Fenster
Bild: IMAGO / Jochen Tack

Die Außenwände dämmen? Oder doch nur das Dach? Mit Pellets heizen – oder gleich auf Wärmepumpe umsatteln? Und was wird mit den Fenstern? Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt und sein Geld nicht länger verheizen will, hat viele Möglichkeiten. Über die meisten haben wir schon berichtet (zum Beispiel hier). Doch vielen Leuten fällt es schwer, einen Anfang zu finden.

Nun hat unser Kooperationspartner CO2online eine Entscheidungshilfe programmiert: den ModernisierungsCheck. Alles, was Du brauchst, sind Deine jüngste Energierechnung und ein paar Angaben über Haus oder Wohnung wie Wohnfläche oder Art der Fenster. Daraus schätzt der Check ab, wie energieeffizient Deine Immobilie ist – und schlägt Dir Umbauten vor. Zu jeder bekommst Du das Einsparpotenzial genannt.

Außerdem überschlägt CO2online die Baukosten. Dabei berücksichtigt das Programm, ob es Fördermittel der staatlichen KfW-Bank gibt. Und welche das sind. Daraus berechnet es, wie viel mehr im Monat Dich das Abzahlen der Kredite kostet. Gegengerechnet wird die Ersparnis, weil Du weniger Gas oder Öl kaufen musst.

Natürlich steckt immer eine gewisse Unsicherheit in den Annahmen: was eine Maßnahme genau einspart und wie sich die Preise von Gas und Öl in Zukunft entwickeln. Für den Energiepreis wird das abgelaufene Quartal als Ausgangspunkt genommen und dann mit durchschnittlicher Inflation für kommende Jahre hochgerechnet. Aktuell treibt der Ukrainekrieg die Quartalspreise für Gas und Öl allerdings in besondere Höhen. Wie lange das so bleibt, ist schwer zu sagen.

Trotzdem bekommst Du in wenigen Minuten einen guten Überblick, um welche Summen es in etwa geht, welche Maßnahmen infrage kommen und welche gefördert werden. Damit kannst Du dann zu einem Energieberater gehen – und gut vorbereitet den Umbau planen.

Zum ModernisierungsCheck

Matthias Urbach
Autor

Stand:

Matthias Urbach war von 2014 bis 2022 stellvertretender Chefredakteur von Finanztip. Als Diplomphysiker und Absolvent der Henri-Nannen-Schule kombiniert er analytisches und redaktionelles Know-how. Zuvor war er unter anderem als Verlagsdirektor beim SpringerNature-Wissenschaftsverlag und als Leiter von taz.de tätig.

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