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Bislang ist weitestgehend unbekannt, wie oft Banken Gebühren für SMS-Tan nehmen. Deshalb haben wir unsere Leserinnen und Leser gefragt: 172 von Ihnen haben geantwortet und uns 82 Banken gemeldet. Vielen Dank dafür! Unter den Gebührensammlern sind 26 Volksbanken und 39 Sparkassen sowie 7 Sparda-Banken, aber zum Beispiel auch die Deutsche Bank. Typischerweise verlangen die Banken 9 Cent pro SMS, nur die ersten 2 oder 5 SMS sind meistens kostenlos. Die Sparda-Bank Augsburg nimmt sogar 25 Cent ab der ersten SMS. Es ist schwer, einen Handyvertrag zu finden, wo eine SMS auch nur annähernd so viel kostet. Immerhin gibt es bei den meisten Banken kostenlose Alternativen wie Apps. Trotzdem spricht vieles dafür, dass diese Gebühr rechtswidrig ist. Der Bundesgerichtshof verhandelt aktuell darüber, ein Urteil wird Ende Juli erwartet.

Zum Ratgeber unzulässige Gebühren

Finanztip-Redaktion
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6 Kommentare

  1. Ich bin bei der Comdirect- und Consorsbank. Beide verlangen für eine SMS-Tan nichts. Trotzdem habe ich bei der Comdirect auf Photo- Tan mit Lesegrät, Kaufpreis ca. 15 Euro, dann ist kein Handy nötig, bei der Consors auf Tan mit Generator (kostenlos), umgestellt. Viele Grüße H.P.

  2. Pingback: Urteil zum Online-Banking: 10 Cent für jede SMS-Tan? Das sagt der BGH zur Extra-Gebühr | Aktuelle Nachrichten
  3. Sehr geehrte Damen und Herren in der Redaktion,
    inzwischen hat – zumindest – die Sparda-Bank West auch das SMS-TAN-Verfahren ganz aktuell abgeschaltet. Stattdessen wird auf deren Webseite nur noch auf die Verfahren SpardaBankingApp und SpardaSecureApp (jetzt neu auch für den PC) hingewiesen. Ich frage mich, ob diese Verfahren wirklich sicher sind, weil die Bankgeschäfte nur noch über ein einziges Gerät abgewickelt werden. Es heißt doch immer, die sichere Variante für Online-Bankgeschäfte sei der Einsatz von zwei verschiedenen Geräten. Und das soll jetzt auch anders sein?
    Vielleicht können Sie, sehr geehrte Damen und Herren in der Redaktion, etwas über dieses Thema ausführen.
    Mit freundlichen Grüßen
    NoKu

    1. Zunächst wollten wir nur herausfinden, dass das Thema SMS-Tan für viele Kontoinhaber relevant ist. Was es offensichtlich ist. Eine Veröffentlichung aller Namen ist momentan nicht beabsichtigt, wir behalten es uns aber vor.

  4. Ich finde es unmöglich, das gerade die Volks- bzw Raiffeisen-Banken und Sparkassen, welche durch ihre Strukur gemeinnützig sein sollen und besondere Vorteile genießen, die ersten sind, die Kontoführungs- bzw SMS-Gebühren verlangen. Aber mit den treuen Mitgliedern auf dem Land oder den Senioren kann man es ja machen. Diese Kunden sind ja nur ungern bereit das Konto zu wechseln.

    A. R.

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