Ihre Meinung: Sollten wir weniger in die staatliche Rentenkasse einzahlen?

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16 Kommentare

  1. Oh Wunder, Leser mit Namen, die man eher älteren Generationen zuzuordnen würde, sind gegen eine Senkung.
    Der Generationenvertrag wird von Jahr zu Jahr unfairer für die nachkommenden Generationen und gehört komplett abgeschafft. Jeder sollte seine eigene Rente einzahlen und weil der Staat nicht mit Geld umgehen kann, nehme ich das lieber selbst in die Hand.
    Fragt sich nur, wer nach Abschaffung die heutigen Renten zahlen soll – das bleibt das große Fragezeichen. Weil auch ohne Generationenvertrag steht den heutigen Rentnern ja die Rente zu, schließlich haben auch diese eingezahlt.

  2. Das der Staat nicht mit den Geld wirklich umgehen kann ist offensichtlich. Um so erstaunlicher ist es das er auf mögliche Beitragseinnahmen verzichtet. Ob der Beitrag nun um eins bis zwei Prozentpunkte höher oder niedriger liegt halte ich nicht für so entscheiden.

    Es wäre wichtig das alle in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, also alle Arbeiternehmer Selbständige (inkl. Freiberufler) bis hin zu Beamten und Politiker. Das die Renten dann noch versteuert werden ist ein umhaltbarer zustand, schließlich mindern die Rentenzahlung auch die das zu versteuernde Einkommen entsprechend. Hier müsste dringend eine andere Lösung gefunden werden.

    Es währe dringend erforderlich das bei der sozialen Absicherung der Staat eine Basisabsicherung anbietet, ob bei der Rente oder Krankenversicherung wo jeder einzahlen muss der ein Einkommen hat.

    Wenn der Staat sich endlich mal als Dienstanbieter bereifen würde, der verschiede Serviceleistungen wie Sicherheit und soziale Absicherung bereit stellt, wären wir schon ein mal ein ganzes Stück weiter. Daraus resultiert auch das er alle Bürger gleich behandelt und nicht verschiedene Gruppen besser oder schlechter stellt. Dies geschieht den zur Zeit bei der Rentenversicherung oder auch bei der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung.
    Bei der Rentenversicherung ist nicht nur die Beitragspflicht zu bemängeln sondern auch die Rentenansprüche die unsere Politiker haben unabhängig ob das Rentenalter erreicht würde oder nicht.

  3. Die Senkung der Rentenversicherungsbeiträge ist nicht sinnvoll, da es dem einzelnen nur einen verschwindend geringen geldwerten Vorteil bringt.
    Stattdessen sollte die Rentenversicherung reformiert werden.
    Das Wichtigste ist die Beibehaltung des Generationsvetrages, alles andere ist extrem unverantwortlich, da einzig verlässlich nur die Arbeits- und Beitragsleistung der jeweils im Arbeitsprozess steckenden Menschen ist, dieses Prinzip hat sogar in schlechten Zeiten (Krieg und Nachkrieg)funktioniert, wo hingegen kapitalgedeckte Formen krachend scheitern, siehe Finanzkrise. Das ist nur etwas für Hasadeure.
    Privat kann man meinetwegen vorsorgen, wenn man noch was übrig hat, die Existenz jedoch muss durch solidarische Prinzipien gesichert werden.
    In das Rentenversicherungssystem müssen alle einzahlen, egal um welche Berunfsgruppe es sich handelt, die staatlichen Förderungen bitte auch in die Rentenversicheung direkt einfließen lassen und keinen Umweg über fragwürdige Riesterprojekte, Betriebsvesicheungen etc gehen, die nur Maschmeier und Co mästen. Auch die Gelder, die für die Alimentierung der Beamten vorgehalten werden muss, kann die Rentenversicheung deutlich stabilisieren. Wir hätten keinerlei Probleme mehr. Die Strulktur der gesetzlichen Rentenversicheung müssen wir vereinfachen, wir brauchen keine 18 regionlen Rentenversicherungsträger sondern nur einen Träger, der effektiv mit einem besseren EDV-Programm arbeiten darf, als das, was z.Z. gerade eingeführt wird (RV-Dialog) Das senkt schon die relativ niedrigen Verwaltungskosten noch weiter.

