Maskenkauf in der Apotheke.
Mann mit OP-Maske kauft eine bessere FFP2-Maske in der Apotheke. Bild: Friso Gentsch/dpa

Masken sind das Symbol der Corona-Pandemie geworden. Sie zu tragen ist sinnvoll überall dort, wo Du nicht genug Abstand halten kannst, also in Bus und Bahn, auf stark bevölkerten Straßen, im Geschäft oder beim Arzt. Einfache Stoffmasken schützen zwar ihre Träger nicht besonders vor dem Coronavirus, machen es aber unwahrscheinlicher, dass sie andere anstecken. Es gibt auch Masken, die auch einen selbst schützen, die sogenannten FFP2-Masken.

Am 19. Januar haben Bund und Länder in ihrer gemeinsamen Konferenz beschlossen, künftig das Tragen „medizinischer Masken“ vorzuschreiben, wenn Du in Bus oder Bahn fährst sowie in Geschäften einkaufst. In Bayern ist das bereits seit 18. Januar Pflicht: Die Landesregierung verlangt sogar, dass alle Bürger ab 15 Jahren die besonders guten FFP2-Masken tragen.

In diesem Text erfährst Du, welche Masken geeignet sind, wo Du sie günstig bekommst, wer welche geschenkt bekommt, was Du beim Tragen beachten musst und wie Du sie wieder von Keimen reinigst.

 

Warum Masken sinnvoll sind

Wer am Coronavirus erkrankt, steckt drei bis vier Tage lang andere an, bevor er selbst die Krankheit bemerkt. Oft bleiben Infizierte sogar ganz frei von Symptomen, werden also selbst nicht krank. Sie sind aber trotzdem ähnlich ansteckend wie Erkrankte. Die Idee: Wenn alle eine Maske tragen, stecken Infizierte ohne Symptome nicht mehr ihre Mitmenschen an, ohne es zu ahnen.

 

Welche medizinischen Maskentypen es gibt

Anfangs wurde zu einfachen Stoffmasken geraten, weil medizinische Masken für den Arbeitsschutz Mangelware waren – und Ärzten und Pflegepersonal vorbehalten werden sollten. Inzwischen sind auch solche medizinischen Masken wieder zu kaufen.

Zu den medizinischen Masken gehören die sogenannte OP-Masken (auch Mund-Nasen-Schutz, MNS genannt) und FFP2-Masken. Vor allem die FFP2-Masken sind interessant, denn sie schützen auch ihren Träger.

Die OP-Masken und FFP2-Masken sind eigentlich nur zum Einmalgebrauch gedacht. Die teuren FFP2-Masken lassen sich aber wie Stoffmasken mehrfach verwenden, wenn Du sie richtig behandelst. Beim Anlegen, Tragen und beim Aufbewahren gibt es ein paar Regeln zu beachten – etwa, dass Du auch diese Masken regelmäßig desinfizieren solltest.

FFP2-Maske mit gültigem CE-Siegel.
FFP2-Maske mit gültigem CE-Siegel. Bild: Frank Rumpenhorst/dpa

 

Es gibt auch Masken mit anderen Bezeichnungen, die ähnlich gut schützen wie die FFP2-Masken. Dazu gehören Masken mit der Bezeichnung N95 (nach den Normen aus USA und Kanada) sowie KN95 (nach der chinesischen Norm).

Schließlich gibt es noch Masken mit antiviraler Beschichtung. Was von denen zu halten ist, liest Du weiter unten.

Wichtig ist: Die beste Maske nützt nichts, wenn sie feucht wird, wenn sie nicht richtig über die Nase gezogen ist, wenn die Gummis ausgeleiert sind und wenn Du sie länger nicht reinigst. Du solltest sie außerdem nicht zerknüllt in der Hosentasche aufbewahren. Schals und hochgeknöpfte Jacken bringen kaum etwas – und sind auf Dauer unhygienisch.

 

Was Du beim Tragen beachten solltest

Zunächst: Im Internet gibt es jede Menge Falschmeldungen, wie wir immer wieder feststellen müssen. Vor ein paar Monaten kursierte die Behauptung, es seien schon zwei Kinder gestorben, weil sie Masken tragen mussten. Da ist nichts dran.

Richtig aber ist, dass das Tragen von Masken anstrengend sein kann. Vor allem von FFP2-Masken, die ja recht dicht schließen. Achte also darauf, Dich nicht körperlich zu überanstrengen, wenn Du so eine Maske länger trägst.

Eine FFP2-Maske schützt nur gut, wenn sie richtig sitzt. Da die Masken Einheitsgrößen haben, eignet sich nicht jede für jeden gleich gut. Außerdem gibt offenbar Masken, die insgesamt eine schlechtere Passform haben. Mehr dazu erfährst Du im Bericht der Stiftung Warentest. Die hat FFP2-Masken von zehn Herstellern untersucht. Dabei stellten die Warentester auch fest, dass einige Masken einen höheren Atemwiderstand haben als andere.

Tipps zur Handhabung

Fasse die Maske möglichst nicht von außen an, um Dich nicht unnötig mit Keimen zu belasten. Deshalb ist es wichtig, dass die Maske gut sitzt, sonst fasst Du sie unwillkürlich ständig an.

Bevor Du die Maske aufsetzt, solltest Du die Hände gründlich waschen oder desinfizieren. Wenn Du den Sitz der Maske korrigieren oder sie abnehmen willst, dann fasse am Rand oder noch besser an den Bändern an.

Beim Abnehmen beachte bitte, dass die Maske von außen kontaminiert sein kann. Die Maske sollte auch möglichst nicht vor Deinem Hals baumeln.

Medizinische Masken mit Gummizügen kannst Du zur Not ums Handgelenk oder am Ellenbogen tragen, wenn Du sie zwischendurch absetzen willst. Ansonsten stecke Deine Maske in eine kleine Papiertüte , wenn Du sie abgesetzt hast, und dann in die Jackentasche. Dafür kannst Du zum Beispiel „Butterbrottüten“ aus der Drogerie nehmen. Hänge sie dann Zuhause zum Trocknen (siehe Anleitung unten) auf oder tu sie in einen Beutel, um sie dann zu waschen.

Bartträger sollten wissen: Eine FFP2-Maske muss dicht anliegen, um ihren besonderen Schutz zu entfalten. Dichter Bart führt dazu, dass Du die Luft an den Seiten in die Maske reinatmest, anstatt durch die schützende Membran.

Zentral bleiben auch mit Maske die wichtigsten Verhaltensregeln gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Halte 1,5 Meter Abstand, wasche Dir regelmäßig die Hände, huste in die Armbeuge und isoliere Dich, wenn Du krank bist. Lüfte außerdem regelmäßig und benutze die Corona-Warnapp. Auch alle anderen Vorsichtsmaßnahmen gelten weiter.

 

Was Du über die unterschiedlichen Maskentypen wissen musst

Grob lassen sich zwei medizinische Maskentypen unterscheiden: erstens die FFP-Masken für den Arbeitsschutz. Sie schützen den Träger ab der Klasse „FFP2“ auch vor dem Coronavirus. Weil sie besser filtern, ist es etwas schwerer, hindurch zu atmen. Es gibt deshalb auch FFP-Masken mit Atemventil: Die schützen aber nur den Träger, nicht andere vor dessen Keimen. Deshalb solltest Du keine Maske mit Ventil nehmen.

Insgesamt gibt es drei Klassen von FFP-Masken. FFP1 reicht nicht aus als Schutz vor Corona. FFP2 ist gut geeignet. Noch etwas besser ist die Filterwirkung bei FFP3-Masken, aber damit wird es dann noch schwerer, durch die Maske zu atmen. Vor allem, wenn Du sie länger trägst. Deshalb empfiehlt selbst das Bundesamt für Arbeitsschutz FFP3 nur bei besonders hohem Infektionsrisiko.

Daher empfiehlt sich im Alltag eine FFP2-Maske. Du kannst sie auch wiederverwenden, wenn Du sie regelmäßig desinfizierst (siehe unten). Die Stiftung Warentest hat zehn FFP2-Masken von zehn Herstellern geprüft. Ihr Fazit: Manche schützen nicht so gut wie sie könnten, weil sie schlecht sitzen. Probiere also neue Masken aus, bevor du große Mengen kaufst.

 

Der zweite medizinische Maskentyp sind die OP-Masken (auch MNS genannt), wie Ärzte und Pfleger sie tragen. Diese schützen den Träger kaum, aber alle anderen dafür ganz gut (solange man nur kurz zusammen ist und Abstände einhält). Sie sollen normalerweise verhindern, dass bei einer Operation oder allgemein im Krankenhaus Patienten mit offenen Wunden infiziert werden. Sie sind das Vorbild für die Maskenpflicht. Außerdem sind sie sehr atmungsaktiv, also auch über längere Zeit bequemer zu tragen als andere Masken.

Wer eine einfache Maske vorzieht, sollte sich mehrere gut sitzende Masken aus Baumwoll- oder ähnlichem Stoff selbst nähen oder kaufen, die den OP-Masken nachempfunden sind. Sie sind zwar nicht ganz so effektiv wie eine OP-Maske, verringern aber spürbar den Auswurf von infektiösen Tröpfchen und Mini-Tröpfchen (Aerosole). Und das ist der Hauptübertragungsweg der Corona-Seuche.

Grundsätzlich ist wichtig, dass Du durch die Maske noch gut atmen kannst. Manche Menschen unterschätzen die Belastung für den Körper, wenn man insgesamt schlechter atmen kann. Deswegen ist auch manch selbstgebastelte Maske, die vorgeblich besonders gut filtert – wie aus Staubsaugerbeuteln oder ähnlichem – nicht geeignet. Sie kann sogar schädlich sein, vor allem, wenn der Träger gesundheitliche Probleme hat.

 

Wer medizinische Masken kostenlos erhält

Derzeit verschicken die Krankenkassen an 34 Millionen Versicherte Gutscheine für 12 dieser FFP2-Masken – nämlich an alle über 60 Jahre oder mit chronischen Krankheiten, die ein höheres Risiko haben, an Corona zu erkranken. Also an etwa jeden zweiten Erwachsenen in Deutschland. Die Gutscheine können gegen eine kleine Selbstbeteiligung von 2 Euro pro 6 Masken in Apotheken eingelöst werden.

In Bayern verteilen die Gemeinden außerdem kostenlos Masken an Bedürftige – etwa Obdachlose oder Menschen die auf Grundsicherung angewiesen sind. Ende Januar erklärten Bundessozialminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dass auch fünf Millionen Empfänger von Grundsicherung (beziehungsweis Hartz-IV) Gutscheine für zehn kostenlose Masken von den Krankenkassen zugeschickt bekommen sollen.

 

Wo Du medizinische Masken kaufen kannst

Du kriegst die medizinischen Masken in vielen Apotheken. Da sind sie leider recht teuer. Wer keinen Gutschein kriegt, kauft online günstiger. Leider tummeln sich viele unseriöse Händler im Netz, deshalb solltest Du genau die Quelle überprüfen. Kaufe besser bei Online-Apotheken oder renommierten Versandhändlern für Arbeitsschutz-Ware. Wenn man sie nicht gerade einzeln kauft, kosten OP-Masken (MNS-Masken) 25 bis 50 Cent, FFP2-Masken zwischen 1 und 2,50 Euro.

