Fallende Börsenkurse ignorieren -- 400 Euro extra für E-Autos -- Bahncard 100 ein Drittel reduziert -- Internet langsam, Geld zurück -- Corona: Sommer-Welle kommt -- Nebenkosten prüfen -- DHL-Paketmarken auf Vorrat -- Fernreise mit 9-Euro-Ticket -- Video der Woche: Crash am US-Aktienmarkt? -- -- --
  17. Juni 2022
FINANZTIP
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Hohe Inflation
Die größten Irrtümer über die Preissteigerung
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top theme icon Hohe Inflation: Die 4 schlimmsten IrrtĂĽmer
icon teaser 1 Mehr Zinsen, mehr Inflation: Aktien verlieren an Wert – was tun?
icon teaser 2 Ablasshandel: Ölkonzerne zahlen 400 Euro, wenn Du elektrisch fährst
icon teaser 3 Langsames Internet: So minderst Du den Preis
icon teaser 4 Diese Nebenkosten mĂĽssen Mieter nicht zahlen
icon teaser 5 Auch wichtig: Neue Corona-Welle, Bitcoins verleihen, Erstattung 9-Euro-Ticket
icon teaser 1 Punkt fĂĽr Punkt: Welcher Streaming-Anbieter passt zu Dir?
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Hohe Inflation

Die 4 schlimmsten IrrtĂĽmer

Die Preise sind in den vergangenen zwölf Monaten um fast 8 Prozent gestiegen, so hoch war die Inflation seit den Siebzigern nicht mehr. Vor allem Energie und als Folge auch Lebensmittel sind teurer, was besonders Leute mit kleinem Einkommen belastet.

Wie viel man sparen kann, bei Energie und allgemein, erklären wir seit vergangenem Herbst regelmäßig. Genauso wichtig ist aber, sich nicht verrückt machen zu lassen. Es kursieren viele Missverständnisse über die aktuelle Inflation. Hier die vier größten:

Irrtum 1: Das geht jetzt immer so weiter

Ursache für die hohe Inflation sind vor allem Russlands Krieg gegen die Ukraine und als Folge die hohen Energiepreise – die auch wegen der Gegenmaßnahmen der EU wie das Ölembargo gestiegen sind. Es gibt keinen grundsätzlichen Mangel an Öl und Gas. Aber erstens ist es schwierig, genügend Gas auf anderen Wegen zu beschaffen. Und zweitens haben die Öl- und Gas-Förderländer der Opec das Interesse, die Preise hochzuhalten. Trotzdem: Auf längere Sicht werden sie das nicht durchhalten können, die Preise werden wieder deutlich sinken. Fraglich nur, wann es so weit ist. Bislang erwarten die Ökonomen fürs nächste Jahr eine Inflation von nur noch 3 bis 4 Prozent, und übernächstes Jahr wieder normale Werte.

Allerdings: Sollte Russland den Gashahn ganz zudrehen oder die EU ein Gasembargo verhängen, könnte es nächsten Winter noch mal deutlich teurer werden.

Irrtum 2: Wer jetzt schnell etwas kauft, trickst die Inflation aus

Die Preise sind bereits um knapp 8 Prozent gestiegen. Dieser Verlust an Kaufkraft lässt sich jetzt nicht mehr rückgängig machen. Was außerdem viele übersehen: Nicht nur der Krieg beeinflusst die Preise. Der Handel leidet immer noch unter Lieferproblemen durch die Corona-Pandemie. Betroffen sind gerade höherwertige Produkte wie Möbel, Hausgeräte, Räder oder Autos.

China versucht derzeit mit aller Macht, seine Null-Covid-Politik durchzusetzen, obwohl die sehr ansteckenden Omikron-Varianten das praktisch unmöglich machen. Das verschärft den Mangel. Vieles ist also nur teuer, weil es gerade ungewöhnlich knapp ist – und wird bald wieder billiger werden. Unser Tipp: Schau auf die Preishistorie auf Vergleichsportalen. So erkennst Du, ob Du ein Produkt kaufen willst, das gerade ungewöhnlich teuer ist.

