit gilt: Sie haben keinen gesetzlichen Anspruch darauf, zuhause zu arbeiten. Das müssen Sie also mit Chefin oder Chef absprechen – und am besten als Zusatzvereinbarung in den Arbeitsvertrag schreiben lassen.

Homeoffice hat aber auch Nachteile: Arbeit und Privates können stark verschwimmen. Sie sollten sich daher feste Rituale schaffen, mit denen Sie die Arbeit morgens einläuten und abends Feierabend machen. Am besten haben Sie einen eigenen Raum oder zumindest einen eigenen Schreibtisch, an dem Sie ausschließlich für die Firma tätig sind. Ganz ohne Kollegen ist es natürlich viel einsamer, und es fehlt an den Anregungen durch Gespräche auf dem Flur. Unser Tipp: Probieren Sie es einfach mal aus.

Übrigens: Falls Sie überwiegend zu Hause arbeiten und dort ein Arbeitszimmer haben, können Sie es von der Steuer absetzen.

Machen Sie auch mit bei unserer kleinen Umfrage zum Thema.

Zum Ratgeber

Daniel Pöhler
Autor

Stand:

Daniel Pöhler war bis Ende 2020 Co-Pilot im Newsletter-Team und gelegentlich als Mobilitäts-Experte von Finanztip unterwegs. Daniel hat Betriebswirtschaft studiert und bei einem Fachmagazin für Telekommunikation volontiert. Seine ausgeprägte Leidenschaft für gute Sprache hatte ihm einen weiteren Job bei Finanztip eingebracht: den des stellvertretenden Textchefs.

2 Kommentare

  1. Anstelle oder als Ergänzung zum häuslichen Arbeitszimmer sollten in jedem Wohnquartier gemeinsam nutzbare Arbeitsflächen mit guter Infrastruktur (Internetverbindung etc.) vorhanden sein, die stunden-, tage- oder monatsweise gemietet werden können. Es kann konzentrierter und oft schneller gearbeitet werden als zu Hause, es gibt Vernetzungsmöglichkeiten, soziale Kontakte etc. und es spart Zeit und Energiekosten; viele Arbeitnehmer müssen nicht jeden Tag im Unternehmen vor Ort sein!
    Es würde sich auch positiv auf das Familienleben und das Zusammenleben im Quartier auswirken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate-Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate-Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.