Im stationären Handel sind es auch schnell 1 Euro für die OP-Maske und bis zu 5 Euro für die FFP2-Maske. Inzwischen (seit Ende Januar) bieten auch viele Drogerien und Supermärkte FFP2-Masken an. Dort kriegst Du sie oft ab 1 Euro bis 1,50 Euro.

Achte bei den OP-Masken darauf, dass sie die medizinische Norm „EN 14683“ erfüllen.

Achte bei den FFP2-Masken darauf, dass sie ein CE-Siegel mit einer vierstelligen Nummer haben. Ansonsten kannst Du sie an der Norm „EN 149:2001 + A1:2009“ erkennen. Diese ist auch auf der Maske aufgedruckt.

Und dann gibt es noch KN95-Masken nach chinesischer Norm oder die N95-Masken nach US-Norm. Sie sind in der Wirkung vergleichbar mit den FFP2-Masken.

 

Wie Du gefälschte Masken erkennst

Leider gibt es auch Produktfälschungen. Ein Hinweis darauf kann sein, wenn medizinische Masken mit mehreren verschiedene Normungen bedruckt sind. Ein Indiz ist auch ein CE Zeichen ohne vierstellige Nummer dahinter. Oder unterschiedliche Angaben auf Maske und Verpackung.

Die europäische Normung sieht so aus: „FFP2    EN149:2001+A1:2009    CE 2163“. (Es gibt verschiedene Nummern hinterm CE-Zeichen, zum Beispiel auch „CE 0598“.) Die chinesischen Norm: „KN95    GB 2626-2006“. Mehr dazu auf diesem PDF der Bundesanstalt für Arbeitsschutz.

Die EU-Kommission unterhält ein Schnellwarnsystem zu gefährlichen Produkten. Dort kannst Du nachschauen, ob Deine Masken vielleicht als Fälschungen aufgefallen sind. Gib dazu einfach im Freitext den Namen der Maske ein. Oder such nach „KN95“ oder „FFP2“ – und geh dann die Liste mit den Fotos durch.

 

Wie Du FFP2-Masken desinfizieren kannst

Da FFP2-Masken am besten schützen, aber auch teuer sind, werden sie viel wiederverwendet. Wenn Du Sie mehrfach verwendest, aber jeweils nur ein paar Minuten, ist das noch kein Problem. Aber nach ein paar Stunden im Einsatz, sollte die medizinische Maske trocknen und auch entkeimt werden. Das Problem: Wenn Du die Maske zum Trocknen aufhängst, dauert es eine Weile, bis die Coronaviren unschädlich werden.

Virologen, Hygieniker und andere Forscher der Fachhochschule und der Uni Münster haben in einem Leitfaden (hier als PDF) zusammengestellt, wie Du vorgehen kannst. Sie haben verschiedene FFP2-Modellen genau untersucht und festgestellt, dass es etwa sieben Tage dauert, bis die Corona-Viren auf ein vertretbares Maß minimiert sind. Sie empfehlen daher, sieben Masken pro Person anzuschaffen, die jeweils einen Tag getragen werden, um dann den Rest der Woche zu trocknen. Du kannst sie an Haken oder einer Wäscheleine aufhängen.

Auch für FFP2-Masken gilt: Es sollten sich nicht mehrere Menschen Masken teilen, denn natürlich sammeln sich darin auch Keime aus Rachen und Nase des jeweiligen Trägers. (Auch diese sind nach sieben Tage trocknen reduziert.)

Die Forscher empfehlen, die Masken nicht mehr als fünfmal zu benutzen. Wichtig: Keineswegs solltest Du die Masken auf der Heizung trocknen. Denn Temperaturen von 30 bis 40 Grad bieten für viele Bakterien und Pilze beste Wachstumsbedingungen.

Die zweite Möglichkeit zur Wiederverwendung ist, die Masken eine Stunde lang im Backofen zu erhitzen. Dazu muss die Temperatur bei 80 Grad liegen. 70 Grad sind zu wenig, ab 100 Grad nehmen die Masken Schaden – selbst wenn diese Temperatur nur kurz überschritten wird.

Leider nehmen es viele Öfen, vor allem alte Modelle, nicht sehr genau mit der eingestellten Temperatur. Deshalb empfehlen die Forscher, ein Backofen-Thermometer dazuzulegen, um die Temperatur zu überwachen. Die Masken sollten auf Backpapier liegen und der Backofen auf Ober- und Unterhitze eingestellt sein (keine Umluft). Am besten heizt Du den Ofen vor und legst die Masken mit mindestens 10 Zentimeter Abstand zu den Heizwendeln hinein. Vorab solltest Du die Maske einen Tag an der Luft trocknen lassen.

Für formstabile Masken und FFP2-Masken mit Atemventil ist das Backofen-Verfahren nicht geeignet.

Die Forscher empfehlen, die Masken auch im Ofen nicht mehr als fünfmal aufzubereiten. Danach sollten sie in den Müll kommen. Nach jeder Backofen-Runde solltest Du die Maske auf Schäden überprüfen: Schau, ob sie noch gut sitzt und die Luft filtert. Das erkennst Du auch daran, dass sie sich beim Ein- und Ausatmen etwas verformt (gilt nicht für formstabile Masken).

Achtung: Nicht geeignet zum Desinfizieren der FFP2-Masken sind Mikrowelle, Kochtopf, Spülmaschine oder Waschmaschine.

 

Warum Du OP-Masken nicht zu oft verwenden solltest

OP-Masken sind eigentlich für den Einmalgebrauch gedacht. Es gibt keinen guten Weg, sie ordentlich zu desinfizieren. Deshalb solltest Du sie nicht allzu lange tragen. Außerdem sind sie in 50er- oder 100er-Boxen recht günstig zu kaufen – ab etwa 25 Cent bei seriösen Händlern.

 

Was von antiviralen oder viruziden Masken zu halten ist

Einige Firmen, zum Beispiel Livinguard, bieten neuartige Masken an, deren Oberfläche so behandelt ist, dass sie Keime tötet. Es gibt aber auch gesundheitliche Vorbehalte gegen diese Masken.

Die „biozide“ Eigenschaft dieser Masken hat den Vorteil, dass die Masken leichter zu handhaben sind und häufig wiederverwendet werden können: Hersteller sprechen – je nach Maske – von mehr als 200 Tagen, die sie genutzt werden können.

Das „Pro“-Modell von Livinguard zum Beispiel ist nach Herstellerangaben auch nach der Norm EN 14683:2019 (wie für OP-Masken) zertifiziert – und kostet 30 Euro. Das wäre günstig im Vergleich zu 40 FFP2-Masken (rund 60 Euro), die Du bei fünffacher Wiederverwertung für so einen Zeitraum bräuchtest. Und macht weniger Müll.

Wichtig: Diese Masken töten nicht die Viren, die im Atemstrom sind, sondern nur die, die daran hängenbleiben. Deshalb kommt es trotzdem darauf an, dass die Maske gut filtert. Eine dieser Masken, die Livinguard-Pro-Maske, wurde im Sommer getestet vom Schweizer Verbraucher-Magazins „Beobachter“. Demnach liegt sie in der Filterleistung („Aerosolabwehr“) mit dem Wert „93 Prozent“ genau zwischen medizinischen Gesichtsmasken (OP-Masken – „86 Prozent“) und FFP2-Masken („100 Prozent“).

Außerdem war sie im Test weniger luftdurchlässig als die beiden anderen Masken. Der hohe Widerstand beim Atmen ist aber bei FFP2-Masken schon ein Problem. Insgesamt erhielt die Maske das Urteil „gut“ gegenüber einem „sehr gut“ für die getestete FFP2-Maske. Hier das PDF mit dem Testergebnis.

Die virustötende Wirkung („viruzid“) beruht auf einer elektrischen Aufladung, mit der die Viren zum Platzen gebracht und unschädlich werden. Je nach Hersteller werden dafür Silberionen oder Polihexanid (PHMB) verwendet. Im Fall von Livinguard ist es das PHMB. Gegen deren Einsatz gibt es Vorbehalte.

Denn wie verträglich der Wirkstoff in Masken ist, ist noch nicht endgültig geklärt. Der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zufolge ist der Einsatz zwar vorläufig erlaubt, gleichzeitig läuft aber noch das offizielle Bewertungsverfahren.

Laut BAuA kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Biozidprodukte „durch den Luftstrom, Schweiß oder Speichel aus der Maske herausgelöst werden“ und in den Körper gelangen. „Eine genaue Einschätzung des Risikos“ ist nach Angaben der Bundesanstalt „zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich“. Dennoch könne „von einem erhöhten gesundheitlichen Risiko bei der Verwendung von Biozidprodukten in Schutzmasken ausgegangen werden“. Hier die Einschätzung der Behörde im Detail.

 

Wie Du Stoffmasken desinfizieren kannst

Du kannst Stoffmasken mehrfach verwenden, wenn Du sie regelmäßig desinfizierst. Wasche sie dazu – bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine (nicht im Eco-Programm, das wird nicht heiß genug). Auch im vorgeheizten Backofen (60 Minuten bei 80 Grad) oder durch heißes Bügeln lassen sich Masken entkeimen.

Achte darauf, die Masken so aufzubewahren, dass gebrauchte Masken nicht mit frischen in Berührung kommen. Nutze die Maske nicht zu lange. Am besten desinfizierst Du sie, sobald Du sie mehrere Stunden im Einsatz hattest. Falls Du vielen Leuten sehr nah gekommen bist, auch schon eher.

Es sollten sich nicht mehrere Menschen eine Maske teilen, denn es sammeln sich darin natürlich auch Keime aus Rachen und Nase des jeweiligen Trägers. Und die Masken sollten nicht auf der Heizung getrocknet werden, denn die leichte Wärme ist ein ideales Klima für Bakterien und Pilze.

 

Falls Du selber Masken basteln willst

Es gibt viele Anleitungen (hier ein Beispiel), wie Du Masken selbst nähen oder basteln kannst. Am besten eignet sich T-Shirt-Stoff (hier eine britische Studie dazu). Er ist elastisch und angenehm zu tragen. Aber am Ende sind medizinische Masken besser.

Staubsaugerbeutel sind nicht geeignet, auch wenn dazu zahlreiche Anleitungen im Internet kursieren. Theoretisch filtern sie zwar besser, aber es ist schwer, durch den Beutel zu atmen. So entweicht viel Atemluft an den Rändern – was die Maske nutzlos macht. Bei Staubsaugerbeuteln gibt es außerdem zu bedenken, dass sie selbst Schadstoffe enthalten können.

 

Wo Du noch weitere Informationen findest

Hier findest Du die Aussagen des Robert-Koch-Instituts zu Masken. Das Robert-Koch-Institut ist für den Schutz vor Pandemien zuständig. Hier sehr einfach gehaltene Infos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Hier die Infoseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zu Masken. Und hier die Studie von Forschern der Fachhochschule und der Uni Münster zur Desinfektion von FFP2-Masken (als PDF). Hier der Maskentest der Stiftung Warenzeit.

