3 KOMMENTARE

  1. Achtung beim Wechsel der Autoversicherung: Viele Gesellschaften berechnen für ältere Fahrzeughalter erheblich höhere Prämie als für Versicherte im „mittleren“ Alter. Die Prämie betragen für ältere Versicherte nicht selten bis zum doppelten Betrag.

  2. Dieser Newsletter wird ja von Leuten abonniert, die sich zumindest ansatzweise Gedanken über ihre Finanzen machen – so dass diese Umfrage völlig die große Bevölkerungsgruppe ausblendet, die das eben nicht tut.

    Was immer bei dieser Befragung herauskommt, dürfte also nicht repräsentativ sein.

    Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass ein Versicherungswechsel vom Standardprozess zwar unproblematisch ist, aber eben leider auch nicht völlig fehlerfrei. Da verschlampen Versicherungen Kündigungen schon mal („Ja, Ihr Schreiben sehe ich jetzt auch – ist aber leider nicht umgesetzt worden“), vertauschen Versicherungsrabatte verschiedener Fahrzeuge oder setzen falsche Kündigungsdaten an.

    In diesen Fällen (die gar nicht so selten sind) bleibt es nicht bei ein paar Mausklicks und einem Kündigungsfax, sondern erfordert nervige Telefonate mit Hotlines – und das Elend kennt man ja.

  3. Hmmm, der Trade ist ja schon etwas älter, aber längst nicht „Altertümlich“: Habe mir einen Zweitwagen (Fun-Car) gekauft und bei der Cosmos, bei der mein Erstfahrzeug seit sehr vielen Jahren (schadenfrei) versichert ist angefragt, was mich dieser kosten würde. Die Rückantwort war 246 Euro – toll, dachte ich; beim zweiten Lesen erkannte ich erst, dass es auf Monatsbasis war (35 Jahre unfallfrei wohlbemerkt mit Erstfahrzeug). Ich war absolut von den Socken! Auf die Idee, mein Erstfahrzeug als zweites einzustufen, kamen die „Versicherungsspezialisten“ nicht. Und es ist ja nicht so, als ob man sich öfter ein „Spaß-Auto“ kauft.
    Resultat ist, dass ich alle Versicherungen bei der Cosmos gekündigt habe, einen anderen – guten – Versicherer finden konnte, der mein „Erstauto“ als Zweitwagen, meinen PS-leistungsfähigeren als „Erstauto“ (mit dem entsprechenden SF) eingestuft hat.
    Fazit: weit über 2000 Euro p.a. gespart!

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