Hund auf Sofa
Bild: IMAGO / Cavan-Images

Haustiere machen nicht nur Freude, sondern manchmal auch Sorgen: Wenn sie krank werden, zum Beispiel. Erkrankt Dein Tier schwer oder hat gar einen Unfall, kann das außerdem viel Geld kosten. Versicherer versprechen, Dich finanziell zu entlasten, wenn Du eine Tierkrankenversicherung abschließt. Doch diese Rechnung geht nicht auf – und das hat zwei Gründe.

Erstens: Solche Versicherungen sind ziemlich teuer. Die günstigste Krankenversicherung für Hunde bekommst Du ab 230 Euro im Jahr für einen Junghund, die teuerste kostet etwa 1.200 Euro pro Jahr. Mit jedem Jahr, das Dein Tier älter wird, steigen die Beiträge. Wahrscheinlich zahlst Du in den meisten Fällen für die Krankenversicherung mehr, als Du dadurch bei der Tierärztin sparst.

Zweitens: Selbst teure und umfangreichere Tarife schließen wichtige Leistungen aus, etwa Kastration, Impfungen oder die Behandlung von Parasiten.

Unser Fazit: Spare lieber etwas Geld auf einem Tagesgeldkonto an, statt es in eine unnötige Versicherung zu stecken. So hast Du einen Notgroschen für die Tierärztin und das Ersparte bleibt Dir erhalten, falls Du es doch nicht brauchst.

Absolut sinnvoll ist dagegen eine Hundehaftpflicht, in einigen Bundesländern ist sie sogar Pflicht. Während Katzen in der normalen Privathaftpflicht mitversichert sind, gilt das für Hunde nicht. Für unter 50 Euro im Jahr kannst Du Dich absichern gegen Schäden, die Dein Hund anrichtet. Denn die können sehr teuer sein.

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Henriette Neubert
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Stand:

Henriette Neubert schreibt als Redakteurin bei Finanztip über Sachversicherungsthemen, wie Haftpflicht, Wohngebäude, Hausrat und Rechtsschutz.

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