 

[Die erste Version dieses Beitrags stammt vom April 2020.]

 

Weitere Ratgeber zur Corona-Krise:

Selbständig – Wie Du die Krise überbrückst
Kinderbetreuung – Was tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
Arbeitsrecht – Was im Job jetzt wichtig ist
ReisenWas Du jetzt beachten musst

 


Tenhagens Corona-Podcast


Matthias Urbach
Autor

Stand:

Als stellvertretender Chefredakteur ist Matthias Urbach für den Newsletter, Kooperationen und die redaktionellen Sonderprojekte von Finanztip verantwortlich. Als Diplomphysiker und Absolvent der Henri-Nannen-Schule kombiniert er analytisches und redaktionelles Know-how. Zuvor war er unter anderem als Verlagsdirektor beim SpringerNature-Wissenschaftsverlag und als Leiter von taz.de tätig.

88 Kommentare

  1. Danke für den ausführlich und informativen Artikel zum Thema Masken. Die Problematik mit dem sitzen der Masken, dem wieder verwenden der Masken und vor allem auch, dass manche menschen im wesentlichen unter den Masken schlechter Luft bekommen ist wohl bekannt!

  2. Ich habe selten einen Artikel über Gesichtsmaken gelesen, der so von Fehlern durchsetzt ist. Sie alle aufzuzeigen, erfordert mehr Raum, als hier gegeben wird. Es reicht eben nicht, das nachzuplappern, was Regierung und interessierte Kreise vorplappern. Mir fällt zu diesem Artikel eigentlich nur ein Spruch von Wilhelm Busch ein: wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, dass er ein Vogel wär, so irrt sich der. Oder das lateinische Wort: Si tacuisses, philisophus mansisses.
    Wenn Sie mir die Gelegenheit dazu geben, bin ich gerne bereit, diese generelle Kritik zu substantiieren.

    1. Lieber Herr Professor Hücker,

      was hindert Sie daran, hier einfach konkrete Kritik zu äußern? Die Kommentare haben keine Längenbegrenzung.

      Und vielleicht versuchen Sie es zum Anfang einfach mit einem sachlichen Kritikpunkt, dann könnten wir ins Gespräch kommen.

      Eine in rüdem Ton vorgebrachte Schmähkritik ist da jedenfalls nicht hilfreich – und auch nicht der Ton, den wir hier bei FInanztip pflegen wollen.

      Mit freundlichen Grüßen

  3. Ich war im November schwer an Corona erkrankt und habe dank der Ärzte im Krankenhaus überlebt. Die Nachwirkungen, an denen ich immer noch leide, sind beträchtlich. Mein Gedächtnis ist noch sehr schlecht, ich vergesse viele Sachen und kann mir wenig merken. Ich leide unter Haarausfall, bin inkontinent und habe eine Thrombose. Ich will Niemandem etwas Schlechtes wünschen, aber diese Zweifler sollten diesen Krankheitszustand durchmachen, um dann vielleicht merken, wie sich ihr Leben verändert.

  4. Das RKI hat vor kurzem noch in den FAQ folgendes veröffentlicht:
    „Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann umfassend gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsphysiognomie und abschließend auf der Haut, Nachweis durch FIT-Test) getragen wird. Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen.“

    Der Passus war aber offenbar nach der politischen Entscheidung, zumindest in Bayern FFP2 Masken zur Pflicht zumachen, wohl politisch nicht mehr opportun, und wurde dementsprechen geändert:
    „Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsform und abschließend auf der Haut) getragen wird. Im Rahmen des Arbeitsschutzes wird der Dichtsitz der Maske durch den sogenannten FIT-Test sichergestellt. Beim korrekten Einsatz von FFP2-Masken besteht ein erhöhter Atemwiderstand, der die Atmung erschwert. Deswegen sollte vor dem Tragen eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung angeboten werden, um Risiken für den Anwender individuell medizinisch zu bewerten. Gemäß den Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, in der Regel 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause). Dies minimiert die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand. Weiterhin sollten FFP2-Masken bestimmungsgemäß nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.“

    Soviel zur Glaubwürdigkeit des RKI, dass ja auch am Anfang der Pandemie regelmäßig Fehleinschätzungen zur Gefahr und Verbreitung (verharmlosend) kundgetan hat.

    1. Religionen ändern ihre EInschätzung nicht. Wissenschaftler schon. Das zeichnet sie aus, es ist kein Beweis für ihre Fehlbarkeit, sondern dafür, dass die wissenschaftliche Methode funktioniert.

      Vereinfacht gesagt: Aussagen sind nur wissenschaftlich, wenn man sie widerlegen kann. Und wenn es einer tut, dann entwickelt sich das Wissen weiter.

      Und in der Corona-Pandemie kommt erschwerend hinzu, dass oft gar nicht die Zeit ist, alle Entscheidungen eindeutig wissenschaftlich zu beweisen, bevor man sie geht. Es ist ein Such- und Tastprozess. Mit der Bereitschaft, Fehler zu korrigieren.

      Übrigens hat in den USA, jetzt, wo die Politik dort wieder an wissenschaftlichem Rat interessiert ist, auch die Diskussion über bessere Masken begonnen.

  5. In weiten Teilen gebe ich Frau Kießling in ihren Ausführungen Recht. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) z.B. schreibt folgende Tragezeiten von FFP-2 Masken vor: Welche Tragezeiten sind für FFP2-Masken zu beachten?
    …die maximale Tragezeit beträgt grundsätzlich längstens 2 Stunden mit anschließender Mindesterholungsdauer von 30 Minuten. Bei einer FFP-Maske ohne Ausatemventil beträgt die maximale Tragezeit längstens 75 Minuten mit anschließender Mindesterholungsdauer von 30 Minuten.
    https://www.bgw-online.de/SharedDocs/FAQs/DE/News/Logo-Physio-Ergo/Corona-Tragedauer-FFP2.html
    Diese Informationen werden von Verantwortlichen in Politik und Medien zurückgehalten.

    1. Sehen Sie meinen Kommentar oben. Belastungen und Tragezeiten sind nicht so hoch bei Einkauf oder U-Bahnfahrt. Aber der Atemwiderstand ist ein wichtiges Thema. Und ich warne ausdrücklich vor dem Problem. Aber bedenken Sie auch: Die Arbeitsschutzrichtlinien gehen von körperlicher Anstrengung beim Tragen aus. Als etwa Handwerksarbeit.

  6. Guten Tag,
    ich vermisse in dem Beitrag zur sog. Maskenpflicht die Äußerungen des RKI dazu ebenso vom Arbeitsschutz.
    Ich erkenne darin vor allem auch den Gefährlichkeitscharakter von FFP2 Masken, die ohne vorherige Untersuchung ( im Arbeitsleben muss eine arbeitsmedizinische Untersuchung
    der Nutzung vorausgehen. Evtl. Schulungen dazu.) Das erklärt sich aus der Beschaffenheit dieser Masken. Diese allerdings an ältere Menschen per se- ohne vorherige Untersuchung ggf. Schulung zu verabreichen ist bei geschwächten Personen verheerend. Gerade Menschen in Alten- u. Pflegeheimen haben aufgrund v.Einschlussmassnahmen eine verringerte Sauerstoffzufuhr( Fehlender Sport, Bewegung…etc) betrufgt nstürlich auch die Menschen in der häuslichen Pflege!!! Und ihnen jetzt auch noch die Masken aufzusetzen….Hier läuft vieles aus dem Ruder. Wer wird hier eigentlich noch geschützt. Es stellt sich mir die eklatante Frage nach der Enteignung des physiologischen Geschehens in einem Körper durch eine technokratisches Gesundheitsmanagements namens Gesundheitsministerium.Und so wie Sie das im Finanztip schreiben geht es gar nicht. Halten Sie sich aus der Bewertung von Wirksamkeit sog.medizinischer Produkte heraus und krähen nicht als medizinisch verkleidet politische Massnahmen und Propagandaversuche nach. Es ist enttäuschend, dass Finanztip sich auf dieses dünne Eis bewegt.
    Übrigens sind die FFP2 Masken seit März im Land vorhanden. Durch schludrige Vergabeverfahren liegen diese in Lagern zum Verschimmeln bereit ( Monitor berichtete).Kehren Sie zu Ihrer Kernkompetenz zurück und verkaufen Sie die Maskengutscheine nicht als Schnäppchenmethode mit ihrer zweifelhaften Expertise was Atemzugvolumen, Sauerstoffsättigung im Blut während der Maskentragezeiten anbelangt.

    Freundliche Grüße
    Astrid Kießling
    Lehrerin im Gesundheitswesen und Altenpflege

    1. Danke für diesen Kommentar Astrid Kießling. Zu konkretisieren wäre das für den arbeitsmedizinischen Bereich vielleicht noch mit der DGUV Regel 112 – 190 Anhang 2:

      https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/1011

      Schutz der Betroffenen am Arbeitsplatz gilt es grundsätzlich nicht gegenüber einem erhöhten Infektionsrisiko auf zu wiegen. Beides ist gleichrangig. In der Praxis bedeutet es das Beides einzuhalten ist.

      @Finanztip: Note „ungenügend“, für diesen sinnfreien Beitrag.

      „Schuster bleib bei Deinen Leisten“ sagt der Volksmund.

      Mir erschließt sich nicht welcher finanziellen Vorteil der Finanztip Leser sich aus diesem, ich sage es jetzt Mal freundlich, unvollständigem Beitrag ergeben soll.

    2. Danke für den kompetenten Kommentar. Ich nehme an, dass „Pro-Corona-Maßnahmen“- Kommentare/Artikel entsprechend honoriert werden, daher sind diese i.d.R. unseriös und manipulativ.
      Auf der Seite „www.wie-soll-es-weitergehen.de“ ist das „Great-Reset“-Werkzeug „Corona“ und dessen Hintergründe meta-perspektivisch sehr gut beschrieben.

      1. Sehr geehrter Eurone,

        sie nehmen vieles an. Auch dies stimmt nicht. Niemand aus der Regierung oder irgendwelche behördlichen Stellen honorieren diesen Artikel.

        Bitte unterlassen Sie diese Unterstellungen.

        Wir wir uns finanzieren, können Sie hier nachlesen:
        https://www.finanztip.de/ueber-uns/

        Mit freundlichen Grüßen

    3. Masken sind rechtswidrig und gesundheitsschädlich; geht auch in den Bereich der Körperverletzung nach StGB und man darf sich selber schützen: BRD-Recht lt. StGB 34, eine Gefahr von sich selber abwenden.

      1. Masken sind weder das eine noch das andere. Und es ist auch ein Angriff auf Ihre persönliche Gesundheit. Das Gegenteil ist wahr. Sie gefährden andere, wenn sie keine tragen.

    4. Sehr geehrte Frau Kießling,

      1. Es waren im März nicht genug Masken im Land, um die Allgemeinheit damit auszustatten. Mehr behaupte ich nicht.

      2. Ich weise mehrfach in diesem Artikel auf den erhöhten Atemwiderstand der FFP2-Masken hin. Das ist auch der Grund, warum ich ausdrücklich von FFP3-Masken abrate. Es ist nun mal so, dass man sich schlecht vor Viren schützen kann, wenn man die Atemluft nicht filtert. Am Ende ist das eine Frage der Abwägung.

