Drei Schornsteinfeger, zwei sind Frauen
Schwierige deutsche Sprache: Zwei auf dem Bild können wir nicht sehen, wenn wir das Wort „Schornsteinfeger“ lesen. Bild: IMAGO / Lars Reimann

Immer mal wieder erreichen uns Mails mit der Frage, warum wir in Texten im Newsletter manchmal nur die weibliche Form bestimmter Begriffe verwenden. Ob denn die Männer in dem Bereich ausgestorben seien oder die beschriebene Regelung nur für Frauen gelte.

Natürlich nicht, liebe Leserin, lieber Leser. An Stellen wie hier oder hier sind mit der weiblichen Form einfach mal alle Geschlechter mitgemeint. Offenbar irritiert das den einen oder die andere. Deshalb möchten wir das erklären.

Sprache lenkt unsere Wahrnehmung

Wir leben in einer bunten, vielfältigen Gesellschaft, deren Sprache sich noch immer schwer damit tut, Frauen (und andere diskriminierte Gruppen) sichtbar zu machen. Und wenn sie es versucht, ist das oft sehr technisch und kaum aussprechbar.

Sprache beschreibt die Welt nicht nur, sie lenkt, wie wir sie wahrnehmen. Ein guter Text lässt Bilder im Kopf entstehen. Dann ist er spannend und leicht zu verstehen.

Die Sprache aber hat ihren eigenen Kopf: Es gibt im Deutschen die grammatisch neutrale Form. Die ist aber identisch mit der männlichen Form, Sprachwissenschaftler sprechen vom generischen Maskulinum.

In erster Linie denken wir an Männer

Das generische Maskulinum „Studenten“ zum Beispiel ist zwar sprachwissenschaftlich neutral. Vor unserem inneren Auge aber sehen die meisten von uns unweigerlich etwas anderes: In erster Linie denken wir an die männlichen Vertreter dieser Gruppe – also an das biologische Geschlecht. Dazu gibt es Studien, beispielsweise diese. Aber jeder und jede von uns kann das leicht am eigenen Beispiel nachvollziehen, wenn wir einen Text lesen.

Hinzu kommt: Oft fühlen sich Frauen auch nicht mitgemeint, wenn beispielsweise von Ärzten oder Bankern die Rede ist. Wir aber wollen alle, die uns lesen, auch wirklich ansprechen und mitmeinen – egal welchen Geschlechts.

Manchmal ist das mit der Gerechtigkeit unter den Geschlechtern ganz einfach: etwa, wenn es um Kaufleute und nicht nur um Kaufmänner geht. Schwieriger wird es bei denjenigen, die Kamine kehren. Es gibt durchaus Schornsteinfegerinnen; bei den meisten dürften in Gedanken aber immer Männer in Schwarz mit Zylindern auftauchen, wenn sie von Schornsteinfegern lesen.

Es gibt viele Vorschläge

Wir haben uns gefragt, wie wir das Problem am besten angehen. Es gibt eine Menge Vorschläge, Frauen in der Sprache sichtbarer zu machen, etwa hier von den deutschsprachigen Nachrichtenagenturen. Schreibweisen wie „Leser*in“, „LeserIn“, „Leser_in“, „Leser/in“ oder „Leser:in“ sind schwer lesbar. Und sprechen kann man sie auch nicht wirklich gut. Wir wollen aber mit unserer Sprache nah am Gesprochenen sein. Und Bilder erzeugen. Leicht verständlich sein eben. Und wir wollen auch nicht jedes Mal „Leserin und Leser“ schreiben – das verlängert den Text und verlangsamt den Lesefluss. Schwer verständliche Texte sind das Letzte, was wir wollen.

Die in vielen Medien gewählte, vermeintlich neutrale Form der „Radfahrenden“ oder „Mietenden“ halten wir grammatikalisch für schwierig. Denn nicht zu jeder Zeit ist beispielsweise eine Newsletter-Leserin auch eine Newsletter Lesende – sie liest in dem Moment womöglich diesen Blog-Beitrag, nicht unseren Newsletter. Wir nutzen solche sogenannten Gerundivformen daher eher selten. Manchmal sind sie aber fast schon der normale Sprachgebrauch, zum Beispiel das Wort „Studierende“ an der Uni.

Stets einen Nebensatz zu schreiben wie „alle, die dort kaufen“ statt einfach „Käuferin“, das wollen wir auch nicht. Das macht den Text wieder schwer verdaulich.

Die perfekte Lösung gibt es nicht

Nach langer Überlegung haben wir uns daher entschieden, ab und zu den Spieß umzudrehen: Wir verwenden immer mal wieder die weibliche Form und meinen dann auch alle Geschlechter damit. Um eben auch die anderen Bilder im Kopf zu erzeugen. Von Frauen.

Wir experimentieren. Wir wollen weiterhin verständlich schreiben und niemanden ausschließen. Manchmal klappt das besser, manchmal weniger. Die vielen positiven Reaktionen, die wir dazu schon bekommen haben, bestärken uns darin, richtig zu liegen. Verärgern wollen wir niemanden – aber ein kleines bisschen irritieren, das ja. Mit dem Ziel: uns alle etwas mehr zu sensibilisieren und Frauen sichtbarer zu machen. Eine ganz einfache und allgemein verständliche Lösung für dieses Problem gibt es halt leider nicht.

Nina C. Zimmermann
Autor

Stand:

121 Kommentare

  1. Realsatire, wenn man auf der einen Seite mit der „woken“ linken Welle mitschwimmt, die behauptet, im generischen Maskulinum wären nicht beide Geschlechter enthalten und auf der anderen Seite dann in der weiblichen Form plötzlich doch beide Geschlechter sieht.
    Ich geh jetzt zur Bäckerin Brötchen holen und danach zur Italienerin essen. Beides von Männern geführte Betriebe – überrascht?

  2. Ohne mich, Newsletter wird gekündigt. Auch das dauernde „geduze“ nervt mich. Ich kenne niemanden in der Redaktion dem ich das Du angeboten hätte.

  3. Moin,
    Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, auch Mal einen ganzen Text/Bericht in der weiblichen Form zu schreiben. Aber diesen Text „https://www.finanztip.de/blog/verfassungsgericht-berliner-mietendeckel-ist-nichtig/“ als Beispiel für „Warum wir ab und zu die weibliche Form wählen obwohl wir alle meinen“ zu wählen finde ich ungünstig. Wenn im ganzen Text die männliche Form und nur in einem einzigen Satz die weibliche Form gewählt wird, dann fragt sich der Leser oder auch die Leserin natürlich „was ist hier falsch gelaufen“.
    Und bevor ihr Experimente macht, schaut Mal bitte ob ihr nicht andere Stellen zum korrigieren findet.
    Unter diesem Artikel steht der Verfasser angegeben mit „Autor
    Nina C. Zimmermann“.
    Dem Namen und dem Bild nach zu urteilen handelt es sich für mich jedoch um eine Autorin. Liege ich mit meiner Vermutung richtig?
    Wenn Nina (aus welche Gründen auch immer) nicht weiblich ist, dann ist das auch ok.
    Aber wenn sie weiblich ist dann schenkt euren Mitarbeiterinnen doch bitte wenigstens so viel Respekt, dass sie mit ihrer korrekten Berufsbezeichnung angeredet werden.

    P.S. eine Krankschwester ist für mich eine Krankschwester, auch wenn sie männlich ist. Weil Krankbruder hört sich einfach blöd an. Und wenn man für die männlichen Mitarbeitern Krankenpfleger als Titel verwendet, dann doch bitte auch Krankenpflegerinnen für die Weiblichen und nicht Krankenschwester. 😉

  4. Die gekünstelte Verweiblichung bei Publikationen und z.B. Fernsehnachrichten nervt mich ungemein. Ich bin als weiblicher Diplom-Kaufmann (erst ab dem auf meinen Abschluss folgenden Semester gab es auch Diplom-Kauffrauen) bis jetzt ohne Probleme durch das Leben gekommen, habe mich trotz eines „männlichen“ Titels nicht ausgegrenzt oder herabgewürdigt gefühlt. Ich hoffe, dieser Versuch, Sprache mit aller Gewalt zu verändern, endet bald.

