Frau lächelt
Bild: Tom Kelley Archive / iStock.com

Haben Sie schon mal hart mit Ihrem Chef über Ihr Gehalt verhandelt?

Haben Sie mit Aktien schon mal richtig Rendite gemacht?

Hat Ihr Partner schon mal beruflich für Sie zurückgesteckt?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit nein beantworten, dann sind Sie hier richtig: Wir starten eine Serie über Finanzen – aus weiblichem Blickwinkel.

Wir Frauen bei Finanztip waren uns selbst unsicher, ob es heutzutage eine solche Serie noch braucht. Darum hatten wir im März unsere Leser gefragt, und die Antwort war eindeutig: ja. Wir erhielten jede Menge Anregungen und Fragen, was wir in so einer Serie aufgreifen sollten. Danke dafür!

Wenn wir so eine Serie machen und unsere Themen einmal durch eine weibliche Brille betrachten, dann landen wir unweigerlich auch mal im Klischee. Nehmen Sie uns das bitte nicht übel. Wir wissen, dass nicht alle Frauen gleich sind. Aber am Ende kann vermutlich jede(r) etwas aus dieser Serie ziehen.

Frauen und Finanzen, Teil 1: Gehalt, Versicherung und Konto

Sind Sie eigentlich mit Ihrem Gehalt zufrieden? Denn wir Frauen verdienen oft weniger als Männer. Im Schnitt 21 Prozent weniger, sagt die Statistik. Weil wir wegen der Kinder eher in Teilzeit arbeiten, die Männer die Führungsposten dominieren, wir mehr in sozialen Jobs arbeiten, die traditionell schlechter entlohnt werden. Und oft auch, weil wir für dieselbe Arbeit weniger kriegen als Männer: im Schnitt 6 Prozent. So weit, so ungut.

„Ich weiß nicht, was meine Freundinnen verdienen.“

Wann haben Sie das letzte Mal über Geld gesprochen? Aus irgendeinem Grund reden wir Frauen weniger darüber. Dabei täte es uns gut. Viele Frauen stellen ihr Gehalt gar nicht in Frage: Sie verhandeln viel seltener darüber, als Männer das tun.

Ihr Gehaltsgespräch wird besser laufen und Sie werden sich sicherer fühlen, wenn Sie in etwa wissen, wie Vergleichsgehälter aussehen. In Ihrem Unternehmen oder bei der Konkurrenz. Hören Sie sich also bei Kollegen und Freunden (Frauen wie Männer) um, bevor Sie für zu wenig arbeiten.

Selbst wenn Sie nach Tarif verdienen: Es gibt immer Stellschrauben, zum Beispiel, wie stark Ihre früheren Tätigkeiten als Berufserfahrung gewertet werden.

Trauen Sie sich! Es ist okay, wenn Sie mehr verlangen. Und wenn Sie besser sind, ist es auch angemessen, dass Sie mehr als andere verdienen.

Kommen wir zu der zweiten Frage: Wofür geben Sie Ihr Gehalt aus?

Frau zielt mit Bogen
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„Ich bin bestens abgesichert.“

Eine Haftpflicht und eine Versicherung für Berufsunfähigkeit sind sehr wichtig. Eine Hausrat kann sich lohnen, falls Sie wertvolle Dinge besitzen. Viele andere Versicherungen ziehen Ihnen dagegen nur das Geld aus der Tasche. Wir Frauen haben ein großes Bedürfnis nach Sicherheit. Leider gibt es da draußen viele Verkäufer von Versicherungen und Banken, die dieses Bedürfnis ausnutzen. Überversichert oder abgesichert – das ist ein Unterschied. Trennen Sie sich von überflüssigen Versicherungen.

Und was ist mit dem restlichen Geld? Sagen Sie jetzt bloß nicht:

„Mein Geld liegt auf dem Girokonto.“

Vielleicht haben Sie ja auch ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto bei Ihrer Hausbank. Am besten schauen Sie mal nach, was Sie überhaupt noch an Zinsen bekommen. Meistens kriegen Sie nur noch Pseudo-Zinsen von vielleicht 0,01 Prozent. Bedenken Sie: Sie vernichten Geld. Mit 10.000 Euro auf dem unverzinsten Girokonto können Sie sich in rund sieben Jahren nur noch Waren im Wert von 9.000 Euro kaufen. Den Rest frisst die Inflation, also die allgemeine Teuerungsrate.