      3. Wenn Sie einkaufen oder in der U-Bahn sitzen ist die Anstrengung nicht groß und die Aufenthaltsdauer nicht so lang, dass sich daraus grundsätzlich ein Problem ergibt.

      Mit besten Grüßen

      1. Ich bitte um einen freundlicheren Ton in dieser Debatte.

        Übrigens: Schmähende Kritik an anderen Leserinnen oder Leser können wir nicht dulden. Solche Kommentare werden gelöscht. Hier ist es ja „nur“ der Autor, also ich, der geschmäht wird. Finde ich trotzdem nicht in Ordnung.

    1. Natürlich. Wenn das nur aus modischen Gründen gemacht wird, sollte der Stoff gut luftdurchlässig sein, um die Atmung nicht noch weiter zu erschwerden.

      1. Lachhaft, können tun Sie das, aber wollen Sie sich selber das Atmen verbieten;

        lt. WHO gibt es keine P(l)andemie mehr und ehrliche Ärzte sagen das auch!
        siehe: Ärzte für Aufklärung / Anwälte für Aufklärung und… am besten Fernseher aus, daher kommen nämlich die Fake-Nachrichten!

        Bin weder Leugner noch Verschwörer, nur eben gut informiert! Die Politik kanns nicht und hat einen anderen Plan. siehe auch Impfen als Geschäftsmodell (BionTech Aktien). Aufwachen!

        1. Ich muss Ihnen widersprechen. Was Sie über die WHO sagen, ist nachweislich falsch. Und das könnten Sie auch leicht erkennen, wenn Sie nur auf die Website der WHO gehen würden.

          Dort steht (habe ich nur hier in meinen Kommentar kopiert):
          Globally, as of 10:19am CET, 1 February 2021, there have been 102.399.513 confirmed cases of COVID-19, including 2.217.005 deaths, reported to WHO.
          https://covid19.who.int/

          Zu deutsch:
          Bis zum 1. Februar 2021, 10:19 Uhr MEZ, wurden der WHO weltweit 102.399.513 bestätigte Fälle von COVID-19, einschließlich 2.217.005 Todesfälle, gemeldet.

          Also 102 Millionen Infizierte und 2,2 Millionen Tote. Und das sind nur die offiziell gemeldeten Zahlen.

    2. Zwei Masken zu tragen, kann sinnvoll sein, wenn Sie es mit infektiösen Patienten zu tun haben. Dann würden Sie aber eher Einwegmasken darüber verwenden, die sie dann entsorgen. (Um die andere Maske zu schonen und als Barriere gegen größere Tröpfchen direkt auf der Maske.)

      Sowas habe ich in Krankenhäusern gesehen (OP-Maske über FFP2). Aber im Alltag macht das meines Erachtens wenig Sinn.

      Es hat außerdem einen großen Nachteil: Das Atmen wird noch beschwerlicher. Insbesondere, wenn Sie eine Stoffmaske über eine FFP2-Maske ziehen. Da die FFP2-Maske für sich schon einen hohen Atemwiderstand hat – und eine Stoffmaske oft auch. Schon unter der FFP2-Maske allein sollten sie nicht für längere Zeit schwere Arbeit verrichten.

      Alles in allem: Ich würde davon abraten.

    3. Wenn Sie Ihre selbst genähte Mund-Nasen-Maske zusätzlich tragen möchten, empfehle ich Ihnen darunter keine FFP2 Maske mit einem erhöhten Atemwiderstand, sondern die einfache OP-Maske zu verwenden.

  7. „Achtung: Nicht geeignet zum Desinfizieren der FFP2-Masken sind Mikrowelle, Kochtopf, Spülmaschine oder Waschmaschine.“ Noch einmal – warum liest man das überall, und auch bei Euch ohne Begründung und nähere Erklärung? Einer Freundin ist aus Versehen eine FFP2-Maske in die 60 Grad-Wäsche geraten, und die Maske ist, sagt die Freundin, „wie neu“ aus der Waschmaschine gekommen. Seit dem reinige ich meine FFP2-Masken auch in der Waschmaschine, mit demselben Erfolg. Bei einer sachlich-fachlich überzeugenden Begründung würde ich das sofort unterlassen, z.B. wenn da irgendeine Imprägnierung verschwinden würde. Falls der Filterschutz bei einem Maschinenwaschgang verschwindet: wie geschieht das, bzw. worin besteht der Filterschutz? Könntet Ihr das bitte mal mitteilen? Ihr begründet doch auch, warum die Masken nicht an der Heizung getrocknet werden sollen.

  8. Ich möchte Herrn Urbach für seine guten und sachlichen Antworten auf die etwas einseitigen Kommentare des Schreibers „Erik“ danken.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf Collin

  9. Sehr geehrter Herr Urbach,
    meinen größten Respekt für die sachliche Art, wie Sie den Disput hier informativ moderieren. Es steht zwar zu befürchten, daß es bei einigen Menschen sinnlos ist, jedoch wird bei den nicht ganz Verblendeten, bestimmt eine Wirkung erzielt.
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Guten Tag, ich gehöre zur Risikogruppe und trage schon lange ffp2-Masken (vorher Stoffmasken). Im Sommer habe ich intensiv im Internet, beim RKI etc nach Informationen gesucht, wie lange man diese Masken tragen kann, und nichts dazu gefunden. Meine Apotheke sagte damals, man kann sie 40 Stunden mit Unterbrechungen tragen, zwischendurch ein paar Tage aufhängen. Aus den 40 Stunden wurden 20, jetzt ist man bei 8 Stunden und zwischen den Tragezeiten 1 Woche hängen lassen. Die Masken gab es doch vor der Pandemie auch schon, warum wusste man darüber nichts oder wenig… wie kommt es zu diesen Änderungen?

      1. An der Uni und Fachhochschule Münster haben sich Forscher zusammengesetzt und mit den handelsüblichen FFP2-Masken Tests gemacht. Die wurden kürzlich veröffentlicht. Daher die neuen Tipps. Die haben geschaut, wie viele Viren auf der Masken nach welcher Zeit und welcher Behandlung verbleiben. Und was die Masken an Hitze usw. aushalten.

        Hier finden Sie die komplette Broschüre:
        https://www.fh-muenster.de/gesundheit/images/forschung/ffp2/01_ffp2_info11012021_doppelseiten.pdf

  10. Guten Tag,

    kann man MNS wie auch FFP2 – Masken mit 80% igen Alkohol ( ohne Duft od. sonstige Hilfstoffe ) durch kräfiges Besprühen und 24h Trocknenlassens wirksam desinfizieren?

    1. Sie müssen bedenken, dass die Filterwirkung der FFP2-Masken unter anderen auf einemn elektrostatisch geladenen Mittelvlies beruht. Dessen Wirkung kann durch Alkohol zerstört werden.

      Die Forscher aus Münster schreiben nichts zu dieser konkreten Methode, schreiben nur allgemein: „Viele Desinfektionsverfahren reduzieren die elektrostatische Ladung und damit die Filterleistung.“

      Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) dagegen berichtet in einer Arbeit vom vorigen Sommer, dass die Reinigung mit Alkohol die Funktion der Masken deutlich beeinträchtigt. Und rät davon ab. (Hier finden Sie den Bericht der ECDC: https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/Options-for-the-decontamination-and-reuse-of-respirators-web-DE.pdf )

  11. Mal ganz allgemein gesprochen: An den meisten der hier geschriebenen Kommentare kann man ablesen, dass Corona-Gläubige und -Ungläubige sich in Deutschland völlig verfeindet gegenüber stehen. Wenigstens DAS hat der Staat hervorragend hinbekommen ! Also, wie die alten Römer schon wußten: „Teile und herrsche“ funktioniert auch hier mal wieder wunderbar…

    Ich beobachte auch schon länger, dass in den gleichgeschalteten Massenmedien auch nur EINE Wahrheit eine Daseinsberechtigung hat. Nun, daran sind wir ja schon seit Jahren gewohnt.
    JEDES gesellschaftliche, wirtschaftliche oder politische Problem, bzw. die „Lösung“ dessen wird uns schon lange als „alternativlos“ verkauft. Die Wenigsten werden sich noch daran erinnern, wie vielschichtig, offen und streitbar die politische Willensbildung in den 1970er und der ersten Hälfte der 1980er-Jahre stattfand. Dann kam „Dr.“ Kohl und mit seiner „geistig-moralischen Wende“ war alles vorbei.

    In einer auf diese Weise jahrelang belogenen Gesellschaft baut sich selbstverständlich Widerstand auf, auch wenn die Medien mit rigider Zensur und einem Bombardement an „wirklichen Fakten“ auf die Abweichler munter drauf hauen. Die Skeptiker haben nach dem Verständnis selbstverständlich nur „fake-news-Fakten“…

    ABER:
    Löst man AUF DIESE WEISE wirklich die großen Probleme ?!
    Kann eine Impfpflicht auch nur 1% der Skeptiker überzeugen, oder stärkt es nicht eher die Impfgegner ?! Schafft es Vertrauen, wenn zu wenig Impfdosen eingekauft werden. Sieht es nach einer koordinierten Vorgehensweise aus, wenn man in verschiedenen Regionen Deutschlands von 0,- bis 500,- EUR Strafe für das Nichttragen einer Maske bezahlen soll ?! Ist es hilfreich die Pandemie zu beenden, wenn nach wie vor ungehindert Migranten ohne jegliche Quarantäne-Maßnahmen ins Land gelassen werden ?!

    Es finden gerade mehrere Dinge parallel statt:
    1. Ja, es gibt ein wirklich gefährliches Virus und es sind Schutzmaßnahmen nötig !
    2. Aber was auch WAHR ist, ist die Tatsache, dass ohne demokratisch legitimierte ordentliche Gesetzgebung ganz wesentliche Bürgerrechte, ja sogar Menschenrechte außer Kraft gesetzt werden ! Es wird mit „Verordnungen“ durchregiert.
    Es gibt noch einen gewissen Glauben, dass diese Rechte wieder eingesetzt werden, sobald die Pandemie vorbei ist. Indess: eine GARANTIE dafür gibt es NICHT !!!
    3. Es werden gerade Aber-Trillionen „Konjunktur-Programme, Hilfs-Programme, Corona-Programme etc aufgelegt. Biden will aus dem ökonomischen Vakuum rund zwei Trillionen Dollar schaffen und die EZB ungefähr die gleiche Summe (1.850 Milliarden Euro)…welche ein Zufall 😉
    Allen Beteiligten hier ist klar, WO dieses Geld letztendlich landet: Bei der weltweiten Hochfinanz, die auch die Zentralbanken steuern !
    Auch darüber gibt es seriöse Statistiken, wie grandios bereits in 2020 die Superreichen dieser Welt noch reicher geworden sind.

