Banken machen Girokonten teurer -- Schutz bei Unwetter -- Festgeld mit Bonus -- Pflege-Beitrag verdoppelt -- Interview mit Gerd Kommer -- Strom- und Gasrechner sortiert Kostenfallen aus -- Betriebsrente mit wenig Einkommen -- -- --

Schon 759.000 Abonnenten vertrauen uns.
Laden Sie Ihre Freunde ein!

Deutschland sattelt auf: So finanzieren und versichern Sie Ihr Fahrrad

Deutschland sattelt auf: So finanzieren und versichern Sie Ihr Fahrrad

Fahrrad-Boom: Ihr Weg zum Traumrad

In Corona-Zeiten haben viele Deutsche das Fahrrad wieder für sich entdeckt. Während die Fahrgastzahlen im Nahverkehr und die Pkw-Neuzulassungen eingebrochen sind, haben Fahrradhändler alle Hände voll zu tun. Die automatischen Zählstellen in Städten wie Berlin zeigen einen Anstieg des Radverkehrs um ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr. Die Vorteile liegen auf der Hand: Geringe Ansteckungsgefahr, etwas Bewegung, keine Staus oder Parkplatzsuche – und finanziell ist selbst ein E-Bike für mehr als 2.000 Euro attraktiver als der Geldfresser Auto.

Wir haben die besten Tipps fĂĽr Neuaufsteiger und alte Hasen zusammengestellt:

 

Kaufen, mieten oder Dienstrad?

Für ein einfaches Fahrrad sollten Sie um die 500 Euro einplanen und es im Fachhandel kaufen. Räder von Super- und Baumärkten schneiden in Tests oft katastrophal ab. Manche Fahrradhändler machen die ersten Inspektionen kostenlos oder vergünstigt. Da sich auf den ersten Kilometern immer mal was lockern kann, sollten Sie das wahrnehmen.

Wollen Sie erstmal ausprobieren, ob regelmäßiges Radfahren etwas für Sie ist, können Sie in vielen Städten auch ein Rad mieten. So verlangt etwa der Anbieter Swapfiets für sein Fahrrad mit 7 Gängen (und auffälligem blauen Vorderreifen) 19 Euro im Monat; Studenten zahlen 17 Euro. Reparaturen und Diebstahlversicherung sind inklusive.

Träumen Sie von einem E-Bike, Lasten- oder Rennrad für mehrere Tausend Euro? Wenn Ihr Arbeitgeber mitspielt, können Sie es als Dienstrad günstiger bekommen. Das funktioniert in der Regel so: Ihre Firma least das Rad für drei Jahre und erlaubt Ihnen, es auch in Ihrer Freizeit zu fahren. In den meisten Fällen gibt Ihr Arbeitgeber einen gewissen Betrag dazu, den Rest der Leasingraten finanzieren Sie durch eine Gehaltsumwandlung.

Im Ratgeber Dienstfahrrad haben wir ein Beispiel berechnet für ein 2.500 Euro teures E-Bike: Dieses Dienstrad würde Sie unterm Strich nur 31 Euro im Monat kosten. Meist können Sie nach Ablauf des Leasingvertrags das Dienstrad günstig abkaufen.

 

Wie Sie Langfinger aufhalten

Die Zahl der Fahrraddiebstähle ist seit Jahren rückläufig. Dennoch werden immer noch rund 270.000 Räder im Jahr geklaut. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie mindestens ein hochwertiges Schloss kaufen, besser zwei.

Am sichersten sind starre Bügel- und dicke Kettenschlösser. Die beliebten Faltschlösser sind tendenziell etwas leichter zu knacken. Dünne Kabelschlösser gelten in Fachkreisen als „Geschenkband“ für Diebe.

 

Richtig versichert auf dem Rad

Bei Diebstahl hilft auch eine gute Hausratversicherung: Die springt standardmäßig allerdings nur ein, wenn das Rad Ihnen zu Hause gestohlen wird, zum Beispiel aus dem Keller. Wollen Sie, dass Ihr Fahrrad auch unterwegs versichert ist, können Sie bei vielen Hausratversicherungen eine Zusatzklausel dafür abschließen. Fragen Sie nach, ob der Neu- oder Gebrauchtwert ersetzt wird, und achten Sie auf eine ausreichend hohe Deckungssumme. Eine passende Hausratversicherung finden Sie auf dem Vergleichsportal Mr-Money*.