Übrigens: Auch das Girokonto selbst frisst womöglich Geld durch hohe Gebühren. Es geht auch kostenlos. Aber zurück zum Geld:

Zwei bis drei Nettogehälter gehören als Notgroschen auf ein Tagesgeldkonto. Dort kommen Sie immer ran. Das Geld, das Sie ganz sicher auf die Seite legen wollen, gehört aufs Festgeldkonto – das bringt etwas mehr Zinsen. Aber leider derzeit auch sehr wenig.

Für etwas mehr Rendite kommen Sie an Aktien nicht vorbei. Lassen Sie Ihr Geld mal für sich arbeiten! Und wenn Sie jetzt vielleicht denken, dass das a) doch alles viel zu kompliziert ist oder b) Unternehmen unmoralisch agieren oder c) das ja noch Zeit hat und Sie damit nichts zu tun haben wollen, dann lesen Sie dazu unsere nächste Folge.

Serie Frauen und Finanzen

Haben Sie Ihr Gehalt hart verhandelt? Mit Aktien schon mal Rendite gemacht? Steckt Ihr Partner beruflich für Sie zurück?
Wenn Sie diese Fragen eher mit nein beantworten, sind Sie hier richtig: in unserer Serie über Finanzen – aus weiblichem Blickwinkel. Falls wir mal im Klischee landen, nehmen Sie uns das bitte nicht krumm. Wir wissen, dass nicht alle Frauen gleich sind. Aber am Ende kann wohl jede was aus dieser Serie ziehen. Und vielleicht auch der eine oder andere Mann.

1. Gehalt, Versicherungen und Konto
2. Rendite und Risiko mit Aktien
3. Warum es sich ohne Trauschein riskanter lebt

21 KOMMENTARE

  1. Gerne eine Serie über „Frauen und Finanzen“. Aber dann mit Inhalten, die speziell Frauen betreffen oder interessieren. Teil 1 der Serie ist leider nur Allgemeinplatz, wo „Kunde“ durch „Frau“ ersetzt wurde. Aber eigentlich denke ich, dass Frauen keine besonderen Finanztips brauchen….ich wüsste jedenfalls nichts, was ein Frauenfinanzthema wäre und uns Männer nicht interessiert. Da finde ich interessanter, bei Finanzthemen sowohl Alleinstehende als auch Paarbindungen besonders zu berücksichtigen. Oder noch besser: Ihr passt eure Sprache dem Jahr 2019 an und schreibt nicht mehr „der Kunde, Verbraucher, Arbeitnehmer usw“ sondern Kund:innen, VerbraucherInnen, Arbeitnehmer_in usw. Das finde ich wichtiger!

  2. Ich freue mich, dass Finanztip dieses Thema aufgreift. Je präsenter es wird, desto mehr Frauen werden anfangen, sich mit ihren Finanzen zu beschäftigen.
    Es sind in der Tat keine speziellen Produkte für Frauen erforderlich, aber es ist wichtig, konkret darauf hinzuweisen, was frau (zusammen mit dem Partner, falls vorhanden) machen kann, um vorzusorgen. Gerade zum Beispiel, wenn frau Elternzeit nimmt und in Teilzeit arbeitet und somit weniger in die gesetzliche Rente einzahlt.

  3. 90 Prozent der Menschen würden gerne in Aktien investieren,viele wissen nicht wie Sie an diese kommen,viele Bankbeamter haben selbst keinen Plan.also hier schreiben in Aktien investieren,ohne konkrete Ansagen wo …..