Irrtum 3: Wir sind der Inflation ausgeliefert

Das zentrale Problem bleiben die Kosten für Öl und Gas. Je weniger wir verbrauchen, desto niedriger die Inflation. Jetzt also Energie zu sparen, bringt zwar nicht die alten Preise zurück, hilfreich ist es trotzdem. Für die Zukunft gilt: Wir sollten investieren in Erneuerbare Energien, in Häuserdämmung und sparsame Technik. Für Solardächer, Wärmepumpen und Dämmen gibt es bereits staatliche Förderung. Nutzen wir sie!

Irrtum 4: Sparen bringt ĂĽberhaupt nichts mehr

Egal ob negative Zinsen oder hohe Inflation: Es bleibt immer wichtig, etwas Geld zur Seite zu legen. Als Notgroschen. Und als Gegengewicht für Schwankungen am Aktienmarkt. Aber auch als Eigenkapital für ein Haus – oder fürs Alter. Investiere einen Teil in Tagesgeld und Festgeld. Ein Prozent Zinsen ist besser als gar nichts. Was Du für zehn bis fünfzehn Jahre nicht brauchst, kannst Du weiter in einen Aktien-Sparplan einzahlen. Für die langfristige Rendite spielt es keine Rolle, ob die Inflation die Börsen weiter schwächeln lässt – oder nicht. (Mehr dazu im Text weiter unten.)

Fazit:

Die Inflation ist hoch und ärgerlich. Aber wir sind noch weit von einer Wirtschaftskrise entfernt. Es ist weder die Zeit, aus Angst übermäßig zu sparen, noch sein Geld in Sachwerte zu stecken. Besser ist: Teures weniger kaufen, ansonsten normal konsumieren – und in die Zukunft investieren.

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Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂĽr Dich entdeckt hat.

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GĂĽnstiger Versand

Vor Preiserhöhung noch DHL-Marken kaufen

Zum 1. Juli erhöht DHL die Paketpreise. Pro Sendung musst Du dann zwischen 20 Cent und 1 Euro mehr zahlen. Wenn Du häufiger Pakete mit DHL verschickst, lohnt es sich, jetzt noch Marken zum alten Preis zu kaufen. Mit den Sparsets sicherst Du Dir aktuell zehn Versandmarken (oder mehr) zum alten Preis. Zum Beispiel beim beliebtesten DHL-Paket (5 kg) zahlst Du statt 69,90 Euro im Einzelpreis nur 56,90 Euro fürs alte 10er-Set. Eine Ersparnis von fast 19 Prozent. Wichtig: Die Marken sind nur drei Jahre lang gültig.

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Bahnfahren satt

FĂĽr Jung und Alt: 35 Prozent auf die Bahncard 100

Bist du jünger als 27 Jahre oder älter als 64, nutzt regelmäßig die Öffentlichen in Deiner Stadt und den Fernverkehr? Dann könnte ein aktuelles Angebot der Bahn etwas für Dich sein. Bis Ende September bekommst Du eine Bahncard 100 zum Preis von 2.664 Euro pro Jahr – statt regulär 4.144 Euro. Das ist eine Ersparnis von 35 Prozent. Du darfst dann zwölf Monate in der 2. Klasse mit allen Zügen des Nah- und Fernverkehrs flexibel durch Deutschland reisen. Außerdem kannst Du in 130 Städten, in den Bereichen, wo das City-Ticket der Bahn gilt, den öffentlichen Nahverkehr ganz nach Belieben nutzen (auch wenn keine Fernreise anschließt). Die Bahncard läuft nach 12 Monaten automatisch aus. Eine monatliche Zahlweise ist nicht möglich. Nutzt Du aktuell das 9-Euro-Ticket, warte bis September mit dem Kauf.