Eine Vollkaskoversicherung fürs Rad gibt es auch – sie lohnt sich allerdings nur in wenigen Fällen.

Wichtig: Jeder sollte eine private Haftpflichtversicherung haben. Auch mit dem Fahrrad können Unfallschäden in die Millionen gehen. Gute Haftpflicht-Tarife sind aus unserer Sicht „Einfach Besser Plus“ von der Haftpflichtkasse*, „Prestige“ von der Bayerischen* und „Klassik-Garant Exklusiv“ von der VHV.

Im Blog lesen Sie, wo es Pannenhilfe für Fahrräder gibt – und ob sich das lohnt. Gute Fahrt!

Weitersagen
Email Mehr dazu
 
Unser Podcast zur Krise

Was bedeutet das Virus fĂĽr Ihren Job, Ihr Geld und die Wirtschaft? Im Corona-Podcast geben wir Tipps, wie Sie die Lage meistern.

1. Lebensversicherung zu Geld machen – Beitragsfrei stellen oder verkaufen und die finanzielle Krise besser überbrücken
2. Grüße aus dem Sommerurlaub – Von Hermann-Josef Tenhagen
3. Hohe Gebühren müssen nicht sein – So sparen Sie beim Konto!

 
Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂĽr Dich entdeckt hat.

Hypovereinsbank-Festgeld mit Bonus fĂĽr Finanztip-Leser

Die Hypovereinsbank bietet ĂĽber das Zinsportal Weltsparen ein sechsmonatiges Festgeld an mit 0,5 Prozent Verzinsung pro Jahr. In Zeiten niedriger Zinsen ist das ein gutes Angebot und deshalb auch eine unserer Festgeld-Empfehlungen. Bis zum 31. Juli bekommen Finanztip-Leser nun 25 Euro extra auf das Festgeld. Den Finanztip-Bonus gibt es ab einer Anlagesumme von 10.000 Euro fĂĽr mindestens sechs Monate.

Hinzu kommt eine „Willkommensprämie“ von 10 bis 50 Euro. Das Angebot gilt ausschließlich für Neukunden. Geben Sie dazu den Bonuscode FINANZTIP25 in das vorgesehene Feld am Ende der Registrierung ein.

Um den Willkommensbonus zu erhalten, müssen Sie eine E-Mail mit dem Stichwort „Willkommensprämie“ an kundenservice@weltsparen.de schicken. Der Finanztip-Bonus kommt hingegen automatisch.

Ăśbrigens: Den Bonus gibt es auch fĂĽr andere empfehlenswerte Angebote auf dem Zinsportal, etwa das 12-Monats-Festgeld der schwedischen Klarna (0,81 Prozent) und das Angebot mit 24 Monaten Laufzeit der TF Bank aus Schweden (1 Prozent).

Galeria: 30 Prozent auf Mode

Galeria Karstadt Kaufhof bläst zum „Sommer-Sale“. Bis zum 26. Juli gibt es 30 Prozent Rabatt auf Kleidung, Accessoires und Schuhe, wenn Sie im Online-Shop den Aktionscode „galeria“ eingeben. Von Sneakers bis Abendmode ist alles dabei. Die Aktion gilt auch für bereits reduzierte Artikel, es sind viele bekannte Marken und Größen verfügbar. Trotz des hohen Rabatts: Ein kurzer Blick auf ein Preisvergleichsportal schadet nie.

Vodafone: Internet-Tarif mit 130 Euro Auszahlung

Wir empfehlen den Kabel-Internettarif Red Internet & Phone Cable 50 von Vodafone, weil er zu den günstigsten Angeboten für das Internet zu Hause zählt. Beim Händler Modeo gibt es derzeit noch 130 Euro Auszahlung obendrauf („Cashback“). Dafür müssen Sie innerhalb von sechs Monaten nach Freischaltung des Anschlusses eine Kopie der Vodafone-Rechnung und die Bestellnummer von Modeo per E-Mail an info@modeo.de senden.

Red Internet & Phone Cable 50 kostet einmalig 70 Euro und monatlich 20 Euro in den ersten zwei Jahren; anschließend 30 Euro im Monat. Kündigen Sie spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Die Kündigung richten Sie an Vodafone, nicht an Modeo.

