Horst Seehofer bei einer Pressekonferenz zum Gesetzesvorschlag für das Wohngeld
Horst Seehofer verkündet den neuen Gesetzesvorschlag für das Wohngeld Foto: Bernd-von-Jutrczenka_dpa

+++ Geringverdiener dürfen sich auf ein höheres Wohngeld ab dem kommenden Jahr freuen. Die Bundesregierung will den monatlichen Zuschuss zur Miete steigern – zum Beispiel für einen Zwei-Personen-Haushalt von 145 Euro auf 190 Euro. Der Gesetzentwurf sieht außerdem die Einführung einer neuen Mietstufe vor, die Haushalte in besonders teuren Städten wie München entlasten soll. Künftig soll das Wohngeld zudem alle zwei Jahre an die Miet- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Bundestag und Bundesrat müssen allerdings noch zustimmen. +++

+++ Falls Sie als Anleger nach höheren Zinsen suchen, seien Sie auf der Hut: Denn die sind meist auch mit höheren Risiken verbunden. Jüngstes Beispiel: Immobilienprojekte mit sogenanntem Crowdinvesting, die in der Regel Zinsen von 5 bis 7 Prozent versprechen. Dieses Jahr sammelten Onlineportale wie Zinsland, Exporo oder Zinsbaustein bis April schon 100 Millionen Euro ein. Doch dabei handelt es sich um „Nachrangdarlehen“. Geht ein Projekt pleite, droht Sparern der Totalverlust. Gerade meldete Zinsland zwei Fälle von Insolvenz: Bei den im Taunus gelegenen Projekten Nassauer Hof und Steinbacher Terrassen. +++

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