Jahreskarte zurĂŒckgeben -- Thomas Cook: Geld vom Staat -- 30 Prozent auf Fußballware -- Focus-Abo -- Podcast: Teilzeit durchsetzen -- Video: Steuer machen -- 5 Fallstricke beim Stromwechsel -- -- --

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Corona-Öffnung: Sicher an die Arbeit zurĂŒck

Corona-Öffnung: Sicher an die Arbeit zurĂŒck

ZurĂŒck an die Arbeit: Ihre Rechte im Job

Und wieder mĂŒssen wir uns umstellen. Fast genauso schnell wie der Lock-down kam, kommt nun die Wiedereröffnung: Alle GeschĂ€fte öffnen, die ersten GaststĂ€tten und BiergĂ€rten – im Laufe des Monats lĂ€sst Mecklenburg-Vorpommern sogar wieder Reisende an die Ostsee. Ab Juni sollte dann in den meisten BundeslĂ€ndern Urlaub möglich sein. Perspektivisch sollen sogar Kinos und Theater wieder öffnen. Allein Großveranstaltungen bleiben den Sommer ĂŒber tabu.

Manchen kommt die Öffnung zu spĂ€t, anderen zu frĂŒh. Letzteres vor allem denen, die zur Risikogruppe zĂ€hlen, oder die Angehörige haben, die besonders gefĂ€hrdet sind. Nun können Sie sich natĂŒrlich aussuchen, ob Sie schon in den Biergarten wollen.

Es sei denn, Sie arbeiten dort. Oder im Haarstudio oder Kaufhaus. Auch im BĂŒro wird der Druck wieder steigen, zurĂŒck in die NormalitĂ€t zu finden. Das ist okay, solange es gute Konzepte gibt, die Abstand und Hygiene garantieren.

Denn die entscheidende Konstante bleibt: Wir sollen alle Abstand halten. Einen Meter fĂŒnfzig. Und Masken tragen, wo wir mit vielen Menschen auf engem Raum sind. Die Kontaktsperre bleibt grundsĂ€tzlich bis zum 5. Juni gĂŒltig. Mindestens. Eindringlich warnte Kanzlerin Angela Merkel nach der Konferenz mit den LĂ€nderchefs: „Wir haben die allererste Phase hinter uns, sind aber immer noch am Anfang der Pandemie.“

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Arbeitsschutz – was im Job jetzt wichtig ist
Kinderbetreuung – Kinder und Arbeit unter einen Hut bekommen
Reisewarnung – wann Sie kostenlos stornieren können
ETFs, Gold und Anleihen – was die Krise fĂŒr Ihre Finanzen bedeutet
Veranstaltungen – so kriegen Sie Ihr Geld zurĂŒck
Maskenpflicht – so geht‘s

Mehr auf finanztip.de

ZurĂŒck in die (neue) NormalitĂ€t

Es kann sehr schwierig sein, genug Abstand und Hygiene im Betrieb umzusetzen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund sieht noch große Defizite – gerade in kleinen Betrieben. Und gerade dort ist die AbhĂ€ngigkeit vom Chef besonders groß. GrundsĂ€tzlich hat der Arbeitgeber die Pflicht, seine Angestellten vor gefĂ€hrlichen Infektionen zu schĂŒtzen (§ 681 BGB). Andererseits haben Sie als Arbeitnehmer wenig konkrete Möglichkeiten, das durchzusetzen.

Die Regierungschefs von Bund und LĂ€ndern allerdings haben klare Erwartungen formuliert: Jede Firma soll ein „Hygienekonzept umsetzen“, „nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden vermeiden“ und „wo immer dies umsetzbar ist, Heimarbeit ermöglichen“.

Bereits vor drei Wochen hat das Arbeitsministerium Leitlinien veröffentlicht, an die sich Unternehmen halten sollen (hier die ausfĂŒhrliche Fassung als PDF). Darin ist zum Beispiel festgehalten, dass der Abstand nicht nur im Freien und in GebĂ€uden, sondern auch in Fahrzeugen eingehalten werden soll. Und wo das nicht möglich ist, fĂŒr Schutz wie Masken, Handschuhe und regelmĂ€ĂŸige Desinfektion gesorgt werden soll. Am besten suchen Sie das GesprĂ€ch mit Ihrem Chef – und legen die Konzepte der Politik dabei vor. Wichtig ist natĂŒrlich auch, dass Sie nicht mit ErkĂ€ltungssymptomen und vor allem nicht mit Fieber ins BĂŒro gehen.

