Börse Frankfurt
Bild: IMAGO / STPP

Der Preiskampf unter den Brokern geht weiter. Mit „Finanzen.net Zero“ hat das gleichnamige Börsenportal ein neues Angebot gestartet: Sowohl der Kauf als auch der Verkauf von Aktien und ETFs sind gebührenfrei, wie auch die Ausführung eines Sparplans. Der Anbieter verdient an Provisionen von anderen Unternehmen, etwa der Partnerbank, des Börsenplatzes oder der ETF-Anbieter. So drücken auch die Finanztip-Empfehlungen Smartbroker*, Trade Republic* und Scalable Capital* ihre Gebühren.

Zero hatte einen Vorgänger namens Gratisbroker, der nun von Finanzen.net gekauft, umbenannt und erweitert wurde. Im preisgünstigen Angebot gibt es aber ein paar Einschränkungen: Mit Gettex gibt es nur einen Handelsplatz; bei Einzelkäufen gilt eine Mindestsumme von 500 Euro; ein Depotumzug von einem anderen Anbieter ist nicht möglich; das ETF-Angebot ist relativ klein. Dabei solltest Du wissen, dass auch bei den etablierten Depot-Anbietern fürs langfristige ETF-Sparen kaum Gebühren anfallen.

Nach unserer Ersteinschätzung spricht nichts dagegen, „Finanzen.net Zero“ als Zweitdepot auszuprobieren. Unser Testdepot war nach drei Tagen einsatzbereit. Für eine abschließende Beurteilung durch Finanztip ist es aber noch zu früh. Wie sich der Broker im Alltag schlägt und beispielsweise die neu aufgelegten Sparpläne handhabt, werden wir für Dich beobachten. Wenn Du schon eigene Eindrücke hast, freuen wir uns, wenn Du sie mit uns und der Finanztip-Community auf unserer Erfahrungsseite teilst.

 

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Hendrik Buhrs
Autor

Stand:

Redakteur im Team Bank und Versicherung. Vor seiner Zeit bei Finanztip berichtete er für die Radioprogramme des Hessischen, später des Westdeutschen Rundfunks über Wirtschafts- und Verbraucherthemen. Hendrik hat in Münster und Exeter VWL studiert. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er bei Radio Q und im Lokalfunk Recklinghausen. Gespartes Geld investiert er gern in Reisen.

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