Die Mieten in Deutschland steigen. Besonders Mieter in Großstädten sind davon betroffen. Eine Gegenmaßnahme ist die Mietpreisbremse. Die Obergrenze, die vor einem Jahr in Berlin und dann nach und nach in 10 weiteren Bundesländern eingeführt wurde, soll überhöhte Preise bei neu vermieteten Wohnungen verhindern. Ist die Miete höher als laut Mietspiegel zulässig, können Mieter eine Senkung verlangen. In der Praxis funktioniert das aber kaum. Was Verbraucher tun können, wenn ihnen eine überteuerte Wohnung angeboten wird, erklärt Finanztip-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen im Video.

Finanztip-Redaktion
Autor

Stand:

Die Finanztip-Redaktion besteht aus einem Team von Experten, die für Dich recherchieren, damit Du die besten Entscheidungen treffen kannst. Mehr zu unserer Arbeitsweise kannst Du hier lesen.

2 Kommentare

  1. Ja, das kann man aus rechtlicher Sicht so machen. Mietvertrag unterschreiben, sich also mit der Miete einverstanden erklären und dann die zu hohe Miete rügen. Das ist wie im Video gesagt wird, aber riskant. Mieter mit geringem Einkommen können das Risiko eher nicht tragen. Mieter mit hohen Einkommen können mit dem Risiko aber leben. Wenn das Einkommen einer Berliner Familie z.B. bei 2400.- € liegt, und die schöne Altbauwohnung mit 100 qm Wohnfläche mit NK 1300.- € kostet, und die Familie auf Herabsetzung spekuliert, auf z.B. 900.- € (Berliner Mietspiegel 2015, Altbau bis 1918, einfache Wohnlage, NK), und dann die Herabsetzung nicht erreicht, kann sie in Schwierigkeiten geraten. Wenn das Einkommen der Familie aber bei 4000.- € liegt, ist das Risiko tragbar. Deshalb würde ich sagen, dass dieser Tip von Finanztip eher denen hilft, die keine Hilfe benötigen. Die Frage, was Menschen mit niedrigem Einkommen machen können, wird nicht beantwortet. Und für diese Menschen ist die Mietpreisbremse eingeführt worden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate-Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate-Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.