    Man muß kein Verschwörungstheoretiker sein, um z.B. die Rolle von Bill Gates u.a. US-Multimilliadären genauer anzusehen: Heute, 16.01. 2021 stand in der Financial Times „Health and technology groups (including Microsoft, Oracle) are working together to create a „digital vaccination passport“ in the expectation that governments, airlines and other businesses will require proof that people have been vaccinated against Covid-19.“

    Es dürfte wohl allen klar sein, dass, sobald dieser „digitale Impfausweis“ erst an die Staaten mit hohen Lizenzgebühren milliardenweise verkauft wird, dass dieser dann auch zur Pflicht wird !
    Das bedeutet, es wird keine Impfplicht in der Breite geben. Aber OHNE solch einen ‚Immunity passport‘ darf man nicht mehr als 15 km vom Wohnort sich aufhalten, das Kind darf nicht in den Kindergarten/Schule, arbeiten darf man nur noch mit Impfpaß, Reisefreiheit entzogen, etc pp.
    Auf diese Weise werden die Zivil-Gesellschaften der ganzen Welt schön aufgespalten, in diejenigen mit und jene ohne digitalen Impfpaß !
    DAS IST DIE NAHE ZUKUNFT !

    Und nochmal: Um dies zu verstehen müssen Sie nicht Verschwörungsanhänger sein. Einfach gesunder Menschenverstand und ein bisschen die Zusammenhänge verstehen.

    1. Das aktuelle Handeln der Bundesregierung ist durch mehrere Beschlüsse des Bundestages zum Infektionsschutzgesetz legitimiert. Ich zitiere von der Website des Bundestages selbst:
      „Der Bundestag hat am Mittwoch, 18. November 2020, in namentlicher Abstimmung einen Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD für ein drittes Gesetz „zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ (19/23944) angenommen. Für den Entwurf haben 413 Parlamentarier gestimmt, dagegen stimmten 235 Abgeordnete bei acht Enthaltungen. In zweiter Beratung hatten CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen für den Gesetzentwurf, die AfD, die FDP und Die Linke dagegen gestimmt.“

      https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw47-de-bevoelkerungsschutz-804202

      Das ist nicht der einzige Beschluss dieser Art. Und alle größeren Ausgaben und Unterstützungsleistungen in der Corona-Pandemie wurden von Bundestag und meist auch Bundesrat abgesegnet.

      Ihre Aufteilung der Menschheit in „Corona-Gläubige“ und „Corona-Ungläubige“ ist eine rhetorische Figur. Ich kenne keine Corona-Gläubigen. Ich würde die Menschen, die gegen die Seuche anarbeiten und sich auf sie einstellen, eher als rational denn als gläubig beschreiben.

      Ihre Behauptung, es gebe „gleichgeschaltete Massenmedien“, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe in den 25 Jahren meiner journalistischen Arbeit niemals Anweisungen des Staates bekommen, was ich zu schreiben habe. Ich habe auch von Kolleginnen und Kollegen nie von solchen Fällen etwas gehört. Ich bitte Sie da um Belege.

      Wenn mehrere Menschen in einer Sache derselben Meinung sind, heißt das nicht automatisch, dass sie gelenkt werden.

      Mit besten Grüßen

      1. Danke für Ihre Hinweise.

        In dem besagten Gesetz , das man sich im Bundesgesetzblatt ansehen kann, wird an vielen Stellen auf „Rechtsverordnungen“ verwiesen. Kritiker bemängeln, dass es ein „Gummi-Gesetz zum Durchregieren eben mit Verordnungen“ ist.

        So heißt es z.B. „Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates festzulegen, dass bestimmte in Absatz 3 Satz 1 genannte Einrichtungen verpflichtet sind, dem RKI in pseudoanonymisierter Form einzelfallbezogen folgende Angaben zu machen […]“
        Wir halten dazu einmal fest: die Wörter „pseudoanonymisierter Form“ und „einzelfallbezogen“ bedeuten in Wahrheit ja eben „nicht anonymisierte Form“, sondern „einzelfallbezogen“ , also personalisierte Daten !

        Die Wörter „“Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt“ bedeuten, dass es sich hiermit um ein „Ermächtigunsgesetz“ handelt. Das hatten wir schon mal in unserer Geschichte, u.zw. 1933, wo ebenfalls Bürgerechte und Menschenrecht außer Kraft gesetzt wurden.

        Ich zitiere weiter aus dem Gesetz: „Einschränkungen von Grundrechten: Durch Artikel 1 Nummer 16 und 17 werden die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit, die Freiheit der Person, die Versammlungsfreiheit, die Freizügigkeit, und die Unverletztlichkeit der Wohnung eingeschränkt.“

        Ich denke aber, ob wir nun über Gesetze oder Verordnungen reden ist nicht so schwerwiegend, wie die Tatsache, dass ALLE WESENTLICHEN GRUNDRECHTE bis auf Weiteres außer Kraft gesetzt werden !!! Und es gibt KEINERLEI GARANTIE, dass sie in einer unbestimmten Zeit nach der Pandemie vollens wieder eingesetzt werden ! Es gibt – noch – einen gewissen Glauben daran…mehr nicht…

        Ich hatte dazu auf den u.a. von Bill Gates, Microsoft, Oracle u.a. „immunity pass“ verwiesen. Das ist alles nachpfüfbar und keine Räuberpistole.

        Weiter:
        Der CDU-Vorsitz-Ex-Kandidat und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz will Corona-Geimpften mehr Freiheitsrechte einräumen. Er sagte wörtlich: “Grundrechte sind Individualrechte, keine kollektiven Rechte !”
        Mein Gott, ich dachte immer, der Mann sei von Haus aus Jurist, aber dennoch verbiegt er die Wahrheit um 180 Grad !
        GRUNDRECHTE sind IMMER die Rechte, die JEDER HAT, also Kollektivrechte !!!
        Aber daran kann man schon sehen, wie sich das allgemeine Verständnis gewandelt hat: Ohne Microsofts „immunity pass“ wird es in Kürze eben „“Einschränkungen von Grundrechten nach Artikel 1 Nummer 16 und 17″ des drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (19/23944)“ geben !
        Sprich: Stay home forever !

        Welche Daten in diesem digitalen Pass gespeichert wird, wer sie lesen darf, wer sie verändern darf, wer sie verkaufen darf…all das ist doch wohl allen hier Mitlesenden klar…

        Weiter:
        Das medizinische Personal in Deutschland ist in der Mehrheit (ca. 60%) nicht bereit sich freiwillig impfen zu lassen. Also in den Medien heißt es dazu natürlich umgekehrt „rund 40% wollen sich impfen lassen.“ Die genauen Zahlen kann jedeR Interessierte schnell nachschlagen. Fakt ist jedoch: Eine Mehrheit des med. Personals muß man zu ihrem Glück ZWINGEN, und dies, obwohl sie leichteren Zugang zur Impfung haben !
        Die meisten geben an, sie haben „Angst vor Nebenwirkungen“.
        Solchen begründeten Ängsten kann man als Staat selbstverständlich am besten mit einem ImpfZWANG begegnen….LOL…
        Ich meine, auch dieses Beispiel zeigt wieder einmal gut die allgemeine Stoßrichtung, die sich wie ein roter Faden durchzieht: „Willst du nicht freiwillig, ziehen wir die Daumenschrauben an !“

        Zum Thema „Gleichschaltung der Medien“:
        Aufmerksammen Beobachtern ist nicht entgangen, dass Christine Strobl auf den Stuhl der Programmdirektorin der ARD empor gehievt wurde, obwohl sie vorher nur Kinder- und Jugendsendungen beim Lokalsender SWR machen durfte. Der Steigbügelhalter war kein geringerer als ihr eigener Vater: Schäuble (CDU) !
        Aber nicht nur durch diesen Kunstgriff wird alles gleichgeschaltet: Der sog. Rundfunkrat ist schließlich von Parteivertretern besetzt und der Rat bestimmt letztlich, was – und wie – gesendet werden darf und was nicht…

        Und letztlich: „Corona-Gläubige“ und „Corona-Ungläubige“:
        Ich hätte besser schreiben sollen „Corona-Maßnahmen-Gläubige“ und „Corona-Maßnahmen-Ungläubige“. Dass das Virus existiert steht nicht zur Debatte.

        Aber die mal wieder „alternativlosen“ Maßnahmen, die Außerkraftsetzung ALLER WESENTLICHEN Bürger- und Menschenrechte, sogar incl. des „Grundrechts der körperlichen Unversehrtheit“ steht in keinem Verhältnis mehr.
        Selbst das RKI gibt zu, dass die Infektionswege überhaupt nicht nachgewiesen können, also z.B. beim Einkaufen. Dennoch werden mit Verordnung fast alle Geschäfte geschlossen. Fazit: US-amerikanische Online-Händler wie Amazon reiben sich die Hände und die Innenstädte werden auf Dauer sterben…

        1. Den Inhalt des Infektionsgesetzes im Detail zu besprechen, sprengt hier etwas den Rahmen. Es gibt auch das ein oder andere, was ich daran kritisch sehe. Aber hier ging es nur um die Frage, ob die Bundesregierung, wie Sie in Ihrem Kommentar gesagt haben, durchregiert ohne demokratische legitimierte Gesetzgebung.

          Ich zitiere Ihren Kommentar:
          „Aber was auch WAHR ist, ist die Tatsache, dass ohne demokratisch legitimierte ordentliche Gesetzgebung ganz wesentliche Bürgerrechte, ja sogar Menschenrechte außer Kraft gesetzt werden ! Es wird mit „Verordnungen“ durchregiert.“

          Ich habe Ihnen nachgewiesen, dass diese Aussage nicht stimmt. Und statt mal zu sagen, „stimmt, ich habe mich geirrt“, fangen Sie eine neue Debatte, über die Teile eines Gesetzes an, von dem Sie vorher behauptet hatten, dass es nicht existiert. Das empfinde ich als etwas unsportlich.

          Und ja: Im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk üben Parteien teilweise mehr Einfluss aus, als auch mir lieb wäre. Aber deshalb sind sie nicht gleichgeschaltet. (Schon weil verschiedene Parteien Einfluss ausüben.)

          Der Begriff der „gleichgeschalteten Medien“ wird gemeinhin benutzt für das, was in Diktaturen mit dem Journalismus passiert. Der Begriff stammt aus dem Wortschatz der Nationalsozialisten, die damit ihren Anspruch formulierten, alles dem Führerprinzip unterzuordnen. Und das in ihren Gesetzen mit „Gleichschaltung“ beschrieben.

          Ich empfinde es, ehrlich gesagt, als beleidigend, wenn Sie meine Arbeit mit diesem Begriff beschreiben. (Ich vermute, das ist nicht Ihre Absicht, aber ich wollte es Ihnen gesagt haben.)

          1. Herr Urbach, ich habe kein Problem damit, auch zu Fehlern zu stehen. Indess, in diesem Falle habe ich sachlich und mit Zitaten aus dem Gesetz dargestellt, dass es zwar ein Gesetz ist, dass dieses Gesetz aber ausdrücklich erlaubt, mit auf undemokratischem Wege zustande gekommenen „Verordnungen durchzuregieren“ , und zwar OHNE dass es dazu eine weitere Beteiligung z.B. des Bundesrates oder anderer Gremien bedarf.