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Mehr Schnäppchen auf Finanztip-Deals

Auf Finanztip-Deals veröffentlicht unser Kollege Jan immer die neuesten Schnäppchen. Diese Woche dabei: 25 Prozent Rabatt beim Schuh- und Bekleidungshändler GebrĂĽder Götz, neunmal die Wochenzeitung „Die ZEIT“ fĂĽr 9 Euro sowie eine Supersparpreis-Aktion der Bahn fĂĽr Fahrten bis zum 1. Dezember. Zudem kannst Du im Sommersale von Adidas Schnäppchen ergattern.

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Mehr Zinsen, mehr Inflation: Aktien verlieren an Wert – was tun?
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Mehr Zinsen, mehr Inflation: Aktien verlieren an Wert – was tun?

Im besten Börsensprech gesagt: Die Märkte sind in Bewegung. Während Benzin, Lebensmittel und andere Produkte teurer werden, verbilligen sich die meisten Aktien. Der deutsche Index Dax lag am Freitagmittag rund 18 Prozent unter seinem Wert von Anfang des Jahres, der MSCI World 16 Prozent im Minus.

In sozialen Medien muntern sich Anleger mit in Memes verpackten Börsenweisheiten auf, wonach man bei fallenden Kursen kaufen soll, um Gewinne zu machen – kurz bevor es wieder hochgeht.

Vielleicht findest Du das absolut nicht lustig, weil Dein Depot noch frisch ist und Du schon fett im Minus bist. Die Herausforderung, den richtigen Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf zu finden, ist so alt wie die Börse: Wie lange eine Talfahrt dauert, wann die Börse sich erholt, weiß niemand. Kann niemand wissen.

Aktuell zwingt die Inflation die Zentralbanken, die Zinsen zu erhöhen. Das macht Anleihen attraktiver und drückt tendenziell Aktienkurse. Die US-Notenbank Fed hat gerade erst am Mittwoch die Zinsen deutlich um 0,75 Prozentpunkte erhöht. Am Donnerstag zogen Großbritannien und die Schweiz nach.

Darauf als Anleger passgenau zu reagieren, ist praktisch unmöglich. Und auch nicht nötig, wenn Du über einen Zeitraum von zehn, fünfzehn Jahren oder mehr denkst, wie Finanztip es stets empfiehlt. Denn im Zeitraum von Jahrzehnten – das ist der Trost – fielen selbst die größten Crashs der vergangenen fünfzig Jahre kaum noch ins Gewicht.

Warum eigentlich? Weil Unternehmen auf neue Situationen wie Corona, Inflation oder selbst Kriege reagieren. Vielen gelingt es, zu sparen und anderswo neue Ideen zu verwirklichen. Und wenn irgendwo in den USA, Europa oder anderswo neue erfolgreiche Firmen die Platzhirsche ĂĽberflĂĽgeln, nimmt Dein Welt-ETF die Neulinge automatisch auf.

Freue Dich also, dass Dein ETF-Sparplan gerade recht gĂĽnstig neue Anteile dazukaufen kann.

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Ablasshandel: Ölkonzerne zahlen 400 Euro, wenn Du elektrisch fährst
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Ablasshandel: Ölkonzerne zahlen 400 Euro, wenn Du elektrisch fährst

Denkst Du darüber nach, ein E-Auto oder E-Roller zu kaufen? Oder fährst Du schon elektrisch? Dann kannst Du Deinen Etat um bis zu 400 Euro im Jahr erhöhen. So viel zahlen die Mineralölkonzerne, um ihr umweltschädliches Geschäft mit sogenannten THG-Zertifikaten zu kompensieren. THG steht für Treibhausgas.

Hintergrund: Die Ölkonzerne haben von der EU eine Minderungsquote auferlegt bekommen. Jedes Jahr dürfen Sie etwas weniger Treibhausgase produzieren. Allerdings ist das bei den Ölkonzernen ja direkt mit ihrem Geschäft verbunden: Dem Verkauf von Rohöl, das verbrannt wird, wobei CO2 entsteht, ein Treibhausgas eben.

