Riester-Rente in der Krise -- sicher E-Scooter fahren -- Rabatt bei Bofrost -- VL mit Prämie anlegen -- Mutterschutz: Das steht Dir zu -- Podcast: Fuck-you-money, Teil 2 -- Video: Zinseszins-Effekt -- -- --

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Haus oder Wohnung verkaufen? Darauf solltest Du achten!

Haus oder Wohnung verkaufen? Darauf solltest Du achten!

Keine Angst vorm Hausverkauf! Egal ob mit oder ohne Makler

Die eigenen vier Wände müssen keine Sache fürs Leben sein: Vielleicht sind Deine Kinder aus dem Haus und Ihr wollt Euch verändern. Vielleicht hast Du die Immobilie vermietet, weil Dich der Job oder die Liebe in eine andere Stadt führte. Vielleicht hast Du das Haus Deiner Eltern geerbt – und willst da gar nicht wohnen. Verkaufen oder nicht, ist dann die Frage.

 

Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht, aber einen passenden

Weil es oft so eine groĂźe Entscheidung ist, schieben sie viele vor sich her. Das ist okay. So etwas muss einfach reifen. Dass damit meist ein Lebensabschnitt vorbeigeht, macht die Sache nicht leichter. Aber: So ein Verkauf kann auch befreiend wirken.

 

Dieses Jahr springt mehr raus als zuletzt

Wenn Du mit der Idee spielst zu verkaufen, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das Projekt anzugehen. Die Chancen, finanziell gut mit dem alten Heim abzuschließen, stehen sehr gut. Seit 2009 kennen die Immobilienpreise vor allem in deutschen Großstädten nur eine Richtung: nach oben. Dort haben sich die Preise im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt. Und selbst das weitere Umland gilt seit Neuestem – Homeoffice sei dank – als attraktiv.

 

Besser jetzt als im Herbst loslegen

Ein Immobilienverkauf zieht sich häufig über ein paar Monate. Wenn Du jetzt beginnst, kannst Du tolle Fotos machen. Du kannst die Interessenten durch helle Räume führen und einen blühenden Garten präsentieren. Das setzt Deine Immobilie in ein viel besseres Licht als die künstliche Beleuchtung im Winter. Nutze den goldenen Mai.

 

Du kannst auch selbst verkaufen

Wenn Du nun also den Verkauf angehst, steht eine wichtige Frage über allem: Traust Du Dir das alleine zu – oder brauchst Du Hilfe? Ja, auch einen Immobilienverkauf kann jeder selbst abwickeln, und wir zeigen Dir auch gerne, wie das geht: Bauunterlagen und Energieausweis besorgen, ein Exposé schreiben, Fotos machen, Besichtigungen organisieren und so weiter. Das ist kein Hexenwerk, wenn Du etwas Zeit und Interesse mitbringst.

 

Mit einem Profi ist es einfacher

Du kannst Dich aber auch an eine Maklerin wenden. Wie weit sie Dich unterstützen soll, besprichst Du in Ruhe. Wenn Du es willst, nimmt sie Dir alle Schritte so weit ab, dass Du am Ende nur noch „ja“ zum richtigen Kaufangebot sagen musst. Vor allem haben Makler in der Regel eine gute Vorstellung, welcher Angebotspreis der richtige ist. Ihr Service kostet aber in der Regel 3,5 Prozent vom Verkaufspreis.

 

Passende Makler findest Du auch im Internet

Das Angebot an Maklern ist groß: Vom Einzelkämpfer vor Ort über die regionalen Maklerunternehmen der Banken und Sparkassen bis zu jüngeren Digitalmaklern ist alles dabei. Wen Du auswählst, ist auch eine Frage der persönlichen Vorliebe.

Gerade haben wir überregional tätige Maklerfirmen für Dich näher untersucht. Zwei konnten besonders überzeugen: Homeday* und McMakler*. Beide kombinieren Makler vor Ort mit standardisierten Prozessen. Beide ermitteln zum Beispiel den optimalen Angebotspreis mit eigener Software, dokumentieren den Verkaufsprozess in digitaler Form, arbeiten mit fairen Maklerverträgen und haben ausreichend Erfahrung.

 

Lass Dich also von der Größe des Projekts nicht abschrecken. Weitere Infos findest Du in unserem Ratgeber.