            Des weiteren sind viele Menschen in diesem Land der Ansicht, dass eine aktuelle Regierung überhaupt nicht das Recht dazu hat, unsere Bürgerrechte und sogar teilweise MENSCHENRECHTE, wie die Unverletzlichkeit der Person, auch nur zeitweise auszusetzen ! Wenn wir DAS tollerieren, dann sind wir nicht „auf dem Weg in eine Diktatur“, sondern dann sind wir bereits dort angekommen !

            Da alle meine anderen ca. 20 Punkte nicht bemängelt wurden, gehe ich davon aus, dass auch Sie diese Tatsachen anerkennen. Zum Beispiel ist Corona nicht nur für Bill Gates etc ein sehr einträgliches Geschäftsmodel. Gerade las ich „Corona-Bußgelder lassen in NRW die Kassen klingeln“.
            Na bitte… ))

            Weiter:
            ALLE aktuellen Maßnahmen sind faktisch und nachweislich NICHT ZIELFÜHREND. Denn das Ziel ist es, die Infektionsraten zu senken.
            Dies stumpf geleugnet, und sogar im Gegenteil, diese nicht zielführenden Maßnahmen auch noch verschärft. Niemand darf diese Maßnahmen in Frage stellen, obgleich es weder einen empirischen Beweise gibt, noch es faktisch sichtbar wäre, dass diese Maßnahmen sinnvoll seien.
            Es ist alles wieder mal „alternativlos“. Wie oft sollen wir uns das denn dieses Totschlagargument noch anhören ?!

            Weiter:
            Wer gezielt danach sucht, kann jetzt Nachrichten lesen, dass sowohl in Deutschland als auch in Norgwegen einige zig Menschen kurz nach der Impfung gestorben sind. Man vermutet, daß sie an ihren Vorerkrankungen starben. Selbstverständlich, denn etwas anderes paßt ja nicht ins allgemeine Verständnis, dass vermittelt werden soll…

            Die Gesellschaften in ganz Europa sind im Moment durch Pandemie / Lockdown in einem Dämmerzustand. Was genau passiert, wenn sie aufwachen und einige Tatsachen herausfinden weiß niemand…

            1. Lieber Erik,
              da Sie lange Kommentare schreiben, kann ich nicht auf alles eingehen. Gehen Sie also bitte nicht davon aus, dass ich allem zustimme, wozu ich nichts schreibe.

              Nur so viel: Die Bundesregierung und die Länderregierungen sind demokratisch legitimiert. Das Infektionsschutzgesetz auch. Es ist doch klar, dass das Parlament die Regierungen mit Rechten auf Vorrat ausstattet, um nicht über jedes Detail beschließen zu müssen. Das ist eben die Aufteilung zwischen Gesetzgeber und Regierung. Wenn ich das in einem zugegeben vereinfachten Bild erläutern darf: Wenn die Polizei einen Dieb festnimmt, dann kann sie auch nicht vorher das Parlament fragen, ob das gegen dessen Menschenrechte verstößt.

              Sie reden vom „Menschenrecht auf Unverletzlichkeit der Person“, das die Regierungen missachten würden. Da möchte ich Sie fragen: Was ist denn mit den Rechten der rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger die Tag für Tag an Corona sterben? Standen die nicht unter dem Schutz der Menschenrechte?

              Ich zitiere dazu Artikel 2 des Grundgesetzes:

              (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

              (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

              Das Recht auf „Freie Entfaltung“ endet also da, wo es „die Rechte anderer verletzt“. Und in die „Freiheit der Person“ darf auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden. Und jeder hat „das Recht auf Leben“.

              Und schließlich: Sie schreiben, „wer gezielt danach sucht, kann jetzt Nachrichten lesen, … man vermutet …“ ohne Quellen zu nennen. Und suggerieren dann, das würde von den „gleichgeschalteten Medien“ unterdrückt.

              Das Problem ist doch: Im Internet finden Sie über alles alle möglichen Nachrichten. Leider sind viele davon falsch. Was ich nicht verstehe: Warum ausgerechnet die Nachrichten, über den sich der größte Teil der Medien in Deutschland (und der westlichen Welt) einig sind, falsch sein sollen. Woher wissen Sie das?

              Und was macht Sie so sicher, über die Wirkung der Impfungen besser Bescheid zu wissen, als die Arzneimittelbehörden der USA, EU, Japan, China und Großbritannien – um nur ein paar zu nennen?

              Mit besten Grüßen

              1. „Das Recht auf „Freie Entfaltung“ endet also da, wo es „die Rechte anderer verletzt“. Und in die „Freiheit der Person“ darf auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden. Und jeder hat „das Recht auf Leben“.“

                Und genau diese „Verletzung der Rechte anderer“ durch mein bzw. unser aller „Grundrecht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ soll mir bzw. uns in jedem Einzelfall nachgewiesen werden, bevor überhaupt mein bzw. unser aller Grundrecht auf „persönliche Entfaltung“ pauschal eingeschränkt werden kann.

              1. Die Frage ist an Erik gerichtet. Sorry Herr Urbach, bin auf den falschen Knopf ‚gefallen‘. Ihren Ausführungen schließe ich mich komplett an.

      2. Lieber Herr Urbach,

        Sie schreiben:

        „Ich habe in den 25 Jahren meiner journalistischen Arbeit niemals Anweisungen des Staates bekommen, was ich zu schreiben habe.“

        Natürlich nicht. Die „Gleichschaltung“ (verzeihen Sie, aber wir können nicht jeden Begriff tilgen, den die Nazis verwendet haben) beruht heute im Unterschied zu damals nicht auf Anweisungen von oben sondern auf der viel wirksameren eigenen Überzeugung der Journalisten. Sie schreiben es ja selbst:

        „Wenn mehrere Menschen in einer Sache derselben Meinung sind, heißt das nicht automatisch, dass sie gelenkt werden.“

        Die Gleichschaltung beruht heute darauf, dass der „Marsch durch die Institutionen“ der 68er erfolgreich war, wie Umfragen unter Journalisten zeigen. Sie neigen in überwältigender Mehrheit linken Parteien und Meinung zu.

        Die Wächterfunktion geht verloren, wenn Journalisten im Mittel ebenso links stehen wie die Regierung, deren Chefin der umbenannten SED durch die Rückgängigmachung einer Wahl zum Amt eines Ministerpräsidenten verholfen hat.

        1. Nachtrag zu meinem Beitrag vom 22. Januar:

          Als die Regierung im Frühjahr 2019 Covid noch heruntergespielt und Masken als kontraproduktiv bezeichnet hatte, wurden die Warner vor dem Virus als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, Nach dem viel zu späten Schwenk der Regierung galten dann die Kritiker an den Covid-Maßnahmen als Covidioten. Die Mainstream-Journalisten sollten sich die Frage stellen, weshalb sie damals wie heute immer wieder „derselben Meinung“ wie die Regierung ist, zumal nun ein die Regierungspolitik vernichtendes Gerichtsurteil in den alternativen Medien bekannt gemacht wurde, dessen Schluss lautet:

          Nach dem Gesagten kann kein Zweifel daran bestehen, dass allein die Zahl der Todesfälle, die auf die Maßnahmen der Lockdown-Politik zurückzuführen sind, die Zahl der durch den Lockdown verhinderten Todesfälle um ein Vielfaches übersteigt. Schon aus diesem Grund genügen die hier zu beurteilenden Normen nicht dem Verhältnismäßigkeitsgebot. Hinzu kommen die unmittelbaren und mittelbaren Freiheitseinschränkungen, die gigantischen finanziellen Schäden, die immensen gesundheitlichen und die ideellen Schäden. Das Wort „unverhältnismäßig“ ist dabei zu farblos, um die Dimensionen des Geschehens auch nur anzudeuten. Bei der von der Landesregierung im Frühjahr (und jetzt erneut) verfolgten Politik des Lockdowns, deren wesentlicher Bestandteil das allgemeine Kontaktverbot war (und ist), handelt es sich um eine katastrophale politische Fehlentscheidung mit dramatischen Konsequenzen für nahezu alle Lebensbereiche der Menschen, für die Gesellschaft, für den Staat und für die Länder des Globalen Südens.

          Urteil: https://openjur.de/u/2316798.html

          Kommentar zum Urteil: https://www.achgut.com/artikel/ein_vorbildlicher_akt_richterlicher_souveraenitaet_lockdown_gecrashed

          1. Das Gerichtsurteil ist auch in den nicht-alternativen Medien bekannt gemacht worden.
            Siehe zum Beispiel hier. https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/weimar/corona-kontaktverbot-verfassungswidrig-amtsgericht-100.html

            Und in den Medien, wenn Sie so wollen, habe ich die ganze Zeit immer alle Möglichen Haltungen zum Lockdown gelesen. Von „übertrieben“ bis „zu zaghaft“. Auch innerhalb einzelner Medien finden sich mehrere Positionen.

            Aber das ganze entfernt sich hier vcon dem eigentlichen Thema: Wie geht man am besten mit Masken um. 🙂
            Weshalb ich diesen Exkurs jetzt gerne beenden würde, wenn das okay ist.

        2. Lieber Werner,

          wir müssen nicht alle Begriffe tilgen, die von Nationalsozialisten geprägt wurden, da gebe ich Ihnen recht. Es genügt, sie angemessen zu verwenden.

          Ich habe es weiter oben schon einmal gesagt: Ich empfinde diese Verwendung als beleidigend. Das ist ein Totschlagargument, das jede sachliche Auseinandersetzung unmöglich macht.

          Mit besten Grüßen

        3. Die Gleichschaltung funktioniert auf der einen Seite über die finanzielle Steuerung/Honorierung der Medien/Journalisten und auf der anderen Seite über Diffamierung und nach Möglichkeit „Vernichtung“ der beruflichen Expertise von Contra-Meinung vertretenden Spezialisten (siehe Ärzte, leitende Beamte, Polizisten, Virologen, etc.). Wer sich fragt, wie ein Adolf Hitler und seine Bande möglich waren sieht sich am besten die aktuellen Mechanismen in Politik, Medien und Gesellschaft an.

    2. Die eigentliche Frage ist doch
      Gibt es überhaupt noch einmal ein Leben ohne Corona….?
      Wenn man die Entwicklungen in Brasilien, Amerika, China und in allen Ländern der Erde sieht,
      habe ich so meine Bedenken. Und alle schlauen und überschlauen Wissenschaftler haben jeden Tag wenn’s hell wird eine neue Weltanschauung. Zur Zeit wird durch Fachidioten die Weltwirtschaft komplett zerstört. Das zum Thema gesunder Menschenverstand…..der ist schon lange bei vielen hinüber…..erst recht bei den Multis …. sehr Schade !!

  12. Ich verstehe nicht, warum ich die – möglicherweise kontaminierte – Maske nicht von außen anfassen soll. Was ist mit meinem Mantel, meinem Schal, meinen (halblangen) Haaren? Die werden nirgendwo erwähnt!

    1. Der Unterschied zwischen den Haaren, dem Mantel auf der einen Seite und den Masken auf der anderen, ist: Durch die Maske wird geatmet. Wir Menschen atmen grob gerechnet rund 500 Liter Luft pro Stunde ein. Diese Luftmenge wird von der Maske gefiltert, sofern sie ordentlich anliegt (und nicht allzuviel vorbeizieht).