Alles, was Sie ĂŒber Ihre Rechte am Arbeitsplatz in der Corona-Krise sonst noch wissen mĂŒssen, hat unsere Rechtsexpertin Britta Beate Schön in unserem großen Ratgeber zusammengetragen.

 

P.S. Wenn Sie diesen Newsletter hilfreich finden und jemanden kennen, der davon auch profitieren könnte, dann leiten Sie ihn doch bitte weiter!

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Unser Podcast zur Krise

Was bedeutet das Virus fĂŒr Ihren Job, Ihr Geld und die Wirtschaft? Im Corona-Podcast geben wir Tipps, wie Sie die Lage meistern.

 
SchnÀppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂŒr Dich entdeckt hat.

Adidas: 30 Prozent auf Fußballware

Am 16. Mai soll die Fußball-Bundesliga wieder starten. Adidas nimmt das zum Anlass zur Rabattaktion „Dein Heimspiel“. Wer seine Fußballausstattung komplettieren will, kriegt bis Freitag 30 Prozent Rabatt, wenn er drei Teile kauft. Zur Not gehen auch Socken. Das Angebot ist bunt und vielseitig, dazwischen auch viele (bereits reduzierte) Trikots von Bayern, Juve, Manu, Real und Arsenal. Hobbykicker mĂŒssen noch eine Weile auf Körperkontakt verzichten, aber ein Trainingsanzug ist auch Zuhause gemĂŒtlich. Der gut versteckte Rabattcode lautet: FOOTBALL30.

Otto: 10 Prozent Rabatt und keine Versandkosten

Der VersandhĂ€ndler Otto fĂ€hrt derzeit mehrere Rabattaktionen. Mit dem Code 13973 gibt es 10 Prozent auf Produkte der Kategorien Mode und Wohnen. Der Code 83897 lĂ€sst die Versandkosten entfallen – das gilt leider nicht fĂŒr den besonders teuren Speditionsversand. Außerdem gibt es viele rote Streichpreise, hinter denen sich manchmal echte SchnĂ€ppchen verbergen. Das haben wir am Beispiel einer SpĂŒlmaschine nachvollzogen. Machen Sie aber immer einen Preisvergleich, etwa auf Idealo, billiger.de oder Geizhals.

Focus: Jahresabo fĂŒr 30 Euro

Fans des Nachrichtenmagazins „Focus“ können ihn jetzt sehr gĂŒnstig lesen. Das Jahresabo kostet beim Anbieter Zeitschriften & Co. derzeit knapp 30 Euro statt 244 Euro. Wichtig: Sie mĂŒssen das Abo rechtzeitig kĂŒndigen, sonst verlĂ€ngert es sich zum regulĂ€ren Preis.

 
Jahreskarte fĂŒr Bus und Bahn zurĂŒckgeben: So geht es doch

1. Jahreskarte fĂŒr Bus und Bahn zurĂŒckgeben: So geht es doch

Viele nutzen derzeit ihre Jahreskarte fĂŒr die öffentlichen Verkehrsmittel kaum. Die Corona-Krise an sich ist zwar kein Grund, sein Ticket erstattet zu bekommen (denn Busse und Bahnen fahren ja weiter). Und die umweltfreundlichen Anbieter leiden ohnehin unter der Krise. Doch wenn Sie selbst knapp bei Kasse sind, wollen Sie verstĂ€ndlicherweise nicht auf den Kosten sitzen bleiben. MĂŒssen Sie oft auch nicht.

So können die Hamburger Pendler ihr HVV-Abo bis Juli pausieren. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) rĂ€umt sogar ein SonderkĂŒndigungsrecht ein – zumindest fĂŒr Kunden im ersten Vertragsjahr. Die anderen können ihr Abo pausieren.

Die MĂŒnchner MVG/MVV hat keine Kulanzregel und ermöglicht auch keine Abo-Pause – aber die normale KĂŒndigungsfrist ist relativ kurz. Selbst wenn Sie Ihr MVV-Ticket jĂ€hrlich zahlen, können Sie vorzeitig kĂŒndigen: zum Monatsende mit einer Frist von einem Monat. Die zwei Gratismonate des Jahresabos entfallen dann allerdings.

Beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) inklusive BVG können Kunden ihre Jahreskarte eigentlich nur mit einer Frist von sechs Wochen zum Vertragsende kĂŒndigen. So steht es in den Abo-Bedingungen. Doch Punkt 10.2 erlaubt die KĂŒndigung „auch vor Ablauf der 12-Monats-Laufzeit“. Dann wird das Abo so abgerechnet, als hĂ€tten Sie die gesamte Zeit einzelne Monatskarten gekauft – plus 2,50 Euro BearbeitungsgebĂŒhr.

PrĂŒfen Sie, wie Ihr Verkehrsverbund das handhabt. Falls es keine Kulanzregel gibt, kann sich ein genauer Blick in die Bedingungen (Abschnitt KĂŒndigung) lohnen.

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Reisen: Keine Zwangsgutscheine – Streit um Pauschalreise-Storno

2. Reisen: Keine Zwangsgutscheine – Streit um Pauschalreise-Storno

Immer wenn es so aussieht, als sei in Sachen Reisen in Corona-Zeiten endlich alles geklÀrt, geschieht etwas Neues. Diese Woche sollten Sie folgende Entwicklungen kennen:

 

Fluggutscheine sind vom Tisch

Gutscheine statt Geld zurĂŒck? Die Bundesregierung wollte Pleiten in der Reisebranche verhindern und hatte BrĂŒssel darum gebeten, die Verbraucherrechte in der Corona-Krise einzuschrĂ€nken. Das ist nun gescheitert. Die EU-Kommission hatte das fĂŒr ausgefallene Pauschalreisen bereits abgelehnt. Jetzt hat sie sich auch gegen Zwangsgutscheine fĂŒr gestrichene FlĂŒge ausgesprochen. Das heißt fĂŒr Sie: FĂŒr ausgefallene Pauschalreisen und FlĂŒge bekommen Sie den Preis innerhalb von ein bis zwei Wochen erstattet – sofern Fluglinie oder Touristikunternehmen nicht pleitegehen.

 

Streit um kostenlosen Storno von Pauschalreisen

Bis zum 14. Juni können Sie Ihre Pauschalreise kostenlos stornieren, denn bis dahin gilt derzeit die weltweite Reisewarnung des AuswĂ€rtigen Amtes. Aber was ist mit Reisen spĂ€ter im Sommer? Laut einem Rechtsgutachten des Verbraucherverbandes VZBV können Kunden auch Pauschalreisen ins Ausland, die bis Ende August stattfinden sollen, ohne Kosten stornieren. Verzögern Sie weitere Zahlungen fĂŒr eine solche Reise. Und wenn Sie anders nicht weiterkommen, sollten Sie sich mit Hilfe einer Verbraucherzentrale auf das Gutachten berufen. Ein Restrisiko bleibt: Der Deutsche Reiseverband (DRV) konterte mit einem Gegen-Gutachten. Wer jetzt schon seine Sommerreise storniere, mĂŒsse mit Stornokosten rechnen. Unsere Tipps dazu können Sie hier nachlesen.

 

Sommerurlaub in Deutschland

Urlaub zu Pfingsten dĂŒrfte mit EinschrĂ€nkungen möglich sein. Die meisten BundeslĂ€nder planen, Ferienwohnungen, Hotels und CampingplĂ€tze Ende Mai wieder zu öffnen. Die BundeslĂ€nder dĂŒrfen selbst entscheiden, wie und wann sie ihre Auflagen lockern. Eine Übersicht finden Sie hier.

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Video der Woche
Video der Woche
 
Kostenlose Weiterbildung fĂŒr Kurzarbeiter

3. Kostenlose Weiterbildung fĂŒr Kurzarbeiter

Wegen der Corona-Krise haben viele Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Wenn auch Sie in Kurzarbeit sind, können Sie die Zeit nutzen, um sich fortzubilden. Unter bestimmten Voraussetzungen ĂŒbernimmt der Staat die Kosten ganz oder teilweise (Infos in diesem PDF ab Seite 10). Dazu beantragen Sie einen sogenannten Bildungsgutschein bei der Agentur fĂŒr Arbeit (das kann auch Ihr Arbeitgeber erledigen).

