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Der Strompreis steigt seit beinahe 20 Jahren stetig. Wir deutschen Verbraucher zahlen mittlerweile die höchsten Preise in Europa. Nun drohen weiter steigende Kosten, die am Ende wir Kunden berappen müssen.

Das liegt an einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom Donnerstag: Demnach dürfen die Betreiber der Stromnetze in den kommenden Jahren höhere Renditen erwirtschaften, als es die Regulierungsbehörde vorsieht. Es geht um 800 Millionen Euro für fünf Jahre. Das Geld sei nötig, um Kapital zur Modernisierung der Stromnetze zu beschaffen, sagen die Unternehmen. Erlangt das Urteil Rechtskraft, bedeutet das höhere Netzentgelte für Verbraucher – für einen Vier-Personen-Haushalt könnten das 40 Euro mehr pro Jahr sein, heißt es seitens der Netzbetreiber.

Rund ein Viertel des Strompreises beruht heute schon auf den Kosten für den Energietransport. Natürlich ließen sich steigende Kosten kompensieren: durch geringere Umlagen, Abgaben und Steuern. Im Wahlkampf versprachen fast alle Parteien, diese Lasten zu verringern.

Wollen Sie Ihre Stromkosten nicht komplett von politischen und juristischen Entscheidungen abhängig machen, können Sie sich selbst versorgen. Eine Photovoltaik-Anlage deckt mindestens ein Viertel des Strombedarfs. Mieter können sich mit Solarstrom vom eigenen Dach beliefern lassen. Netzentgelte und andere Kosten fallen dabei nicht an. Der Strom ist damit günstiger – und bleibt es auch.

Ines Rutschmann
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Ines Rutschmann ist unsere Energie-Expertin und widmet sich allen Fragen, die sich Verbraucher rund um Strom und Heizen stellen. Über den Strommarkt berichtete sie erstmals 2005 für die Leipziger Volkszeitung. Danach war sie für den Deutschlandfunk und das Solarstrom-Magazin Photon tätig. Ines ist Diplom-Ingenieurin (FH) und hat einen Masterabschluss in Energiemanagement.

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