Sie können den produzierten Kraftstoffen zum Beispiel Biosprit beimischen, umweltfreundlich Wasserstoff produzieren – oder Zertifikate kaufen. Mit Letzterem kompensieren sie ihren Ausstoß anderswo, vor allem, indem sie den Umstieg auf E-Autos fördern.

Die EU behandelt jedes E-Auto gleich: Es bekommt eine feste THG-Quote, egal wie viel es gefahren wird. Der Marktwert der Quote hängt davon ab, wie viel die Ölkonzerne auf diese Zertifikate bieten: Aktuell sind es nach unseren Berechnungen etwa 400 bis 450 Euro.

Allerdings kaufen die Konzerne nicht von Privatleuten, deshalb musst Du Dich bei Händlern anmelden. Darunter sind Startups wie »Elektrovorteil« oder »Zusammenstromen«. Aber auch altbekannte Anbieter wie Lichtblick, EnBW, Huk oder Allianz. Auch der ADAC mischt mit. Das Angebot variiert zwischen 250 und 400 Euro – hier ein Überblick.

Der Ablauf ist überall gleich: Der Vermittler registriert Dich mit Deinem Fahrzeugschein beim Umweltbundesamt, verkauft dann an die Shell, BP und Co. – und zahlt Dich aus. Übrigens: Für private E-Mobile ist der Erlös steuerfrei.

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Die Finanztip-Podcasts
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Auf Geldreise mit Anika und Anja:
Photovoltaik: Geld sparen mit Sonnenenergie
Rente: Antworten auf Eure Fragen

Geld ganz einfach mit Saidi:
Small Caps – in Nebenwerte investieren?
Schwachstellen nachhaltiger Geldanlage

Neu in Deutschland? Startkapital mit Dima und Valeria:
In Deutschland studieren
Steuern zahlen in Deutschland

++ Anika und Anja sowie Saidi auf Youtube hören ++
Langsames Internet: So minderst Du den Preis
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Langsames Internet: So minderst Du den Preis

Die neue Telekommunikationsverordnung hat vor einer Woche den Bundesrat passiert. Damit hast Du künftig ein Recht auf „schnelles“ Internet: Nämlich im Download 10 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) und 1,7 Mbit/s im Upload. Zum Vergleich: Wir empfehlen Einzelnutzern 16 Mbit/s im Download, Familien und WGs eher 50 Mbit/s als zeitgemäßes Tempo, bei dem alles gut funktioniert. „Schnelles“ Internet ist also relativ.

Trotzdem werden die neuen Regelungen einigen Haushalten auf dem Land oder am Stadtrand sehr helfen, weil die aktuell mit viel weniger auskommen mĂĽssen.

Selbst wenn Dein Anschluss mehr als 10 Mbit/s verspricht, lohnt es sich zu prĂĽfen, ob das versprochene Tempo wirklich bei Dir ankommt. Ist Dein Internet deutlich langsamer, darfst Du die monatlichen Zahlungen kĂĽrzen.

In der Praxis versuchen einige Anbieter, sich billig aus der Affäre zu ziehen: So bot ein Internetprovider als Preisnachlass 2,50 Euro pro Monat an, statt der 13 Euro, die es hätten sein müssen. Das berichtet die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Insgesamt häufen sich dort die Beschwerden über Anbieter.

Die Verbraucherzentrale NRW bietet daher einen Online-Rechner, mit dem Du den Minderungsbetrag berechnen kannst. Ăśber ein automatisch generiertes Anschreiben kannst Du die Preisminderung einfordern oder eine Frist setzen, bis wann das vereinbarte Tempo geliefert wird.