 

Und vor allem: Fang einfach an. Viel Erfolg dabei!

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂĽr Dich entdeckt hat.

Oskar VL mit 20 Euro Prämie

Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind ein schönes Geschenk der Chefin, das Du unbedingt mitnehmen solltest. Das Geld kannst Du in eine laufende Baufinanzierung, einen Bausparvertrag oder Sparplan stecken. Die Finanztip-Empfehlung Oskar VL bietet VL-Fondssparpläne für Aktien-ETFs an. Wenn Du Dich dort bis Freitag, 21. Mai, anmeldest und den Code VLFTP20 eingibst, erhältst Du 20 Euro als Prämie.

Oskar ist ein Service-Dienstleister, über den Du per App ein VL-Depot bei der Baader Bank eröffnest. Das Vermögen verwaltet der digitale Vermögensverwalter Scalable Capital. Du musst mindestens 25 Euro pro Monat anlegen. Solange der Depotwert unter 10.000 Euro liegt, kostet der Service 1 Prozent des Anlagebetrages pro Jahr – darüber sind es 0,8 Prozent.

Bofrost: 25 Euro Rabatt

Beim Tiefkühlkost-Lieferanten Bofrost bekommst Du aktuell 25 Euro Rabatt, falls Du noch nie oder seit mindestens 18 Monaten dort nichts bestellt hast. Melde Dich dazu auf der Website von Bofrost an und gib bei der Bestellung den Code sommer25 ein. Du musst für mindestens 50 Euro Ware ordern, damit der Rabatt vom Gesamtbetrag abgezogen wird. Übrigens liefert Bofrost in Deutschland nahezu flächendeckend. Guten Appetit!

Readly: einen Monat gratis

Gedruckte Magazine sind schön, aber beispielsweise unterwegs ist die Zeitschriften-App Readly praktischer. Dort kannst Du in Hunderten deutschsprachigen Magazinen und noch mehr ausländischen Titeln stöbern: Auto Bild, Rolling Stone und Spektrum der Wissenschaft etwa sind dabei. Lesen kannst Du sie auf dem Tablet oder Smartphone. Derzeit gibt es die Readly-Flatrate wieder für einen Monat gratis. Regulärer Preis: knapp 10 Euro im Monat. Monatlich kündbar.

 
Debatte um Riester-Ende: Was das fĂĽr Deinen Vertrag heiĂźt

1. Debatte um Riester-Ende: Was das fĂĽr Deinen Vertrag heiĂźt

Über unser Altersvorsorge-System und vor allem über die Riester-Rente wird wieder heftig diskutiert. Während die meisten Versicherer und Banken lieber nur ein wenig reformieren würden, verlangt eine Gruppe Verbraucherschützer sogar, die Riester-Rente abzuschaffen.

Das Argument beider Seiten ist dasselbe: Die anhaltende Niedrigzinsphase macht viele Riester-Produkte für Sparer unrentabel, weil die Kosten der Verträge so hoch sind. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der staatlichen Zulagen wird dadurch aufgefressen. Dabei wollte der Staat vor allem die Bürger fördern.

Die Konsequenz: Immer weniger Verbraucher schließen Riester-Verträge ab. Und jeder fünfte Vertrag liegt brach, es wird kein Geld mehr eingezahlt. Manche kündigen sogar – und verlieren viel Geld.

Als Reaktion auf die Niedrigzinsen senkt die Bundesregierung ab 2022 den Zinssatz, den Versicherer höchstens garantieren dürfen auf 0,25 Prozent. Doch bei diesem Zinssatz können die Versicherer kaum noch Gebühren für ihr Riester-Produkt verlangen und gleichzeitig das Riester-Garantieversprechen einhalten.

Trotzdem kann sich ein Riester-Vertrag für Dich lohnen – und zwar in zwei Fällen: als Mutter oder Vater mit geringem Einkommen, weil Du von einer hohen Kinderzulage profitierst. Und als Gutverdienerin, die die Steuererstattung spürbar nutzt.

Besonders einen alten Vertrag mit hohem Garantiezins solltest Du nicht vorschnell kündigen. Wenn Du nicht mehr einzahlen möchtest, stelle ihn lieber beitragsfrei. Warte ab, was die nächste Bundesregierung macht. Aber selbst wenn Riester abgeschafft würde, kann Deinem alten Vertrag nichts passieren. Wahrscheinlich könntest Du sogar in ein neues System wechseln.