Über das Portal fĂŒr berufliche Aus- und Weiterbildung der Arbeitsagentur finden Sie passende Kurse. Mittlerweile laufen viele davon online in einem virtuellen Klassenraum ab. Endet die Kurzarbeit, sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber sprechen. Die normale Arbeit geht vor, aber vielleicht finden Sie gemeinsam eine Lösung, um die Schulung zu Ende zu bringen.

Wer noch eine Schippe drauflegen will, kann das sogenannte Aufstiegs-BAföG beantragen. Damit fördert der Staat die Vorbereitung auf AbschlĂŒsse wie Meister, Betriebswirtin, Erzieher oder Technikerin. Über das Infotelefon (0800/2017909) des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung können Sie sich beraten lassen und passende Ansprechpartner vor Ort finden.

Auch von privaten Hochschulen gibt es Angebote fĂŒr Corona-bedingte Kurzarbeiter. Bei der IUBH, der Hochschule Fresenius, der AKAD University oder der SRH Fernhochschule können Sie zum Beispiel bis zu sechs Monate kostenlos studieren. Bis zu drei Monate können sich Kurzarbeiter an der Wilhelm-BĂŒchner-Hochschule gratis einschreiben. Es stehen unter anderem diverse Bachelor- und MasterstudiengĂ€nge zur Wahl. Möchten Sie nach der Gratis-Phase weiterstudieren, kommen allerdings die regulĂ€ren StudiengebĂŒhren auf Sie zu – oder Sie beenden den Studiengang vorzeitig. PrĂŒfen Sie die KĂŒndigungsbedingungen; viele sind recht fair und erlauben die KĂŒndigung jederzeit wĂ€hrend der Probephase.

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Thomas-Cook-Pleite: So kriegen Sie jetzt Ihr Geld vom Bund zurĂŒck

4. Thomas-Cook-Pleite: So kriegen Sie jetzt Ihr Geld vom Bund zurĂŒck

Die Bundesregierung kommt nun ihrem Versprechen nach: Wer nach der Thomas-Cook-Pleite fĂŒr seine Pauschalreise noch nicht voll entschĂ€digt wurde, soll jetzt vom Bund sein Geld bekommen. Seit Mittwoch können Sie sich online anmelden, wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfĂŒllen. So mĂŒssen Sie Ihre AnsprĂŒche beim RĂŒckversicherer Zurich geltend gemacht, aber nicht vollstĂ€ndig erstattet bekommen haben. Und Sie mĂŒssen sich auch beim Insolvenzverwalter angemeldet haben.

Es gibt drei Onlineportale: Eins fĂŒr Kunden von Thomas Cook direkt, zwei fĂŒr die jeweiligen Tochterfirmen. Ihre AnsprĂŒche mĂŒssen Sie mit den entsprechenden Dokumenten auf der passenden Website belegen. Dazu gehören unter anderem die Rechnung Ihrer Pauschalreise, Nachweise ĂŒber Zahlungen und etwaige RĂŒckzahlungen. Die Dokumente können Sie einscannen oder mit dem Smartphone fotografieren und auf den Websites hochladen.

Wichtig: Hat der Reiseveranstalter Ihre per Kreditkarte bezahlte Reise aufgrund der Insolvenz abgesagt, mĂŒssen Sie nachweisen, dass Sie zumindest eine Kreditkarten-RĂŒckbuchung (Chargeback) versucht haben. Falls Sie das noch nicht gemacht haben, mĂŒssen Sie es nachholen. Wenden Sie sich dazu an die Bank, mit der Sie einen Kreditkartenvertrag abgeschlossen haben. (Hier unsere Tipps dazu.)

Weitere Infos zum Verfahren und die Links zu den drei Portalen finden Sie beim Bundesjustizministerium.

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Auch wichtig: Comdirect-Übernahme, EZB-Beschluss, helfen Sie uns!