  5. Zunächst Respekt an der Autor, wie sie selbst schreibt, Frau Zimmermann für den Mut zu diesem ungewöhnlichen Versuch und auch dem Aufruf zur Meinungsäußerung. Aber wie wohl zu erwarten war, viel Hass und Häme in den Kommentaren und nur wenige inhaltsvolle und durchdachte Beiträge.
    Nun, ich selbst nutze ausschließlich das generische Maskulinum, mit dem ich, wie definiert, alle Mitglieder einer gemischtgeschlechtlichen Gruppe anspreche. Reden beginne ich mit „Meine Damen und Herren …“ und lasse absichtlich “ und Sonstige“ weg. Aber nicht, um diese Menschen zu diskriminieren, sondern um sie nicht besonders herauszuheben, für diejenigen, die das nicht hören wollen.
    Wenn ich meine Tochter frage, welchen Beruf sie hat, so sagt sie “ ich bin Mechatroniker, und in der Freizeit bin ich Feuerwehrmann in der Jugendfeuerwehr“. Sie ist der Meinung, das sind Berufsbezeichnungen und keine Geschlechtsmerkmale. Sie bezeichnet die Genterform als Verstümmelung der deutschen Sprache und wenn man sie konsequent umsetzt versteht man den Inhalt kaum noch.
    Im Übrigen akzeptiere ich die Form, die jeder für sich wählt. Für mich ist die Form nicht so wichtig, sondern der Inhalt und der Ton des Umgangs. Ich denke nicht, dass die Form der Sprache und der Schrift wesentlich dazu beiträgt, das eigentliche Problem zur Gleichstellung der Frau in unserer Gesellschaft zu lösen. Das Problem des Umgangs miteinander ist ein Problem des Kopfes, wie hier in verschiedenen Kommentaren auch schon angesprochen. Das Problem ist aber nicht im Kopf des Schreibers, sondern in dem des Lesers und seiner Interpretation.
    Nun, einige der Leser werden evtl. meine Meinung mit positiven und negativen Kritiken würdigen. Ich halte das aus – das ist Pflicht in einer Demokratie. Jeder hat seine Meinung und diese kann er frei äußern. Alle haben eine Meinung – keiner kennt die Wahrheit!
    … und oft, wenn ich meine Meinung mit anderen teile stelle ich mir die Frage “ Wo hast du denn deine mittlere falsche Meinung bilden lassen? “
    Diese Frage sollte sich jeder stellen, bevor er sich über die Meinung anderer aufregt.
    Bleiben Sie alle gesund .. und üben Sie … Tolleranz.

  6. Ich finde dieses Gendern unnötig und überflüssig. Die Begründungen sind mehr als an den Haaren herbeigezogen.
    Es gibt ein Feld wo die Diskriminierung des männlichen Geschlechts gerne in Kauf genommen wird. Oder hat man je eine Satz gehört wie:“ Die Dieb*innen“ stiegen über das Balkonfenster ein…“
    oder: “
    „der Mörder oder die Mörderin flüchteten…….“

    1. Es ist schade, dass Finanztipp, diesen Weg beschreitet.
      Vorher hatten wir ein Wort, mit dem wir alle Geschlechter umfassten – das generischen Maskulinum. So waren die Juristen sowohl Anwälte, Anwältinnen und diverse anwaltende. Es spielte keine Rolle.

      Nun wir eine Unterscheidung nach Geschlechtern eingeführt und man müsste, um fair zu bleiben, alle auch aufzählen: Bitte richten Sie sich an Ihren Anwalt, ihre Anwältin oder diverse Jura-Person um sich von Dieben, Diebinnen oder diversen Diebes-Personen oder Straftätern, Straftäterinnen und diversen Straftat verübenden zu schützen.

      Lesbarkeit = 0, der Sinn des Satzes geht verloren.

      Es ist zu wünschen, dass wir wieder zu einem einzigen Wort zurück kommen, mit dem wir geschlechtsunabhängig eine Personengruppe beschreiben können.

      1. Danke Frau Nina C. Zimmermann, daß Sie sich noch etwas Gefühl für Schönheit und Klarheit der deutschen Sprache bewahrt haben und die von blindwütigen Eiferern vorangetriebene besonders häßliche Vergewaltigung der deutschen Sprache ablehnen, mit der sie irrtümlich meinen, die Diskriminierung von Frauen bekämpfen zu können.
        Sie gehen leider nicht darauf ein, daß dabei Menschen negiert und diskriminiert werden, die sich nicht ärztlich bescheinigen lassen könnten, astrein weiblich oder männlich zu sein; Menschen, die still darunter leiden, und sich öffentlich zumeist lieber entweder als Frau oder als Mann geben oder sich operieren lassen. Es sind vermutlich nicht wenige Betroffene.
        Aus Vorsicht vor Belästigungen durch Diskriminierungsangriffe pfeifen inzwischen zu viele Autoren auf die Deutsche Sprache.

        Ihre manchmal-Variante ist nicht ganz so übel, wird aber den bereits gesetzlich geschützten Frauen auch kaum weiterhelfen. Sie stoppt allerdings den Denkfluß zum Sachverhalt des jeweiligen Textes. Sinnvoll?

        Ich empfehle verstärkte Aufklärung, daß in Texten mit der männlichen Personenform immer alle Geschlechtsvarianten gemeint sind, die es in der Natur des Menschen gibt.

  7. Wer so schreibt, ist ein Faschist. Rotlackiert und feministische, aber trotzdem ein lupenreiner Faschist. Mit Faschistinnen und ihren Unterstützerinnen will ich nichts zu tun haben.
    Mein Newsletter wird gekündigt. Gruß an die Naziinnen

  8. Als ob es den Idiot*innen damit genügen würde. Was ist schließlich mit den 1500 Transgenderperson*innen bzw. Diversen*innen in Dtld. Eine grasse faschistische Diskriminierung. Das Pack was hier den breiten Sprachgebrauch angreift und als was auch immer diskriminiert, ist geisteskranker Faschismus und Gesellschaftsfeind. Denen muss man hier kein Forum geben und damit nur normalen Menschen vor den Kopf stoßen!

  9. Mhm, wenn ich „Studenten“ lese, sehe ich vor meinem inneren Auge weibliche und männliche, wenn ich „Studentinnen“ lese, sehe ich nur weibliche. Ich denke, den allermeisten Menschen geht es so. Und was machen wir mit „der Mensch“, der vor meinem inneren Auge beides ist, Frau und Mann. Wird er zur Menschin? Einem Wort, was es nicht gibt? Und würden wir bei „Menschin“ Männer und Frauen sehen? Auf keinen Fall. Das Anliegen ist klar, in der Praxis wird es jedoch sehr unübersichtlich. Könnte „das“ Baby sich beschweren, würde „es“ das auch mit großem Recht tun, weil es kein Ding ist. Was nun? Der Baby? Die Baby? Es erinnert ein wenig an die Sprach-PC-Regeln in den USA, wo man einen Schwarzen nicht mehr Schwarzen nennen darf, obwohl er schwarz ist, einen Weißen aber einen Weißen, weil er weiß ist… schwierig.

  10. Grosses Lob, Redaktion – danke schön!
    Liebe männliche Leserinnen: ihr schafft das schon! Wenn wir weiblichen Leser das all die Jahrzehnte geschafft haben, dann könnt ihr das doch mindestens genauso gut, oder?

  11. Ich finde den Ansatz ebenfalls ganz wunderbar. Chapeau, Finanztip Redaktion! Es ist genauso, Sprache prägt unser Denken, unser Denken prägt unser Handeln. Finde es super, dass Ihr so mutig seid und vorangeht. Und ich schreibe diesen Kommentar, damit hier nicht die lautstarken Kritiker überwiegen. Veränderung beginnt im Kopf! Und die Idee, einfach mal immer die weibliche Form zu nehmen, finde ich super. So einfach und wirkungsvoll. Liebe Kritiker, überdenkt bitte mal die Aggressivität in Euren Beiträgen. Warum sich so angegriffen fühlen, wenn es ‚nur‘ um Sprache geht?

    1. Heute schon „Bullen“ angegriffen und Häuser angezündet!? Dann aber schnell in den antifaschistischen Abwehrkampf!! Hier vermisst keiner feministische Wurrköpf_inneninnen!

  12. Ganz ehrlich: Wenn ihr jetzt auch mit dem Gendern anfangt, das nervt. Und bitte: ich bin kein Frauenfeind. Verdreht und verhunzt nicht ohne Not unsere Sprache. Konzentriert eure Kraft lieber auf die vielen tollen Inhalte, mit denen ihr uns so wunderbar versorgt. Dafür auf jeden Fall ein dickes Dankeschön.

  13. Vertragt Euch doch bitte! Anstatt diesem Blödsinn zu verfallen. Nur weil ein Substantiv ein ‚Geschlecht‘ zugeordnet wird, ist niemand zwanghaft dazu verurteilt, sich beleidigt oder diskriminiert zu fühlen. Sie nicht, auch ich nicht, haben das so erfunden. Leben wir damit. Neben diesem Geschlechterhype haben wir das in ähnlicher Weise auch mit Religion und Rassen.
    Wenn ich etwas ‚herrlich‘ oder ‚dämlich‘ finde, möchte ich das so sagen dürfen ohne die Unterstellung einer Diskriminierung. Das Lied über die 10 kleinen Negerlein fand ich ganz neutral bis man mir versuchte, ein Schuldbewusstsein aufzubürden. Und ich sage ‚Gott sei Dank‘ ohne auch nur einen Sekundenbruchteil aussagen zu wollen, dass ich etwas gegen andere Religionen hätte.
    Ich habe das Glück eine Bildung genossen zu haben (auch so ein Lapsus- Genuss war es oftmals wirklich nicht). Ich habe mit Hochschulabschluss und dekoriert mit Titel international mit Menschen zu tun, die auf ihre Weise gebildet und hochgeradig anerkannt sind. Dort spielen Diskussionen über Geschlechter, Religion, Rassen und Ideologien schlicht keine Rolle. Ich arbeite mit Russen und Amerkanern, Hindus und Moslems und Juden und Christen, Schwarzen, Weissen, Gelben, Roten, mit Fleischkonsumenten und Veganern, mit schlitz- und mandeläugigen und gar blinden zusammen und was für schräge Extreme noch tatsächlich vorkommen mögen. Und da bestätigt mir selbst der praktizierende Moslem, dass das ‚kein Schwein interessiert‘. (Ephraim Kishon würde mit mir zusamnen darüber herzlich gelacht haben, möglicher Weise). Sprache ist Sprache. Überprüfe der ein oder andere, die ein oder andere, bitte seine und ihre Haltung dazu. Unsere Generation hat wirklich andere Probleme zu lösen, bevor uns die habgierigen und machtgeilen Mitstreiter und Mitstreiterinnen am Ende alle noch umbringen.

