Fenster
Bild: Highwaystarz-Photography / GettyImages

Wenn es früh dunkel wird, aber noch niemand zuhause ist, fühlen sich Einbrecher sicher. Deshalb ist ein Einbruch wahrscheinlicher. Mit einbruch­hemmender Technik an Türen und Fenstern kannst Du Deine Wohnung schützen. Dafür gibt es sogar Geld vom Staat und Beratung durch die Polizei.

Die staatliche Förderbank KfW unterstützt den Einbau neuer Fenster mit verschiedenen Programmen. Über das Programm KfW 461* bekommst Du Zuschüsse für den energieeffizienten Umbau eines ganzen Hauses, darunter der Einbau energiesparender Fenster, die zusätzlich einbruchsicher sein können. Über KfW 261* und 262 gibt es entsprechende Kredite.

Willst Du nur die Fenster energetisch sanieren (und einbruchsicher machen), bekommst Du Zuschüsse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Dagegen kannst Du mit dem Förderprogramm KfW 159* „Altersgerecht umbauen“ alle möglichen baulichen Veränderungen finanzieren, unter anderem Maßnahmen zur Einbruchsicherung.

Über das Programm KfW 455-E* erhältst Du einen Zuschuss ausschließlich für einbruchhemmende Umbauten. Fenster kannst Du mit diesem Geld nur nachrüsten, zum Beispiel mit einbruchhemmenden Beschlägen und Aufschraubsicherungen. Das lohnt sich vor allem, wenn Deine Fenster recht neu sind.

Geld aus den Förderprogrammen 159 und 455-E gibt es auch für Wohnungsmieter. Bei Mietwohnungen dringen Einbrecher am häufigsten durch die Tür ein. Sie sollte mit Schlössern versehen sein, die von außen nicht abschraubbar sind, und bündig angebrachte Sicherheitsbeschläge haben. Bei den meisten Hausratversicherungen sind das die Mindestanforderungen, um überhaupt Versicherungsschutz zu erhalten.

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Henriette Neubert
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Henriette Neubert schreibt als Redakteurin bei Finanztip über Sachversicherungsthemen, wie Haftpflicht, Wohngebäude, Hausrat und Rechtsschutz.

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