Mietwagen
Bild: StephanHoerold / GettyImages

Die Bahn streikt weiter, und die Herbstferien sind nicht mehr weit. Mit einem Mietwagen hast Du nicht nur eine Alternative zur Schiene – Du bist auch am Urlaubsort flexibler unterwegs, wenn Du zum Beispiel mit dem Flugzeug anreist. Und Du kannst das Auto oft bis zum Tag vorher kostenlos stornieren.

Zwei Portale sind besonders gut

Doch wo findest Du gute und günstige Mietwagenangebote? Wir haben im August 25 Vergleichsportale näher untersucht. Mit Abstand am besten schnitt das Angebot von Check24* ab. Bei unseren Stichproben lieferte das Portal am häufigsten den besten Preis – oft 50 bis 100 Euro günstiger. Ebenfalls gut schnitt billiger-mietwagen.de* ab. Beide Portale bieten Dir einen deutschsprachigen Telefonservice, flexible Stornierungsmöglichkeiten (bis 24 Stunden vor Mietbeginn) und viele Filtermöglichkeiten.

Buche möglichst früh …

Auch bei der Mietwagensuche gilt: Früh buchen lohnt sich. Wenn Du jetzt Dein Leihfahrzeug für einen Ostsee-Urlaub Mitte Oktober reservierst, bist Du locker 60 bis 70 Euro günstiger unterwegs, als wenn Du für nächste Woche suchst. Im EU-Ausland ist die Ersparnis oft noch größer.

 

… und wenn‘s geht, flexibel

Variiere für die Urlaubsplanung möglichst Abhol- und Abgabedatum. Auch Abholort und Mietdauer sind Stellschrauben, an denen Du drehen und möglicherweise sparen kannst.

Achte nicht allein auf den Preis

Die Corona-Pandemie hat den Mietwagenmarkt hart getroffen. An manchem Urlaubsort sind die Preise rapide gestiegen. Um die 300 Euro und mehr musst Du zum Beispiel schon hinblättern, wenn Du jetzt einen Mietwagen buchst, um damit im Herbst eine Woche die Ostseeküste oder die Umgebung von München zu erkunden. Die Preise für Florenz oder Neapel liegen aktuell etwas niedriger. Einen Kleinwagen für Mallorca bekommst Du im Moment noch für unter 200 Euro. Dennoch solltest Du nicht nur nach dem günstigsten, sondern auch nach einem guten Angebot Ausschau halten.

Spare nicht beim Versicherungsschutz: Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ist am besten. Die Deckungssumme der Haftpflicht sollte möglichst bei 10 Millionen Euro oder mehr liegen. Das gilt besonders für das Ausland.

Diese Extras sind sinnvoll

Glas- und Reifenschäden sowie Dach- und Unterbodenschäden gehören im Normalfall nicht zur Vollkasko und kosten extra. Sie können aber sinnvoll sein, gerade wenn Du in Ländern mit schlecht ausgebauten Straßen unterwegs bist. Die beste Tankregelung ist „voll – voll“. Damit übernimmst Du den Wagen vollgetankt und bringst ihn genauso auch wieder zurück, bezahlst also nur das, was Du wirklich verbrauchst.

Auf teure Extras wie Navigationsgeräte oder die Mietgebühr für den Kindersitz kannst Du verzichten. Navigation kann auch Dein Handy (mit ausreichend Datenvolumen natürlich). Den Kindersitz bringst Du falls möglich selbst mit.

Nimm Dir Zeit

Wichtig ist auch ein bisschen Zeit beim Abholen und Abgeben des Autos. Achte darauf, dass beim Abholen alle Vorschäden in einem Protokoll dokumentiert werden. Fotografiere zur Sicherheit Kratzer, Tankanzeige und Kilometerstand. Und noch mal vor der Rückgabe. Worauf Du sonst noch achten solltest, erfährst Du in unserem großen Ratgeber.

Gute Fahrt!

Zum Ratgeber

Max Mergenbaum
Autor

Stand:

Max Mergenbaum geht nicht nur privat gerne auf Reisen, er schreibt auch darüber. Bis Sommer 2022 war er Experte für Reisethemen von Finanztip. Max hat bei Finanztip volontiert, inklusive Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion des RBB Inforadios. Vorher studierte er Politik, Wirtschaft & Gesellschaft sowie Germanistik in Berlin und Canterbury.

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