  14. Das Einstreuen der weiblichen Form als generisches Femininum (entgegen der etablierten Semantik) gefällt mir nicht. Wir haben bereits eine generische Form (die grammatisch maskuline); wozu sollen wir eine zweite generische Form einführen?

    Logischer und prakikabler scheint mir das „Entgendern nach Phettberg“ (vorgeschlagen von Thomas Kronschläger) zu sein:

    der Student / die Studentin → das Studenty
    die Studenten / die Studentinnen → die Studentys

    der Lehrer / die Lehrerin → das Lehry
    die Lehrer / die Lehrerinnen → die Lehrys

    Diese Methode lässt sich nahtlos in die deutsche Grammatik einfügen und etabliert eine wirklich geschlechterunabhängige Benennung.

    1. ich finde das ganze Thema einfach lächerlich! Kein Mensch denkt bei „Studenten“ es gibt nur männliche. Kein Mensch denkt bei „Bürgern“ es seien nur Männer. Kein Mensch denkt bei „Schonsteinfegern“ das es nicht auch weibliche gibt. Jedes Baby weiß doch dass ein Männer und Frauen gibt !! Ich versteh das ganze Theater nicht. Man merkt schon an der Gender-Sprache das es Unsinn ist, wie behindert sich das anhört.

  15. Kann mir jemand (Hilfe, darf das so heißen?) die richtige Lösung sagen? Heißt es „Die nächste Bundeskanzlerin wird wieder eine Frau sein“ (was sonst sind Bundeskanzlerinnen?) oder „Der nächste Bundeskanzler wird wieder eine Frau sein (wobei hier mehr die Funktion gemeint ist, aber trotzdem kaum vorstellbar). Viel Spaß beim Knobeln

  16. Liebe Frau Zimmermann,
    was mich betrifft, bin ich mit dem „gelegentlich-generischen-Femininum“ gern einverstanden, und halte es – genau wie Sie ausführen – für eine viel schönere Lösung als die meisten Alternativen.
    Aber eine Bemerkung gestatten Sie mir: ich habe noch nie von Verbrecherinnen, Vergewaltigerinnen, Querdenkerinnen, Verschwurblerinnen, Aggressorinnen, Spießerinnen, Hetzerinnen, Neidhammelinnen, Feiglinginnen, Schwächlinginnen … gelesen; der Teufel trägt offenbar Penis, und Teufelinnen sind noch gar nicht erfunden.
    Ob sie daran auch mal gelegentlich, ab und zu, was ändern werden?
    Und eine klitzekleine Betrachtung bezüglich der vielen anderen Geschlechter wäre auch nicht verkehrt 🙂

  17. Liebes Finanztip-Team,
    ich wollte auch noch unter den ganzen Kritikern eine positive Meinung schreiben. Ich freue mich sehr, dass ihr auf gendergerechte Sprache achtet. Ich finde die Form zwar nicht optimal, aber auf jeden Fall besser als nur männliche Formen und ich verstehe, warum man keine * in seinem Text haben möchte.

    Viele Grüße,
    Kathrin

    An einige Kritiker: Ich finde es irritieren, mit welch forderndem Ton erwartet wird, dass die Texte auf Finanztip.de an Ihre Wünsche angepasst werden. Das ist hier eine Internetseite mit gratis Finanztips und keine Genossenschaft. Ich finde das Team von Finanztip macht inhaltlich tolle Arbeit und ich bin sehr dankbar, dass es mir die Möglichkeit gibt, mich im Finanzdschungel besser zurecht zu finden. Wenn sie sich dazu entscheiden zu dutzen, oder ab und zu Vermieterin zu schreiben, dann können Sie das doch tun. Das kann man doof finden und kritisieren, aber nicht einfordern, wie ein Journalist zu schreiben hat oder worauf er sich beschränken soll. Wenn einem das so gegen den Strich geht, sollte man sich vielleicht eine andere gratis Infoseite suchen oder selber eine schreiben.

    1. Top Kommentar !!!
      Du hast mir viel Tippzeit erspart 🙂

      Ich frage mich, wie es die Kritiker (ob nun männlich oder Weiblich) bis hierher geschafft haben.. Denn mit einer solchen Angst sich anzupassen, sollte das Internet doch eigentlich gar nicht zu erreichen sein…
      Wer sich dadurch angegriffen fühlt hat doch ganz andere Probleme

      Ich persönlich halte nicht viel vom Gendersternchen, wenn es den Lesefluss beeinträchtigt, daher halte ich diese Form für eine sinnvolle Alternative.
      Einfach zusätzlich das generische Femininum einführen, um den Personen die Wahl zu lassen.

  18. Damit nicht nur die Leute hier schreiben, die sowas blöd finden und die man immer in den Kommentaren zu solchen Beiträgen sieht, möchte ich wie einige andere hier auch einfach nur einmal sagen: Finde ich richtig und unterstützenswert, bitte gerne so weitermachen!

  19. Zwei Anmerkungen:
    1. Warum steht bei Frau Zimmermann nicht AutorIN? Das sollte schon drin sein.
    2. Plot Twist: Wir könnten auch einfach nur die weibliche Form verwenden, da diese ja auch immer die männliche enthält. Ernst gemeinter Vorschlag.
    Und nun Feuer frei für alle rückschrittlichen Frauenhasser!

    1. Hätte ich die Wahl zwischen nur-weiblichen Substantivformen und all den Genderkrämpfen, wählte ich ebenfalls das generische Femininum.
      Ehrlich gesagt, verleidet mir diese anhaltende Diskussion immer mehr die Freude an der deutschen Sprache. Wenn ich ein Gedicht lese, frage ich mich, wie es wohl gegendert ausfallen würde, und dabei packt mich das nackte Grauen.
      Warum ist die deutsche Sprache so mit Geschlechtlichkeit geschlagen? Wohl tritt ein grammatisches Geschlecht auch im Englischen gelegentlich diskret in Erscheinung, „has the moon lost her memory?“, aber soweit ich erkennen kann bisher ziemlich diskussionslos-unangefochten. Wie komisch wird unseren Kindern die deutsche Lyrik, die deutsche Erzählprosa vorkommen – die Märchen haben wir ja ohnehin schon moralisch annulliert.

      1. Eine sehr vernünftige Meinung! Mit feministischem Geschwurbel wird der Gerechtigkeit und Gleichstellung von Frauen nicht gedient. Gendern ist eine Mode-
        Erscheinung, die hoffentlich bald vorbei ist!
        Heinz

        1. Hat es vor der Genderproblematik eigentlich ernsthafte Probleme damit gegeben? In 60 von meinen 77 Lebensjahren habe ich nichts davon vernommen.

  20. Vielen Dank für die vielen Beiträge zu unserer Finanztip-Entscheidung. Eine Anmerkung dazu:

    Es ist mir wichtig, darauf hinzuweisen, dass Sprache lebendig ist. Niemand, auch nicht Finanztip, kann die Sprache steuern. Das ist ein evolutionärer Prozess. Die Beschwerde, dass die Sprache nicht mehr so schön ist, wie sie mal war, findet sich schon bei den alten Römern.

    Trotzdem finden die, die gegen den Wandel der Sprache argumentieren, immer den Stand der Sprache am schönsten, mit dem sie aufgewachsen sind. Ich habe hier jedenfalls niemand dafür argumentieren hören, dass wir zum Althochdeutschen zurückkehren.

    Dass im Deutschen die neutrale Form aus der männlichen gebildet wird, hat natürlich was damit zu tun, dass lange allein die Männer über das gesellschaftliche Leben bestimmt haben. Das ist heute nicht mehr so.

    Wenig verwunderlich also, dass sich jetzt der Sprachgebrauch ändert.

    Wir bei Finanztip vollziehen das nach, und versuchen dabei eine Lösung zu finden, die pragmatisch und möglichst nicht diskriminierend ist. Das ist auch in dem Sinne zu verstehen, dass wir weiter leicht verständlich schreiben wollen.

    1. Liebe Redaktion, ich finde Ihre Vorgehensweise ganz wunderbar – Sprache ist u.a. geprägt durch unsere Bilder im Kopf. Und die können ruhig Mal weiblich sein!

    2. Hallo Herr Urbach,
      aber genau das wird doch getan. Die Sprache wird gesteuert. Man soll jetzt so reden und schreiben. Und das ist schon ein Unterschied ob sich Sprache entwickelt.

      1. Aber das gehört doch zur Entwicklung dazu: Es entstehen neue Anforderungen – und die Sprache reagiert darauf. Es kommen neue (junge) Sprecherinnen und Sprecher dazu, die anders mit Sprache aufwachsen. Und die Sprache als Ganzes reagiert darauf.
        Die einzigen, die damit stets ein Problem haben, sind die älteren, die mit anderen Regeln aufgewachsen sind. Und sich nun umorientieren müssten. (Aber auch sie haben nicht so gesprochen und geschrieben wie ihre Eltern.)
        Schon Cato der Ältere hat sich im Alter darüber beschwert, dass ja das Latein auch nicht mehr das sei, was es mal war.