 
Banken machen Girokonto teurer: So wechseln Sie

1. Banken machen Girokonto teurer: So wechseln Sie

Immer mehr Banken erhöhen die Gebühren fürs Girokonto. So müssen Kunden der Sparda Bank Baden-Württemberg ab September Kontoführungsgebühren zahlen. Auch die ING wird teurer: Sie erhöht die Gebühr für den Einsatz der Karte außerhalb der Eurozone, die sogenannte Fremdwährungsgebühr. Im September geht’s von 1,75 Prozent rauf auf 1,99 Prozent.

Sind Sie deshalb auf der Suche nach einem günstigeren Girokonto, hilft Ihnen der Finanztip-Rechner. Er vergleicht für einen Musterkunden, wie viel bestimmte Konten pro Jahr kosten. Dabei schauen wir nicht nur auf die Grundgebühr, sondern auch auf Karten, Geldabheben oder Bezahlen in einer anderen Währung als Euro. So finden Sie ein günstiges Girokonto für Ihre Bedürfnisse.

Beim Kontowechsel muss Ihre aktuelle Bank helfen – mit der gesetzlichen Kontowechselhilfe. Die ist recht kompliziert, Sie können deshalb auch den digitalen Wechselservice nutzen, den viele Banken anbieten. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre neue Kreditkartennummer bei Onlineanbietern wie Amazon, Netflix und Paypal selbst ändern müssen. Und kündigen Sie vorsichtshalber Ihr bisheriges Konto erst zwei, drei Monate nach dem Wechsel. So können Sie besser reagieren, falls beim Wechsel etwas nicht geklappt hat.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Bis zu 40.000 Euro Steuerbonus fĂĽr energetische Sanierung

2. Bis zu 40.000 Euro Steuerbonus fĂĽr energetische Sanierung

Wenn Sie die Wände Ihres Hauses dämmen, die Fenster tauschen und eine effiziente Heizung einbauen, sparen Sie einiges an Heizkosten. Damit die Umbaukosten noch schneller wieder reinkommen, können Immobilienbesitzer einen Teil davon von der Steuer absetzen – als Alternative zu staatlichen Förderprogrammen.

Für energetische Maßnahmen, die Sie zwischen 2020 und 2029 beginnen und abschließen, erstattet Ihnen das Finanzamt 20 Prozent der Sanierungskosten. Der Höchstbetrag liegt bei 40.000 Euro pro Immobilie. Sie erhalten die Erstattung über drei Jahre verteilt, wenn Sie die Kosten in der Steuererklärung angeben.

Lassen Sie Ihr Eigenheim zum Beispiel für 50.000 Euro sanieren, bekommen Sie über drei Jahre insgesamt 10.000 Euro erstattet. Wichtig: Haben Sie in einem Jahr weniger Steuern gezahlt als Sie zurückbekämen, verfällt der überschüssige Betrag.

Sie profitieren nur von dem Steuervorteil, wenn Sie die Immobilie ausschlieĂźlich selbst nutzen und diese mindestens zehn Jahre alt ist. AuĂźerdem mĂĽssen die Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgefĂĽhrt werden, der Ihnen bescheinigt, dass die MaĂźnahmen den gesetzlichen Anforderungen genĂĽgen.

Da Sie den Steuervorteil nur bekommen, wenn Sie auf staatliche Förderung zum Beispiel von der KfW-Bank verzichten, sollten Sie vor der Sanierung gründlich abwägen, welche Möglichkeit für Sie die bessere ist.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Video der Woche
Video der Woche

Autor und ETF-Experte Gerd Kommer im Gespräch: Was ist Faktor-Investing? Und was hat es mit Kommers neuem Robo-Advisor auf sich?

Weitere Videos von Saidi:
Geldanlage – Einfach und sicher sparen
Risiko – Verschiedene Anlagemöglichkeiten wählen
Kreditrate – Gering dank niedriger Zinsen

 

 
Betriebsrente trotz wenig Einkommen: Förderung ausgeweitet

3. Betriebsrente trotz wenig Einkommen: Förderung ausgeweitet

Wer wenig verdient, kann es sich meist kaum leisten, auf einen Teil seines Gehalts für die betriebliche Altersvorsorge zu verzichten. Deshalb gibt es seit 2018 eine steuerliche Förderung für Arbeitgeber, die für Mitarbeiter mit eher niedrigem Einkommen in eine Betriebsrente einzahlen. Bisher lag die Einkommensgrenze dafür bei 2.200 Euro brutto im Monat. Nun hat der Bundestag beschlossen, die Förderung auf Mitarbeiter auszuweiten, die bis zu 2.575 Euro brutto im Monat verdienen.