5. Auch wichtig: Comdirect-Übernahme, EZB-Beschluss, helfen Sie uns!

+++ Die Übernahme der Comdirect durch die Commerzbank ist durch: Aktien der Direktbank werden auf die Mutter Commerzbank ĂŒbertragen, Comdirect-AktionĂ€re erhalten 12,75 Euro je Aktie. Wann es soweit ist, ist noch nicht klar. Vorerst sollen sich Leistungen und Konditionen unserer Konto-Empfehlung Comdirect* nicht Ă€ndern. Man erarbeite nun gemeinsam, „wie die Comdirect in die Commerzbank integriert wird“. Mehr dazu hier. +++

 

+++ Seit 2015 kauft die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) unter anderem Staatsanleihen auf, um die Konjunktur mit frischem Geld am Laufen zu halten. Laut Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ist dies so „nicht mehr vertretbar“, denn die „tatsĂ€chlichen Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik“ seien ausgeklammert. Trotz der deutlichen RĂŒge sind die konkreten Auswirkungen des Beschlusses eher gering: Der EZB-Rat muss nun innerhalb von drei Monaten darlegen, dass das Anleiheprogramm mit Blick auf die Konjunktur verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig ist. Das sollte der EZB möglich sein. Andernfalls dĂŒrfte sich die Bundesbank nicht mehr am Anleihekaufprogramm beteiligen. FĂŒr Verbraucher hat das Urteil zunĂ€chst keine direkten Folgen. +++

 

+++ In eigener Sache: Helfen Sie uns dabei, Finanztip noch besser zu machen! Wir laden Sie ein, am 20. Mai 2020 im Rahmen eines kurzen Online-Interviews ein neues Finanztip-Projekt zu testen. Alles, was Sie dafĂŒr brauchen, sind ein Smartphone, eine Internetverbindung und ungefĂ€hr eine halbe Stunde Zeit. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an redaktion@finanztip.de. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. +++

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Podcast Auf Geldreise
 
Punkt fĂŒr Punkt: FĂŒnf Fallen beim Stromanbieterwechsel – und wie Sie sie meistern

Punkt fĂŒr Punkt: FĂŒnf Fallen beim Stromanbieterwechsel – und wie Sie sie meistern

Der Wechsel des Stromanbieters geht einfach und schnell, meistens jedenfalls. Manchmal kommt es aber auch zu Pannen – oder der alte Versorger sabotiert den Wechsel sogar. Die wichtigste Regel gleich vorweg: Wechseln Sie den Stromlieferanten nicht auf den letzten DrĂŒcker, sondern mit mindestens vier Wochen Vorlauf. Gibt es Probleme, haben Sie noch Zeit, diese zu lösen.

Das kann alles schiefgehen:

 

1. Der alte Anbieter akzeptiert die KĂŒndigung nicht

Manche Stromlieferanten haben eine Masche entwickelt, damit Sie nicht so schnell weiterziehen können. Sie behaupten schlicht, der Vertrag ließe sich erst im nĂ€chsten Jahr beenden. Denn fĂŒr die KĂŒndigungsfrist gelte nicht der Tag, an dem Ihre Stromlieferung begann, sondern der, an dem Sie den Vertrag geschlossen haben. Innogy und ImmergrĂŒn sind schon so vorgegangen.

Lesen Sie in Ihren Vertrag nach, was dort vereinbart ist. Trifft die Behauptung nicht zu, dann fordern Sie den Anbieter auf, die KĂŒndigung zu akzeptieren. Den Anbieterwechsel mĂŒssen Sie dann noch einmal beauftragen.

 

2. Alter Lieferant verlangt eine Vollmacht

Es ist so komfortabel: Sie mĂŒssen Ihren bisherigen Stromvertrag nicht selbst kĂŒndigen, sondern können das den neuen Lieferanten erledigen lassen. Dann legt der dem alten Versorger eine Vollmacht von Ihnen vor. Diese erteilen Sie gewöhnlich durch ein Kreuzchen im Formular zur Lieferanfrage. In seltenen FĂ€llen behauptet der alte Anbieter, diese Vollmacht nicht erhalten zu haben. Passiert Ihnen das, dann kĂŒndigen Sie den alten Vertrag selbst und beauftragen Sie danach den neuen Lieferanten.