      Die Maske wirkt wie ein Luftfilter einer Klimaanlage, wenn Sie so wollen. Und deshalb sammeln sich außen an der Oberfläche Keime an – und möglicherweise auch Coronaviren.

      Nun sollte man sich nicht verrückt machen: In der Regel begegnen wir ja niemanden, der infiziert ist. Oder sind nur kurz in der Nähe. Aber es ist eben sinnvoll, die Maske mit etwas Sorgfalt zu behandeln.

      Der Mantel wäre nur ein Problem, wenn man direkt angeniest oder von feuchter Aussprache getroffen wird. (Und das trocknet relativ schnell wieder, weil der Mantel ja aus Stoff ist.)

      Aber der Mantel saugt nichts an, wie es das Einatmen hinter der Maske tut.

  13. Zur Maske
    Vor einigen Jahren habe ich mehrere Vulkane bestiegen. Die schwefligen Dämpfe waren belastend. An die Wirkung einer einfachen Stoffmaske wollte ich zunächst nicht glauben. „Die feinen Tröpfchen und schon gar die Moleküle gehen da doch durch“ war mein Argument. Aber ein Experiment mit einem einfachen Tuch belehrte mich eines Besseren. Deshalb habe ich schon eine OP-Maske getragen als es noch gar nicht Vorschrift war und habe mich gewundert, dass es nicht schneller Vorschrift wurde. Jetzt trage ich meistens eine FFP2 Maske.
    Ich bedaure, dass keine wissenschaftlichen Feldexperiment mit vielen Teilnehmern zur Wirksamkeit von Masken gibt. Oder kenne ich die nur nicht? Die Psychologen, Soziologen usw.
    überschlagen sich mit Umfragen zur Befindlichkeit, nicht ganz unnütz, es bringt uns aber auch nicht sehr weiter.

    Preise: OP-Masken unter 20 ct/Stück (in der 50er Packung), FFP2 Maske unter 2 € (in der 20er Packung), Lieferung über eine große deutsche Firma, direkt aus China noch billiger (OP-Maske ca. 5 ct).

    1. Und ich möchte noch hinzufügen, daß FFP2-Masken nach einem Maschinenwaschgang bei 60 Grad wie neu sind. Ich verstehe nicht, wieso sie angeblich nicht waschbar sein bzw. nicht in die Waschmaschine getan werden sollen: „Achtung: Nicht geeignet zum Desinfizieren der FFP2-Masken sind Mikrowelle, Kochtopf, Spülmaschine oder Waschmaschine.“ Warum nicht? Sind diese Masken imprägniert? Ich glaube gern, daß die Viren bei 60 Grad noch nicht abgetötet sein mögen, und daß auch die Beigabe eines Hygienespülers daran möglicherweise nichts ändert. Aber auch die handelsüblichen Stoff- und aus anderen Materialien hergestellten Masken werben ja damit, daß sie bei 60 Grad waschbar sind, und keine:r warnt davor, sie danach wiederzuverwenden. Warum dieses Bohei um die vermeintlich nicht waschbaren FFP2-Masken???

      1. Für diesen Hinweis gibt es laut der Forscher der Uni und FH Münster folgenden Grund:
        Die Filterwirkung der FFP2-Masken beruht unter anderen auf einem elektrostatisch geladenen Mittelvlies. Das können Sie nicht unbedingt sehen, wenn das beschädigt ist, bzw. seine elektrastatische Wirkung verliert.

        Speziell zum Thema Waschmaschine schreiben die Forscher in der (übrigens verlinkten) Broschüre:
        „In der Waschmaschine werden die Masken sehr stark mechanisch belastet und kommen mit Waschmittel in Kontakt. Diese beiden Einflüsse können die Maske beschädigen oder die Filterleistung des Filtervlieses beeinflussen.“

        Hier noch mal der Link zur Broschüre:
        https://www.fh-muenster.de/gesundheit/images/forschung/ffp2/01_ffp2_info11012021_doppelseiten.pdf

        1. Danke für Ihre Antwort, habe jetzt erst diese Broschüre gelesen und verstehe nun, warum es zu dieser Kann-Befürchtung gekommen ist. Bitte vergessen bzw. löschen Sie meinen Kommentar von vor 10 Minuten, der hat sich jetzt erledigt.

  14. Sollte man diese diversen MASKEN zu HERSTELLUNGSPREISEN und nicht zu überhöhten Marktwirtschafts- Preisen anbieten, ggf. über Krankenkassen odgl. sponsern..? Das Problem dauert länger als 30.11.20!

    1. Masken und Maskentragen ist von unserer Ordnungsmacht zwingend vorgeschrieben. Deshalb sind dies außerordentliche Aufwendungen/ Medizinprodukte etc und voll steuerlich berücksichtigbar

  15. Wenn neue Krankheiten auftreten , die Betonung liegt auf NEU , sind sofortige positive
    Massnahmen wohl nicht möglich.Das kann kein Arzt,Forscher,Politiker usw.garantieren.
    Man versucht das „beste daraus zu machen“.Vorsichtsmassnahmen , wie Masken oder
    Abstandsregelung sind doch nur Übergangsregelungen , um das bekannte , schlimmste
    zu verhindern.Mir passen Masken usw.auch nicht , aber das Problem „weg zu reden“wie Hr.Trump (ich schiesse das Virus weg)hilft wohl auch keinem.Wie man jetzt sieht.

    Bitte einmal googeln:Spanische Grippe 20-50 Millionen Tote!! Das war auch Neu!!!!
    Mehr Tote wie die Anzahl der Opfer des 1.Weltkrieges.–Tschues

  16. Auch ich habe den Maskenzwang und die ganze Corona mit ihren Inszenierungen dicke satt! Ich kann mich den Meinungen dazu nur anschließen! Gängeleien und Panikmache steht nun als 1.Regelung ganz oben auf der Liste. Soziale Kontakte auf Null,? Die haben wir doch schon längst! Wirtschaft und gesellschaftliches Leben sind ausgebremst. Alte, Demente ,Schwerstbehinderte, Taubstumme, oder anders eingeschränkte kranke Menschen,- wissen nicht,wie sie diesen Wahnsinn mit ihrer Situation vereinbaren sollen. Eltern mit mehreren Kindern, pflegende Angehörige, die doppelte Belastungen dulden müssen, und alle anderen, die diese Verbote,(von wegen Gebote?) nicht mehr gefallen lassen wollen, sollen ihren Unmut deutlicher machen. Solange das noch erlaubt ist. Händeklatschen als Dankeschön für die Laufburschen im Gesundheitswesen, mehr hat dieser Möchte Kanzler nicht drauf. Alle Missstände im Gesundheitswesen bleiben erhalten. Und werden mit dem neuen Ausbildungsgesetz für Pflegeberufe noch verschlimmert. Mit der Zerstörung des Ökosystems werden auch weiterhin Mensch und Tier zusammenrücken, Pandemien werden zum Normalfall. Dagegen soll ja der genmanipulierte Impfstoff vom Allesmacher Bill Gates helfen. Wozu doch abgetriebene Föten noch gut sind. Eine ekelerregende und abscheuliche Vorstellung. Kühnast begrüßt das, beim genmanipulierte Mais hat sie Krach geschlagen. Schlafen Sie alle weiter, die das nicht sehen wollen!! Gute Nacht, Deutschland! Und Merkel küsst Macron, Spahn fährt ungeschützt im vollbesetzten Fahrstuhl, begrüßt Kranke am Bett , ohne Maske.(seine eigene, natürliche reicht ja auch)! Wach auf du deutsches Land ,das wäre das Lied des Jahres.

    1. Machen Sie doch mal in Rheda- Wiedenbrück oder Verl ein paar Tage Urlaub ohne Maske und sprechen mit den armen Schweinezerlegern! Ohne Maske natürlich- wird schon nichts passieren… . Wer wohl da ignorant ist?!

    2. Das so ein Aluhut- Quatsch hier auch noch breitgetreten wird.Dümmer geht’s kaum, das hat auch mit Meinungsfreiheit eigentlich nichts zu tun.

    3. @Alexis: Wir alle sind nicht dumm. Faktenchecks und der ganz normale Menschenverstand haben längst widerlegt, was hier schon wieder an säuerlich- dümmlicher Grütze, den sich widerholenden Allgemeinplätz/chen, dem unintelligenten Hörensagen , den dunklen Drohungen und Weissagungen ab-und hingeschrieben wird.
      Geht Euch das nicht langsam auf den Zeiger? Uns, den Ahnungslosen schon!
      Wir müssen den selben vorgefertigten Quatsch unter jedem Post lesen, der sich mit dem großen C beschäftigt.
      Und bleibt auf jeden Fall in Eurem Bau: Wir verzichten auf die Verteilung ungefilterter Viren und den ungezählten Ansichten aller querdenkenden Reichsquerulanten, Heilern, Rassisten, insbesondere der unguten AfDlern und Fahnen schwingenden Demonstranten.

  17. Es handelt sich wohl zweifellos um den Fehlalarm des Jahrhunderts, aber mit fatalen Folgen für die Wirtschaft, die Staatsverschuldung und den gesunden Menschenverstand aufgrund permanenter Panikmache in den Betreutes-Denken-Medien.
    Wer jetzt immer noch Schnappatmung bei der Wahrheit bekommt schaut mal beim Bundesamt für Statistik rein (www.destatis.de) – hier unter Punkt Sterbefälle (also die ohne Corona-Geschichten) wir man feststellen, dass wir weder ein Problem haben, noch jemals hatte. Außer vielleicht die Grippewelle Winter 2017/2018 mit einem Vielfachen an Toten, die aber komischerweise niemanden interessiert hat. Hier war wohl das Businessmodell „Viren-Irrsinn“ noch nicht fertig.

    1. Nachdem dieses Land in einem großen Kraftakt eine größere Zahl an Toten verhindert hat, ist es merkwürdig, jetzt damit zu argumentieren, dass es so wenig Tote gab. Hier übrigens die Auswertung der Übersterblichkeit in Deutschland:
      https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html

      Vielleicht wäre es schlauer, mal die Übersterblichkeit in Ländern anzuschauen, die zu wenig getan haben. Interessant dazu ist diese Auswertung der Tagesschau, nachdem in Europa zwischen Mitte März und Mitte April rund 100.000 Menschen mehr gestorben sind als üblich.
      https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-uebersterblichkeit-103.html

      Allerdings sind das alles vorläufige Auswertungen. Am Ende des Jahres wird sich ein verlässlicheres Bild ergeben.

      Abgesehen davon fahren wir alle nur auf Sicht: So zeigt sich inzwischen, dass das Virus offenbar stärker im Sommer zurückgeht als erwartet. Davon konnte man im März nicht ausgehen.