Das Gute: Ăśberschreitet der Anbieter die Frist, darfst Du den Vertrag auĂźerordentlich kĂĽndigen. Du musst vorher den Speed-Test der Bundesnetzagentur nutzen, um Dein Internettempo zu messen.

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Diese Nebenkosten mĂĽssen Mieter nicht zahlen
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Diese Nebenkosten mĂĽssen Mieter nicht zahlen

Wegen der jährlichen Nebenkostenabrechnung gibt es oft Streit zwischen Mieter und Vermieter, gerade wenn es um hohe Nachforderungen geht. Wen wundert es da, dass laut Deutschem Mieterbund die Betriebs- und Heizkosten im vergangenen Jahr das zweithäufigste Beratungsthema bei den örtlichen Mietervereinen waren.

Obwohl es bei einzelnen Nebenkosten oft nicht um große Summen geht, wird geklagt – sogar bis zum Bundesgerichthof. Der urteilte im Mai, dass ein Vermieter seine Mietkosten für Rauchwarnmelder nicht auf die Betriebskosten der Mieter umlegen dürfe. Da es ihm freistehe, die Rauchmelder auch zu kaufen, ist die Miete der Geräte dem Erwerb gleichzusetzen; die Kosten sind daher keine Betriebskosten (Az. VIII ZR 379/20).

Eine Vermieterin darf also allein die Wartung (unter bestimmten Umständen) auf die Betriebskosten umlegen. Den Einbau kann sie aber als Modernisierung auf die Miete aufschlagen.

Wichtig für Mieter und Vermieter sind weitere aktuelle Urteile: Allgemeine Kosten für „Hausstrom“ darf der Vermieter nicht umlegen, ebenso wenig Kosten für eine regelmäßige Reinigung von Wasserrohren. Unzulässig ist außerdem, dass der Vermieter Kosten für eine Reinigungsfirma verlangt, obwohl der Mieter bisher ohne Beanstandungen selbst geputzt hat. Das ist ein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot. Kosten für Baumfällarbeiten im Rahmen der Gartenpflege dürfen Vermieter hingegen auf Mieter umlegen (Az. VIII ZR 107/20).

Bei der nächsten Nebenkostenabrechnung solltest Du also genau prüfen, ob Dein Vermieter unzulässige Kosten verlangt. Mit unserer Checkliste (als PDF) kannst Du anhand von sieben Punkten prüfen, ob die Abrechnung korrekt ist. Brauchst Du Unterstützung, kannst Du Dich an einen Mieterverein, Rechtsdienstleister oder Anwalt wenden. Wir empfehlen Mineko und Yourxpert*.

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Auch wichtig diese Woche
Auch wichtig diese Woche

Corona: Die Sommer-Welle kommt

Die Hoffnung auf einen Corona-freien Sommer ist passé. Seit einer Woche steigt die Zahl der Infektionen wieder deutlich: Nun kommt die erste Sommer-Welle. „Kein Grund zur Panik“, erklärte Gesundheitsminister Karl Lauterbach, wir sollten aber wieder „etwas vorsichtiger sein als sonst“. Er plädierte dafür, in Innenräumen freiwillig Maske zu tragen, um sich und andere zu schützen.

Grund für den Anstieg ist eine neue Corona-Variante („BA.5“), die zunächst in Südafrika und Portugal auftauchte – und auch bei sommerlichen Temperaturen leicht übertragbar ist. Selbst wer schon Omikron hatte, kann sich wieder infizieren – auch wenn es unwahrscheinlicher ist bei denen, die in den vergangenen Monaten Corona hatten. Alte oder vorerkrankte Leute sollten sich besser ein viertes Mal impfen lassen, so der Rat von Virologen. Das verhindert nicht die Infektion, schützt aber besser vor schweren Verläufen.

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Nuri: Bitcoin-„Ertragskonto“ eingefroren

Bitcoins verleihen und dafür Zinsen bekommen, das klingt nach einem sicheren Geschäft. Ist es aber nicht. Der US-amerikanische Kreditdienst Celsius bot das an – und stoppte nun am Montag alle Auszahlungen. Betroffen sind auch deutsche Anleger, die beim Berliner Fintech Nuri ein „Ertragskonto“ bei Celsius vermittelt bekommen haben. Nuri teilte mit, man arbeite daran, „diese Situation so schnell wie möglich zu lösen“. Die eigentlichen Dienste von Nuri, darunter die von Finanztip empfohlene Kreditkarte und Bitcoin-Handelsplattform, sind nicht betroffen.

Bitcoins an sich sind schon hochspekulativ. Sie zu verleihen ist nochmal riskanter, weil Du Dich vom Erfolg des Leihenden abhängig machst. Es gibt dabei keine gesetzliche Einlagensicherung.

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9-Euro-Ticket: Erstattung bei Umstieg auf Fernverkehr

Vergangene Woche berichteten wir, dass Nutzer des 9-Euro-Tickets auf den Fernverkehr ausweichen dürfen, wenn ein Regionalzug mindestens 20 Minuten zu spät am Ziel ankommt – und dass das Ticket für den ICE, IC oder EC von der Bahn erstattet wird. Einige von Euch hielten den Bericht für fehlerhaft und wiesen auf eine Bahn-Regel hin, wonach das bei stark vergünstigten Tickets nicht möglich sei. Das stimmt. Aber die Bahn hatte uns ausdrücklich bestätigt, dass 9-Euro-Tickets besser behandelt werden: Wer damit reist und wegen der Verspätung eines Regionalzugs auf den Fernverkehr ausweicht, bekommt das Fernzug-Ticket definitiv erstattet. Weitere Infos dazu hier.

Video der Woche
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Bricht der US-Aktienmarkt bald ein? Hedgefonds wetten 250 Milliarden Dollar gegen den Markt. Saidi klärt auf.

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Sind wir mitten im Crash? | Livestream
Welcher Streaming-Anbieter passt zu Dir?
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Punkt fĂĽr Punkt

Welcher Streaming-Anbieter passt zu Dir?

Welches Haustier magst Du lieber: Hunde oder Katzen? Ganz ähnlich verhält es sich mit der Frage, welches Streaming-Portal zu Dir passt. Das ist rein subjektiv: Schaust Du am liebsten neue Blockbuster? Dann kommt Sky in Frage. Oder ziehst Du nostalgische Filmabende mit der Familie vor? Dann passt Disney Plus.

Nicht immer ist die Antwort so einfach. Wir haben uns deshalb die Streaming-Anbieter fĂĽr Dich angeschaut. Da die Dienste monatlich kĂĽndbar sind, kannst Du jeden Monat einen anderen ausprobieren und so den besten fĂĽr Dich finden.

Punkt 1

Wer die Alleskönner sind

Suchst Du schlicht ein vielseitiges Angebot an Filmen und Serien, dann empfehlen wir Dir die Alleskönner Netflix, Amazon Prime* und Sky*.

Amazon Prime hat neben einem breiten Film- und Serien-Angebot vor allem viele Extras: Prime-Kunden bekommen beim Amazon-Shopping den Premiumversand sowie eine Musik-Mediathek dazu. Etwas nervig dabei ist die ausgiebige Werbung fĂĽrs Leihen und Kaufen von Filmen.

Netflix besticht durch viele Eigenproduktionen. Das wird auch zunehmend wichtiger für das Portal, das als Pionier lange viele Kassenschlager von anderen einkaufen konnte. Doch Disney und Co. vermarkten ihre Ware nun selbst. Dennoch hat Netflix zusammen mit Amazon die quantitativ größte Film- und Serienauswahl unter allen Streaming-Diensten.

Sky versucht mit neuen Blockbustern und Kooperationen zu punkten. Dafür fällt die Film- und Serienauswahl gegenüber Netflix und Amazon etwas magerer aus. Damit Du Dich nicht wunderst: Das Streaming-Portal von Sky heißt seit kurzem „Wow“ und nicht mehr „Sky Ticket“.

