Wieder genug Wasser für Rheintanker
Tanker auf dem Rhein. Bild: kmn-network / iStock.com

Viele Kunden, die mit Öl heizen, können aufatmen: Die zuvor stark gestiegenen Heizölpreise sind seit Herbst 2018 um durchschnittlich 25 Prozent gefallen. Das hat unsere jüngste Preisabfrage gezeigt. Dank des Regens im Winter haben sich die Pegel der Flüsse erholt und die Lieferprobleme zu Wasser aufgelöst. Verbraucher zahlen dieser Tage für eine 3.000-Liter-Bestellung meist 65 bis 67 Cent pro Liter.

Die höchsten Heizölpreise sind jetzt in Bayern zu finden. In Augsburg und Würzburg kostet ein Liter mindestens 70 Cent, in München und Nürnberg rund 71 Cent, in Regensburg und Passau sogar mehr als 72 Cent. Im September explodierte die größte Raffinerie in Bayern. Der Betreiber Bayernoil baut sie wieder auf und plant, die Anlage im Herbst wieder anzuwerfen. Solange könnten die Preise in Bayern besonders hoch bleiben.

Heizölkäufer in Bayern sollten also den Zeitpunkt Ihrer Bestellung genau abwägen: Es kann sich lohnen zu warten, bis der Engpass behoben ist. Allerdings kann Ihnen auch eine Entwicklung auf dem Weltmarkt einen Strich durch die Rechnung machen: Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass der Preis übers Jahr um mindestens 10 bis 20 Cent schwankt.

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