  4. Wie in der Schweiz: Regierung Hände weg von den Renten Konten der Einzahler!
    ALLE zahlen nach gleichen Grundsätzen ein, auch unsere lieben Staatsdiener!!
    Schluss mit der Geldverschwendung ohne Volksabstimmung, wir können nicht die halbeWelt mit unseren STEuergeldern heilen

  5. Marginale Änderungen sowohl bei den Rentenbeiträgen als auch bei den Rentenzahlungen sind totaler Schwachsinn. Der Aufwand für das Nachführen dieser Änderungen in den sozialen Einrichtungen wie z.B. Alten- und Pflegeheimen steht in keinem Verhältnis zu den paar Cent, die man mehr oder weniger bekommt.

  6. @ Redaktion Finanztipp
    – Vorschlagsliste zur Rentenkonsolidierung heute morgen übermorgen –

    Idee / Sammeln sie die Vorschläge der Komentatoren bis zu einer Deadline und bündeln diese professionell zu einer Vorschlageliste, die sie mit einer Unterschriftenliste ( Start /Finanztippleser… ) ausgestattet an entsprechende Experteninstitutionen weiterleiten könnten…

    Keine Revolution, sondern Evolution ….

    TOP 1 ) Festsetzung deutlich höherer Beitragbemessungsgrenzen in der DRV mit dem Ziel diese bis 2025 gänzlich abzuschaffen…..
    TOP 2 ) Die privaten Krankenversicherung über einen zeitlichen Stufenplan / Auslaufsteuerung nur noch bis 2020 zu genehmigen…..
    TOP 3 ) Das neue Flexigesetz ab 01.07.2017 bietet Arbeitnehmer ab 50 Jahren an, steuerbegünstigt jährlich freiwillige Einzahlung in die deutsche Rentenversicherung zur Aufstockung der eigenen Rente einzubringen. Leider ist diese hochspannende Option erst ab 50 Jahren realisierbar. Warum eigentlich nicht ab Eintritt in die Erwerbsbiografie? Würde diesem Modell einen Innovationspreis verleihen, wenn es altersunabhängig ausgestaltet würde. Möchte mich vorab an dieser Stelle bei der Versicherungswirtschaft für meine Empfehlung entschuldigen…

    TOP 4 ) Das schwedische Rentensystem adaptieren und auf Deutschland übertragen (Optional Rente ab 60 Jahren mit entsprechenden Abschlägen, gleichzeitig eine unbegrenzte Hinzuverdienstmöglichkeit ohne Wenn und Aber ..

    Möchte mich schon vorab bei der Versicherungswirtschaft und den Lobbyisten entschuldigen….

    Keine Revolution, sondern Evolution !

  7. Die Beiträge zu senken lehne ich ab!
    Aber viel wichtiger erscheint mir, dass alle Sozialkassen – Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung endlich das werden, was sie sein sollten: Solidargemeinschaften! Das heißt, dass alle Bürger in diese Kassen einzahlen müssen.
    Die Regierungsmitglieder, die Beamten, die Ärzte, die Apotheker, die Anwälte, die Ingenieure, die Archtitekten, die Landwirte, die Bergarbeiter und noch viele andere Berufsgruppen zahlen nicht für die Allgemeinheit, sonder nur für sich und ihre Berufskollegen ein. Außerdem gibt es noch die sog. Beitragsbessungsgrenzen, die bewirken, dass sehr gut Verdienende nur bis zur Höchstgrenze Beiträge zahlen. Die Beitragssätze könnten generell gesenkt und die Leistungen endlich dem Bedarf angepasst werden, würden alle in eine Kasse einzahlen. Dann gäbe es auch endlich keine 2 oder gar 3 Klassengesellschaft mehr!