Liegen Sie unter dieser Einkommensgrenze, bekommt Ihr Arbeitgeber vom Staat 30 Prozent erstattet von dem, was er in Ihre Betriebsrente steckt. Die Förderung erhält Ihr Chef, wenn er zwischen 20 und 80 Euro im Monat für Sie einzahlt. Bisher lag der maximal förderfähige Betrag bei 40 Euro im Monat. Den Steuervorteil gibt es nur für zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers – nicht für solche, die Sie etwa durch Entgeltumwandlung selbst leisten.

Fragen Sie Ihren Chef, ob er bereit ist, fĂĽr Sie in eine Betriebsrente einzuzahlen. Er bekommt schlieĂźlich einen Teil des Geldes vom Staat zurĂĽck. Sie sichern sich damit eine Zusatzrente, ohne von Ihrem Gehalt etwas abknapsen zu mĂĽssen.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Pflege-Beitrag verdoppelt – das können Sie tun

4. Pflege-Beitrag verdoppelt – das können Sie tun

Mehr als doppelt so viel soll die Pflegezusatzversicherung seines Vaters plötzlich kosten, berichtete uns ein Leser. Und damit ist er nicht allein. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen haben mehrere Versicherer die Beiträge um bis zu 100 Prozent erhöht. Als Grund für die Beitragssteigerungen nennen die Versicherungen vor allem höhere Ausgaben für Pflegefälle.

Grundsätzlich dürfen private Pflegeversicherungen die Beiträge erhöhen – allerdings nur, wenn sie bestimmte gesetzliche Vorgaben einhalten. Ist auch Ihr Vertrag sehr viel teurer geworden, können Sie prüfen lassen, ob die Erhöhung rechtlich korrekt war. Privat Krankenversicherte haben in einigen Fällen erfolgreich gegen Beitragserhöhungen geklagt, die Urteile sind jedoch teils noch nicht rechtskräftig. Für einen Rechtsstreit brauchen Sie Unterstützung von einem Anwalt mit viel Erfahrung in diesem Bereich – und am besten eine Rechtsschutzversicherung.

Bietet Ihr aktueller Versicherer mehrere Pflege-Tarife an, fordern Sie ihn auf, Ihnen günstigere Tarife zu nennen, in die Sie wechseln können. Verzichten Sie allerdings nicht auf wichtige Leistungen, denn es gibt keine Garantie, dass der neue Tarif dauerhaft günstiger bleibt. Teuren Vertragsoptionen, wie einer regelmäßigen Erhöhung des Pflegetagegelds, können Sie hingegen widersprechen.

Als letztes Mittel bleibt noch die Kündigung des Vertrags, dann sind aber alle bereits gezahlten Beiträge verloren.

Weitersagen
Email
 
Strom- und Gasrechner: Wir sortieren Kostenfallen aus

5. Strom- und Gasrechner: Wir sortieren Kostenfallen aus

Es gibt Strom- und Gastarife, mit denen Sie 200 Euro und mehr sparen können. Aber nur im ersten Jahr. Denn ab dem zweiten Vertragsjahr werden die Schnäppchen häufig richtig teuer. Entweder, weil anfangs hohe Bonuszahlungen kaschieren, wie teuer der Vertrag wirklich ist. Oder weil der Anbieter nach einem Jahr die Preise drastisch anhebt.

Wollen Sie möglichst nur einmal den Anbieter wechseln, empfiehlt unser Vergleichsrechner für Strom und Gas nur Tarife, die auch ohne Bonuszahlungen günstig sind. Das zweite Risiko – eine reguläre Preiserhöhung – kann unser Rechner nun auch in vielen Fällen erkennen. Ist der Preis so niedrig, dass der Anbieter daran kaum etwas verdient, sortieren wir den Tarif so schnell wie möglich aus unseren Empfehlungen für den einmaligen Wechsel aus. Denn solche nicht kostendeckenden Tarife werden meistens schnell teurer.

Genau solche Erfahrungen haben uns Leser immer wieder berichtet: Grundpreise wurden verdoppelt oder verdreifacht, Verbrauchspreise stiegen um 30 Prozent oder mehr – obwohl sich die tatsächlichen Kosten für Strom und Gas wenig erhöht hatten.