        Was aber nicht stimmt, außer (ganz selten) in Diktaturen: Dass Sprache auf Dauer gesteuert wird. Dass es also eine kleine Gruppe von Leuten gibt, die entscheiden, was zu passieren hat.

  21. Vorbildliche Idee in 50 % der Fälle die weibliche Version zu wählen. Lasst euch von ein Paar Dinosauriern nicht ablenken, die Mehrheit eurer Leserinnen und Leser findet das einfach nur zeitgemäß.

  22. Liebe Frau Zimmermann
    Nach Umblick in der ganzen Welt lassen Sie und die Redaktion unbedingt alles, wie es jetzt ist.
    Die Vorbereitungen zur Verhunzung der deutschen Sprache hat schon viel, viel Geld gekostet und wird noch Millionen kosten, bis Goethe, Schiller, die BIbel u.s.w. umgeschrieben sind.
    Auf eine Aufzählung aller anderen guten Gründe gegen die Vergewaltigung unserer Sprache will ich verzichten.
    Außerdem ist die derzeitige Genderei diskriminierend, denn die Diversen bleiben unberücksichtigt. Sollte Finanztip- wenn auch nur zuerst einmal zaghaft- mit dem Unsinn anfangen, werde ich das Abo kündigen.

    1. Sehr geehrter Herr Lenz,
      wer sich über die „Verhunzung“ der deutschen Sprache beschwert, sollte auch auf seine eigenen Formulierungen achten. Die Verwaschung starker Begrifflichkeiten trägt sicherlich auch nicht zur Verbesserung unserer Sprache bei. Eine Angleichung des generischen Maskulinums hat nichts mit Vergewaltigung zu tun. Wie sich Vergewaltigung anfühlt können Sie sich hier anhören: https://www.youtube.com/watch?v=rxVglENvaV4
      Einen so stark besetzten Begriff, auf etwas abstraktes wie Sprache anzuwenden ist absurd und wird dem, was das Wort eigentlich beschreibt, nicht gerecht.

      Im Übrigen wird in dem oben genannten Text nirgendwo dazu aufgerufen, Literatur anzugleichen. Es sind unterschiedliche Diskussionen, ob man ab jetzt anfängt, die Sprache anzugleichen oder alte Literatur angleicht. Darum geht es hier schlichtweg nicht.

      Mit der fehlenden Berücksichtung von Diversen haben Sie leider recht. Das ist ein Nachteil dieser Variante. Allerdings werden die in der männlichen Form auch nicht beachtet.

      1. Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist schön, inmitten dieser hysterischen Krakelerei eine vernünftig begründete Meinung zu lesen.
        Ich finde den Ansatz von Finanztip allerdings unglücklich, weil eine „abwechselende Benachteiligung“ in der Ansprache bedeutet, dass jedes Mal rund die Hälfte der Leserschaft ausgeschlossen bleibt. Daher plädiere ich für die Sternchen-Lösung, weil dadurch immer alle (inkl. der Diversen) angesprochen werden und die Texte nicht so aufgebläht werden, wie bei der Verwendung von „Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger“ etc.

        1. aber wenn sich die Diversen angesprochen fühlen sollen, was machen wir dann mit unseren Artikeln und Pronomen? Wollen Sie auch das mit Sternchen d** lösen; statt seine/ihre bliebe dann nur mehr ***[*]e übrig? Möchten Sie von eine*m gutaussehenden Verbrecher*in schreiben? Haben Sie die Hilflosigkeit der ZDF-Nachrichtensprecherin Petra Gerster beim Versuch, die Gendersterne auszusprechen, registriert? Ab der zweiten Politiker*innen wird die Genderpause immer kürzer bis zur Unmerkbarkeit, womit wir dann beim generischen Femininum angelangt sind.
          Bin ich der einzige, der bei der dritten Wiederholung von „Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen“ genervt abschaltet?

          1. ich stimme dem vollumfänglich zu. Die Anbiederung an eine kleine Gruppe von Gerechtigkeitsfanatikern ist unglaublich. Keine Frau wird dadurch höher entlohnt und Männer die Gewalt gegen ihre Frauen ausüben werden ihr Verhalten wegen dem Genderunsinn nicht ändern. Die große Mehrheit der Bevölkerung ist dagegen und äußert sich (leider) dazu noch nicht.
            Das Thema Gendern und „political correctness“ wirkt gesellschaftsspaltend!
            Das generische Maskulin bezeichnet nicht den Sexus, der Irrtum beruht auf eine falschen Übersetzung aus dem Lateinischen.
            Der Stuhl hat die Stuhlehne und das Stuhlbein als Teile.

  23. Liebe Nina Zimmermann, vielen Dank für die Ausführungen. Bitte bleibt dabei und macht den GENDER – MIST nicht mit. Die Vergewaltigung unserer Sprache und die Umerziehung der Bevöl- kerung durch eine kleine Gruppe von Leuten ist schlicht und einfach schrecklich und gehört verboten. Hierzu gehören auch Rundfunk und Fernsehen sowie Unis. Gibt es diesen IDEOLOGISIERTEN Blödsinn auch in den anderen EU Ländern? Dort kümmert man sich eher um wirkliche Probleme. Schlimm ist, das diese kleine Gruppe von Leuten wie auch die per Diktat finanzierten ÖRR Anstalten von uns nicht gekündigt werden können. Die Bevölkerung wird also hier erneut abgezockt bzw. vergewaltigt.

    1. Herr G.,
      Sie vergleichen Ihre Erfahrung gendergerechte Sprache zu lesen und zu hören mit dem Erlebnis einer Vergewaltigung? Ich verlinke Ihnen gerne einen Erfahrungsbericht einer „Leidensgenossin“. Die Frau wurde von zwei Männern in einen Park gezerrt. Während der eine sie auf einer Tischtennisplatte vaginal vergewaltigt hat, hat der andere ihr seinen Penis in den Mund gesteckt und ihren Kopf immer wieder gegen die Tischtennisplatte geknallt. Das war übrigens ihre Entjungferung.

      Wenn Sie sich schon über korrekten Sprachgebrauch beschweren, sollten Sie darüber nachdenken, welche Worte Sie verwenden, um etwas zu beschreiben.

  24. Lustig, wie sich hier vor allem die LesER getriggert, und in ihrer Selbstverständlichkeit angegriffen fühlen. Wirklich amüsant.
    Willkommen bei diesem gaaaaamz kleinen Einblick ins Leben einer LeserIN,, die wir ja irgendwie immer nur ein Abkkatsch der Leser sind. Werkzege, Sicherheitsvorrichtungen, Maße, Standarde, alles basiert auf männlichen Durchschnittswerten. Was z.B. auch mal ganz konkret zu einer höheren Sterblichkeit im Straßenverkehr führt, denn der Crashtestdummy war 1,75 groß und 80 kg schwer. Un so gibt es noch tausende Beispiele.. Aber ach, all die Feminazis, die sich vernachlässigt fühlen, sind einfach nur unerträglich. Genauso, wie Farbige und Behinderte, die allen Ernstes finden, dass sie nicht gleichwertig behandelt werden. Geradezu lächerlich, nicht wahr, liebe LesER? 😁

    1. Liebe Nicole, es geht hier nicht um Angriffe der Selbstverständlichkeit, oder um das männliches Ego.

      Allein der Satz „Warum wir manchmal in Texten die weibliche Form wählen, obwohl wir alle meinen“, zeigt doch den Irrweg den wir hier in Deutschland beschreiten.

      Anstelle, dass wir versuchen auch in der deutschen Sprache eine Vereinfachlichkeit zu erlangen machen wir es noch komplizierter. Warum streichen wir nicht einfach ersatzlos, z.B. bei allen sachbezogenen Themen, Berufsbezeichnungen, …, die weibliche Form.

      Wie wäre es denn, Deutschland passt sich der internationalen Gepflogenheit an. Oder glaubst du, dass sich alle Frauen in den englisch sprechenden Nationen neuerdings diskriminiert fühlen müssen.

      Einer Vereinfachung der deutschen Sprache wären uns bestimmt viele Nationen und auch unsere Jugend bestimmt dankbar.

    2. Noch ein kleiner Nachtrag, da du selber einen (de-) englischen Begriff benutzt: Crash-test dummy (Autocrashpuppe).

      Würdest du bitte mal einem enlischen oder amerikanischem Kollegen „Fahrerin“ , bzw. aus einer internationalen Spezifikation „driver“ ins Deutsche übersetzen.

  25. Reinhard O. @ Ivonne
    Meine direkte Antwort auf ihre Frage ist im Diskussions-Thread scheinbar abhanden gekommen.
    Sie bezweifeln meine Behauptung, dass die Mehrheit der Bürger nicht gendern möchte?
    Bitte eine Suchmaschine Ihrer Wahl benutzen (Stichwort: „gender umfrage“, das Leben kann so einfach sein…), oder einfach dem Link folgen:
    https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/umfragen/aktuell/vorbehalte-gegenueber-genderneutraler-sprache/

  26. Wenn ich mal auch meinen Senf dazu beisteuern darf.
    Es wäre gut wich sich alle Genderbegeisterten mal die anderen Sprachen auf der Welt anschauen..
    Wo wird da gegendert?
    Das ist ein deutsches Luxusproblem, das die viel wichtigerern Probleme unserer Zeit überdecken soll
    Und das wird sich mit dem Aussterben dieser ökofaschistischen / linksgrünen / gutmenschlichens Spezies von selbst erledigen.
    Überdies freue ich mich wenn sich dieselben Personen in ein paar Jahren unter Kanzler*in (Ver)Baerbock(t) bei Kerzenschein um den veganen Linsen und Bohneeintopf versammeln um ihre schöne neue Genderwelt zu preise , bevor sie dann gendergerecht die Blagen ihrer Lebenspartner mit Migrationshintergrund per Rikscha in die heimatliche kalte Lehmhütte fahren. Beobachtet von sie fotografierenden chinesischen und indischen Touristen aus ihren Luxus E-Karossen….