  8. Der Rentenbeitrag sollte möglichst konstant bleiben. Ferner sollte es möglich sein in die Rentenkasse zusätzlich Einzahlungen zu leisten, die jeder selbständig entscheiden kann um später seine Rente zu erhöhen. Ferner sollte JEDER verpflichtet werden in die Rentenkasse einzuzahlen. Sämtliche staatliche Forderungen (Pensionskasse, Riesterrente usw.) sollten abgeschafft werden. Der Generationenvertrag hat meines Erachtens höchste Priorität. Bei den anderen Produkten verdienen nur die Anbieter.

  9. Der Schlüssel ist „Gleichheit“ für wirklich Alle! Es dürfen keine Unterschiede gemacht werden in der Vergütung der geleisteten Arbeit , warum soll die Leistung eines Müllwerkers so viel schlechter sein, wie die eines Lehrers oder Finanzbeamten oder anderer Berufsgruppen. Wir müssen uns vom egoistischen Individualbewusstsein hin zum verantwortungsvollen Kollektivbewusstsein entwickeln. Soziale Gerechtigkeit ist das Ergebnis der Erkenntnis, dass wir Alle für das Wohl Aller verantwortlich sind. Kapitalistisches Denken fördert nur Egoismus, Vorteilsnahme und Korruption, dient nur einigen wenigen Privilegierten.
    Wir sind eines der reichsten Länder der Erde und können uns nicht einmal soziale Gerechtigkeit leisten. Solange sich jeder der Nächste ist, wird sich auch in Zukunft nichts daran ändern.

  10. Das deutsche Rentensystem muss neu ausgerichtet werden, um unseren Kindern ein Hauch von Basisverlässlichkeit zu gewährleisten. Ansonsten steht ab 2030 /2040 das gedingungslose Grundeinkommen zur Disposition.

    – Das neue Flexigesetz ab 01.07.2017 bietet Arbeitnehmer ab 50 Jahren an, steuerbegünstigt jährlich freiwillige Einzahlung in die deutsche Rentenversicherung zur Aufstockung der eigenen Rente einzubringen. Leider ist diese hochspannende Option erst ab 50 Jahren realisierbar. Warum eigenlich
    nicht ab Eintritt in die Erwersbiografie??? Würde diesem Modell einen Innovationspreis verleihen, wenn es altersunabhändig ausgestaltet würde.

  11. Erschreckend naive Leser-Kommentare zu einer ebenso erschreckend naiven, oder wahrscheinlicher, hinterfotzig tendenziösen „Umfrage“. Ich tippe auf letzteres.
    Beiträge sollten steigen, damit der Staat dieses Geld für die Rentner der Zukunft anlegt??? „Der Staat“, der in den letzten 6 Jahrzehnten die Rentenkassen geplündert hat, teils durch „Anleihen“, die nie zurückgezahlt wurden, mehr noch durch nie ausreichend rückfinanzierte politisch aufgebürdete rentenfremde Leistungen der Rentekassen, u.a. an „Rentner“, die nie einen Pfennig einbezahlt hatten? Welche Mittel benötigt ein Rentner in 50 Jahren für eine angemessenen Existenz? Wie „sicher“ können Kapitalstöcke in 30 – 50 Jahresperspektiven überhaupt angelegt werden? Wie riesig müsste das Kapital sein? Usw. usw. usw. … Herr Tenhagen, SIE kennen alle Facetten dieser Problematik hinlänglich.
    Das hätte ich Finanztipp wirklich nicht zugetraut. Aber es wäre auch zu schön gewesen, einen in jeder Hinsicht unabhängigen „Verbraucher-Ratgeber“ zu haben.

  12. Der Staat ist als Geldverwalter höchst ineffizient und sollte sich bis auf eine gesetzliche Grundrente für soziale Härtefälle aus dem Bereich Altersvorsorge zurückziehen. Die Bürger sollten frei entscheiden dürfen, wie sie für das Alter ohne staatliche Lenkung oder Begünstigung irgendeiner Lösung vorsorgen. Eine Versicherungspflicht würde ich aber trotzdem behalten. Somit würde man auch das Problem der gesetzlichen Rente in Zeiten des demografischen Wandels abmildern, in dem die meisten Menschen aus der eigenen Rentenversicherung oder Kapitalanlage etc die Mittel fürs Leben beziehen.