      Ergänzung am 26.8.2020: Inzwischen liegen zum Beispiel für Schweden belastbare Zahlen für die Sterblichkeit vor. Und keine guten: Es ist die höchste seit einer Hungesnot vor 150 Jahren.
      https://www.n-tv.de/panorama/Schweden-zaehlt-meiste-Tote-seit-150-Jahren-article21985877.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

      1. Hallo, ich bin’s wieder. Wir schreiben nun Jan. 2021 und bis Ende 11/2020 hatten wir alles nur keine Übersterblichkeit in D, eher Untersterblichkeit.
        Da in D in Grippe-Phasen jährlich „ganz normal“ ca. 960.000 Menschen sterben und unter Berücksichtigung von Bevölkerungsentwicklung und auch Altersstrukturentwicklung (unsere Gesellschaft alter von Jahr zu Jahr, was natürlich die Todesrate hebt, ohne dass man sich deshalb einnässen müsste) konnte ich bis Mitte Dez. immer noch nichts besonderes feststellen. Dann hab‘ ich Weihnachten gefeiert und gehe davon aus, dass mein jahresanfänglicher Eindruck des gesunden Menschenverstands „niemand wird ernsthaft krank, der es nicht sowieso würde und noch weniger sterben“ komplett bestätigt wurde. Normalerweise müssten nun die Verantwortlichen in Politik und Pharma-Mafia ob er schwerkriminellen, gesetzeswidrigen und völlig unangemessenen Maßnahmen persönliche juristische Konsequenzen ereilen. Falls nicht kann ich nur noch auf „www.wie-soll-es-weitergehen.de“ verweisen, da kann man gut die tatsächlichen Hintergründe des „Great-Reset“-Werkzeugs „Corona“ nachlesen und dem seriösen Journalismus muss man wohl ein sehr unrühmliches Ende bescheinigen.

    2. Vielleicht hätte dann die Grippeepedimie nicht „ein Vielfaches an Toten“ gehabt. Der Unterschied ist zum einen: man kann sich gegen Grippe impfen (mache ich jedes Jahr, nur einmal half es nicht, weil es nur die 3fach-Impfung gab und ich wohl die 4. hatte), gegen Corona noch nicht. Weiterhin ist der Unterschied, dass man bei Grippe u. anderen Viren wohl erst Infektionen weitergeben kann, wenn man selbst Anzeichen der Krankheit merkt, bei Corona aber schon vorher! – Dass Grippewellen „komischerweise niemanden interessiert hat“, ist Ihre irrige Wahrnehmung. Der Staat und die Krankenkassen, auch die Arbeitgeber, meiner jedenfalls) werben dafür, sich impfen zu lassen, aber auch andere Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Wenn Sie sich nicht dafür interessiert haben, sollten Sie im kommenden Winter dafür stärker interessieren! Und für den Schutz vor Corona ebenfalls! Bleiben Sie gesund! Damit schützen Sie dann auch andere Mitmenschen!

    3. Stimmt.

      2018 gab 25.000 Grippe-Tote. 2020 ist die Grippewelle ausgefallen und ersatzweise gab es nur 10.000 Tote MIT Corona.

      Einen Corona-Todesfall, also jemand, der ohne Nebenerkranken an Corona starb, gab es bis heute nachweislich nicht.

      Trotz der niedrigen Corona-Infizerten-Zahl und trotz der vielen Falsch-Positivwerte soll Ende August/Anfang September der nächste Lockdown kommen…….damit die NWO Neue Welt Ordnung bis Anfang 2021 fertig steht! Irrsinn? Schwachsinn? Ihr werdet sehen!

      1. Lieber Herr oder Frau Maier,

        den Nachweis, das nachweislich niemand ohne Nebenerkrankungen gestorben ist, würde ich gerne mal sehen von Ihnen. Denn die aktelle Forschung sieht das anders.

        Im übrigen sind auch in Ihrer Grippewellen-Statistik Fälle enthalten, die wegen Vorerkrankungen anfälliger waren und dann gestorben sind. Aber das heißt ja nicht, dass diese Menschen trotzdem noch zehn, zwanzig oder mehr Jahre hätten glücklich leben können.

        Außerdem ist die Corona-Pandemie noch nicht im Ansatz durch. Der Anteil der Infizierten liegt vermutlich noch unter zehn Prozent in Deutschland. Und schließlich: Nur weil wir die erste Welle brechen konnten, ist unser Gesundheitssystem nicht überlastet worden, was automatisch die Zahl der Toten potenziert hätte.

        Weltweit sind es jedenfalls schon 790.000 bestätigte Fälle. Und das sind nur die offiziell angegebenen. Viele Länder melden gar nicht oder schlecht. Hier ist die Dunkelziffer hoch – selbst Italien und die USA haben nicht alle Fälle melden können. Und wir stehen, wie gesagt, erst am Anfang der Pandemie. Genaue Zahlen haben wir erst in zwei Jahren, dann werden wir auch sehen, ob die Spanische Grippe vielleicht doch der bessere Maßstab ist.

        Und von was für einer Neuen Weltordnung bitte reden Sie?

        Beste Grüße

        1. Ich finde es schon mehr als dreist im Artikel einen Artikel von der Süddeutschen mit dem Hinweis „Da ist nicht dran“ zu verlinkten, in dem dann eben doch nicht nachgewiesen wird, dass da „… nichts dran“ ist.
          Schade. Ein weiteres Medium, das es mit objektiver Berichterstattung nicht so ernst meint.

      2. Was für ein dummes, verlogenes, assoziales und hirnloses Geschreibsel „nachweislich: wo, auf coronaleugner.de? Mich wundert, daß bei diesem intellektuellen Nicht-Niveau überhaupt die rudimentärsten Schreibfähigkeiten vorhanden sind. Ich glaube nicht, daß die Bemühungen diesen“ ich weiß Bescheid, ich bilde mich nur noch im Internet“ Verstahlten mit Argumenten beizukommen. Wer’s immer noch nicht begriffen hat ist für die Gesellschaft wohl verloren. Da es bei aller hysterischen Brüllerei aber wohl nur 2-3 Prozent sind kann, muss und sollten wir damit klarkommen.

  18. Wenn man nicht infiziert und nicht erkrankt ist, kann man mit und ohne Maske niemanden anstecken.
    Mit einem guten Gesundheitsstatus soll man eine Maske tragen, die einen selbst nicht oder nicht hinreichend schützt ?

    Jeder sollte sich selbst im Rahmen seiner Möglichkeiten bestmöglich schützen. Im Klartext heisst das, FFP2 oder besser sollte eine Maske sein, falls doch mal etwas „in der Luft liegen“ sollte, anstatt mit diesem verordneten Pseudoschutz herum zu laufen.

    Das ist meine Schlussfolgerung, die ich aus dem Beitrag ziehe.

    1. Die Idee der allgemeinen Maskenpflicht mit Stoffmasken oder Ähnlichem beruht auch auf der Erkenntnis, dass es nicht genug FFP2- und FFP3-Masken für jeden gibt. Und dass das Gesundheits- und Pflegepersonal Priorität bei der Belieferung mit diesen Masken hat.

      Jetzt, wo sich die Lage entspannt, gibt es also die Gelegenheit, sich zunehmend mit besseren Masken auszustatten. Solange nicht genug für alle da ist, gilt, so denke ich, die gegenseitige Rücksichtnahme als Leitbild.

      1. Ich glaub ich muss gleich kotzen. Wenn Sie diesen Sch.., den Sie schreiben selbst glauben, dann ist sowieso nichts mehr zu retten. Bei dieser Logik denke ich hat jemand ein bisschen zu viel George Orwell konsumiert. Meine Empfehlung: Einfach so weitermachen und sich bei der „freiwilligen“ Impfung ganz oben auf die Liste setzen lassen. Viel Erfolg.

  19. Lieber Günter, lieber Martin,
    wenn ihr in eurer unendlich egoistischen und asozialen Ignoranz einfach nicht verstehen wollt warum diese Regel sinnvoll ist
    könnt ihr immer noch zu Hause bleiben und euren sozialen Kontakte auf null reduzieren. Da braucht ihr keine Masken.
    Von Zwang kann also keine Rede sein.

    1. Aber behandelt werden gegen die Krankheit wollt ihr schon oder? Ihr lasst euch natürlich auch nicht impfen, wenn der Impfstoff endlich da ist? Das wäre ja Eingriff in die persönliche Freiheit!!! Zum Widerstand aufrufen? Ich lach mich tot: gern zum Widerstand gegen das Virus, nicht gegen Schutzmassnahmen ihr IGNORANTEN!!!!

  20. Jeder der Masken z.B. berufsbedingt stundenlang tragen muss, kennt das Problem mit der Spannung hinter den Ohren. Dafür [gibt es] einen Ohrenschoner, der nicht nur für angenehmen Tragekomfort dient, sondern auch Größen bei Masken ausgleicht.

    ***Anm. der Redaktion: Kommentar wurde bearbeitet.

  21. Es ist immer wieder schön zu sehen wie manche Menschen auf die Politiker hörig sind, erst heißt es die Masken nützen nichts dann auf einmal doch.
    Spezialisten wie Dr. P. / Str. und Andere werden nicht gehört, ( Mundtot gemacht ) man hört lieber auf irgendwelche Berater. Wichtiger wäre man holt echte Spezialisten mit ins Boot.
    Unverschämt:Die Politiker tragen keine. ( halten auch nichts von Abstand ) siehe Bild vom 30.04.2020 , das ist nur ein kleines Beispiel.
    Gesund macht unteranderem frische Luft und nicht der Mief hinter der Maske.

    1. 1. Die ersten Aussagen „Masken halten Viren nicht ab“ beziehen sich darauf, dass Viren zu klein sind, um nicht durch die Gewebelücken zu kommen. Außerdem waren damals auch gar keine Masken vorrätig, da wäre eine Maskenpflicht sehr komisch gewesen! 2. Dann kam die Erkenntnis, dass Viren, die meist an Tröpfchen gebunden sind und normalerweise fast komplett nach 1,50 m am Boden + unschädlch sind, auch von den einfachen Masken wesentlich besser zurückgehalten werden als das „Nur in die Armbeuge niesen“ das kann. Und daher ist und bleibt es sinnvoll, die Maske da zu tragen, wo die Abstände 1,50-2 m nicht eingehalten werden können. 3. Noch neuer ist die Erkenntnis, dass noch sehr viel feinere Tröpfchen (sogenannte Aerosole) auch durch die üblichen Stoffmasken nicht zurückgehalten werden können und vor allem bei schlechter Durchlüftung, enger Sitzordnung und besonders beim Singen, Schunkeln o.ä, zu großen Infektionszahlen führen können. Das heißt, die Änderungen der Empfehlungen beruhen u.a. auch darau, dass auch die Experten durch neue Untersuchungen dazu lernen mussten, dies aber auch taten. Und das würde ich allen Leugnern der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Spezialisten raten: dazu lernen! Auch wenns schwer fällt! Nur so wird man klüger!

  22. Neben Etsy ist auch Facebook voll mit selbsgenähten Masken. Vielen spenden Masken oder spenden durch den Verkauf von Masken. Z.B. hier http://www.maskea.de
    Ich denke, dass es genug Masken in Deutschland geben wird, da inzwischen in jeder Nachbarschaft welche gibt die Maksen nähen.

    1. Ja, Sie haben recht. Aber ich dachte, der Text ist in dieser Hinsicht klar: Da steht das so eine Maske nutzlos ist. Und das man da nicht gut durchatmen kann.

      Zur Sicherheit habe ich es auf Ihren Hinweis noch mal stärker betont und unten einen Absatz ergänzt.

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