Sie finden Tarife mit Kampfpreisen noch immer in unseren Rechnern, sofern Sie einstellen, den Anbieter jedes Jahr wechseln zu wollen. Das sollten Sie dann natürlich auch tun, sobald der Preis steigt.

Weitersagen
Email Mehr dazu
 
Podcast Auf Geldreise

Tagesgeldkonto – ist das nicht das gleiche wie ein Girokonto? Nicht ganz! Worin genau sie sich unterscheiden, wofür ein Tagesgeldkonto sinnvoll ist und wie wir ein wirklich gutes finden, beantworten Anika und Anja in der aktuellen Folge.

Weitere Folgen der Geldreise:
„Immer an alles denken müssen“Es geht auch anders
Elterngeld Mehr aus der staatlichen Zuwendung machen
Betriebliche AltersvorsorgeMit dem Chef fĂĽr die Rente sparen

 
Serie: „Verträge optimieren“ – Schutz gegen Naturgewalten

Serie: „Verträge optimieren“ – Schutz gegen Naturgewalten

Sind Sie gegen Unwetter versichert? Das ist gar keine so einfache Frage. Denn es hängt sehr wahrscheinlich auch von der Art des Unwetters ab. Und von Ihrer Versicherung natürlich. Bevor das nächste Mal Starkregen übers Land zieht und Hochwasser bringt, sollten Sie sich also einmal fragen: Genügt der Schutz? Und stimmt der Preis? Oder brauchen Sie die teure Extra-Police am Ende vielleicht gar nicht?

Gegen besondere Naturgewalten wie Hochwasser schützt die Elementarschaden-Versicherung. Diese gibt es nur im Paket: Sie ist als Zusatz zu haben, als Ergänzung einer Wohngebäude- oder Hausratversicherung.

Wenn Sie ein Haus besitzen, ist eine Wohngebäudeversicherung sehr wichtig, vor allem zum Schutz vor Feuerschäden. Während – wie bei der Hausratversicherung – auch Schäden durch Blitze, Hagel und Sturm mitversichert sind, gilt der Schutz nicht für sogenannte Elementarschäden.

 

1. Welche Schäden die normale Versicherung nicht abdeckt

Wenn die Erde ins Rutschen kommt oder sich absenkt bei Überschwemmungen, Lawinen und Schneelast, hilft nur die Elementarschaden-Versicherung. Sie zahlt auch bei Erdbeben oder Vulkanausbrüchen. Entscheidend ist, dass die Natur der Auslöser ist: Also bei einem Erdrutsch oder Beben, nicht aber, wenn zum Beispiel eine Kohlegrube einstürzt.

 

2. Wie groß das Risiko für Naturschäden bei Ihnen ist

Der Versicherungsverband GDV bietet eine interaktive Karte, auf der Sie sehen können, wie groß das Risiko für Elementarschäden bei Ihnen ist. Geben Sie dazu Ihre Adresse ein. Allerdings stehen die Daten nur für fünf Bundesländer bereit.

Hochwasser war in der Vergangenheit das größte Risiko, das die Elementarschadenversicherung abdeckt. Doch bei etwa neun von zehn Gebäuden ist eine Überschwemmung sehr unwahrscheinlich (Gefahrenklasse 1).

3. Wie groĂź der Schaden ist, falls was passiert

Weniger als ein Viertel aller Haushalte schützen sich in der Hausratversicherung gegen Elementarschäden. Das ist logisch, denn wer im zweiten Stock wohnt, dem können Überschwemmungen ziemlich egal sein. Solange jedenfalls im Keller nicht besonders wertvolle Sachen lagern.

Jenseits vom Starkregen lassen sich die Risiken oft selbst ganz gut abschätzen. Liegt das Haus in einer Mulde? Fließt ein stark kanalisierter Bach in der Nähe? Gab es schon Hochwasser? Wie groß ist das Risiko durch Schneelast auf dem Dach und durch Lawinen? Klar ist: Das Risiko von Erdbeben und Vulkanausbrüchen ist in Deutschland selbst in der Eifel sehr überschaubar.

 

4. Mal wieder den Preis des Vertrags abklopfen

Wenn Sie Ihr Risiko abwägen, gibt es natürlich keine absolute Sicherheit. Sobald Sie sich aber gegen Elementarschäden absichern, wird die Gebäudeversicherung oder die Hausrat spürbar teurer.

