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Warum der Dax nicht als ETF-Empfehlung taugt

Warum der Dax nicht als ETF-Empfehlung taugt

Was alles besser lief als der Dax

Dieses Jahr war bislang ein schlechtes Börsenjahr. Wer ETFs auf deutsche, europĂ€ische oder weltweite Aktien im Depot hat, musste mit KurseinbrĂŒchen um zwischenzeitlich bis zu 40 Prozent klarkommen. Immerhin haben sich die MĂ€rkte etwas von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. Zeit fĂŒr eine erste Zwischenbilanz. Und die ist vor allem fĂŒr viele deutsche Anleger schmerzhaft: Am meisten gelitten haben diejenigen, die ETFs auf den deutschen Aktienindex Dax im Depot hatten.


Die heikle Liebe der Deutschen zum Dax

SAP, Siemens, Bayer: Diese Firmen haben großes Gewicht im Dax. Es sind Firmen, die man kennt. Drei aus insgesamt 30, die die deutsche Wirtschaft reprĂ€sentieren. Jeden Tag vor der Tagesschau prĂ€sentieren uns Anja Kohl und ihre Kollegen vor allem Geschichten rund um den Dax (siehe Bild oben). Und so ist und bleibt er einer der beliebtesten Indizes der Deutschen.

30 Werte sind jedoch wenig. Zumal sie sich auf eine Handvoll Branchen verdichten lassen, vor allem Chemie, Pharma, Auto und Finanzen. Zwar exportieren die Dax-Konzerne inzwischen in alle Welt, trotzdem haben sie einen starken Deutschlandbezug. Die Folge: Der Dax schwankt mehr und braucht lÀnger, um sich von Krisen zu erholen als europaweit und vor allem als weltweit aufgestellte Indizes.


Weltweite ETFs schneiden besser ab

Wir haben uns die Entwicklung von ETFs auf die Börsenindizes Dax, Euro Stoxx 50, Stoxx Europe 600 und den MSCI World seit Jahresbeginn angeschaut (Stand: 11. Mai). WÀhrend Dax und europÀische Indizes noch immer um die 20 Prozent im Minus lagen, waren es beim MSCI World nur noch 9,7 Prozent Jahresverlust.

Das entspricht auch unseren Erwartungen. Der MSCI World listet die 1.600 grĂ¶ĂŸten Firmen der Welt (aus 23 LĂ€ndern) – inklusive der grĂ¶ĂŸten Dax-Unternehmen. Auch wenn die Corona-Pandemie die ganze Welt erfasst hat, kam der MSCI World bislang besser durch. Geholfen hat vor allem, dass er viele Software- und Technologie-Unternehmen enthĂ€lt, die von der Coronakrise oft sogar profitieren.

Trotz der Krise lagen MSCI-World-Anleger ĂŒber fĂŒnf Jahre betrachtet immer noch deutlich im Plus: mit einer jĂ€hrlichen Rendite von 5,5 Prozent. Der Dax-ETF dagegen machte wegen der Coronakrise in diesem Zeitraum im Schnitt fast 1,9 Prozent Verluste im Jahr. Auch mit ETFs auf die europĂ€ischen Indizes machten Anleger auf fĂŒnf Jahre Verluste, aber weniger als mit dem Dax (siehe Grafik).

 


Breite Streuung zahlt sich aus

Nicht nur in der Krise, sondern auch in normalen Börsenzeiten zahlt es sich aus, das Risiko von Aktien zu verteilen. In den fĂŒnf Jahren von Anfang 2015 bis Ende 2019 hat sich der ETF auf den MSCI World (der Marke Xtrackers) pro Jahr fast doppelt so gut entwickelt wie ein Dax-ETF – und schwankte auch deutlich weniger im Kurs.

Auch der „Stoxx Europe 600“-Index, mit 600 Aktien aus dem Euroraum, aber auch aus Großbritannien, der Schweiz und Schweden, schnitt jĂ€hrlich etwas besser ab und schwankte etwas weniger als der beliebte „Euro Stoxx 50“-Index, der sich auf nur 50 Firmen der Eurozone konzentriert.