3. Neuer Stromanbieter arbeitet schlampig

Damit der Anbieterwechsel klappt, mĂŒssen drei Dinge passieren: Alten Vertrag kĂŒndigen, neuen Vertrag schließen und der neue Anbieter muss einen Vertrag mit dem Netzbetreiber eingehen, damit er Sie ĂŒber das Stromnetz beliefern darf. Mancher Lieferant verschleppt diese Dinge. Indem er zum Beispiel erst nach einigen Tagen die KĂŒndigung ĂŒbermittelt und damit die Frist verpasst. Oder er kĂŒndigt zwar Ihrem bisherigen Lieferanten, vergisst aber den Vertrag mit dem Netzbetreiber. Die Folge: Der Netzbetreiber ordnet Sie dem grĂ¶ĂŸten Stromlieferanten Ihrer Region zu – dem Grundversorger. Dieser beliefert Sie dann wirklich und teilt Ihnen das auch per Brief mit. Aber keine Sorge: Informieren Sie einfach den ursprĂŒnglich gewĂ€hlten Lieferanten ĂŒber die Panne: Der gelieferte Strom kann ihm bis zu sechs Wochen rĂŒckwirkend zugeordnet werden – und so mĂŒssen Sie nicht den teuren Grundversorger zahlen.

 

4. Ein Vertrag aus dem Nichts

In vielen WohnhĂ€usern hĂ€ngen die StromzĂ€hler nebeneinander im Keller oder Hausflur. Nehmen wir an, Ihr Nachbar will wechseln – und gibt aus Versehen Ihre ZĂ€hlernummer durch. Da er dieselbe Anschrift hat wie Sie, bemerken Lieferant und Netzbetreiber den Fehler manchmal nicht. Und eine fremde Firma schickt Ihnen aus heiterem Himmel eine VertragsbestĂ€tigung. ErklĂ€ren Sie dann, dass Sie weder eine Lieferanfrage gestellt noch eine KĂŒndigungsvollmacht erteilt haben. Notfalls können Sie den Vertrag binnen 14 Tagen widerrufen. Vergessen Sie nicht, Ihren alten Versorger zu informieren, dass die KĂŒndigung auf einem Fehler beruht – und Sie weiter Strom beziehen wollen.

 

5. Zu hohe AbschlÀge

Ob der Anbieterwechsel mit oder ohne Panne verlief, eines sollten Sie in jedem Fall prĂŒfen: die Höhe des monatlichen Abschlags. Dieser muss sich an Ihrem bisherigen Verbrauch orientieren. Manche Lieferanten verlangen aber etwas mehr als das. Verlangen Sie dann eine Anpassung der Abschlagshöhe mit unserem Musterbrief. Haben Sie eine Wohnung frisch bezogen, darf der Lieferant den Verbrauch der Vormieter zugrunde legen. Nach ein paar Monaten können Sie eine Anpassung verlangen, falls Sie deutlich weniger Strom beziehen.

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Zahl der Woche
... neue behördlich registrierte Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche sind die Marke, ab der die jetzt beschlossenen Lockerungen wieder zurĂŒckgenommen werden sollen.
 
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Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur fĂŒr neue Kunden)
0,55 % p.a.
fĂŒr 6 Monate
0,50 % p.a.
fĂŒr 6 Monate
die besten regulĂ€ren Angebote (fĂŒr alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
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0,35 % p.a.
0,32 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,32 % p.a.
0,25 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
1,15 % p.a.
 
Leaseplan Bank
1,0 % p.a.
(bis 12.5.) 
0,85 % p.a.
(ab 20.000 Euro) 
BMW Bank
0,75 % p.a.
 
Sberbank Direct
0,70 % p.a.
 
bis 24 Monate
1,25 % p.a.
 
Leaseplan Bank
1,1 % p.a. 
(bis 12.5.)
1,0 % p.a.
 
0,96 % p.a. 
(ab 20.000 Euro) 
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0,86 % p.a.
 
bis 36 Monate
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* Was das Sternchen neben Links bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhĂ€ngig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Internet verfĂŒgbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhĂ€ngigen Experten untersuchen regelmĂ€ĂŸig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Du zum Beispiel diesen Link klickst oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließt. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergĂŒtet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hĂ€ngt allein davon ab, ob ein Angebot gut fĂŒr Dich als Verbraucher ist.

In der Rubrik „SchnĂ€ppchen der Woche“ informieren wir Dich außerdem ĂŒber kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prĂŒfen wir ausdrĂŒcklich nicht die QualitĂ€t, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhĂ€ngige Redaktion.

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