Ob mit oder ohne Elementarschaden, vergleichen Sie unbedingt. Denn die Preisunterschiede zwischen den Anbietern können einige Hundert Prozent betragen. Wir empfehlen für Hausrat das Portal Mr-Money*. Für die Wohngebäudeversicherung finden Sie gute Angebote sowohl bei Mr-Money* als auch bei Verivox*.

Auch wenn Sie schon versichert sind: Prüfen Sie ruhig mal, wie teuer Ihr Vertrag ist. Was es sonst noch zu beachten gibt, lesen Sie in unseren Ratgebern zur Hausrat– und Wohngebäudeversicherung.

 

5. Den versicherten Wert richtig einschätzen

Wenn Sie Angebote einholen für einen Elementarschaden-Vertrag, müssen Sie sowohl für die Hausrat- als auch für die Gebäudeversicherung den Wert Ihres Besitzes richtig einschätzen. Wenn dabei rauskommt, dass Sie bislang zu wenig versichert haben, dann sollten Sie Ihren Vertrag unbedingt anpassen: Vielleicht ist ein Anbau dazugekommen oder Sie haben einen Faible für Antiquitäten entwickelt.

Alles, was Sie konkret für die Überprüfung wissen müssen, finden Sie im Ratgeber Elementarschäden.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Zahl der Woche
... EinsprĂĽchen gegen den Steuerbescheid haben Erfolg. Es kann sich also durchaus lohnen, Widerspruch gegen den Brief vom Amt einzulegen.
 
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Dienstag, 21. Juli, Hermann-Josef Tenhagen bei Hallo Hessen
Donnerstag, 23. Juli, Hermann-Josef Tenhagen bei rbb zibb
Freitag, 24. Juli, Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
In den folgenden Tabellen haben wir für Sie unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Sie direkt zur Empfehlung gelangen – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur fĂĽr neue Kunden)
0,55 % p.a.
fĂĽr 6 Monate
0,50 % p.a.
fĂĽr 6 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
Klarna ĂĽber Weltsparen
0,31 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,25 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,81 % p.a.
 
Klarna ĂĽber Weltsparen
0,81 % p.a.
0,75 % p.a.
0,70 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
0,66 % p.a.
bis 24 Monate
1,0 % p.a. 
0,95 % p.a.
 
Klarna ĂĽber Weltsparen
0,95 % p.a.
 
0,80 % p.a.
 
0,80 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
bis 36 Monate
1,12 % p.a.
 
Klarna ĂĽber Weltsparen
1,12 % p.a.
 
Grenke Bank
0,95 % p.a.
 
0,95 % p.a.
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
 
Die besten Depots bei Onlinebanken
Comdirect
Die gĂĽnstigsten Depots
Onvista Bank
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
 
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Fluggastentschädigung
 
Rechtshelfer
 
Sofort-Entschädigung
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
Makler BU-Versicherung
 
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Lebensversicherung
 
beleihen
 
verkaufen
 
 

Bildrechte:
Fahrradfahrer: Andrei_md / GettyImages -- Tenhagens Corona-Podcast: Finanztip -- Sparda-Bank: LIVINUS / GettyImages -- Sanierung: Banks_Photos / GettyImages -- Video der Woche: Finanztip -- Kassierer: Hispanolistic / GettyImages -- Pflege: Sturti / GettyImages -- GlĂĽhbirnen: Margaryta Basarab / GettyImages -- Auf Geldreise Podcast: Finanztip -- Ăśberschwemmung: Bodo Schackow / dpa -- Zahl der Woche: Finanztip

* Was das Sternchen neben Links bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhängig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Internet verfügbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhängigen Experten untersuchen regelmäßig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Du zum Beispiel diesen Link klickst oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließt. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Dich als Verbraucher ist.

In der Rubrik „Schnäppchen der Woche“ informieren wir Dich außerdem über kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prüfen wir ausdrücklich nicht die Qualität, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhängige Redaktion.

Mehr zu unserer Arbeitsweise liest Du hier.

Wir sind Teil der Finanztip Stiftung.
Alle unsere ĂśberschĂĽsse gehen in die Arbeit zur Information der Verbraucher. Die Arbeit unserer Experten und Redakteure unterliegt dem strengen Kodex des Deutschen Presserats.