Wir bleiben also dabei: Investieren Sie weltweit und breit gestreut. In unseren Ratgebern haben wir fĂŒr Sie die Renditen der vergangenen Jahre ĂŒbersichtlich zusammengestellt fĂŒr weltweite, europĂ€ische und nachhaltige ETFs.

Und setzen Sie nicht allein auf den Dax – auch wenn er Ihnen vertrauter ist.

PS: Sie haben uns in den vergangenen Wochen mehrfach berichtet, dass es beim Depotwechsel von der ehemaligen Finanztip-Empfehlung Flatex hin zu anderen Brokern ruckelte. Im Blog lesen Sie dazu mehr.

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Unser Podcast zur Krise

Was bedeutet das Virus fĂŒr Ihren Job, Ihr Geld und die Wirtschaft? Im Corona-Podcast geben wir Tipps, wie Sie die Lage meistern.

 
SchnÀppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂŒr Dich entdeckt hat.

Bundesliga startet wieder: Sky gibt etwas Rabatt

Am Samstag startet also wieder die Fußball-Bundesliga – mit Geisterspielen. Wer mal testen will, ob er damit warm wird, kann auf Sky Sport HD (frei empfangbar) die Konferenz der 1. Liga am Samstag mit fĂŒnf Partien sehen und die Sonntagskonferenz der 2. Liga. Meisterschaft, Auf- und Absteiger sollen bis Ende Juni ausgespielt sein. Sky bietet bis dahin das „End of Season Ticket“ zum Streamen verbilligt an: FĂŒr 40 Euro statt regulĂ€r 60 Euro.

Allerdings ist es möglich, dass das Ticket doch nicht ganz bis Saisonende reicht. Denn falls es Probleme mit Corona-Infektionen gibt, könnte sich der Spielbetrieb wieder verzögern. Achtung: Wenn Du nicht kĂŒndigst, verlĂ€ngert sich das Abo monatsweise zum regulĂ€ren Preis.

„GTA V“ gratis, „Die Siedler“ und „Anno“ deutlich gĂŒnstiger

Derzeit gibt es eines der kommerziell erfolgreichsten Unterhaltungsprodukte aller Zeiten gratis im Epic Store: Grand Theft Auto V in der Premium-Edition.

Aufbauspiele fĂŒr den PC sind in kaum einem Land so beliebt wie in Deutschland. Im Store von Ubisoft erhalten Sie zurzeit viele Titel beliebter Reihen wie „Die Siedler“ oder „Anno“ deutlich gĂŒnstiger (wir haben die Preise stichprobenhaft mit GOG, Steam und Ebay verglichen). Die Ă€lteren „Siedler“-Spiele kosten zwischen 1,25 Euro und 7,49 Euro. Das recht aktuelle „Anno 1800“ liegt bei 30 Euro in der Standard-Edition. Auch fĂŒr Fans anderer Genres lohnt sich ein Blick in die „Digital Dealz“.

 
Keine Nachteile beim Elterngeld durch Corona

1. Keine Nachteile beim Elterngeld durch Corona

Eltern sollen durch die Corona-Pandemie keine finanziellen Nachteile beim Elterngeld erleiden. Deshalb Ă€nderten Bundestag und Bundesrat nun das Elterngeldgesetz rĂŒckwirkend zum 1. MĂ€rz in drei Punkten:

 

1. Höhe des Elterngeldes: Wie viel Elterngeld Sie bekommen, hĂ€ngt davon ab, wie viel Einkommen Sie in den zwölf Monaten vor der Geburt Ihres Kindes hatten. Verdienen Sie aktuell wegen Corona weniger – weil Sie zum Beispiel in Kurzarbeit sind –, dann gelten diese Monate jetzt nicht mehr. Stattdessen zĂ€hlt das höhere Einkommen aus den Monaten davor (§ 2b BEEG-E).

