5 KOMMENTARE

  1. Sobald die Kids allein unterwegs sein müssen, z.B. auf dem Schulweg, sollten sie aus Sicherheitsgründen oder bei Unregelmäßigkeiten eine Möglichkeit zum Telefonieren bei sich haben – also mit Eintritt in die Schule ab ca. 6 Jahre.
    Aber auch wenn sie zur Schule gebracht und abgeholt werden, ist das nützlich. Ich habe es bei meinen Enkeln erlebt: Die letzten 2 Stunden Unterricht fielen aus und alle Kinder wurden im Winter aus dem Schulgebäude geschickt, welches dann wieder abgeschlossen wurde. Sie hätten mind. 1,5 Std. in der Kälte gestanden, wenn die Eltern sie ohne telefonische Info erst zur regulären Zeit abgeholt hätten.
    Vor diesem Erlebnis hätte ich gesagt, 14 bis 16 Jahre reicht für Handy oder smartphone – jetzt sehe ich das komplett anders.

  2. Schwierig. Eigentlich würde ich sagen ab 12 oder 13 Jahren mit Internetzugang. Da unser Sohn mit 9 Jahren in der 5. Klasse mit Linienbus in die Nachbarstadt fahren muss, haben wir ihm unser altes Handy gegeben.
    In seiner Klasse hatten übrigens zu Jahresanfang nur 5 Kinder kein Smartphone.
    Sobald das Kind mit öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist, ich meine nicht Schulbus, sollte es die Gelegenheit haben zumindest einen Anruf zu tätigen, falls es Bus oder Bahn verpasst oder früher Schule aushat. Es gibt ja inzwischen keine öffentlichen Telefonzellen mehr.

  3. Ein Smartphone ist ein mobiler Internet-Anschluss und hat nichts in Kinderhänden zu suchen. Z.B. zeigt der kompetenteste Hirnforscher Manfred Spitzer in mehreren Büchern und in seinen Vorträgen die negativen Folgen klar auf. Viele „Medien-Pädagogen“ halten dagegen, aber das sind keine Wissenschaftler, und die Lehrer in den Schulen sind von den Geräten in Kinderhand völlig genervt ! Für die Sicherheit der Kinder ab 10 Jahren reicht ein „altes“ Handy zum Telefonieren völlig aus.
    Das Surfen der Kinder auf Smartphones geschieht völlig unkontrolliert und unreglementiert, und dabei ist das Netz ist voll von Inhalten und Filmen, die absolut nicht in Kinderhände gehören und die nur verstören und verbilden. Die Verantwortung für die nächste Generation tragen wir Erwachsenen – grenzenloses Gewährenlassen ist das Gegenteil von Verantwortung-Übernehmen !

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