Mädchen wird geimpft
Bild: PeopleImages / iStock.com

Zum neuen Jahr ändern viele Krankenkassen wieder ihre Zusatzbeiträge. Die gute Nachricht: Es geht nach unten, im Schnitt um etwa einen Zehntel-Prozentpunkt. Die HKK*, die günstigste bundesweit geöffnete Kasse, die auch eine Empfehlung von Finanztip ist, hat angekündigt, ihren Beitrag weiter zu senken. Um wie viel genau, entscheidet sich kurz vor Weihnachten. Aktuell nimmt die HKK 0,59 Prozent Zusatzbeitrag. Unsere Empfehlungen Energie BKK und HEK* halten ihre Beitragssätze stabil, die BKK24* senkt ihn von 1,1 auf 1 Prozent.

Noch wichtiger aber: Ab 2019 müssen gesetzlich Versicherte den Zusatzbeitrag nicht mehr alleine zahlen, der Arbeitgeber gibt künftig die Hälfte dazu (wir berichteten). Wer mit 3.000 Euro nahe am Durchschnitt der Deutschen verdient, spart bei einem durchschnittlichem Zusatzbeitrag (0,9 Prozent) allein dadurch 162 Euro im kommenden Jahr.

Damit sinkt etwas der Anreiz, die Krankenkasse wegen des Zusatzbeitrages zu wechseln. Wer mit 3.000 Euro brutto zum Beispiel bei der aktuell recht teuren DAK war, hätte mit einem Wechsel zur HKK dieses Jahr 328 Euro gespart. Wenn der Arbeitgeber künftig wieder voll mitzahlt, nur noch 162 Euro.

Umso wichtiger wird es, auch einen Blick auf Service und Zusatz-Leistungen der Krankenkassen zu werfen – wie Impfungen für den Urlaub, Vorsorge und Zahnreinigung, wo sich die Kassen deutlich unterscheiden.

Finanztip untersucht deshalb jedes Jahr im Januar die neuen Preise und veränderten Zusatzleistungen der Krankenkassen. Warten Sie am besten bis zu unserem Ergebnis Ende Januar, bevor Sie Ihre Kasse wechseln.

Zum Ratgeber

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT