Kleinkind mit Handy
Bild: portishead1, iStock.com

Bunte Werbeeinblendungen sind auf dem Handy überall präsent, in Apps und im Browser. Wir nehmen sie oft schon gar nicht mehr wahr. Wussten Sie, dass schon ein Fingertipp auf eine Anzeige ausreicht, um ein Abo auf Ihrer Handyrechnung auszulösen? Die Betrüger leiten den Klick im Hintergrund auf einen Kaufen-Button um; Ihre Telefonnummer erhält der Anbieter übers Handynetz.

Rund 5 bis 10 Euro pro Woche kann so ein Abo schnell kosten. Vor allem Kinder tappen leicht in die Falle. Zum Glück lässt sich diese Masche leicht unterbinden: mit einer sogenannten Drittanbietersperre. Jeder Mobilfunkanbieter ist verpflichtet, auf Wunsch kostenlos alle Drittanbieter zu sperren. Wie das geht, steht in unserem Ratgeber.

Manche Mobilfunkfirmen bieten an, nur bestimmte Arten von Drittanbietern zu sperren. Doch Sie werden wahrscheinlich nichts vermissen, wenn Sie gleich ganz den Riegel vorschieben. Es gibt nur wenige sinnvolle Dienstleistungen von Dritten, die über die Handyrechnung abgerechnet werden.

Hat die Falle bereits zugeschnappt und ein Abo taucht auf der Handyrechnung auf, widerrufen Sie es zunächst beim Drittanbieter. Dessen Kontaktdaten müssen auf der Rechnung stehen. Nützt das nichts, wenden Sie sich auch an Ihren Mobilfunkanbieter. Denen sind die Maschen bekannt, und manchmal helfen sie unbürokratisch weiter.

Zum Ratgeber

Serie Kinder und Handy

Mittlerweile haben viele Kinder schon in der Grundschule Handys. Dadurch sind sie bereits früh Kaufentscheidungen ausgesetzt und geraten in Gefahr, in Kostenfallen zu tappen. In unserer Serie lesen Sie, wie Sie Ihre Kinder schützen können.

1. So schützen Sie Ihr Kind vor der App-Falle
2. Kostenfalle Werbebildchen
3. Wenn ein Film 1.000 Euro kostet

 

Daniel Pöhler
Autor

Stand:

Daniel Pöhler war bis Ende 2020 Co-Pilot im Newsletter-Team und gelegentlich als Mobilitäts-Experte von Finanztip unterwegs. Daniel hat Betriebswirtschaft studiert und bei einem Fachmagazin für Telekommunikation volontiert. Seine ausgeprägte Leidenschaft für gute Sprache hatte ihm einen weiteren Job bei Finanztip eingebracht: den des stellvertretenden Textchefs.

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