  27. Die linke Identitätspolitik dringt immer weiter dank der weitgehend linksgewendeten Medien vor. Vermeintliche Feministinnen hetzen die Geschlechter gegeneinander auf und versuchen, dies auch in der Sprache zu manifestieren. Auch bei Finanztip scheint man die deutsche Sprache nicht verstanden zu haben. Zunächst einmal haben Genus (grammatisches Geschlecht) nichts mit dem Sexus (biologisches Geschlecht) zu tun. Es gibt maskuline, feminine und neutrale Genera. Was tut Finanztip, wenn sich Männer diskriminiert fühlen, weil sie als „die Person“ oder „die Fachkraft“ angesprochen werden? Na? Im übrigen täte Finanztip mehr gegen Diskriminierung von Frauen, wenn man sich gegen Polygamie, Kinderehen, Zwangsverheiratungen und Mädchenbeschneidung – alles übrigens in Deutschland stattfindend, tun würde. Meine Konsequenz, wie auch bei gendernden öffentlich-rechtlichen Sprechern: Abschalten. Ich habe soeben den Newsletter gekündigt. Dieses Moralisieren bei gleichzeitiger Untätigkeit gegenüber tatsächlicher Diskriminierung, siehe oben, geht mir schon länger auf den Geist!

    1. Günter S.: Sie sprechen mir aus der Seele. Den Newsletter werde ich aber nicht abbestellen, dafür ist er zu gut und zu wichtig. Für mich zumindest. Immerhin macht Finanztipp den Wahnsinn mit dem Gendersternchen nicht mit. Die einfachste Lösung wäre – und das ist doch nicht zu viel verlangt: Schreibt doch einfach „Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger“. Diese Zeit muss man sich nehmen können, wenn man glaubt, das generische Maskulinum vermeiden zu müssen.
      Und noch etwas zum Genderwahnsinn: Die Verfechter des Gendersternchens meinen ja, sie müssten das dritte Geschlecht (DIVERS) sprachlich berücksichtigen. Tun sie aber nicht. Denn mit der Schreibweise „Schornsteinfeger*innen“ schreiben sie lediglich die maskuline und feminine Form in einem Wort, getrennt durch das Sternchen. Damit diskriminieren sie machomäßig jedoch noch mehr das weibliche Geschlecht, weil die maskuline Form der weiblichen vorangestellt wird. Und wo bleibt dabei das 3. Geschlecht? Eben!

  28. Es ist mittlerweile unerträglich, welche Formen dieser krampfhafte Anti-Diskriminierungswahn mitunter annimmt. Gendern ist für mich pure links-grüne Ideologie. Außerdem sehe ich darin vielmehr eine Sprachverhunzung, denn Texte müssen lesbar bleiben. Noch entscheidender aber ist: gendern alleine löst nicht die Geschlechtergerechtigkeit.

    1. „Lang anhaltender Beifall“ hätte man früher im Zentralorgan lesen müssen. Auch das hatte mich regelmäßig bis Weißglut gereizt. Aber in diesem Fall passt es super, weil es meiner Meinung nach treffend die Denke der heutigen Schreiberlinge trifft, es kotzt mich an, diese Gendrei! Ihr wollt Normalität im Umgang miteinander – dann schreibt das auch so. Auf mich wirkt das wie ein immerwährender Krieg Frauen gegen Männer, hört endlich auf damit in alten Wunden herum zu stochern. Wir brauchen endlich Frieden im Umgang miteinander. Ihr wollt Vielfalt? Habt ihr euch einmal Gedanken gemacht, welche zusätzlichen Hürden ihr damit aufgebaut habt für die Zugewanderten? Wie sollen die diesen Schwachsinn überhaupt begreifen oder gar sprechen lernen?

  29. Es war für mich schon schwer erträglich von Finanztip an allen Stellen plump geduzt zu werden.

    Jetzt versucht Finanztip meine Sprache zu verbingen.

    Da ich mich dem nicht weiter aussetzen möchte, muß ich jetzt leider den Newsletter kündigen.

    Lebt wohl.

  30. Ivonne ist offenkundig der Auffassung, mit einer gewissen Selbstverständlichkeit beurteilen zu können, was richtig und was falsch ist bzw. war.
    DAS ist ignorant – und (mit Verlaub) unerträglich.

  31. Ich danke Ihnen!
    Diese Selbstverständlichkeit mit der einige Mitmenschen aktuell meinen das generische Maskulinum sei neutral ist unerträglich.
    Ihren Ansatz finde ich gut! Klar ist, dass es eine einfache Lösung nicht gibt. Aber deshalb nur das immer Gleiche und immer Falsche zu machen, ist Ignorant.

    1. Wenn Sie das generische Maskulinum als neutral einstufen, dann ist das schlichtweg falsch. Das GM ist ganz klar eine männliche Form, jedoch sagt das „generisch“ genau so klar aus, dass es eben NICHT nur auf männliche Wesen anzuwenden ist und eben nicht nur solche betrifft.
      Und, jetzt mal ernsthaft: wollen wir wirklich Umgangsformen wie die folgende, tatsächlich vorliegende, Anrede in einem Amtsschreiben:
      „Sehr geehrter Personalausweisinhaber, sehr geehrte Personalausweisinhaberin,…“ Ich bitte Sie…
      Nur weil man vielleicht irgendwann krampfhaft die deutsche Sprache so verbogen hat, das aber auch wirklich jede Personengruppe hinreichend adäquat angesprochen wird, heißt das noch lange nicht, dass Frauen z.B. gleichen Lohn erhalten wie Männer, oder die gleichen Chancen für Führungspositionen haben. Dann lieber die Realität anpassen und die Sprache (bitte, bitte) so lassen, wie sie ist!

      1. Herr Lauer, Sie werden gegen diese Ideologen nicht ankommen. Der Zeitgeist geht derzeit offenbar weiter in diese Richtung, Kritiker haben mit Cancelung zu rechnen. Nur ein Beispiel: Als in einer taz-Kolumne die Polizei pauschal auf die Müllkippe gewünscht wurde – nicht als Müllwerker, sondern als Müll, wurde diese gruppenbezogene Menschenverachtung als Satire und zulässige Meinungsäußerung von Leuten wie Böhmermann & Co. verteidigt. Dieselben regen sich derzeit über die Aktion #allesdichtmachen diverser bekannter Schauspieler auf, obwohl diese Videos ganz klar als Satire erkennbar, und im übrigen wesentlich intelligenter gemacht sind. So sind sie eben, die Linken. Und Journalisten gehören zum empfindlichsten Berufsstand, wie man an ihrem Geschrei wieder mal erkennen kann. Wer austeilen kann, sollte auch einstecken können.

    2. Sie wollen also lieber etwas Neues falsch machen, um das (in Ihren Augen) ehemals Falsche zu kompensieren bzw. zu korrigieren?
      Also weil das „Weibliche“ zu wenig „sichtbar“ in der (schönen) deutschen Sprache war, soll nun das böse „Männliche“ aus der Sprache verbannt werden?

      Meinen Sie das ernst? Halten Sie das für einen konstruktiven und im besten Fall nachhaltigen (weil versöhnlichen) Ansatz?
      Wenn wir immer wieder von einem Extrem ins andere rutschen, dann dürfen Sie (liebe Frauen bzw. Ihre Töchter) sich dann eines Tages wieder auf etwas gefasst machen…
      Das kann doch nicht richtig sein?
      Es ist doch EINDEUTIG, dass dann lieber beide Geschlechter in sämtlichen Texten benannt werden sollten, auch wenn es eben etwas länger im Text wird, und nicht abwechselnd / willkürlich mal NUR Frauen und mal NUR Männer!?

    3. Ivonnes Kommentar gefällt mir am besten, so hätte ich ihn auch formuliert.

      Und der Finanztip-Ansatz zur Lösung des Sprachproblems ist – meine ich – am praktikabelsten.

  32. Großartig, weiter so! Der Zusammenhang zwischen Sprache und Denken ist mittlerweile in der Wissenschaft hinreichend belegt und solange einem bei bestimmten Bezeichnungen eben immer noch nur Männer einfallen, gleicht das gelegentliche Verwenden der weiblichen Form das wunderbar aus. Und mal ganz im Ernst: warum sollte man sich daran stören, dass manchmal die weibliche Form benutzt wird? Es ist ungewohnt, aber Sprache war schon immer im Wandel und an Studierenden stört sich schon lange keiner mehr. Deswegen: Daumen hoch!

    1. Sehr erfrischend Ihre Meinung. Selten solche Worte von einem Mann gehört. Leider.
      Selbst mich als Frau irritiert es tatsächlich Texte zu schreiben oder lesen, in der nur die weibliche Form Anwendung findet. Das ist erschreckend, aber deshalb ist dieser Ansatz in meinen Augen umso bedeutender.