  4. Ich freue mich mehr sachliche Info zum Thema Aktien zu bekommen und bin gespannt auf die Details.
    Bis jetzt habe ich immer nur Firmenaktien gekauft weil ich Angst hatte vor einem eventuellen Risiko.
    Männer sind da mutiger aber die Tipps von Männern die immer besser wissen wie’s geht kamen bei mir oft nicht so gut an…

  5. Erstaunlich, wie die angebliche Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern zu Stande kommt? Ich habe bereits in verschiedenen Firmen gearbeitet. Meist gab es Branchen- oder Haustarifverträge. Das Geschlecht war nie! ein Einstufungskriterium. Die Einstufung richtete sich meist nach der Art der Tätigkeit, der Qualifikation, Berufserfahrung und der Firmenzugehörigkeit. Klar, unterschiedliche Jobs werden auch unterschiedlich vergütet! Das sollte in einer Marktwirtschaft aber auch normal sein. Anders kann es bei Außertariflichen Mitarbeitern sein. Hier wird das Gehalt frei verhandelt und liegt in der Regel höher als die tarifliche Vergütung.
    Wenn so oft von einem Gehaltsunterschied der Geschlechter gesprochen wird werden meiner Ansicht nach Äpfel mit Birnen verglichen. Frauen sind als Schlosser oder Maurer selten anzutreffen, dafür häufiger als Friseuse oder Kosmetikerin. Diese Jobs werden wohl unterschiedlich vergütet. Das sollte aber auch in Ordnung sein. Gleichmacherei ist Kommunismus und der hat noch nie auf Dauer funktioniert.
    Wenn Sie von unterschiedlichen Bezahlungen der Geschlechter, ich möchte mich hier ganz modern nicht auf männlich und weiblich beschränken, dann beachten Sie bitte auch die beschriebenen individuellen Vorlieben! Vergleichen Sie Maurer mit Maurern und Friseusen mit Friseusen. Alles andere dient nur dazu schlechte Stimmung zu schaffen, wo es nicht angebracht ist!

    • Im Artikel finden Sie beide Zahlen: Die unbereinigte Gehaltslücke von 21 Prozent unterscheidet in der Tat nicht zwischen verschiedenen Berufsgruppen. Es gibt aber auch eine bereinigte Zahl von 6 Prozent, bei der Berufswahl, Berufserfahrung, Ausbildungsstand und Umgang der Beschäftigung berücksichtigt werden. Einige der Gründe dafür finden Sie ebenfalls im Text. Unter anderem arbeiten Frauen öfters in Teilzeit und in sozialen Jobs, die schlechter bezahlt werden. Das Frauen beispielsweise häufiger die Kindererziehung und Pflege von Angehörigen übernehmen, lässt sich nicht nur mit „individuellen Vorlieben“ erklären.

      • Was hat denn die Pflege von Angehörigen und Kindererziehung mit dem Verdienst zu tun?
        Alles was man vergleich kann und sollte ist doch der reine Stundenlohn. Wenn ich als Mann nur halbtags arbeite, weil ich mein Kind erziehe, verdiene ich pro Monat natürlich auch weniger, aber mein Stundenlohn ist immer noch derselbe wie vorher auch.
        Ich arbeite auch schon immer in Betrieben mit Tarifbindung und zumindest dafür kann ich behaupten, dass Männer und Frauen für dieselbe Arbeit auch dasselbe Geld bekommen.
        Die viel grundlegendere Frage finde ich: Warum gibt es zum Beispiel so wenige Frauen in Ingenieurberufen? Von 60 Erstsemesterstudenten waren bei uns gerade mal drei Frauen… ist das eine Basis, um später zu fordern, dass in Führungspositionen Frauen und Männer zu gleichen Anteilen berücksichtigt werden? Man sollte viel mehr daran arbeiten, Frauen auch von Anfang an mehr für klassische Männerberufe zu begeistern und Männer für klassische Frauenberufe. Und das fängt im Kindergarten und in der Schule an!
        Dann brauchen wir uns über Frauenquoten und gleiche Gehälter keine Gedanken mehr zu machen, denn dann regelt sich das ganz von allein.

