Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni interviewt Hermann Tenhagen. Bild: Screenshot ardmediathek.de

Erstmals seit mehr als drei Jahren hat die Europäische Zentralbank (EZB) wieder an der Zinsschraube gedreht: Die Strafzinsen, zu denen die Geschäftsbanken überschüssiges Geld bei der Zentralbank „parken“ können, erhöhten sich auf minus 0,5 Prozent. Außerdem wird die Bank wieder Anleihen kaufen, um so Geld in den Wirtschaftskreislauf zu bringen.

Grund sind die Anzeichen für eine nachlassende Konjunktur. Die EZB will die Banken dazu bringen, mehr Kredite an Firmen zu vergeben.

Für Sparer wird die Welt dadurch nicht einfacher. Und keinesfalls müssen sich Kunden mit der Neigung der Geschäftsbanken abfinden, den Strafzins wie eine heiße Kartoffel an die Sparer durchzureichen.

Sie sollten mit ihrem Geld zu Banken gehen, die noch 0,45 Prozent Tagesgeld oder bis zu 1,3 Prozent Festgeld für drei Jahre zahlen. Deutlich besser als 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto ist auch die langfristige Anlage in weltweit verteilte Aktienindexfonds.

Schauen Sie sich dazu gerne auch das Interview von Ingo Zamperoni mit Hermann-Josef Tenhagen in den Tagesthemen an. Darin geht es um die Fragen: Warum Indexfonds selbst für Anleger über 60 eine gute Idee sein können. Wie viele Milliarden die Kommunen wegen der Niedrigzinsen sparen. Und was Sparer und Baufinanzierer sonst mit der EZB-Entscheidung anfangen können.

Finanztip-Redaktion
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1 Kommentar

  1. Wir alle, unabhängig vom Alter, müssen investieren statt entsparen und nur konsumieren oder das Geld auf Sparkonten verschimmeln lassen. Stichwort: Altersarmut. Mein privater Tip, mit dem ich gute Ergebnisse erzielt habe: 25,00 bis 100,00 € monatlich in einen guten Fonds (ETF oder gemanagten Fonds ohne Ausgabeaufschlag beim Fondsdiscounter )mit mindestens 60 Prozent Aktienanteil investieren, lange ansparen und nach 10 bis 15 Jahren auszahlen lassen bzw. für Jüngere bis zur Rente und darüberhinaus stehen lassen. Meine Renditeerwartungen: ca. 7 Prozent jährlich wurden und werden nicht enttäuscht. An alle Omas und Opas: für die Zukunft der Enkel lohnen sich auch stetige kleine Beträge: z.B 1,– € pro Tag ab der Geburt bis zu 18. Lebensjahr mit Zins und Zinseszinseffekt -Wiederanlage von Ausschüttungen-. Ein Rechenbeispiel zeigt, dass aus 1-, € pro Tag von der Geburt bis zum Rentenalter ein Vermögen von 1.0000000,– € möglich wäre und dieses Vermögen bei einer dann monatlichen Entnahme von 5.000,– € für die Erben auf 6.0000000 € anwachsen könnte, wenn es den € dann noch gibt. Wer Gold möchte als Beimischung, Feuerversicherung für das Geld mit 20 Prozent physischem Anteil, findet auch hier sehr gute Angebote mit hohem Aktienanteil als Sparplan ohne Ausgabeaufschlag, über Fondsdiscounter. Dass man auch mit über 80 Jahren auf dem Börsenparkett erfolgreich sein kann, beweist Beate Sander, die Ihre Erfahrungen per Buch und faszinierenden Videoauftritten mit interessierten Kleinanlegern teilt. Für Einsteiger als Lektüre sehr empfehlenswert ist auch eine Publikation von Prof. Dr.Dr. Weber, Uni Manheim, die man auf der Seite von ARERO , dem Weltfonds, kostenlos herunterladen bzw. bei Amazon in gebundener Ausführung auch käuflich erwerben kann.

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