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

ETFs, Gold & Anleihen – was die Krise fĂŒr Ihre Finanzen bedeutet
Reisewarnung – wann Sie kostenlos stornieren können
Maskenpflicht – so geht‘s
Arbeitsschutz – was im Job jetzt wichtig ist
SelbststĂ€ndige – wie Sie die Krise ĂŒberbrĂŒcken
Miete und Kredite – wie Sie Zahlungen aufschieben können

Mehr auf finanztip.de

2. Mehr FlexibilitĂ€t: Eltern, die wĂ€hrend der Corona-Pandemie arbeiten mĂŒssen, obwohl sie eigentlich Elternzeit geplant hatten, können diese Zeit aufschieben bis Ende Juni 2021 (§ 27 BEEG-E). Das betrifft alle, die in systemrelevanten Berufen arbeiten – zum Beispiel bei der Polizei, im Gesundheitswesen oder in der Kindernotfallbetreuung. Falls Sie unsicher sind, ob Ihre TĂ€tigkeit dazu zĂ€hlt, erkundigen Sie sich bei Ihrer Elterngeldstelle.

 

3. Partnerbonus: Eltern können vier zusĂ€tzliche Monate „Elterngeld Plus“ bekommen, wenn beide in diesem Zeitraum jeweils zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche arbeiten. Falls Sie wegen Corona mehr oder weniger arbeiten als geplant, dann behalten Sie diesen Partnerschaftsbonus. Sie bekommen das Elterngeld trotzdem in der bewilligten Höhe. Das gilt auch, falls Ihr Job nicht systemrelevant ist.

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Corona-Gesetz: Erleichterungen fĂŒr PflegebedĂŒrftige und Privatversicherte

2. Corona-Gesetz: Erleichterungen fĂŒr PflegebedĂŒrftige und Privatversicherte

Am Donnerstag hat der Bundestag ein weiteres Corona-Gesetz verabschiedet, das einige Erleichterungen fĂŒr PflegebedĂŒrftige und deren Angehörige enthĂ€lt. Hier die wichtigsten Änderungen:

MĂŒssen Sie wegen Corona eine Auszeit vom Job nehmen, um einen Angehörigen zu pflegen, dann können Sie nun fĂŒr 20 Arbeitstage PflegeunterstĂŒtzungsgeld bekommen (vorher waren es 10). FĂŒr wen der Lohnersatz infrage kommt, erklĂ€ren wir in unserem Ratgeber zur Pflege in Zeiten von Corona.

Menschen mit Pflegegrad 1 dĂŒrfen den sogenannten Entlastungsbetrag von 125 Euro im Monat bis Ende September freier verwenden, etwa fĂŒr Hilfe im Haushalt oder UnterstĂŒtzung von Nachbarn. Normalerweise geht das nicht ohne Weiteres.

Alle PflegebedĂŒrftigen, die im vergangenen Jahr ihren Anspruch auf die 125 Euro Zuschuss nicht jeden Monat voll ausgeschöpft haben, können den Restbetrag in diesem Jahr verwenden. Sie haben bis Ende September Zeit, das Geld aufzubrauchen (drei Monate mehr als sonst).

Auch fĂŒr privat Krankenversicherte birgt das Gesetz eine Neuerung. Wer in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt, kann oft die Krankenversicherung nicht mehr zahlen. Vielen bleibt dann nur ein Wechsel in den Basistarif. Neu ist: Sie können innerhalb von zwei Jahren ohne erneute GesundheitsprĂŒfung in Ihren Ursprungstarif zurĂŒck – sofern Sie wegen HilfebedĂŒrftigkeit im Sinne des Sozialrechts nach dem 15. MĂ€rz in den Basistarif gewechselt sind. So mĂŒssen Sie nicht dauerhaft auf bessere Leistungen verzichten.

Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen, bevor es in Kraft treten kann.