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E-Scooter mieten und richtig versichert unterwegs sein

2. E-Scooter mieten und richtig versichert unterwegs sein

E-Scooter gehören vielerorts zum Stadtbild, zumal im Sommer. Meist sind es Miet-Roller, die Erwachsene einfach per App buchen können. Du benötigst weder Fahrerlaubnis noch Helm, auch wenn ein Helm sinnvoll ist. Denn E-Scooter sind nicht ganz ungefährlich: Vergangenes Jahr gab es fast 400 Schwerverletzte und fünf Tote bei Unfällen mit E-Scootern.

Du musst Fahrradwege nutzen – der Gehweg ist tabu. Auf die Straße darfst Du nur ausweichen, wenn es keine Radwege gibt. Zu zweit fahren ist verboten. Hast Du Alkohol getrunken, gelten dieselben Regeln wie beim Autofahren.

Zudem solltest Du richtig versichert sein. Ein gemieteter E-Scooter ist durch den Verleiher Kfz-haftpflichtversichert. Damit sind Unfallschäden abgedeckt, die Du anderen zufügst. Für Schäden, die Du selbst erleidest oder am Miet-Scooter verursachst, musst Du selbst aufkommen. Das regeln die AGBs der Anbieter.

Die Verleiher Tier und Voi schreiben allgemein, dass Du für fahrlässig oder mutwillig verursachte Schäden zahlen musst. Bei Lime gibt es eine Höchstgrenze für Dich von 1.340 Euro. Wenn Du einen Lime-Roller mietest, bist Du außerdem unfallversichert.

Bei anderen Anbietern gilt: Verletzt Du Dich durch eigene Schuld, ist das Dein Problem. Selbst eine eigene Unfallversicherung deckt nur bleibende Behinderungen ab. Eine gute Haftpflicht zahlt auch, wenn Du den gemieteten E-Scooter fahrlässig beschädigst. Diese Versicherung solltest Du in jedem Fall haben – unabhängig davon, ob Du mit einem Roller durch die Stadt düst oder nicht.

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Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

Beliebte Folgen vom Corona-Podcast:

 
Automatisch aktualisiert: Warum Kreditkarten praktisch nicht mehr ablaufen

3. Automatisch aktualisiert: Warum Kreditkarten praktisch nicht mehr ablaufen

Alle paar Jahre läuft die Kreditkarte ab. Das ist gut und schlecht zugleich: Wenn Du regelmäßig online kaufst, darfst Du nicht vergessen, die Daten zu erneuern. Bei allen anderen Händlern werden Deine Daten wertlos. Das war bislang so eine Art automatische Sicherheitsfunktion. Doch das ändert sich bald: Die Kartendaten aktualisieren sich immer öfter automatisch.

Mastercard und Visa führen jetzt verstärkt Aktualisierungsdienste ein. In einer Datenbank speichern sie Nummer und Ablaufdatum der Karte. Das geht aber nur, wenn die kartenausgebende Bank diese Daten auch anliefert – vor allem bei der Ausgabe einer neuen Karte, aber auch, wenn die Karte gestohlen wird oder verloren geht. Manche Banken unterstützen diese Dienste schon länger.

Händler können vor einer Zahlung in der Datenbank überprüfen, ob die Kartendaten noch aktuell sind. Dafür müssen sie sich für den Aktualisierungsdienst registrieren und nachweisen, dass Du Deine (alten) Kartendaten in ihrem Geschäft explizit abgespeichert hast. Einmal dort gezahlt haben, reicht also nicht. Und löschst Du Deine Daten, kann der Händler nicht mehr nachfragen.

Einige Banken führen den Dienst einfach ein; andere fragen, ob Du den Service nutzen willst. Unter unseren Empfehlungen bietet Barclaycard* den Dienst bereits an. Willst Du ihn nicht nutzen, teilst Du das der Bank über Dein Postfach mit. Du kannst auch bestimmte Händler ausschließen oder Dich wieder für den Dienst anmelden. Die Hanseatic Bank* will im August starten, Payback im ersten Schritt im Mai. Die DKB* und Bitwala* haben uns bislang nicht geantwortet.