  13. Ich bin nicht für eine Senkung oder Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge. Die Beiträge sollten auf Dauer stabil bleiben, jedoch sollte die Bemessungsgrenze wesentlich höher angesetzt werden bzw. evtl. auch entfallen. Die Rentenversicherung sollte im Grunde genommen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen geführt werden. Eine Grundrente sollte gesetzlich verankert werden. Ich möchte nicht, daß irgend Jemand heute noch einmal sagt, wie es in der Vergangenheit die Regel war, daß die jungen Menschen die „Alten“ ernähren müßten. Das ist diskriminierend. Die Alten haben in ihrem Leben schließlich auch Beiträge gezahlt. Also, das heißt, daß das Generationsprinzip abgeschafft werden muss.
    Bereits vor rd. 70 Jahren hat man gewußt, daß die Bevölkerungspyramide sich umkehren wird.
    Wir brauchen auch nicht immer mehr Menschen. 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde sind einfach 4,6 Milliarden Menschen zuviel. Die Menschen können nicht die Ressourcen der Erde so verschwenderisch ausbeuten. Es heißt doch so schön: „Der Fortschritt solle zum Wohle des Menschen sein“. Das heißt aber nicht, daß er nur den Reichen und Privilegierten zu Gute kommen muß, wie es derzeit in unserem Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus, besteht.
    Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Und die vielen mittellosen Menschen werden ausgebeutet. Sie dienen den Großen nur dazu, deren Reichtum zu vergrößern.
    Deshalb ist ein Umdenken in unserer Gesellschaft von allerhöchster Not. Nur kapieren tun die Abgeordneten, die Privilegierten und die Superreichen das nicht. Das Vertrauen in die Politiker ist bereits auf den Nullpunkt geschrumpft. Was ist denn seit dem Reichskanzler Bismarck denn wirklich an sozialen Errungenschaften geschaffen worden? Lediglich unter Kohl ist die Wiedervereinigung gelungen. Ansonsten hat sich alles für die Masse der Menschen zum Nachteil geändert. Natürlich leben wir in der westlichen Welt auf einem gehobenen Standard. Deswegen geht es dem gemeinen Menschen aber nicht besser und auch nicht gut zum Vergleich mit den Privilegierten und Reichen. Auch die Globalisierung nützt nur den Großkonzernen. Alle anderen Menschen sind nicht reif für eine Globalisierung. Kriege in der ganzen Welt, Nordafrika, vor einigen Jahren auch in Europa, ethnische Säuberungen, Glaubenskriege, Rassismus (besonders in Amerika) herrschen vor. Die Menschen müßten doch alle in ihrer Heimat, in ihrem Umfeld, glücklich und zufrieden leben können, mit ausreichend Nahrung, Wasser und ein Dach über dem Kopf. Die können nicht alle westlichen Standard erreichen, brauchen sie auch nicht. Wenn das gelungen ist, dann wäre auch ich mit der Idee der uneingeschränkten Globalisierung einverstanden.
    Das heißt insgesamt: Reformen in Deutschland, in Europa, letztlich in der ganzen Welt sind dringend erforderlich, z.B. in der Gesundheitsversorgung, in der Rentenpolitik, Verkehr, Bildung, Einwanderung, Umwelt und Energieversorgung, Luft- und Wasserverschmutzung, etc. etc.
    sind bitter nötig. Ich wünsche allen Verantwortlichen, insbesondere den Politikern die Weitsicht, unsere Welt für alle Menschen zu verbessern. Stillstand haben wir lange genug gehabt. Lebensmittelskandale, Umweltskandale und Ausbeutung der Menschen, Korruption, zuletzt vom Landwirtschaftsminister der CSU Schmidt, Dieselskandale, Lobbyismus, auch der Ölindustrie hängen mir zum Hals raus.

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