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Video der Woche
Video der Woche
 
Lebensmittel liefern lassen: Das sind Ihre Rechte

3. Lebensmittel liefern lassen: Das sind Ihre Rechte

Seit der Corona-Krise bestellen wir Deutschen deutlich hĂ€ufiger Lebensmittel im Internet und lassen sie uns liefern. Klar, der Einkauf im Supermarkt ist zurzeit kein Spaß. Online-Anbieter gibt es inzwischen eine Reihe, etwa Mytime, rewe.de, Bringmeister oder Amazon Fresh. Doch was ist, wenn die statt knackiger Tomaten zermatschte Ware liefern oder die TiefkĂŒhlpizza schon angetaut ist?

Das bewĂ€hrte 14-tĂ€gige RĂŒckgaberecht gilt nĂ€mlich nicht fĂŒr Speisen, GetrĂ€nke und verderbliche Lebensmittel (§ 312g BGB). Nutzen Sie stattdessen Ihre MĂ€ngelrechte (GewĂ€hrleistung): Sie können sich zum Beispiel neue Tomaten liefern lassen (NacherfĂŒllung, § 439 BGB). Klappt das nicht, können Sie vom Vertrag zurĂŒcktreten (§ 323 BGB). Oder, wenn Sie ohnehin Tomatensoße machen wollten, handeln Sie doch einen Rabatt aus (Minderung, § 441 BGB).

Sie mĂŒssen den Mangel allerdings nachweisen können. Am besten wĂ€re es, die Ware vor den Augen des Lieferfahrers zu ĂŒberprĂŒfen – das ist in der Praxis selten möglich. Machen Sie also sofort Fotos und rufen Sie den Kundendienst an.

Genauso können Sie vorgehen, wenn Sie sich Essen von Restaurants kommen lassen. Die Lieferzeit ist ĂŒbrigens meist nur eine SchĂ€tzung und nicht verbindlich vereinbart. Bestellen Sie also nicht einfach woanders, wenn es zu lange dauert, sondern rufen Sie beim Restaurant an. Dieses ist Ihr Vertragspartner, auch wenn Sie ĂŒber eine App wie Lieferando bestellt haben – der App-Betreiber ist nur der Vermittler.

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Hauskauf: Geteilte Maklerkosten fĂŒr ganz Deutschland

4. Hauskauf: Geteilte Maklerkosten fĂŒr ganz Deutschland

Beim Immobilienkauf teilen sich VerkÀufer und KÀufer demnÀchst die Maklerprovision. Das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen. Die neue Regelung tritt zum Jahresende 2020 in Kraft.

Freuen dĂŒrften sich vor allem ImmobilienkĂ€ufer in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen. Sie mussten bisher die gesamte Maklerprovision allein tragen. Bis zu 7,14 Prozent des Kaufpreises wurden fĂ€llig. In allen anderen BundeslĂ€ndern lassen sich die Immobilienmakler ihre Leistung zwar Ă€hnlich teuer vergĂŒten, beteiligen aber traditionell den VerkĂ€ufer mit der HĂ€lfte.

Bei den Provisionen rund um ImmobilienverkĂ€ufe geht es also deutschlandweit demnĂ€chst etwas einheitlicher zu. Ob es auch gerechter zugeht, bleibt umstritten. Denn in den meisten FĂ€llen beauftragt immer noch der VerkĂ€ufer den Makler – und der KĂ€ufer hat keine Wahl als zu zahlen. Bei Mietwohnungen gilt hingegen: Wer den Makler bestellt, muss ihn auch zahlen (meistens der Vermieter). Dazu oder zu einer Deckelung der Provision konnte sich der Gesetzgeber aber nicht durchringen.

Stattdessen soll der Wettbewerb unter den Maklern fĂŒr Bewegung sorgen. Die Hoffnung: In Zeiten knapper Verkaufsimmobilien dĂŒrften Makler verstĂ€rkt mit niedrigeren Provisionen um Kunden werben, wovon dann auch der KĂ€ufer profitieren wĂŒrde. Wir werden sehen, ob das aufgeht.