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Mutterschutz: Wie viel Geld Dir zusteht

4. Mutterschutz: Wie viel Geld Dir zusteht

In der Mutterschutzfrist, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt, sind Mütter finanziell abgesichert: Sie sollten netto genauso viel auf dem Gehaltskonto haben wie in den drei Monaten zuvor. So steht es im Gesetz (§ 20 Abs. 1 MuSchG). Nur leider klappt das nicht immer, wie unsere Leserin Corinna bitter erfahren musste.

Beim ersten Kind lief noch alles richtig. Doch während der Elternzeit wechselte sie, weil ja ohne Gehalt, in die Steuerklasse V mit dem höheren Lohnsteuerabzug, damit ihr Mann in die günstigere Klasse III wechseln konnte.

Unerwünschter Nebeneffekt: Sie bekam beim zweiten Kind einen deutlich niedrigeren Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld. Ihr Arbeitgeber hatte mit der aktuellen Klasse V gerechnet. Das bedeutete höhere Abzüge: 29 Euro weniger pro Tag, insgesamt fehlten Corinna mehr als 3.000 Euro.

Zu Unrecht: Ein Wechsel der Steuerklasse nach der Geburt oder während der Elternzeit darf keinen Einfluss auf den Zuschuss des Arbeitgebers haben (Landesarbeitsgericht Nürnberg, 2002, Az. 6 (5) Sa 141/01). Maßgeblich ist in jedem Fall die Lohnsteuerklasse aus den letzten drei abgerechneten Monaten vor Beginn der ersten Mutterschutzfrist. In diesem Fall also Klasse III.

Das Bundesfamilienministerium hat uns bestätigt, dass diese Auslegung noch gültig ist. Dessen Argument: Durch eine andere Lohnsteuerklasse ändere sich das Gehalt ja nicht dauerhaft.

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Auch wichtig: Urlaub auf Probe, Provisionsdeckel, Partnervermittlung, Buchverlosung

5. Auch wichtig: Urlaub auf Probe, Provisionsdeckel, Partnervermittlung, Buchverlosung

+++ Bevor einige Bundesländer Tourismus wieder zulassen, ist Urlaub auf Probe schon in mehreren Modellregionen möglich. Etwa in Schleswig-Holstein an der Schlei samt Eckernförde bis 16. Mai, in Nordfriesland inklusive der Inseln und Halligen bis zum 31. Mai, in der inneren Lübecker Bucht inklusive Timmendorfer Strand bis zum 5. Juni und in Büsum bis zum 6. Juni. Voraussetzung: ein negativer Corona-Test vor Ankunft und alle 48 Stunden vor Ort. Teilweise müssen Urlauber die umstrittene Luca-App zur Kontaktnachverfolgung nutzen. Wer sich über Pfingsten ein Plätzchen sichern will, kann über die regionalen Tourismusportale suchen. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz über 100, müssen Gäste vorzeitig abreisen. Übrigens: Die Bundesregierung hat inzwischen auch die Quarantäne-Regeln für vollständig geimpfte Auslandsreisende gelockert. +++

 

+++ Die Große Koalition deckelt die Provisionen für Banken, die Restschuldversicherungen vermitteln – und zwar auf 2,5 Prozent der Darlehenssumme. Das heißt: Eine Restschuldversicherung, die ein Darlehen über 10.000 Euro absichert, darf die Kunden künftig nicht mehr als 250 Euro an Vermittlungsgebühr extra kosten. Typischerweise behalten Banken bisher um die 500 Euro Provision bei so einer Versicherungssumme, oft sogar 1.100 Euro und mehr. Das vorige Woche im Bundestag verabschiedete Gesetz tritt aber erst im Juli 2022 in Kraft. Grüne und Linkspartei hatten einen Deckel von 1,5 Prozent gefordert. Finanztip rät von diesen Versicherungen ab. +++

 

+++ Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rechte von Kunden von Partnervermittlern gestärkt. Kunden dürfen den Vertrag widerrufen und damit ein schon gezahltes Honorar teilweise zurückfordern, solange ihnen nicht so viele Personen vorgestellt wurden wie vereinbart. Geklagt hatte eine Frau, die 8.330 Euro zahlte und eine Woche später ihren Vertrag „kündigte“, nachdem sie die ersten drei der zugesagten 21 Vorschläge bekommen hatte. Der BGH urteilte, dass ihr Widerruf wirksam war (Az. III ZR 169/20). Die Agentur darf nur das anteilige Honorar für die drei übermittelten Vorschläge behalten. Sie könne sich nicht darauf berufen, die übrigen Vorschläge bereits zusammengestellt zu haben. +++

 

+++ Vor drei Wochen haben wir hier das Buch „Datev Arbeitnehmerscout (m/w/d) für Ihre private Finanzplanung“ vorgestellt, das für 15,80 Euro im Handel zu haben ist. Rund 40 unserer Finanztip-Ratgeber sind darin enthalten. Herausgeber ist die Datev-Genossenschaft, die vor allem Software für Lohnabrechnungen entwickelt. Fünf Exemplare hatten wir zur Verlosung ausgeschrieben, fast 1.600 Mails von Euch gingen ein. Die fünf Glücklichen sind bestimmt – und die Bücher gehen am Montag raus. +++

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Video der Woche
Video der Woche

Was hat eigentlich der Zinseszinseffekt mit Eurem ETF-Sparplan zu tun? Saidi erklärt’s Euch in diesem Video.

Weitere Videos von Saidi:
ETFs – Tipps für Auszahlung und Entnahme
Immobilien – Kaufen oder mieten durchgerechnet
Aktien – Investieren oder zocken?

 
Steuer-Serie Teil 7: So zahlst Du im Ruhestand weniger Steuern

Steuer-Serie Teil 7: So zahlst Du im Ruhestand weniger Steuern

Über fünf Millionen Rentner müssen Steuern zahlen – und noch mehr sind verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Folgendes solltest Du wissen:

 

1. Nur ein Teil der Rente ist steuerfrei

Renten gehören zu den „sonstigen Einkünften“ und sind grundsätzlich zu versteuern. Allerdings wird nur ein Teil davon besteuert. Wie viel, hängt davon ab, wann Du erstmals gesetzliche Rente erhalten hast. Bei einem Rentenbeginn bis 2005 musst Du die Hälfte Deiner Rente versteuern. Seitdem stieg der Anteil mit jedem Jahrgang um 2 Prozentpunkte. Wer also 2020 in Rente ging, muss 80 Prozent seiner Einkünfte versteuern.

 

2. Wenn Deine Rente steigt, kannst Du in die Steuerpflicht rutschen

Im ersten Kalenderjahr, das Du komplett in Rente warst, rechnet das Finanzamt aus Deinen Einkünften und dem Besteuerungsanteil Deinen individuellen Rentenfreibetrag aus – und legt ihn im Prinzip bis zum Lebensende fest. Von nun an musst Du alles oberhalb dieses Freibetrags versteuern. Er bleibt dauerhaft gleich. Also können schon Rentenerhöhungen dazu führen, dass Du in die Steuerpflicht rutschst, auch wenn Du bislang noch keine Steuern auf Deine Rente zahlen musstest. Prüfe deshalb Deine aktuelle Situation. Spätestens, wenn Du vom Finanzamt dazu aufgefordert wirst, musst Du eine Steuererklärung abgeben.

 

3. Wann Du als Rentner eine Steuererklärung abgeben musst

Der Grundfreibetrag ist das steuerfreie Existenzminimum. Für das Jahr 2020 beträgt er 9.408 Euro. Liegst Du mit dem steuerpflichtigen Teil Deiner Rente (zuzüglich 102 Euro Werbungskostenpauschale) oberhalb des Grundfreibetrags, musst Du eine Steuererklärung mit Anlage R abgeben. Erst recht gilt das, wenn Du noch weitere unversteuerte Erträge hast – zum Beispiel Mieteinnahmen.

Deine Riester-Rente und Renten aus einer Direktversicherung, einer Pensionskasse oder eines Pensionsfonds musst Du in die neue Anlage R-AV/bAV eintragen. Eine ausländische Rente gehört in die neue Anlage R-AUS.

Als Faustregel kann man sagen: Eine Neurentnerin, die ausschlieĂźlich eine monatliche Bruttomonatsrente von knapp 1.180 Euro beziehungsweise knapp 14.000 Euro im Jahr bezieht, liegt so gerade an der Grenze zur Steuerpflicht.