  33. Schlicht und einfach gut. Danke dass Sie Frauen explizit (und eben nicht nur implizit) miterwähnen. Vor allem in einer Domäne, bei der Frauen gerne noch immer sagen ‚Gelddinge macht mein Mann‘. Inklusion an der richtigen Stelle!

    1. Sonja Vanderbeke hat offensichtlich das Thema nicht verstanden.
      Es geht nicht darum, Frauen explizit oder implizit „mitzuerwähen“ (wie Sie schreiben), sondern sie ausschließlich (in einigen willkürlich ausgewählten Texten ohne inhaltliche Bezüge) zu erwähnen bzw. sprachlich „sichtbar“ zu machen, während Männer „unsichtbar“ gemacht werden sollen.

      Abgesehen davon: DIE Frauen, die selbstständig entscheiden, „Gelddinge ihrem Mann“ zu überlassen, dürfen das doch selbst entscheiden, oder?
      Oder wollen Sie solche Frauen auch „unsichtbar“ machen (weil sie nicht in IHR Weltbild passen)?

      1. Natürlich geht es darum Frauen sichtbar zu machen. Es wird ja nicht ausschließlich die weibliche Form verwendet. Im übrigen ist in dem Text oben ausdrücklich erwähnt, dass Männer an der Stelle mit gemeint sind. Ob Sie das anders interpretieren, ist Ihre Sache, aber zu behaupten, es ginge darum Männer „unsichtbar“ zu machen ist absurd. (Zitat erster Absatz: „An Stellen wie hier sind mit der weiblichen Form einfach mal alle Geschlechter mitgemeint.“)

  34. Im Deutschen gibt es das generische Maskulinum, sonst nichts, Punkt!
    Herr Merz hat sich ganz aktuell dafür ausgesprochen, Zwangsvorschriften zum Gendern in Betrieben oder Behörden zu verbieten. Recht hat er.
    Gendern ist pure Ideologie, sonst nichts.
    Im Übrigen ist eine deutliche Mehrheit gegen das Gendern.
    Ich hoffe, Finanztip wird in Zukunft darauf verzichten, denn die manchmal von der Materie her komplexen Themen werden durch Gendern fast unlesbar.
    Bitte stellen Sie das ab, sonst muss ich zu meinem großen Bedauern in Zukunft auf Finanztip verzichten.

      1. Sie argumentieren wie ein Christ gegenüber einem Atheisten: „Beweise mir, dass es Gott nicht gibt“. Dagegen muss der, welcher an Gott glaubt, dessen Existenz beweisen und nicht der andere dessen Nichtexistenz. Also: Beweisen Sie, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich für das Gendern ausspricht!

        1. @ Günter: Sie haben offensichtlich Ihr eigenes Argument nicht verstanden. Die Beweislast liegt auf der Seite, die eine Behauptung aufstellt. Die Behauptung war eben, dass eine Mehrheit gegen das Gendern sei und Ivonne hat lediglich darum gebeten, diese Behauptung zu belegen.

      2. Ehe ich hier eine ganze Latte von Links zu Umfragen – auch ganz aktuell – aufführe, schlage ich vor, Sie bemühen einfach mal eine Suchmaschine mit den Stichworten „gender umfrage“. Da bekommen sie reihenweise Ergebnisse, die meine Behauptung stützen.
        Hier nur z.B. Infratest/Dimap von KW 21/2020:
        https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/umfragen/aktuell/vorbehalte-gegenueber-genderneutraler-sprache/
        Ich zitiere:
        „Ein gutes Drittel der Befragten (35 Prozent) befürwortet zwar den Einsatz von Binnen-I oder nicht-differenzierenden Formen. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten (56 Prozent) lehnt deren Verwendung in Medien und Öffentlichkeit jedoch ab.“ (Anm. Selbst Frauen lehnen „gendern“ mehrheitlich ab.)
        Im Klartext heißt das: ein Drittel der Bevölkerung will den Rest dominieren. Und das sind meiner Erfahrung nach meistens auch noch Mitbürger, die ständig die Demokratie in „Gefahr“ sehen. Ich hoffe, Sie erkennen den Widerspruch?

      3. Die „Quelle“ für diese steile These ist schnell und aktuell bei Herrn Friedrich Merz zu finden, Zitat: „Die Mehrheit der Menschen lehne seiner Wahrnehmung nach einen Zwang zu geschlechtsneutraler Sprache ab“ . Da braucht es doch keine auf seriösen Daten basierende Statistik, oder etwa??

      4. Bitte schön.
        Dritter Antwortversuch.
        Wo sind die ersten beiden geblieben?
        Passt wohl nicht ins Weltbild.
        Also jetzt einfach mal ohne Link, ist auch so sehr leicht zu finden.
        Suchmaschine: „gender umfrage infratest dimap“ eingeben.
        56% gegen Gendern, 35% dafür, Rest unentschlossen.
        Frauen zu 52% dagegen!
        Fazit: 1/3 der Bürger versucht den Rest zu dominieren.

        1. Die beiden ersten Antworten sind inzwischen da, weil ich sie jetzt freigeschaltet habe. Da wir sehr mit Spam zu kämpfen haben, ist unser Kommentarsystem so eingestellt, dass Kommentare mit Links immer freigeschaltet werden müssen. Denn viele Geschäftemacher – männlich wie weiblich 🙂 – posten überall Kommentare mit Links, um bei Google in den Suchergebnissen nach oben zu rutschen.

          Und dann noch ein Satz zu Ihrer Umfrage: Die Abstimmung erfolgte ja zu Gender-Lösungen, zu denen wir nicht greifen. Also lässt sich die Umfrage auf die Finanztip-Variante nicht anwenden.

          Und was ich an ihrem Kommentare nicht schön finde, ist der Vorwurf, ein Drittel versuche den Rest zu dominieren. Ist es denn nicht legitim, dass das Drittel dann so spricht und schreibt, wie es will?
          (Es wird sich ja trotzdem im Wesentlichen an die Rechtschreibung halten, schon weil es verstanden werden will. Und auch nicht dumm aussehen will.)

          1. Erst einmal vielen Dank für die Erklärung, warum Posts mit Links erst nach
            Moderation erscheinen. –
            Sie haben natürlich jedes Recht, so zu schreiben, wie Sie möchten. Ob aber die Lesbarkeit Ihrer Texte darunter leidet, liegt im Auge des Betrachters.
            Mich stört es.
            Nun zur Dominanz:
            An den meisten Hochschulen, inzwischen in vielen Betrieben und Behörden wird – mal inoffiziell, mal offiziell – Gendersprache gefordert. Meine studierende Patentochter z. B. muss alle Studienarbeiten auf „gendergerechte Sprache“ überprüfen, sonst wird die Arbeit abgewertet.
            Dies ist inzwischen allgemeiner Usus an den Unis. Offiziell besteht natürlich kein Zwang, dass ich nicht lache! In 16 von 30 Dax-Unternehmen wird Gendersprache gefordert, die Landeshauptstadt Hannover erwartet dies von ihren Mitarbeitern. Selbstverständlich kann man sich diesen Forderungen verweigern, Gendersprache ist (noch) kein geltendes Recht. Wer sich jedoch nicht beugt, dem drohen in Unis, Unternehmen und Behörden massive berufliche Nachteile und – zumindest in einigen Gesellschaftskreisen – der „soziale Tod“.
            Wie nennen Sie diese Tatsachen?
            Also, für mich ist der glasklare Versuch von Dominanz.
            Angeblich „asoziale Sprache“ wird bestraft und alle ducken sich weg. Verständlich, bei den drohenden Nachteilen. Und wer bestimmt, was „asozial“ ist? Es ist nach allen Umfragen eine – leider medial sehr einflussreiche – Minderheit (!), die mit aller Kraft ihre Ideologie durchzusetzen versucht.
            Heute wird Gender und political correctness in der Sprache gefordert, um unser freies Denken und Bewusstsein einzuengen.
            Was ist es morgen?

    1. Naja, im Deutschen gibt es schon mehr als das generische Maskulinum. Sonst wäre unser Wortschatz ja schon sehr eingeschränkt. Punkt! Äh, Ausrufezeichen!!1!
      Aber wenn hier schon einmal die oberste Sprachinstanz nach Friedrich „Ein Wort zu den Frauen“ Merz zugegen ist, möchte ich die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen: Gibt es im Deutschen denn WLAN, Handy und Internet? Oder bewegen Sie sich hier im Weltweiten Computernetz?

    2. Da bin ich ganz bei Ihnen. Das ist nämlich die pure Angst, gecancelt zu werden oder die Panik vor einem shitstrom. Den Finanztip brauche ich in dieser Form auch nicht mehr. Die Leute haben im Deutschunterricht , Gramatik, nicht aufgepaßt.

        1. Nur was heutzutage, und auch hier, abgeht, da hilft ihre schulmeisterhafte belehrende Argumentation auch nicht weiter.
          Fakt ist, dass jegliche (ver-) genderung auch jeder deutschen Rechtschreibung, wie auch – Grammatik – wiederspricht.