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Auch wichtig: Gutscheine fĂŒr Events und Reisen, Kostenfalle EC-Karte, Ifo-Studie

5. Auch wichtig: Gutscheine fĂŒr Events und Reisen, Kostenfalle EC-Karte, Ifo-Studie

+++ Ob Kultur, Freizeit oder Sport – das Coronavirus hat erst einmal alle Veranstaltungen zum Erliegen gebracht. Geld zurĂŒck gibt es aber nicht unbedingt: Kunden mĂŒssen Gutscheine akzeptieren fĂŒr Tickets, die sie vor dem 8. MĂ€rz gekauft haben. Falls Sie den Gutschein aber bis Ende 2021 nicht einlösen, muss der Veranstalter den Eintrittspreis erstatten. Das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen, um Insolvenzen zu verhindern. Wenn die Gutschein-Lösung fĂŒr Sie aufgrund finanzieller Schwierigkeiten „nicht zumutbar“ ist, können Sie nach wie vor eine Erstattung verlangen. +++

 

+++ Anders ist es bei Gutscheinen fĂŒr Flug- und Pauschalreisen: Die sind nicht erlaubt. Das europĂ€ische Verbraucherrecht garantiert einen Anspruch auf Erstattung des Reisepreises. Die EU-Kommission hat mehrere Mitgliedsstaaten ermahnt, sich daran zu halten. LĂ€nder wie Frankreich, Belgien und Italien hatten Zwangsgutscheine eingefĂŒhrt. Ihnen droht die Kommission mit einem Vertragsverletzungsverfahren. +++

 

+++ Kartenzahlungen erleben seit Corona einen Boom. Zur Kostenfalle kann das fĂŒr Besitzer bestimmter Girokonten vor allem von Sparkassen und Volksbanken werden. Bis zu 70 Cent pro Zahlung mit der Girocard verlangen die Institute laut biallo.de. Aber auch fĂŒrs Geldabheben werden in einfachen Kontomodellen wie „Klassik“ GebĂŒhren fĂ€llig. PrĂŒfen Sie, ob nicht ein anderes Kontomodell mit höherer MonatsgebĂŒhr am Ende gĂŒnstiger kommt. Oder suchen Sie in unserem Girokonto-Rechner nach einem neuen Konto. Viele davon kommen ohne Kartenzahlungs- oder MonatsgebĂŒhr aus. +++

 

+++ Gibt es in der Coronakrise einen Gegensatz zwischen dem Schutz der Gesundheit und dem Schutz wirtschaftlicher Interessen? Ökonomen und Infektionsforscher haben sich zusammengesetzt und kommen zu dem Urteil, dass dem nicht so ist. Im Gegenteil: Umsichtige, schrittweise Lockerungen seien nicht nur gesundheitspolitisch, sondern auch wirtschaftlich vorzuziehen. Das schreiben das Ifo-Institut und das Helmholtz-Zentrum fĂŒr Infektionsforschung (HZI) in ihrer Studie. +++

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Podcast Auf Geldreise

Das Elterngeld erleichtert die Auszeit vom Berufsalltag: Doch was bedeuten eigentlich Basis-Elterngeld, Elterngeld Plus oder der Partnerschaftsbonus?

Das besprechen wir mit unserem Gast, der RechtsanwÀltin und Bloggerin Sandra Runge von Smart Mama.

 
Serie „VertrĂ€ge optimieren“: Diese Versicherungen braucht kein Mensch

Serie „VertrĂ€ge optimieren“: Diese Versicherungen braucht kein Mensch

Was ist, wenn Ihr Handy auf den Boden fĂ€llt und zersplittert? Oder wenn Sie sich auf Ihre Brille setzen? Vor ein Auto laufen? Oder krank werden vor dem lang geplanten Sommerurlaub? Wer lange genug ĂŒber solche Fragen nachdenkt, schließt lieber eine Versicherung ab. Vertreter und VerkĂ€ufer wissen das.

