Orang Utan und Junges – sie sollen ihren Lebensraum behalten.
Sollen ihren Lebensraum behalten. Bild: Freder / iStock.com

Vielen ist es wichtig, nur Geld in solche Firmen anzulegen, die Rücksicht nehmen auf Umwelt, Mitarbeiter und Menschenrechte und die keinen Raubbau an der Natur betreiben. Doch die Rendite soll trotzdem nicht zu sehr leiden, und allzu großes Risiko muss auch nicht sein. Deshalb ist es zum Beispiel keine gute Idee, viel Geld in nur eine (grüne) Branche zu investieren oder in einen „grünen Fonds“, in dem am Ende gerade einmal 50 Aktien stecken.

Eine breite Streuung und ordentliche Rendite schaffen dagegen zwei weltweit aufgestellte nachhaltige Indexfonds: Ein ETF der Marke UBS (ISIN: LU0629459743), der den MSCI World Socially Responsible Index (SRI) abbildet. Und ein ETF der Marke iShares* (ISIN: IE00B57X3V84), der den nachhaltigen Weltindex von Dow Jones nachempfindet.

Der MSCI World SRI hat sich in den vergangenen fünf Jahren sogar etwas besser im Wert entwickelt als sein klassischer Zwilling (8,9 zu 8,5 Prozent plus pro Jahr). Der nachhaltige Dow-Jones-Index, der auch Schwellenländer berücksichtigt, liegt etwas hinter dem Vergleichsindex zurück (7,7 zu 8,2 Prozent pro Jahr).

Sind die empfohlenen ETFs nachhaltig genug? Eine feste Definition für „nachhaltig“ gibt es nicht: MSCI und Dow Jones schauen für die Auswahl der einzelnen Aktien tief in die Unternehmen hinein. Dennoch sortieren sie manchmal nur die schlechtesten Firmen einer Branche aus. So bleibt etwa der umstrittene Nestlé-Konzern im Dow-Jones-Index.

Unser Tipp: Schauen Sie im Ratgeber nach, wie sich die nachhaltigen Indizes zusammensetzen – und treffen Sie Ihre eigene Wahl.

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Sara Zinnecker
Autor

Stand:

Sara Zinnecker war bis Juni 2020 Finanztip-Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

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