          1. 2 Sätze, 5 Fehler: Ihnen scheint die Einhaltung der deutschen Rechtschreibung ja wirklich sehr am Herzen zu liegen.
            Mir ist es wirklich egal, wie gut oder weniger gut jemand die Rechtschreibung beherrscht. Aber wenn jeder zweite Kommentar hier darauf abzielt, die ach so geliebte Muttersprache verteidigen zu wollen und die Verfasser*innen dann in ihrem Eifer gleichzeitig unter Beweis stellen, dass sie einem offensichtlich nicht die Mühe wert war, sie auch beherrschen zu wollen, dann nehme ich mir das Recht heraus, auf diese Scheinheiligkeit hinzuweisen.

  35. Ich bin auch so ein „alter weißer Mann“ von fast 70, der allen Menschengeschlechtsausprägungen so respektvoll und neutral gegenübertritt wie sie mir gegenübertreten. Aber das scheint ja in der großen „alter weißer Mann“ Gleichmacherei nicht zu zählen, weil ich nicht ins Klischee derjenigen passe, denen es offenbar zu anstrengend ist Menschen als Individuen zu behandeln und nicht zu autostereotypisieren (in große Schubladen zu stecken). Der gegenseitige Respekt wird meiner Meinung nach im persönlichen Kontakt und im Zusammenleben sichtbar, Gendersternchen in der geschriebenen und „Hicks“ oder zweifache geschlechsspezifische Nennung in der gesprochenen Sprache sagen über die Einstellung der sprechenden und schreibenden Menschen gar nichts aus, zumindest nicht ohne weitere persönliche Prüfung! Und wo bleiben eigentlich die zig Regenbogengeschlechte? Die werden durch’s gendern noch mehr diskriminiert! Ein Macho kann gendern bis der Arzt kommt und bleibt doch ein Frauenverachter. Ein nichtgendernder weißer alter Mann ist sicher selten ein Frauenverachter, er darf aber als solcher über einen Kamm geschoren diskriminiert werden! Was für ein unausgegorener Mist!

    Weil wir gerade beim Gendern sind… Mensch als Wort ist ja grammatisch männlich definiert: Der Mensch. Frauen fühlten sich dem Gendern nach zu urteilen also nicht gemeint, fühlen sich mithin nicht als Menschen? Wie soll man also eindeutig unterscheiden? Menschin und Menscher? Aber dann gibt’s den Oberbegriff Mensch nicht mehr – es passt sehr Vieles nicht zusammen!

    Unsere Genderfreunde sollten sich Gedanken machen wie man die Machos, Frauenfeinde usw. erreicht und bekehrt. Ich komme mir so vor wie in einem Vortrag in dem der Vortragende die Anwesenden beschimpft weil noch ein paar zu spät kommende Leute fehlen!

    Leute bleibt locker und achtet einander!

    1. Das Wort Mensch ist ein Wort, das eine Spezies* beschreibt und einen männlichen Artikel trägt. Das ist etwas anderes als „der Lehrer“. Von ersterem fühlen sich sicherlich alle Frauen angesprochen. Von letzterem vermutlich fast keine (im Singular zumindest).

      *Ich bin keine Biologin. Möglich, dass Spezies nicht ganz korrekt ist. Ich glaube, der Punkt ist aber klar.

  36. Es ist mittlerweile teils unerträglich, welche Formen dieser krampfhafte Anti-Diskriminierungswahn mitunter annimmt: es wird Zeit, dass man sich von diesem Blödsinn, wie z.B. LehrerInnen usw, sowohl im Schriftlichen wie im Mündlichen wieder verabschiedet.Wenn man schon unbedingt immer beide Geschlechter unbedingt immer nennen will, obwohl bisher immer klar war, dass beide gemeint sind, dann sollte doch die Zeit sein Lehrer und Lehrerinnen zu schreiben und zu sagen (wie gehabt), anstatt diese Verballhornung der deutschen Sprache zu betreiben.
    Da finde ich es immer noch besser, dass Sie mal die maskuline, mal die feminine Ausdruckweise wählen wollen, obwohl auch das m.E. nicht nötig ist!

    1. Also etwa „die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsideten der Länder…“?
      „… Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten“?

      1. …oder „Soldat*innen sind Mörder*innen?“ Auffällig ist nämlich, dass nur positive Begriffe gegendert werden, also nicht Mörder*innen, Terrorist*innen etc.

      1. Kann mich nur anschließen!
        Es ist nachgewiesen, dass das Denken durch die Formulierung beeinflusst wird. Viele Sprachen haben das Problem nicht, da es nur eine neutrale Form gibt. Im Deutschen dagegen sind zugegebenermaßen alle bisherigen Lösungen sperrig. Da erscheint mir der Weg, den Finanztipp geht, durchaus einen Versuch wert.
        Natürlich ist das Kernthema dieses Portals nicht gendergerechte Sprache, aber ohne Sprache lassen sich Inhalte nun mal nicht vermitteln, deshalb ist sie zwangsläufig ein Thema.
        Wer kann sich noch an die jahrelangen Debatten um die Rechtschreibreform erinnern? Damals mussten auch viel Redaktionen eine Entscheidung pro oder kontra treffen und es herrschte ein Nebeneinander verschiedener Versionen. Irgendwann war es endlich offiziell entschieden und: hurra, wir leben noch!

        1. Wobei sich inzwischen auch Verantwortliche, wie der ehem. Kultusminister Zehetmair, von der Rechtschreibreform distanzieren und sie als Fehler bezeichnen. Die Rechtschreibung hat sich seitdem massiv verschlechtert. Die sprachlichen Feinheiten wurden beseitigt, so schreibt man frisch gebackenes Ehepaar genauso wie das frisch gebackene Brot. Die völlig andere Bedeutung „frischgebacken“ wurde einfach gestrichen, wie viele andere Begriffe auch. Und so hat der Duden inzwischen klammheimlich einen großen Teil der RR zurückgedreht und empfiehlt alte Schreibungen. Beispiele: Alt: Joghurt, Neu: Jogurt, Empfohlen: Joghurt / Alt: Panther, Neu: Panter, Empfohlen: Panther. Genauso wird irgendwann auch die Genderschreibung wieder verschwinden.

          1. Bis der Genderirrsinn verschwindet, muß der liebe Gott noch vieeeel Hirn vom Himmel werfen. Hoffentlich trifft er die Genderteure und Genderateusen auch …

    2. Mal die maskuline und mal die feminine Ausdruckweise zu wählen, ist eine von mehreren absolut akzeptablen Umgangsweisen. In einer idealen Welt bräuchte es das nicht, in dieser leben wir aber nun mal nicht. Die Veballhornung deutscher Sprache findet (finde ich) ganz woanders statt. Dass sich in den Kommentarspalten meist jene besonders hervortun, die gerne hätten, dass alles gefälligst bleibt wie immer und die, die in ihrer Komfortzone nicht gestört werden wollen, ist typisch und sicher nicht repräsentativ für die Leserschaft. Ich finde die Lösung von Finanztip völlig in Ordnung und die von Nina Zimmermann gelieferte Erläuterung wunderbar.

      1. Beim Lesen der Kommentare habe ich mich eben auch gefragt, wo diese Haltung herkommt, dass die Sprache gefälligst so zu bleiben habe, wie sie in der Kindheit gelehrt wurde. Sprache wandelt sich doch ständig. Ich könnte heute mit Goethe vermutlich nicht mal über das Wetter reden, ohne dass einer von uns beiden die Augenbrauen hebt. Und das ganz ohne Einfluss von Feminismus, Ideologie oder Gleichmacherei.

  37. Komisch, die AutorIN beschreibt, wie gut die Leserschaft (ich hoffe, das ist feminin genug) die beschriebene Vorgehensweise findet. Die Kommentare sprechen überwiegend eine andere Sprache. Ich finde es geradezu hanebüchen, was derzeit – übertriebenen Feministinnen geschuldet, die nicht die Meinung einer Mehrheit der Bürgerschaft (neutral genug?) vertreten – mit unserer Sprache passiert. Und nicht nur mit der Sprache. Für mich ergibt das ein sehr trauriges Bild einer Gesellschaft, in der augenscheinlich viele nicht wissen, was wirklich wichtig ist.

    1. ‚Die Leserschaft‘ die sich hier tatsächlich negativ auslässt, ist größtenteils männlich.
      Es ist erstaunlich, dass wir in einem Strick-Zeitschrift die ‚Leserin‘ völlig normal finden, aber in einem Finanz-Portal nicht. Warum denn nicht?
      Und Sie haben Recht: es gibt größere Probleme, also warum diese unfassbare Energie gegen eine Sprachnutzung, die unseren Töchtern vielleicht irgendwann das Gefühl gibt, dass sich z.B. Finanztip explizit an sie wendet und ‚Finanzen‘ eben nicht etwas ist, was ‚mein Mann macht‘?

      1. Vielleicht ist das auch dem Zwang einer fortschreitenden verweiblichung geschuldet, bzw. einseitigen Ideologie. Muß man wirklich alles in eine weibliche oder männliche Form pressen?
        Nur mal so zum Nachdenken.

    2. Wenn die Autorin im Artikel schreibt, dass sie viele positive Rückmeldungen bekommen haben, kann das ja nicht auf die Kommentare auf selbigen Artikel bezogen sein, da er ja zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht veröffentlich war. Außerdem richtet sich der Text an diejenigen, die sich fragen, warum Finanztip sich für gendergerechte Sprache entschieden hat. Logischerweise wird der dann auch vermehrt von diesen Kritikern gelesen und kommentiert.