Deshalb gibt es unter jeder Flugbuchung ein HĂ€kchen fĂŒr die Reiseversicherung, deshalb fragt der VerkĂ€ufer im Elektromarkt stets nach der GarantieverlĂ€ngerung. Doch solche Versicherungen lohnen sich nicht.

Diese Woche starten wir eine zehnteilige Serie darĂŒber, wie Sie am besten Ihre VertrĂ€ge optimieren. Und viel Geld sparen. Fangen wir mit den VertrĂ€gen an, die Sie gar nicht brauchen! Und so misten Sie aus:


1. Die Grundregel

Sinnvoll sind nur solche Versicherungen, die Sie bei außergewöhnlichen und großen SchĂ€den schĂŒtzen. SchĂ€den, die Sie finanziell ĂŒberfordern wĂŒrden (BerufsunfĂ€higkeit, Krankheit, Haftung nach UnfĂ€llen). Deshalb muss jeder eine Auto- und eine Krankenversicherung haben. Eine Haftpflicht sollte auch jeder haben – jeder siebte hat keine.

Den Verlust eines Handys oder einer Reisebuchung können Sie hingegen verkraften. Überschlagen Sie einfach mal, was es kostet, dauerhaft diese Versicherung zu zahlen. Und ĂŒberschĂ€tzen Sie nicht, was Sie im Fall der FĂ€lle bekommen. Beim Handy ist es hĂ€ufig nur der Gebrauchtwert. In vielen Situationen gibt es außerdem Streit mit der Versicherung (Diebstahl des Handys, ReiserĂŒcktritt in Zusammenhang mit Krankheiten wie Diabetes oder Herzproblemen).

Finanztip-Serie „VertrĂ€ge optimieren“: 

1.   Abspecken: Diese Versicherungen braucht kein Mensch
2.   Die Grundlage: Ein praktisches und gĂŒnstiges Girokonto
3.   Strom: Raus aus der teuren Grundversorgung
4.   Internet: GĂŒnstiger – und auch schneller
5.   Handy: Tarif prĂŒfen – und Smartphone getrennt kaufen
6.   Gas: Billig wie selten – jetzt wechseln
7.   Haftpflicht: Neue VertrÀge sind besser
8.   Hausrat: FĂŒttern Sie nicht den Versicherer
9.   Autoversicherung: Mit diesen fĂŒnf Tricks krĂ€ftig sparen
10. Naturgewalten: So sichern Sie sich gegen SchÀden

2. Was niemand braucht

Es gibt eine HochzeitsrĂŒcktrittskosten-Versicherung. Oder eine fĂŒr hĂ€usliche NotfĂ€lle, falls Sie sich ohne SchlĂŒssel aussperren. Das ist Quatsch. HĂ€ufig versucht man Ihnen auch, eine Sterbegeldversicherung anzudrehen („Sie wollen Ihren Kindern doch nicht zur Last fallen?!“). Bei dieser verkappten Lebensversicherung haben Sie viel Kosten und wenig Ertrag. Sparen Sie lieber direkt, zum Beispiel auf einem Konto mit Sperrvermerk. Direkt sparen ist auch besser als eine Ausbildungsversicherung fĂŒr Kinder oder Enkel.

Bei Krediten fĂŒr Konsum oder das neue Auto wird gerne eine Kreditversicherung mit angeboten. Die soll zahlen, falls Sie es nicht können, springt aber zu selten ein und ist in der Regel immens ĂŒberteuert. 

Handy-Versicherungen sind oft teuer und schließen viele SchĂ€den aus. Handy-Reparaturen kosten auch gar nicht so viel: Oft genĂŒgt ein Display-Tausch – das kostet bei einfachen Handys selten mehr als 100 Euro. Ähnliches gilt fĂŒr Brillenversicherungen.