Das sollte ein Streaming-Anbieter können

Streamen kannst Du auf Deinem Smart-TV, auf Smartphone, Tablet, Laptop und PC. Einfach die App runterladen, anmelden und los – Dein Internet sollte 16 Mbit/s schnell sein und die Verbindung stabil. Bei einem guten Anbieter kannst Du die Filme mindestens in HD-Qualität schauen und für Bahnfahrten per App herunterladen. Damit die ganze Familie etwas vom Abo hat, sollte der Dienst mehrere Streams parallel erlauben.

Punkt 2

Wer in Sparten und beim normalen TV glänzt

Neben den Platzhirschen wächst neue Konkurrenz: Sie bietet ein paar Vorteile, die Deinen Geschmack treffen könnten.

Disney richtet sich vorwiegend an Familien. Doch neben den Disney-Klassikern gehören auch die Pixar-Filme, Marvel-Superhelden und Star Wars zum Disney-Kosmos. Bei Disney Plus bleiben die Filme dauerhaft in der Mediathek – anders als bei den großen drei. Der Nachteil dabei: Was Disney nicht gehört, wirst Du niemals dort finden.

 

MagentaTV ist das Streaming-Angebot der Telekom. Es ist eine Mischung aus klassischem Fernsehen und Mediathek, die vor allem diejenigen anspricht, die weiter wie gewohnt durch die TV-Kanäle zappen wollen. Das Neue: Zappst Du zu spät rein, kannst Du einen Film meist von vorne beginnen. Du kannst auch direkt auf die offenen Mediatheken zugreifen (siehe unten). Übrigens: Du musst kein Telekom-Kunde sein, um MagentaTV zu abonnieren.

Joyn ist der Streaming-Dienst der privaten Sender rund um Prosieben und Sat1 – zusammen mit dem ehemaligen Streaming-Dienst Maxdome. Auch Joyn Plus ist eine Mischung aus Live-TV und Online-Mediathek. Neben der vielfältigen Filmauswahl kannst Du mit Joyn auch die privaten Sender der Prosieben-Gruppe und die Öffentlich-Rechtlichen live schauen.

Punkt 3

Kostenlose Angebote fĂĽr jede und jeden

Bevor Du ein Streaming-Abo abschließt, denke auch daran, dass Du die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen kostenlos streamen kannst. Die hast Du schließlich schon mit dem Rundfunkbeitrag bezahlt. Viele deutsche Produktionen findest Du in der ARD-Mediathek und der ZDF-Mediathek. Auch der deutsch-französische Sender Arte hat eine gut sortierte Mediathek. Inzwischen bieten die drei auch viele Serien an. Filmfriend empfängst Du kostenlos, wenn Du einen Bibliotheksausweis hast.

Die Streaming-Dienste der privaten Sender Joyn und RTL+ nutzt Du in der Grundversion auch kostenlos. Allerdings kannst Du längst nicht alles sehen. Zu guter Letzt gibt es noch rein werbefinanzierte Anbieter wie Netzkino oder PlutoTV.

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400 Euro 400 Euro

… im Jahr kann zusätzlich verdienen, wer sein E-Auto oder E-Roller für den Handel mit THG-Quoten anmeldet. Das Geld kommt von Ölkonzernen als Ausgleich für ihren Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen.

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Mittwoch, 22. Juni 2022, Saidi Sulilatu, SWR Aktuell Radio
Freitag, 24. Juni 2022, Hermann-Josef Tenhagen, radioeins – Der schöne Morgen
In den folgenden Tabellen haben wir für Dich unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
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Younited Credit ĂĽber Weltsparen* 1,45 % p.a.
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In der Rubrik „Schnäppchen der Woche“ informieren wir Dich außerdem über kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prüfen wir ausdrücklich nicht die Qualität, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhängige Redaktion.

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