      • Und eines habe ich noch vergessen:
        Ich glaube nicht, dass es individuelle Vorliebe ist, dass Frauen häufiger Pflegen oder Kinder erziehen. Aber wir alle müssen mit dem Geld zurecht kommen, das wir in Summer im Haushalt zur Verfügung haben… Und dann macht es nun mal einfach Sinn, denjenigen daheim zu lassen, der sowieso den geringeren Gehaltsanteil beisteuert.
        Hier sollte sich mal der Staat Gedanken machen, wie man es attraktiver gestalten könnte, dass auch mal der Hauptverdiener für Pflege und Erziehung zu Hause bleibt, ganz unabhängig davon welches Geschlecht dieser hat.

    • Ich bin das beste Beispiel für Frauendiskriminierung beim Gehalt. Ich (Frau) arbeite seit 32 Jahren in meinem Job und habe diesen von der Pieke auf gelernt. Später hab ich auf eigene Kosten nebenher noch ein Studium gemacht, welches ich mit 1,0 abgeschlossen habe. Vor 17 Jahren habe ich mühsehlig einen Kollegen angelernt, der Quereinsteiger war, also diesen Job nicht mal im Ansatz gelernt hat. Er hatte lediglich in seiner Arbeitslosigkeit eine mehrwöchige Weiterbildung übers Arbeitsamt gemacht. Während ich ihn anlernte, erfuhr ich, dass er schon mit 500 € mehr eingestuft wurde als ich, mit steigendem Gehalt. Mittlerweile verdient er knapp 1400 € im Monat mehr als ich. Er macht nur das Nötigste, lehnt jegliche Weiterbildung oder Neuerungen ab, stellt sich immer quer, macht keinerlei Überstunden, dafür aber viele Fehler. Er hat im Laufe der Jahre viele schriftliche Ermahnungen und auch etliche Abmahnungen bekommen. Und er ist immer noch da. Viele Male hab ich um Angleichung des Gehalts gebeten, es wurde mir immer nur versprochen, aber nie verwirklicht. Einmal wurde mir sogar gesagt, ich würde nur ausfallen wegen ständiger Schwangerschaften (ich habe EIN Kind!). Der Betriebsrat weiß auch nicht mehr weiter. Natürlich könnte ich klagen und würde vermutlich auch gewinnen. Jedoch wurde jeder Mitarbeiter, der bisher gegen die Firma geklagt hat, später rausgemobbt oder unter augenscheinlichen Vorwürfen rausgeschmissen. Nichts destotrotz liebe ich meinen Job, aber jeden Tag zermürbt mich diese hahnebüchende Ungerechtigkeit!

  6. Ich selbst habe eine ganze Weile gebraucht, um mich umfassend mit dem Thema Geld, Gehalt und Absicherung sinnvoll zu beschäftigen. Ein solcher Beitrag vor einigen Jahren hätte mir sicher viel Zeit gespart. Ich freue mich daher umso mehr, dass ihr das Thema hier aufgreift. 👍🏼

  7. Ich wurde schon ein Paar mal beraten, was ich mit meinen Finanzen machen sollte. Aber meistens hatte ich den Kopf nicht frei für dieses Thema und fühlte mich daher unter Druck gesetzt oder sogar – hinters Licht geführt -. Ich kann sollchen Leuten irgendwie nicht vertrauen. Und solange ich das Thema nicht verständlich erklärt bekomme, werde ich wohl immer misstrauisch sein. Von daher bin ich sehr auf die nächsten Newsletter gespannt!!!

  8. Der Artikel kratzt eher an der Oberfläche – ich empfehle da eher die Bücher von Helma Sick „Reich in Rente“ und „Reich für Einsteigerinnen“ sowie das sehr gute Frauenfinanzportal hermoney.

  9. Jeder hat in der heutigen Zeit in unserem Land noch die Möglichkeiten der Entfaltung. Das Frauen im Allgemeinen etwas anders ticken als Männer ist weltweit so. Die Männer sind nun mal Jäger, also Risiko bereiter. Wir Frauen Sammlerinnen, horten und beschützen ist unser Ding. Ausnahmen bestätigen die Regel. Es liegt nun an jedem einzelnen, was sie/er daraus macht. Ihre Tipps sind super, umsetzen muss jeder sie allein und dann mit den Entscheidungen auch leben.