4. So werden Pensionen besteuert

Pensionen gehören als Versorgungsbezug in die Anlage N, ebenso Betriebsrenten aus einer Direktversicherung des Arbeitgebers oder einer Unterstützungskasse. Von der voll steuerpflichtigen Pension geht ein Versorgungsfreibetrag plus Zuschlag ab. Das gilt auch für Betriebsrentner, die 63 Jahre oder älter sind.

Versorgungsfreibetrag und Zuschlag sinken für jeden neuen Jahrgang. Wenn Du etwa 2020 erstmals eine Pension erhalten hast, bleiben davon 16 Prozent steuerfrei, höchstens aber 1.200 Euro plus 360 Euro Zuschlag. Auch dieser Versorgungsfreibetrag bleibt zeitlebens konstant – wie der Rentenfreibetrag (siehe Punkt 2).

 

5. Was Du von der Steuer absetzen kannst

In der Rente hast Du viele Möglichkeiten, Ausgaben in die Steuererklärung einzutragen und damit Steuern zu sparen: zum Beispiel die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, sowie Kirchensteuer und Spenden als Sonderausgaben. Pflege- und Krankheitskosten kannst Du bei den außergewöhnlichen Belastungen berücksichtigen lassen.

Kosten für Handwerkerinnen und haushaltsnahe Dienstleistungen kannst Du ebenfalls absetzen. Hinzu kommt eine Werbungskostenpauschale von 102 Euro. Hattest Du höhere Werbungskosten, weil Du etwa einen Rentenberater oder Gewerkschaftsbeiträge bezahlt hast, kannst Du diese stattdessen ansetzen.

Wenn Du alles angibst, was absetzbar ist, dann musst Du weniger oder möglicherweise überhaupt keine Steuern mehr zahlen.

 

Wirst Du doppelt besteuert?

In einigen Fällen werden Rentnerinnen und Rentner offenbar doppelt besteuert. Wir haben 2018 zum ersten Mal darüber berichtet, in unserem aktuellen Ratgeber findest Du dazu alle wichtigen Informationen. Vor dem Bundesfinanzhof laufen inzwischen zwei Verfahren. Mit einem Urteil ist wahrscheinlich Ende Mai zu rechnen. Wir halten Dich hier im Newsletter auf dem Laufenden.

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Zahl der Woche

… Riester-Verträge sind beitragsfrei gestellt – jeder fünfte Vertrag. Weil die Zinsen sinken, die Kosten aber hoch sind, werden Riester-Verträge immer unattraktiver. In unserem Ratgeber liest Du, was Du jetzt tun kannst.

 
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In den folgenden Tabellen haben wir für Dich unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur fĂĽr neue Einlagen)
0,40 % p.a.
(Bonuszins zusätzlich zum Basiszins von derzeit 0,10 % p.a.)
01.06.21-31.08.21
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Advanzia Bank
0,20 % p.a.
(mind. 5.000 €)
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
Klarna ĂĽber Weltsparen
0,20 % p.a.
Sberbank Direct
0,20 % p.a.
TF Bank
0,20 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,20 % p.a.
Leaseplan Bank
0,20 % p.a.
0,18 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
0,40 % p.a.
0,36 % p.a.
bis 24 Monate
Leaseplan Bank
0,65 % p.a.
0,55 % p.a.
0,51 % p.a.
bis 36 Monate
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
0,65 % p.a.
0,61 % p.a.
0,60 % p.a.
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
Girokonto
Wertpapierdepot
 
Die besten Depots mit niedrigsten GebĂĽhren
Scalable Capital* (Free Broker)
GĂĽnstige Depots mit einem breiten Leistungsspektrum
DKB
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Smart XS von Lidl Connect* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von Ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
 
Allnet-Flat
Allnet L von Blau* (O2-Netz)
Flat L von Allmobil* (Vodafone-Netz)
Prepaid Smart von Ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
 
Rechtshelfer
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
 
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
Makler BU-Versicherung
 
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Lebensversicherung
 
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Wir wollen mit unseren unabhängig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Internet verfügbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhängigen Experten untersuchen regelmäßig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Du zum Beispiel diesen Link klickst oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließt. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Dich als Verbraucher ist.

In der Rubrik „Schnäppchen der Woche“ informieren wir Dich außerdem über kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prüfen wir ausdrücklich nicht die Qualität, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhängige Redaktion.

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