    1. Eine gendernde linke Feministin würde dazu sagen: „Es hat geklappt. Wir haben jetzt statt des Patriarchats das Matriarchat.“ Fragt sich nur, wem jetzt damit geholfen ist. Außer Spaltung der Gesellschaft durch das Aufhetzen der Geschlechter gegeneinander ist nichts erreicht.

      1. Wie kommen Sie darauf, dass wir in einem Matriarchat leben? Die meisten Vorstandsvorsitzenden und Politiker sind nach wie vor Männer. Ein -in in einem macht noch kein Matriarchat.

  38. Also das Beste an diesem „Beitrag“ von Frau Zimmermann, ist der (männliche) Begriff „Autor“ über ihrem Namen. Damit sind die Verhältnisse wohl geklärt… 🙂

    Im Ernst: Sie unterstellt zunächst eine Prämisse – nämlich, dass sich von der sprachlich korrekten Form nur bzw. überwiegend Männer angesprochen fühlen, bzw. dass in Köpfen von Menschen, in die sie natürlich nicht hineinschauen kann, „Bilder von Männern“ entstünden… So ein unglaublicher Blödsinn! Das war noch NIE der Fall. Und WENN es bei einigen Wenigen tatsächlich so sein sollte, dann nur dank dieser ganzen Debatte! Ich sage Ihnen eins Frau Zimmermann: Mit diesen (im besten Fall gut gemeinten) Methoden erreichen Sie genau das Gegenteil von dem, was Sie sich wünschen bzw. von dem Sie glauben, dass es zu erreichen sei. Viele Männer verlieren immer mehr den Respekt vor (solchen) Frauen und empfinden eine Spaltung, die durch solche „konstruierten Maßnahmen“ und falsche Annahmen erst entstanden sind, zumindest aber kräftig vorangetrieben werden.

    Das ist sehr, sehr schade, denn männliche und weibliche Menschen haben immer eins gemeinsam: sie sind eben Menschen.

    Und die Ausnahmen, die Sie (liebe AutorIN) bekämpfen wollen, erreichen Sie ohnehin nicht mit dieser Debatte, und die anderen verschrecken Sie und machen sie zu Gegnern – gegen ihren Willen.

  39. Liebe Redaktionsmitglieder, gemeint sind weibliche und männliche. Es gibt wichtigere Kriterien um Gleichberechtigung zwichen den Geschlechtern auszudrücken, als das generische Maskulinum abzuschaffen.
    Ein Gegenbeispiel: das weibliche Generikum „die Katze“ erfasst doch auch den Kater, oder soll das auch geändert werden?
    Also mein Vorschlag: Kümmert Euch bei FINANZTIP um Inhalte!

  40. Nur keinen Shitstorm riskieren und in was weiß ich für eine Ecke gestellt werden.
    Die anderen Sprachnationen machen diesen lächerlichen Genderirrsinn nicht mit.
    Schade, daß sich in der Finanztipredaktion diese, von einigen militanten Feministen aufgeblasene, Mainstreamideologie breitgemacht hat.
    Es gibt in der deutschen Sprache zwei biologische Geschlechter, Mann und Frau und drei grammatische, nämlich männlich, weiblich und sächlich.
    Daran ändert auch die mittlerweile von vielen Fernsehmoderatoren benutzte Stotterpause beim Sprechen nichts.
    Einfach ignorieren.

  41. Ich frage mich, was den (meist weiblichen) Sprachvergewaltiger*innen lieber ist:
    „Alle Angestellten erhalten 3% mehr Lohn“ – und es sind Männlein wie Weiblein angesprochen,
    – oder –
    „Alle Angestellten erhalten 3 %, die Angestelltinnen nur 2 %“.
    Will sagen: mit einer nur in der Sprache stattfindenen – scheinbaren – Gleichberechtigung ist nur den Verlagen von Rechtschreib-Wörterbüchern geholfen.
    Dass es erwiesen ist, dass der generische Maskulin „unweigerlich“ datu führt, vor dem inneren Auge nur die männlichen Artgenossen – Verzeihung, Artgenossenden – zu sehen, halte ich gelinde gesagt, für ein gern benutzes Feindbild derer, die sich mit dieser grammatisch einwandfreien Form nicht abfinden können. „Banker“ konnten schon immer auch Frauen sein, „Bankerinnen“ sind jedoch ausschließlich weiblich.

    1. Da haben Sie aber etwas nicht verstanden. Bei „Alle Angestellten erhalten mehr Lohn“ sind BEIDE Geschlechter angesprochen. Es heißt „Der Angestellte“ und ebenso „Die Angestellte“,

  42. Zunächst einmal finde ich gut, dass sich die Finanztip-Redaktion Gedanken um die Ansprache ihrer Leserschaft macht und in ihren Texten nicht jedesmal bspw. „Leserinnen und Leser“ schreibt und so die Texte ermüdend aufbläht. Allerdings finde ich die praktizierte Lösung ziemlich unglücklich, und zwar aus zwei Gründen:
    1. Es wird immer rund die Hälfte ausgeschlossen. Würde die gleiche Logik auf den Bereich der Diskriminierung angewandt, also bspw. eine Stellenausschreibung abwechselnd nur für Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund ausgeschrieben, würde das zurecht zu großen Irritationen führen. Der Vergleich hinkt, ich weiß, aber es macht deutlich, dass das Prinzip „abwechselnde Benachteiligung“ kaum als tragbare Lösung gelten kann.
    2. Auch, wenn es nicht viele sein mögen: In beiden Fällen werden Menschen ausgeschlossen, die sich weder als Leser noch als Leserin sehen. Sollen Diverse in der Ansprache nicht inkludiert werden?

    Ich finde die Lösung „Leser*innen“ deutlich eleganter, weil durch eine kleine Anpassung der Sprache immer die Gesamtheit aller Menschen abgedeckt wird. Es mag etwas dauern, bis der glottale Stop auch in der Ansprache der Geschlechter als normal empfunden wird, glücklicherweise gibt es unsere Sprache aber her, wie alle nachvollziehen können, die gern ins Thea*ter gehen oder in einem Ver*ein sind.

  43. Statt „Autor Nina C. Zimmermann“ am Schluss des Beitrags wäre hier ganz konkret „Autorin Nina C. Zimmermann“ angebracht gewesen …
    Und: Ist es wirklich die originäre Aufgabe eines Finanztipp-Magazins, auf die Entwicklung der Sprache einzuwirken??
    Doch nach dem kürzlich eingeführten zwangsweisen Duzen aller Leser wundert mich schon gar nichts mehr …

  44. Passend – oder auch im Gegensatz – zum Inhalt des Artikels die Angabe zur Verfasserin:

    „Autor
    Nina C. Zimmermann“

    Zumindest musste ich nach all dieser Sensibilisierung stark schmunzeln. Die Idee und Eure Umsetzung gefällt mir jedoch weit besser als andere Alternativen, die auch in gesprochenen Medienbeiträgen sehr umständlich sind.

    Gestern hat auch das Manager Magazin einen Artikel veröffentlicht, der zeigt, dass uns Bilder schon als Kinder prägen, aber die Sensibilisierung für das Thema zunimmt. Titel „Diversität bei Spielfiguren – Lego City ist eine Stadt der Männer“.

  45. Leider habe ich schon häufig so einen Unsinn gelesen. Sprache steuert Wahrnehmung? Diese These ist ziemlich sicher falsch, das belegen immer dieselben unwissenschaftlichen „Studien“. Frauen diskriminiert? Ich gehöre der einzigen Minderheit an, die offenbar jeder der Neuen Guten unmäßig und anlaßlos beschimpfen darf: alter weißer Mann. Wenn jemand diskriminiert wird, dann ich. Und als solcher lehne ich die propagierte geschlechtsfokussierte Sprache ab.

  46. Das Ganze hat mit Sprache überhaupt nichts zu tun. Es handelt sich um Ideologie. Bekanntlich rechtfertigen sich Ideologien aus sich selbst heraus. Schade, dass Finanztip diesen Irrweg mitgeteilt.

  47. Das was die Autorin hier schreibt, trifft auch in vielen Bereichen auf die männliche Form zu, was auch einer fortschreitenden vergewaltigung unserer Sprache geschuldet ist. Anscheinend gibt es immer noch genügend Frauen die zu diesem Thema eine eingefärbte Brille tragen, oder vereinfacht gesagt, einer Ideologien folgen die nicht mehr der Realität entspricht. Das ganze Thema ist nur noch peinlich.
    Das anscheinen diese fehlgeleitete Ideologie auch bei Finanztip Einzug hält, werde ich Finanztip abbestellen.

  48. Ich finde es super und ausgesprochen fair, wenn Finanztip sich immer mal wieder der weiblichen Form bedient, ganz im Sinne eines zukünftigen generischen Femininums. 😊

  49. Natuerlich spricht die Sexistin Nina Zimmermann pro domo. Aufgrund ihres bescheuerten Beitrags werde ich nun den Finanztip abbestellen.

    1. also: lehrer, kaufleute, schüler, studenten, mieter, schornsteinfeger, etc.
      generisch alles bestens; maskulin, feminin, oder sonst was.

      mehr braucht es nicht … alle sind gemeint … die kannitverstandigen, denen hilft sprache auch nicht weiter….

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