  10. Vielleicht schafft Finanztipp es ja auch dieses wichtige, aber stiefmütter/väter-lich behandelte Thema: Geld-Gehalt-Finanzen in die Schulen zu bringen. Kinder müssen verstehen wie Geld und alles was am Geld hängt, funktioniert, dann gibt es später wenn es ums eigene Geld geht, auch nicht dieses Auseinandertriften zwischen Mann und Frau. Das Frauen in Sachen Geld unterbelichteter sind als Männer kann sein, muss aber nicht. Mangelhaft sind schon immer die Auf- und Erklärung. Meinem Verständnis entzieht sich die leider häufig anzutreffende Tatsache, dass Frauen deutlich schlechter verdienen als Männer, auch in den gleichen Berufen und auf der gleichen Stufe. Das Argument Maurer gegen Friseurin ist in sich lächerlich, ist es nicht genauso wichtig das eine Mauer stehen bleibt wie das eine Frisur gut geschnitten ist. Marktwirtschaft findet in sozialen Berufen keine Anwendung, ausser bei den Betreibern dieser Institutionen. Warum? Ich freue mich auf alles was Finanztipp an Finanzenaufklärung bietet und meine Hoffnung auf das Bedingungslose Grundeinkommen bleibt ungebrochen auch für Maurer, Schlosser, Friseusen, Kosmetikerinnen, gut und schlecht entlohnte Männer und Frauen, dann ist die Marktwirtschaft auch wieder gerecht.

    • Sehr geehrte Frau Metzler,
      mit dem Projekt „Finanztip.Schule“ versuchen wir genau das: Jugendliche gezielt an Finanz- und Verbraucherthemen heranzuführen. Das Pilotprojekt ist gestartet. Gerne informieren wir Sie, wenn es dazu Neuigkeiten gibt.

  11. Ich bin mir sicher, dass die neue Serie „Frauen und Finanzen“ gebraucht wird. Es wird nur nach und nach gelingen eine Mehrheit der Frauen an diese Themen heran zu führen. Aber der Anfang ist gemacht.
    Themen, die ich für meine beiden Töchter von ihnen aufgegriffen sehen möchte, sind Ehevertrag (wann macht er Sinn, wann ist er sittenwidrig, was ist zu tun wenn man bereits einen hat) und die Besteuerung von verheirateten Paaren ( was ist Ehegattensplitting, Vergleiche von Besteuerung bei Lohnsteuergruppen 4/4, 3/5, 4 mit Faktor) sowie Vergleiche von Besteuerung von Verheirateten und Ledigen. Das neue Video von Saidi hat auch hier einen Anfang gemacht. Danke auch dafür.

  12. Klasse Klasse Klasse! Ich habe alle drei antworten mit Nein beantwortet..ich bin also ein klassischer Fall. Ich versuche schon seit einem guten Jahr meine Frauenfinanzen zu optimieren. Dazu muss ich sagen, ich hab das erst jetzt so richtig ernst genommen und langsam verstanden das das wirklich wichtig ist. Bisher hatte ich mehr Glück als Verstand. Und ich hoffe, sie gehen mit diesem Thema auch mal die Problematik an, die auch meinem alter (50) weiter helfen. Für junge Frauen gibt’s gute Infos in dem Bereich, finde ich. Aber wir (meine Freundinnen und ich sind eben schon jenseits der Selbstverwirklichung im Job) Ich habe z.b. eine solide berufsausbildung im Gesundheitsbereich, ich sag mal sehr gefragt aber bei 1002€ Monte./27 Std. komme ich ohne Nebenjob nicht aus. Ich bin geschiedene/Alleinerziehende Mutter mit zwei fast erwachsenen Kindern, habe nur 3 Tage Rentenlücke ( Rentenpunkte meines Mannes wurden angerechnet bei der Scheidung)..und bekomme 2035 satte 820€ Rente. Ist das alles? Hilfe! Ich glaub ich brauch dringend Nachhilfe. Danke das ihr dieses brenzlige Thema aufgreift. Interessant für mich wäre z.b. kann ich in meinem Alter mit wenig Geld auch noch vernünftig anlegen, oder ist der Zug schon abgefahren. Also liebes finanztip Team, ich bin dabei, meine Lauscher sind ganz bei euch.

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