3. Auf Reisen brauchen Sie nur eine Sache

Fast jeder sorgt sich auf Reisen um sein GepĂ€ck. Besonders im Flugzeug und im Zug. Also eine ReisegepĂ€ckversicherung abschließen? Bloß nicht! Denn erstens beruft sich der Versicherer bei Diebstahl oft auf grobe FahrlĂ€ssigkeit und zahlt nur bei Einbruch oder Raub. Und zweitens versichert gegen Raub auch eine gute Hausratversicherung.

Auch eine ReiserĂŒcktrittsversicherung lohnt nur in seltenen FĂ€llen, etwa wenn die Reise sehr teuer ist. Nehmen Sie aber auf keinen Fall die, fĂŒr die Sie am Ende der Buchung nur einen Haken setzen mĂŒssen. Mit unserer Anleitung finden Sie die richtige.

Wichtig auf Reisen ist vor allem die Auslandsreisekrankenversicherung. Denn die schĂŒtzt fĂŒr wenig Geld vor großen Risiken (siehe Punkt 1).


4. Die Sache mit den UnfÀllen

Bei der Unfallversicherung fließen nur 60 Prozent der BeitrĂ€ge wieder zurĂŒck an die Versicherten, die SchĂ€den hatten. Viele, die sie abschließen, haben eine falsche Vorstellung davon, wann die Versicherung einspringt. Sie deckt nur schwere UnfĂ€lle ab, denn der Anbieter zahlt nur bei (bleibenden) Behinderungen. Allerdings entsteht nur jede 50. schwere Behinderung durch einen Unfall, viel hĂ€ufiger ist eine Krankheit die Ursache. Sie brauchen daher viel eher eine BerufsunfĂ€higkeitsversicherung.

Ziemlich ĂŒberflĂŒssig ist die Insassenunfallversicherung, weil bei AutounfĂ€llen entweder Ihre Autohaftpflicht greift oder die des Unfallgegners – außer Sie verletzen sich als Fahrer und sind selbst schuld.

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Zahl der Woche
... Rendite pro Jahr machten Anleger mit einem ETF auf den MSCI World Index ĂŒber die vergangenen fĂŒnf Jahre – trotz der jĂŒngsten EinbrĂŒche an der Börse wegen der Corona-Pandemie. Wer im DAX investiert war, machte dagegen im Schnitt jĂ€hrlich 1,9 Prozent Verlust.

(Stand: 11. Mai / Xtracker ETFs, ISIN: LU0274208692 und LU0274211480)
 
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In den folgenden Tabellen haben wir fĂŒr Sie unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, ĂŒber die Sie direkt zur Empfehlung gelangen – und fĂŒr die Finanztip in manchen FĂ€llen eine VergĂŒtung erhĂ€lt. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhĂ€ngig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur fĂŒr neue Kunden)
0,55 % p.a.
fĂŒr 6 Monate
0,50 % p.a.
fĂŒr 6 Monate
die besten regulĂ€ren Angebote (fĂŒr alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
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0,35 % p.a.
0,32 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,32 % p.a.
0,25 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
1,15 % p.a.
 
Leaseplan Bank
1,0 % p.a.
(bis 12.5.) 
0,75 % p.a.
(ab 20.000 Euro) 
BMW Bank
0,75 % p.a.
 
Sberbank Direct
0,70 % p.a.
 
bis 24 Monate
1,25 % p.a.
 
BMW Bank
1,0 % p.a. 
1,0 % p.a.
 
0,96 % p.a. 
(ab 20.000 Euro) 
Grenke Bank
0,86 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,35 % p.a.
 
1,16 % p.a. 
(ab 20.000 Euro) 
Grenke Bank
1,06 % p.a.
 
 
Girokonto
Santander
Consorsbank
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Smartbroker
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Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
 
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FluggastentschÀdigung
 
Rechtshelfer
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Sofort-EntschÀdigung
EUFlight
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Riester-Fondssparplan
 
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In der Rubrik „SchnĂ€ppchen der Woche“ informieren wir Dich außerdem ĂŒber kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prĂŒfen wir ausdrĂŒcklich nicht die QualitĂ€t, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhĂ€ngige Redaktion.

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